Guter Sex und Partnerschaft - Was gehört alles zu einer funktionierenden Beziehung?

Beziehungen gehen häufig aufgrund von Sex-Problemen in die Brüche. (© zinkevych - Fotolia)

Guten Sex und eine stabile Beziehung - das wünscht sich wohl jeder, der einen Partner „fürs Leben“ gefunden hat. Doch leider sieht die Wirklichkeit oft ganz anders aus. Hinter der oberflächlichen Fassade angeblich intakter Beziehungen sind viele Frauen und Männer oft zutiefst unglücklich.

Ursachen unglücklicher Beziehungen

Eine unglückliche Beziehung kann vielfältige Ursachen haben - sehr häufig stecken jedoch Probleme beim Sex dahinter. Und gerade darüber sprechen die wenigsten Partner miteinander – aber warum eigentlich?

Weil Sexualität leider immer noch ein Tabu-Thema ist! Trotz Übersexualisierung in den Medien herrscht im Schlafzimmer große Sprachlosigkeit, besonders wenn es um die Mitteilung von Sehnsüchten und persönlichen Bedürfnissen geht. 

Was ist eigentlich „guter Sex“?

Frauen wünschen sich meist mehr Gefühl, mehr Nähe und Intimität zum Partner. Sie wollen sich beim Sex lieber mehr Zeit lassen, brauchen Zärtlichkeit, um in Stimmung zu kommen.
Männer hingegen meinen oft stärkere Reize zu benötigen, fürchten vielleicht den Verlust der Erektion, wenn es nicht schnell genug zur Sache geht. Dabei sind sie vielfach überreizt durch zunehmend derbe Bild- und Film-Vorlagen, vielleicht auch überlastet durch Alltags-Stress und hohen Erwartungsdruck von allen Seiten.

So verwundert es nicht, dass die meisten Beziehungen letztlich an sexuellen Problemen scheitern. Auch wenn man das anderen gegenüber nie zugeben würde. Man hört dann Aussagen wie „Es hat einfach nicht mehr gepasst“.


Der Seitensprung

Lasse Sie sich von einem Therapeuten helfen! (© contrastwerkstatt - fotolia)
Oft ist der Seitensprung eines Partners das erste Anzeichen für die kommende Krise, manchmal sind es aber nur zunehmende gegenseitige Vorwürfe und Anklagen. Man hat das Gefühl, vom Partner nicht mehr verstanden zu werden, man fühlt sich mit all seinen Sorgen und Nöten alleine.

Vielleicht erzählt man dem besten Freund oder der besten Freundin davon - aber nur wenige kommen auf die Idee, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Aber warum eigentlich? Wenn es um Probleme mit den Finanzen geht, zögert niemand, sich in einer Bank beraten zu lassen. Für eine Versicherung oder den Immobilienwunsch wendet man sich an einen Makler - Krisen in der Partnerschaft und Probleme beim Sex glaubt man dagegen ganz alleine lösen zu können. Hinzu kommen manchmal auch falsch verstandene Schuld- und Schamgefühle sowie die Angst davor, Intimitäten preiszugeben, die das Aufsuchen eines Spezialisten für Beziehungsfragen verhindern.


Fazit

Nutzen Sie Ihre Krise als Chance! Geben Sie Ihre Partnerschaft nicht vorschnell auf, sondern versuchen Sie, Ihre Beziehung weiter zu entwickeln! Und nehmen Sie dafür professionelle Hilfe in Anspruch! Lassen Sie sich helfen oder probieren Sie es zumindest einmal aus!

Suchen Sie sich einen Therapeuten oder eine Therapeutin - am besten jemanden, der selbst in einer stabilen und harmonischen Beziehung lebt.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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