Macht Stress wirklich dick? Wie sich die Psyche auf den Körper auswirkt

Dauerhaft anhaltender Stress kann sich stark auf den Körper auswirken. (©Ariwasabi - fotolia)

Stress macht sauer und verändert den Stoffwechsel. Aber kann permanenter Stress wirklich die Ursache von Abnehmblockaden und Leistungsschwäche sein?

Leider ja, denn chronischer Stress ist eine der Hauptursachen für die Veränderung der Darmflora.
Unser Darm reagiert sogar sehr empfindlich auf Stress, besonders wenn die vegetative Belastung andauert.

Jeder kennt wohl selbst die enge Verbindung der Hirn-Darm-Achse bei Prüfungen oder besonderen Stresssituationen.

Ist diese Belastung von Dauer, reagieren die Bakterien im Darm und stellen sich auf einen veränderten Energiestoffwechsel ein. Im therapeutischen Sinn spricht man dann von einer sogenannten Darmdysbiose.

Hält dieser Zustand über einen längeren Zeitraum an, ist die Gefahr für ein Leaky-Gut-Syndrom groß.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Abnehmblockaden sind dann leider oft die Folge.
Achten Sie deshalb immer auf eine gute Balance zwischen Anspannung und Entspannung.
Haben Sie die Vermutung, dass sich Ihre Stoffwechselsituation spürbar verändert hat, auch weil sich Ihr Schlaf- und Abnehmverhalten deutlich verschlechtert haben, sollten Sie immer auch an eine Darmdysbiose denken.

So kann sich die Psyche auf die körperliche Gesundheit auswirken

In der modernen Medizin gibt es heute viele neue Erkenntnisse über die Zusammenhänge von vegetativer Belastung und chronischen Erkrankungen.

Angst, Sorgen aber vor allem die ständige physische und psychische Überlastung führen zu einem Ungleichgewicht der bakteriellen Besiedlung im Darm.

Dazu kommen Ernährungsfehler, aber auch ein Mangel an Flüssigkeit. Viele chronische Beschwerden haben Ihren Ursprung in einer über Jahre andauernden Belastungssituation. Oft verschlimmert sich die Situation dann noch durch einen regelmäßigen Medikamentenmissbrauch.

So entsteht dann schnell eine Spirale der Hoffnungslosigkeit, weil ständig neue Beschwerden hinzukommen. Dadurch wird die primäre Ursache der Anfangsbeschwerden immer mehr überdeckt von sekundären Wechselwirkungen und einer weiteren Schwächung der normalen Stoffwechselaktivität.

Welche Behandlung kommt in Frage?

Das Ursache- und Wirkungsprinzip wird immer mehr verlagert. Viele Patienten behandeln dann über Jahre nur noch die Symptome ihrer Beschwerden, ohne jemals die Ursachen zu verändern. So entsteht nicht nur viel vermeidbares Leid, sondern vor allem eine Abhängigkeit von Therapiemethoden, die niemals die Ursachen der Stoffwechselschwäche verändern können, sondern sie – im Gegenteil – oft noch verstärken.

Und oft finden sich die Ursachen von chronischen Beschwerden eben im Darm.
Mit einer einfachen Stuhldiagnostik und einer modernen Stoffwechselanalyse erfahren Sie schnell und eindeutig, woran es liegen könnte, wenn es mit dem Abnehmen mal wieder nicht so klappen will.

Ist der Darm gesund, klappt's auch besser mit dem Abnehmen.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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