Du bist, was du isst - cleanes Essen mit Metabolic Balance

Frau Abrahams

von
verfasst am

© richardschramm_iStockMetabolic Balance ist ein Stoffwechselprogramm. (© richardschramm_iStock)Zugegeben - jeder hat doch schon einmal andere beim Essen beobachtet. Vielleicht fiel Ihnen dabei auf, wie unberührt und scheinbar gedankenlos manche Menschen zwischendurch ihre Mahlzeiten einnehmen. Ohne das Essen anzuschauen, schiebt man sich irgendetwas in den Mund. Manchen Menschen sieht man sofort an, dass sie nicht gesund essen. Sie haben Schatten unter den Augen, sind erschöpft und träge.

Man sollte wenigstens das, was man gerade isst, bewusst zu sich nehmen - mit dem Fokus auf Gesundheit und Genuss. Aber meistens muss es schnell gehen: Wir nehmen uns nur noch wenig Zeit für die Nahrungsaufnahme. Vielleicht ist es an der Zeit, unserem Körper dankbar zu sein und ihn zu würdigen - für all die Arbeit, die er leistet.


Metabolic Balance

Metabolic Balance ist ein Stoffwechselprogramm, das sich direkt an unserem individuellen Hormonhaushalt - unserer Insulinausschüttung - orientiert. Wie man sich vorstellen kann, sorgen die schnellen Snacks zwischendurch eher zur Ruhelosigkeit unseres Stoffwechsels. Unser Insulinspiegel schnellt hoch und sorgt dafür, dass wir bereits nach kurzer Zeit wieder Appetit verspüren.

Ein mögliches Resultat des ständigen Durcheinanders unseres Essens und den wenigen Pausen, die wir unserem Körper geben, sind Fettstoffwechselstörungen, Schilddrüsenfehlfunktionen, Diabetes mellitus, Beschwerden durch Übersäuerung, Depressionen und Schlaflosigkeit. Metabolic Balance setzt sich auch mit der Gedankenlosigkeit, mit der viele ihre Nahrungsaufnahme vollziehen, auseinander.


Cleanes Essverhalten

Mit „clean“ sind für den Genuss unverarbeitete und bevorzugt regional angebotene und saisonale Produkte gemeint. „Clean“ bedeutet aber auch, sich ohne zusätzliche Pillen oder Produkte zu ernähren. Und „clean“ soll auch der Stoffwechsel werden, um von mehr Energie und erhöhter Lebensqualität zu profitieren.

© jackfrog - fotoliaGreifen Sie öfters auf saisonale Produkte zurück! (© jackfrog - fotolia)Bei der individuellen Begleitung der Patienten sollte der ausgewählte Betreuer Betroffene dabei unterstützen, ihr Essen wieder bewusster wahrzunehmen – d.h. ihnen dabei zu helfen, herauszufinden, was ihnen gut tut, wie ihr Körper auf bestimmt Lebensmittel reagiert und wie sie sich wieder mehr Zeit für ihre Nahrungsaufnahme nehmen können.

Es ist ganz einfach. Wenn wir uns darauf einlassen, dass die Produkte, die wir essen, uns auch ein stückweit ausmachen, gelingt Metabolic Balance fast immer.

Hierbei sollte man als Betreuer beim Einkauf und bei der gesundheitlichen Entwicklung der Patienten Hilfestellung leisten.

Ein mögliches Motto könnte dabei sein: Kauft das ein, was nicht beworben wird - Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein. Dies wusste schon der berühmte Arzt Hippokrates und er behält auch heute noch Recht damit.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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