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All-on-4 in 5 Schritten: Die Alternative zu herkömmlichem Zahnersatz

Herr Kisters

von
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© Picture-Factory - fotoliaWie funktioniert das sogenannte All-on-4-Konzept? (© Picture-Factory - fotolia)Lockere Zähne und loser Zahnersatz, eine schlechte Ästhetik und eine eingeschränkte Funktion können die Lebensqualität einschränken. Das Behandlungskonzept All-on-4 kann helfen, die Lebensqualität zu verbessern und wieder ein glückliches Lachen schenken.

Das Konzept: Dank spezieller Implantate können Patienten oft innerhalb weniger Stunden mit festsitzendem Zahnersatz versorgt werden. Sie verlassen die Praxis mit neuen, festen Zähnen, die sofort belastet werden können. 

Was ist das All-on-4-Konzept?

Bei dem All-on-4-Konzept handelt es sich um eine sichere, schonende und ästhetische Methode zur Sofortversorgung des zahnlosen Kiefers. Bei ihr ruht eine Brücke im Ober- bzw. Unterkiefer auf nur vier Implantaten. Um knochenaufbauende Maßnahmen zu vermeiden und den chirurgischen Aufwand zu reduzieren, werden die hinteren Implantate geneigt in den Kiefer eingebracht.


Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen Zahnimplantaten

Im Vergleich zu herkömmlichen Implantaten ist der operative, zeitliche und finanzielle Aufwand bei All-on-4 geringer. Besonders bei älteren Patienten mit Knochenschwund kann die Wiederherstellung eines festen Bisses mit herkömmlichen Mitteln ein langwieriger, kostspieliger Prozess sein. Bei All-on-4 ist in der Regel kein Knochenaufbau erforderlich.

Diese Methode des Zahnersatzes eignet sich zudem für Patienten, die Angst vor der Zahnlosigkeit haben und sich einen preisgünstigen festsitzenden Zahnersatz ohne große chirurgische Eingriffe wünschen.

Grundsätzlich kann jeder Patient mit dem All-on-4-Konzept versorgt werden. Einzige Voraussetzung ist, dass der Kiefer zahnlos und frei von Parodontitis ist. Restzähne können gleich bei der Implantation entfernt werden. 

In der Zahnarztpraxis sorgt ein eingespieltes Team dafür, dass die Implantate schmerzfrei, präzise, schnell und schonend eingesetzt werden. Dabei ist die Mitarbeit des Patienten wichtig: Denn eine eingehende Anamnese und Vorbereitung sowie die kontinuierliche Nachsorge sind unverzichtbare Bestandteile auf diesem Weg zu mehr Lebensqualität.


Ablauf der Behandlung: 5 Schritte

1. Beratung

Auch wenn der Leidensdruck hoch ist, sollten Patienten keine „bequemen Kompromisse“ schließen, wenn es um die zahnmedizinische Behandlung geht. Deshalb bedarf es einer umfassenden persönlichen Beratung durch den Zahnarzt. Denn jeder Patient ist anders und hat individuelle Wünsche und Erwartungen. Nach einer Untersuchung der Mund- und Kiefersituation erfolgt daher eine ausführliche Beratung über das Behandlungskonzept "All-on-4". Hierbei wird die Art der Rekonstruktion besprochen und auf die Wünsche des Patienten an den neuen Zahnersatz eingegangen.

2. Vorbereitende Maßnahmen

Ein chirurgischer Eingriff ist nur dann gut planbar und eventuelle Risiken sind nur dann kalkulierbar, wenn vor der Behandlung eine exakte Analyse des Mund- und Kieferbereichs professionell durchgeführt wird. Über moderne Technik wird ein dreidimensionales Abbild des Kiefers geschaffen, um hierdurch eine bestmögliche Positionierung der Implantate gewährleisten zu können und eventuelle Risiken zu reduzieren.


3. Am Tag der OP

Durch moderne Anästhesie- und Implantationsmethoden wird der Eingriff möglichst schonend vorgenommen. Die Dauer ist unterschiedlich und hängt von der Implantatzahl und der individuellen Situation des Patienten ab. Nachdem die Implantate gesetzt sind, kann die im Labor für den OP-Tag vorbereitete therapeutische Versorgung eingesetzt werden. Der Patient verlässt die Praxis mit einem fest verschraubten therapeutischen Zahnersatz.


4. Während der Heilungsphase

Bei regelmäßigen Kontrollterminen in der Zahnarztpraxis werden die Funktion und die Passung der Implantate überprüft. In der ersten Woche werden die Implantate schonend belastet und bei Bedarf an die aktuelle Zahnfleischsituation angepasst.

5. Die definitive Versorgung

Je nach Fortschritt der Heilung werden nach ein paar Monaten Abformungen der Kiefer und der Implantate genommen. Der endgültige Zahnersatz wird dann im Labor hergestellt und anschließend bei einem Einprobetermin auf die perfekte Passung, Ästhetik und Funktion überprüft. Anschließend erhalten die neuen Zähne den „letzten Schliff“ und werden auf den Implantaten fest verschraubt.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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