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Vertrauensvolle Kooperation zwischen Patient und Zahnarzt

Dr. Wolf

von
verfasst am

© leaf - iStock© leaf - iStockDie Schönheit der Zähne ist derzeit in aller Munde. Doch das Angebot, Zähne zu verschönern, zu behandeln oder zu ersetzen ist vielfältig - die Behandlungspalette ist heute breiter denn je. Sie geht weit über Vorsorge und professionelle Zahnreinigung hinaus. Es werden zum einen verschiedene Arten der Füllungen angeboten. Zum anderen gehören klassische Kronen dazu, die schützen, wenn Zähne durch Karies stark angegriffen sind. Die Palette reicht weiter von Brücken, die kurze Zahnlücken überspannen, bis hin zu Veneers für Zahnkorrekturen sowie Implantaten und Prothesen für den Zahnersatz. Hinzu kommen Behandlungen des Zahnfleisches, um einem eventuellen Zahnverlust vorzubeugen.

Wie erfährt der Patient, was für ihn die adäquate Behandlung ist?
Gerade weil die Palette so vielfältig ist, sind Information, Beratung und die enge Abstimmung zwischen der Patientin, dem Patienten und dem Zahnarzt zentrale Schlüssel für den Behandlungserfolg. Eine vertrauensvolle Kooperation zwischen beiden Partnern ist hier entscheidend.

Zunächst ist der Patient, die Patientin gefragt: Die regelmäßige, korrekte Zahnreinigung zuhause ist der eigenverantwortliche Beitrag, der zu liefern ist. Und dann natürlich der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt zur Vorsorge und zur professionellen Zahnreinigung.

Das ist ein Teil der vertrauensvollen Zusammenarbeit, der andere Teil ist das Erklären nach gründlicher Diagnose seitens des Zahnarztes. Wichtig ist, alle Fragen zu beantworten. Auch die, die der Patient oder die Patientin noch nicht gestellt hat, weil er die eventuellen Alternativen nicht kennt. Gerade weil es heute vielfältige Optionen für eine ästhetische Behandlung, aber auch für die Korrektur und den Ersatz von Zähnen gibt, ist eine umfassende Beratung erforderlich.

Das heißt, der Zahnarzt ist gefordert, umfassend über alle Behandlungsalternativen zu informieren. Auch über die Konsequenzen einer Behandlung. Zum Beispiel bei Implantaten: Diese Form des Zahnersatzes ist im ästhetischen Bereich sicher das Mittel der Wahl. Ein Implantat setzt sich zusammen aus drei Teilen: aus dem Implantat, das in den Kiefer eingesetzt wird, aus einem Verbindungsaufsatz und aus einer Krone. Implantate können auch zur Befestigung von Brücken und Prothesen dienen.
Zur Behandlungskonsequenz ist folgendes zu sagen. Bei starken Rauchern zum Beispiel kann es wegen schlechter Durchblutung des Kiefers zu Komplikationen kommen. Auch bei mangelnder Mundhygiene hat der Patient bzw. die Patientin ggf. mit Komplikationen zu rechnen. Es ist wichtig, darüber aufzuklären.

Finanzielle Aspekte der Behandlung

Auch hier ist der Dialog zwischen Zahnarzt und Patient bzw. Patientin gefragt. Vor der Behandlung sollte der Zahnarzt transparent machen, welche Kosten auf den Patienten zukommen. Ggf. auch welche Kosten bei welchen Alternativen. Deshalb ist es wichtig, Fragen zu stellen und einer Behandlung erst zuzustimmen, wenn alle Unklarheiten im Vorfeld beseitigt sind. Entscheidend ist hier ein offenes, von Vertrauen geprägtes Verhältnis zwischen Patient und dem behandelnden Zahnarzt. So leisten beide Partner ihren Beitrag zum Behandlungserfolg.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare zum Artikel (1)


08.02.2016 - 18:44 Uhr

Oh je, Vertrauen zum Zahnarzt - wenn der...

von Inka

... Artikelschreiber wüsste, was ich schon erlebt habe bei Zahnärzten. Einschließlich verschwundener Patientenakten. Ich kann mit gutem Gewissen behaupten, mir ginge es heute viel besser, wenn ich niemals zum Zahnarzt gegangen wäre. Nicht alle Zahnärzte sollen sich jetzt angesprochen fühlen. Aber viele Zahnärzte sehen gar nicht mehr den Menschen hinter den Zähnen und würden sich selber wohl ganz anders behandeln.


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