Das jameda-Interview: 9 Fragen an Dr. med. dent. Rüdiger Schrott

Dr. med. dent. Rüdiger Schrott praktiziert als Zahnarzt in Nürnberg. (© Schrott)

Ärzte haben einen besonderen Blick auf die Welt der Medizin. Damit Patienten hinter die Kulissen des Gesundheitswesens blicken können, stellt jameda Herrn Dr. med. dent. Rüdiger Schrott interessante Fragen zu seinen Erfahrungen als Zahnarzt.

jameda: Herr Dr. med. dent. Rüdiger Schrott, was hat Sie motiviert, Zahnarzt zu werden und warum haben Sie sich für Ihre Spezialgebiete entschieden?

Dr. Schrott: Aus einem Medizinerhaushalt stammend, wollte ich die medizinische mit einer praktischen Tätigkeit verbinden, in der ich höchste ästhetische Ergebnisse und kaufunktionell, rehabilitierende Behandlungen mit höchster Präzision vereinen kann.

jameda: Worin liegt Ihr Tätigkeitsschwerpunkt und was macht ihn so besonders?

Dr. Schrott: Mein Interessengebiet und Schwerpunkt liegt seit 1984 in der Implantologie und der bestmöglichen Versorgung meiner Patienten. Das ist besonders durch die Zusammenarbeit mit meinen Technikern im eigenen Praxislabor möglich.

jameda: Gibt es im medizinischen Bereich ein Vorbild, das Ihre Laufbahn besonders geprägt hat?

Dr. Schrott: Prof. Dr. Dr. Schlegel Uni München, Implantologieprofessor für Kieferchirurgie und Implantologie und viele Studienaufenthalte bei Prof. Nevins (Harvard University, Boston).

jameda: Gibt es aktuell Hilfen oder Neuerungen, die Ihnen Ihren Praxisalltag erleichtern können?

Dr. Schrott: Digitalisierung, Intraoralscanner und 3D-Röntgen.

jameda: Wo sehen Sie in Ihrem Fachgebiet die größten Herausforderungen für die Zukunft?

Dr. Schrott: Die Bürokratie und Versicherungsproblematiken, die uns zum einen den Praxisalltag erschweren und zum anderen in einer Unzufriedenheit der Patienten resultieren können.
Zur Erleichterung für uns Zahnärzte, aber als Herausforderung, zählen für mich Anpassungen der neuen Behandlungsmethoden in der Gebührenordnung zur besseren Versorgung unserer Patienten.

jameda: Was wird an Ihrem individuellen Umgang mit Ihren Patienten besonders geschätzt?

Dr. Schrott: Die intensive Aufklärungsbereitschaft für nötige Behandlungen und der empathische Kontakt zu den Patienten, verknüpft mit Einfühlungsvermögen und der resultierenden Behandlungsqualität aufgrund der Spezialisierung auf höchstem Niveau.

jameda: Was schätzen Sie an Ihren Patienten besonders?

Dr. Schrott: Die Compliance, also die Bereitschaft meiner Patienten, aktiv an therapeutischen Maßnahmen mitzuwirken und der respektvolle Umgang miteinander. Außerdem ist mit vielen meiner Patienten durch die langjährigen Besuche in meiner Praxis ein freundschaftliches Verhältnis entstanden.

jameda: Gibt es ein besonderes Patientenerlebnis, das Sie nie vergessen werden?

Dr. Schrott: Die unglaubliche Dankbarkeit einer Patientin, die an der Glasknochenkrankheit litt, nach erfolgreicher Implantation mit anschließend festsitzendem Zahnersatz. Die Behandlung dieser Patientin war im Vorfeld von vielen meiner Kollegen abgelehnt worden. Umso glücklicher hat es mich gemacht, ihr helfen zu können.

jameda: Welchen Gesundheitstipp möchten Sie unseren Lesern mit auf den Weg geben? 

Dr. Schrott: Zweimal täglich Zähneputzen mit der elektrischen Zahnbürste. Jeden Tag Zahnseide benutzen. Zweimal jährliche zur Professionellen Zahnreinigung zum Zahnarzt gehen. Nicht rauchen.

Zur Person

  • 2016 Gründung der Gemeinschaftspraxis „Zahnärzte Dr. Schrott & Kollegen“ in Nürnberg
  • 2009 Gründung der Berufsausübungsgemeinschaft „Zahnärzte Dr. Schrott & Partner“ in Nürnberg
  • 2002 Ernennung zum Gutachter der Konsensuskonferenz Implantologie der Deutschen Gesellschaft für zahnärztliche Implantologie (DGZI), der Deutschen Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich (DGI), des Berufsverbandes Deutscher Oralchirurgen (BDO), des Bundesverbandes der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa (BDIZ) & der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG)
  • 1999 Ernennung zum Gutachter der BLZK (Bayerische Landeszahnärztekammer) für die Fachgebiete Implantologie, implantatgetragener Zahnersatz, konservierende Zahnheilkunde, Parodontologie, Prothetik & Funktionsanalyse.
  • 1998 Zertifizierung durch den Initiativkreis Umfassende Zahnmedizin (IUZ)
  • 1998 Zertifizierung durch den Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa (BDIZ)
  • 1998 Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Implantologie (DGI)
  • 1977 Niederlassung in eigener Praxis in Nürnberg
  • 1975-1977 Assistenzzeit in Nürnberg
  • seit 1984 Implantologische Tätigkeit
  • 1971-1975 Promotion „Dr. med. dent.“ an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  • 1969-1974 Studium der Zahnmedizin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Zur Praxis

Die Philosophie unserer Mehrbehandler-Praxis auf dem modernsten Stand liegt auf der Spezialisierung der Behandler. Das erfahrene professionelle Fachpersonal mit teilweise jahrzehntelanger Betriebszugehörigkeit sorgt für das Wohl unserer Patienten. Der höchstmögliche Qualitätsanspruch gilt nicht nur für das Ärzteteam, sondern auch für die Mitarbeiter und die medizinische Ausstattung unserer Praxis.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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