7 Tücken, die Sie mit der elektrischen Zahnbürste vermeiden sollten

jameda

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© fotolia - Andrey PopovWorauf sollte ich achten, wenn ich eine elektrische Zahnbürste benutze? (© fotolia - Andrey Popov)Sie ist einfach zu handhaben. Und entfernt mehr Plaque. Das versprechen elektrische Zahnbürsten, die immer mehr deutsche Badezimmer erobern. Doch die Zahnbürste putzt nur so gut wie ihr Besitzer. Macht er Fehler beim Zähneputzen, sind auch die 40.000 Umdrehungen pro Minute machtlos. Erfahren Sie, welche Tücken Sie beim Zähneputzen mit der elektrischen Zahnbürste umgehen sollten.

1. Keine Zahnpasta verspritzen

Wer noch nie eine elektrische Zahnbürste benutzt hat, tappt vielleicht schon in die Falle, bevor er mit dem Zähneputzen beginnt. Denn wer Zahnpasta aufträgt und die Zahnbürste dann sofort einschaltet, erlebt eine unangenehme Überraschung. Wenn Sie die Zahncreme nicht vom Spiegel und Toilettenrand putzen möchten, weil sie überall im Bad verspritzt wurde, schalten Sie die Zahnbürste erst an, wenn sie Ihre Zähne berührt.

2. Zahnzwischenräume mitputzen

Mit einer elektrischen Zahnbürste zu putzen, ist gar nicht so schwer, wenn man weiß, wie’s geht. Im Prinzip erledigt die Brüste die ganze Arbeit – Sie müssen sie nur richtig führen. Setzen Sie den Bürstenkopf gerade auf, um dann von Zahn zu Zahn zu wandern. Denken Sie auch an die Zahnzwischenräume: Die erreichen Sie, wenn Sie die Zahnbürste immer wieder an- und abwinkeln.

3. Geringen Druck ausüben

Wer jahrelang eine Handzahnbürste benutzte, hat sich vielleicht daran gewöhnt, viel Druck auszuüben, um auch die letzten Plaque-Reste zu entfernen. Das ist zwar auch bei Handzahnbürsten nicht zu empfehlen, doch die Folgen sind fataler, wenn Sie eine elektrische Zahnbürste benutzen. Denn die Rotationen der Bürste sind so kräftig, dass sie das Zahnfleisch strapazieren, wenn der Bürstenkopf fest aufgedrückt wird. Um das zu vermeiden, sollte die Zahnbürste nur sacht von Zahn zu Zahn geführt werden.

© shvili - iStock Wenn eine elektrische Zahnbürste richtig benutzt wird, kann sie die Mundhygiene erheblich verbessern. (© shvili - iStock )4. Keine Putzbewegungen machen

Kinder lernen schon in der Schule, dass Kreisbewegungen das A und O der Zahnpflege seien. Diese Technik ist zwar mittlerweile veraltet, also auch für Handzahnbürsten nicht zu empfehlen, aber besonders bei elektrischen Zahnbürsten fehl am Platz. Denn für die Putzbewegungen ist die Zahnbürste verantwortlich – Sie müssen die Bürste lediglich dorthin führen, wo sie ihre Arbeit verrichten soll.

5. Zahn für Zahn putzen

Wer morgens verschlafen in den Spiegel schaut, macht sich nicht immer Gedanken übers Zähneputzen. Und schrubbt kreuz und quer über die Kauflächen. Doch besser ist es, einen Zahn nach dem anderen zu putzen. Erst den einen Unterkiefer, dann den anderen, dann den linken und den rechten Oberkiefer. Natürlichen sollten Sie weder Zahninnen- noch Zahnaußen- oder Kauflächen vergessen. Reinigen Sie Ihren Mund Zahn für Zahn.

6. Rechtzeitig aufladen

Ohne Strom geht nichts. Wer vergisst, seine Zahnbürste rechtzeitig aufzuladen, steht morgens vor einem funktionsunfähigen Gerät. In der Regel muss die Bürste alle sieben Tage aufgeladen werden, um ihre Aufgabe zu erfüllen. Wer seine Zahnbürste immer auf das Ladegerät stellt, wenn er sie gerade nicht braucht, entgeht dieser Falle zwar, verschwendet aber Energie. Sie können sich auch einfach einen festen Wochentag überlegen, an dem Sie Ihre Zahnbürste regelmäßig aufladen.

7. Zahnbürste regelmäßig erneuern

Nach zwei bis drei Monaten spreizen sich die Borsten der Zahnbürste, die nun nicht mehr effektiv arbeiten kann. Außerdem sammeln sich immer mehr Keime im feuchten Milieu des Zahnbürstenkopfs. Um eine optimale Putzleistung zu erreichen, sollten Sie den Bürstenkopf daher regelmäßig erneuern.

Wer diese Tücken umgeht, seine Zähne morgens und abends für zwei bis drei Minuten putzt und regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt nicht scheut, tut seinen Zähnen etwas Gutes. Und wird belohnt: Gesunde Zähne ersparen unangenehme Behandlungen beim Zahnarzt.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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