Das jameda-Interview: 9 Fragen an Herrn Christoph Kocsis

Herr Kocsis

von
verfasst am

© KocsisHerr Kocsis praktiziert als Kieferorthopäde in Aachen. (© Kocsis)Ärzte haben einen besonderen Blick auf die Welt der Medizin. Damit Patienten hinter die Kulissen des Gesundheitswesens blicken können, stellt jameda Herrn Christoph Kocsis interessante Fragen zu seinen Erfahrungen als Kieferorthopäde.

jameda: Herr Kocsis, was hat Sie motiviert, Kieferorthopäde zu werden und warum haben Sie sich für Ihre Spezialgebiete entschieden?

Herr Kocsis: Meine Motivation, den Fachzahnarzt für Kieferorthopädie anzustreben, war die Therapieplanung und Betreuung von Patientenfällen über einen längeren Zeitraum. Der persönliche Kontakt mit dem Patienten, die Komplexität der Fälle sowie die Diversität der Behandlungsmethoden bei jungen und erwachsenen Patienten waren meine Motivation, mich im Fach Kieferorthopädie zu spezialisieren.

jameda: Worin liegt Ihr Tätigkeitsschwerpunkt und was macht diesen so besonders?

Herr Kocsis: Neben der Behandlung von Kindern und Jugendlichen liegt mein Tätigkeitsschwerpunkt in der Beratung und Behandlung von Zahnfehlstellungen bei erwachsenen Patienten. In der Regel können Fehlstellungen auch beim Erwachsenen schmerzfrei und kaum sichtbar mit Alignern durchgeführt werden.

Hierbei haben sich mein Praxisteam und ich kontinuierlich weitergebildet und spezialisiert. Die hohe Nachfrage von Invisalign-Behandlungen, ihre Planung, Durchführung und positiven Endresultate sind unsere tägliche Motivation. 

jameda: Gibt es im medizinischen Bereich ein Vorbild, das Ihre Laufbahn besonders geprägt hat?

Herr Kocsis: Mein Vorbild waren stets Ärztinnen und Ärzte, die ihre Patienten immer mit viel Empathie, Verständnis und Geduld behandelt haben. Insbesondere Frau Dr. Donna Galante aus Kalifornien motivierte mich. Sie ist mein Vorbild für Invisalign-Behandlungen bei meinen jungen und erwachsenen Patienten.

jameda: Gibt es aktuell Hilfen oder Neuerungen, die Ihnen Ihren Praxisalltag erleichtern können?

Herr Kocsis: Absolut. Die Digitalisierung macht auch in der Kieferorthopädie nicht Halt. Intraorale Scanner, das umweltfreundliche, papierlose Arbeiten mit Tabletts sowie Online-Beratungen mit Hilfe von Online-Terminvergabe erleichtern meinem Team und mir die tägliche Arbeit.

jameda: Wo sehen Sie in Ihrem Fachgebiet die größten Herausforderungen für die Zukunft?

Herr Kocsis: Die Herausforderung wird sein, im Rahmen der Digitalisierung stetig up to date zu bleiben. Dabei ist die Auswahl an Angeboten riesig, das Bedürfnis der Patienten aber auch. Mein Ziel ist es, die Vorteile der Digitalisierung so zu Nutzen, dass ich mehr administrative Zeit der Technik abgebe und mich dadurch auf den Patienten und seine Bedürfnisse konzentrieren kann. 

jameda: Was wird an Ihrem individuellen Umgang mit Ihren Patienten besonders geschätzt?

Herr Kocsis: Ich denke, dass Patienten meine Geduld am Stuhl und die Innovativität der Praxis schätzen. Auch bei komplexen Fällen und ängstlichen Patienten nehmen wir uns die Zeit und behandeln jeden unserer kieferorthopädischen Fälle individuell.

jameda: Was schätzen Sie an Ihren Patienten besonders?

Herr Kocsis: An meinen Patienten schätze ich besonders das Vertrauen, das Sie meinem Team und mir tagtäglich schenken. Kieferorthopädische Behandlungen brauchen Zeit. Unsere Patienten sind in der Regel über einen Zeitraum vom ein bis drei Jahren bei uns. Dabei bleiben unsere Patienten stets geduldig, motiviert und neugierig.

© KocsisImpressionen aus der Praxis Kocsis. (© Kocsis)jameda: Gibt es ein besonderes Patientenerlebnis, das Sie nie vergessen werden?

Herr Kocsis: Es klingt nach einem Klischee, aber es freut mich immer wieder, wenn Patienten sagen, dass ich Ihnen wieder zu einem Lächeln und damit zu einem ganz neuen Lebensabschnitt verholfen habe.

jameda: Welchen Gesundheitstipp möchten Sie unseren Lesern mit auf den Weg geben? 

Herr Kocsis: Pflegen Sie immer Ihre Zähne, denn Ihr Lächeln ist die beste Medizin.

Zur Person

Seit 2013 bin ich Fachzahnarzt für Kieferorthopädie. Im Jahr 2015 habe ich mich in meiner eigenen Praxis in Aachen niedergelassen.

Meine Publikation im Rahmen meiner Promotionsarbeit „Incidental findings on craniomaxillofacial cone beam computed tomography in orthodontic patients“ habe ich im „International Journal of Computerized Dentistry“ im Jahr 2019 veröffentlicht.

Seit 2011 bin ich Invisalign-Provider und führe inzwischen den Titel des „Platium Elite“-Status’.

Zur Person

Ich bin seit 2015 Vollzeit in meiner eigenen Praxis in Aachen tätig. 2016 hatte ich die Möglichkeit, meine Praxis räumlich zu erweitern. Mein Team ist bis heute stetig gewachsen, so dass wir inzwischen auf sieben Behandlungsstühlen volldigital arbeiten.

Seit 2018 biete ich meinen Patienten einen intraoralen Scanner an.

Alle meine Ärzte und Mitarbeiter bilden sich kontinuierlich fort, um auf den neusten Stand in der Kieferorthopädie zu bleiben.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

Wie hilfreich fanden Sie diesen Artikel?
1
Interessante Artikel zum Thema „Zähne & Mund”

Inhaltssuche

Durchsuchen Sie sämtliche Artikel auf jameda. Wenn Sie auf der Suche nach Ärzten oder Heilberuflern sind, geht es hier zur Arztsuche

Passende Behandlungsgebiete