Das jameda-Interview: 9 Fragen an Herrn Dr. med. dent. Reiner Eisenkolb

© EisenkolbHerr Dr. Eisenkolb ist Zahnarzt in Münzenberg (© Eisenkolb)Ärzte haben einen besonderen Blick auf die Welt der Medizin. Damit Patienten hinter die Kulissen des Gesundheitswesens blicken können, stellt jameda Herrn Dr. Eisenkolb interessante Fragen zu seinen Erfahrungen als Zahnarzt.

jameda: Herr Dr. Eisenkolb, was hat Sie motiviert, Zahnarzt zu werden?

Herr Dr. Eisenkolb: Selbständiges Arbeiten und die Herausforderung, Patienten bei ihren zahnmedizinischen Problemen zu helfen und Lösungen anzubieten.

jameda: Was macht Ihnen im Praxisalltag am meisten Freude? Wo sehen Sie die größten Herausforderungen?

Herr Dr. Eisenkolb: Freude machen mir die Erfolge, die ich mit der einteiligen Implantologie und dem darauf befestigten Zahnersatz bei meinen Patienten erreichen kann. Die größte Herausforderung stellt die zunehmende Bürokratisierung im Gesundheitswesen dar - immer mehr Zeitaufwand für nicht-medizinische Aufgaben.

jameda: Manche Krankheiten und Therapien sind unangenehm und verlangen viel Durchhaltevermögen vom Patienten. Was raten Sie Patienten in solchen Situationen?

Herr Dr. Eisenkolb: Die Zahnerhaltung und langfristiger Implantaterfolg sind ohne regelmäßige professionelle Zahnreinigung, ohne gute häusliche Mundhygiene und ohne zuckerreduzierte Ernährung nicht erreichbar.  

jameda: Wie reagieren Sie, wenn Sie merken, dass ein Patient Ihren Therapieplan nicht befolgt?

Herr Dr. Eisenkolb: Ich versuche, dem Patienten die Wichtigkeit des Therapieplans für den Erfolg zum wiederholten Male zu erklären.

jameda: Wenn Sie das Gesundheitssystem ändern könnten, was würden Sie als Erstes tun?

Herr Dr. Eisenkolb: Entbürokratisierung

© EisenkolbDas Praxisteam um Herrn Dr. Eisenkolb. (© Eisenkolb)jameda: Kein Mensch ist perfekt. In welchen Bereichen haben Ärzte Ihrer Meinung nach Verbesserungspotential?

Herr Dr. Eisenkolb: Die ganzheitliche Betrachtung des Patienten und besonders die Ernährung sind für die Zahngesundheit und die Gesundheit allgemein nicht zu unterschätzen.

jameda: Die Welt der Medizin verändert sich ständig. Gibt es neue Therapieverfahren oder Gerätschaften, die Sie in Ihrer Praxis anwenden?

Herr Dr. Eisenkolb: Die einteilige Implantologie ohne Knochenaufbau ist eine ernstzunehmende Therapieoption bei fehlenden Zähnen gegenüber zweiteiligen Implantationen mit Knochenaufbau. 

jameda: Gibt es einen Patienten oder ein Erlebnis in Ihrer Praxis, das Sie nie vergessen werden?

Herr Dr. Eisenkolb: Ein Dankeschön einer Patientin: "Ein Leben mit Zahnschmerzen ist kein schönes Leben. Danke, dass Sie es mir immer wieder zurückgeben!"

jameda: Welchen Gesundheitstipp möchten Sie unseren Lesern mit auf den Weg geben?

Herr Dr. Eisenkolb: Ohne Gesundheit des Darmes, der damit verbundenen Ernährung und moderater Bewegung ist langfristige Gesundheit nicht erreichbar.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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