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Das jameda-Interview: 10 Fragen an Herrn Dr. med. dent. Burkard Bott

Dr. Bott

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© BottHerr Dr. Bott praktiziert als Zahnarzt in München. (© Bott)Ärzte haben einen besonderen Blick auf die Welt der Medizin. Damit Patienten hinter die Kulissen des Gesundheitswesens blicken können, stellt jameda Herrn Dr. med. dent. Burkard Bott interessante Fragen zu seinen Erfahrungen als Zahnarzt.

jameda: Herr Dr. Bott, was hat Sie motiviert, Zahnarzt zu werden?

Dr. Bott: Mich faszinierte die Möglichkeit, Medizin und Feinmotorik, bzw. Feinmechanik mit der Gesundheit und Ästhetik des Menschen zu verbinden.
 

jameda: Was macht Ihnen im Praxisalltag am meisten Freude? Wo sehen Sie die größten Herausforderungen?

Dr. Bott: Jeder einzelne Patient ist individuell. Man muss dementsprechend eine individuelle Lösung für diesen Menschen finden und sich immer wieder auf`s Neue auf den Einzelnen einstellen.
 

jameda: Welchen Vorurteilen begegnen Sie häufig in Ihrer Praxis?

Dr. Bott: Dem Vorurteil, dass es beim Zahnarzt immer weh tun muss. Heutzutage versuchen wir, den Patienten schmerzfrei zu behandeln, was auch in der Regel sehr gut gelingt.

Die Wissenschaft und die Techniken haben sich dahingehend extrem weiterentwickelt.

jameda: Manche Krankheiten und Therapien sind unangenehm und verlangen viel Durchhaltevermögen vom Patienten. Was raten Sie Patienten in solchen Situationen?

Dr. Bott: Ich führe ein remotivierendes Gespräch und erkläre dabei die Notwendigkeit und Dringlichkeit der Therapie.

jameda: Wenn Sie das Gesundheitssystem ändern könnten, was würden Sie als Erstes tun?

Dr. Bott: Ich würde mir wünschen, dass der Patient als Teil eines Ganzen gesehen wird. Im Bereich der Zahnmedizin bedeutet es, dass nicht nur die Zähne behandelt werden, sondern der ganze Mensch.

jameda: Die Welt der Medizin verändert sich ständig. Gibt es neue Therapien oder Geräte, die Sie in Ihrer Praxis anwenden?

Dr. Bott: In unserer Praxis verfügen wir u.a. über ein Dentalmikroskop, das in der Füllungstherapie und der Wurzelfüllungstherapie eingesetzt wird.

Des Weiteren gibt es den Orotox-Test, der wurzelbehandelte Zähne auf ein etwaige Toxinbelastung hin testet, oder das Cavitat-Gerät, das seine Berechtigung bei der Suche nach einer chronischen Ostitis hat.

jameda: Gibt es einen Patienten oder ein Erlebnis in Ihrer Praxis, das Sie nie vergessen werden?

Dr. Bott: Da gibt es viele :-)

© BottDer Empfangsbereich der Praxis Dr. Bott. (© Bott)jameda: Welchen Gesundheitstipp möchten Sie unseren Lesern mit auf den Weg geben?

Dr. Bott: Lassen Sie jährliche Kontrollen machen und besuchen Sie regelmäßig die Zahnhygienesitzungen.
 

Zur Person

  • geb. 01.04.1965 in Kiel
  • Studium der Zahnheilkunde an der Christian-Albrechts-Universität Kiel
  • Promotion im Fachbereich Mikrobiologie
  • Oberarzt an der Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie der CAU Kiel
  • Leitung der klinischen Kurse
  • Gutachter für das Landessozialgericht Schleswig-Holstein
  • Fortbildungstätigkeit im Auftrag der Zahnärztekammer Schleswig-Holstein. Vortragstätigkeit auf nationalen und internationalen Fachkongressen.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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