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Was tun, wenn die Prothese schlecht sitzt?

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© Robert Kneschke - FotoliaSchlecht sitztende Prothesen müssen nicht sein (© Robert Kneschke - Fotolia)Wenn die Prothese schlecht sitzt, ist dies unangenehm für den Patienten und schränkt ihn sowohl in seinem Essverhalten als auch im Kommunikationsverhalten ein. Vor allem im Unterkiefer helfen in einer solchen Situation Verbindungselemente. Diese kommen bei geringem Platzangebot unter einer Prothese auf Implantaten zu Anwendung und festigen die Prothese deutlich.

Eine sichere Prothese mit Verbindungselementen

Die Verbindungselemente sind eine Art von Druckknöpfen, die über verschieden starke Retentionseinsätze problemlos einstellbar sind. Es kann selbst eine Divergenz von bis zu 20° zur Einschubrichtung bzw. 40° zwischen zwei Implantaten ausgeglichen werden. Dies bedeutet, dass die Implantate auch nur dort gesetzt werden müssen, wo das Knochenangebot entsprechend ausreichend ist. Infolgedessen kann zum Teil auf eine aufwendige Augmentation verzichtet werden. Es besteht des Weiteren die Möglichkeit der direkten Verklebung im Patientenmund. Dies ist natürlich für die Behandlungskosten und die Anzahl der Eingriffe entscheidend. Die Materialkosten des Verbindungselemente- Systems liegen geringfügig höher als die von bestehenden Kugelankersystemen. Im Vergleich zu Verankerungsalternativen wie den Stegen oder den Doppelkronen sind die Verbindungselemente allerdings weitaus preisgünstiger.

Die Vorteile des Systems

Die Kraftverteilung auf die Implantate unter einer Versorgung mit Verbindungselementen ist zum Teil besser als bei anderen Suprakonstruktionen wie Kugelankern oder Stegkonstruktionen. Bedingt wird dies durch eine kraftschlüssige Verbindung über das Prinzip der Verbindungselemente. Entscheidend für die Kraftverteilung ist das Prothesendesign, zumindest gilt dies für den Oberkiefer.

Die Retentionskräfte, die durch die Verbindungselemente aufgebaut werden können, sind äußerst hoch und werden nur von wenigen anderen Systemen erreicht. Auch der Verschleiß scheint sich beim Einsatz von Verbindungselementen noch in Grenzen zu halten, selbst unter dem Einfluss von Prothesenreinigern. Hier zeichnen sich Vorteile gegenüber den bestehenden Kugelkopfsystemen ab.

Eine hohe Patientenzufriedenheit wird in mehreren Fallbeispielen ausreichend beschrieben.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare zum Artikel (1)


04.11.2018 - 13:21 Uhr

Habe kürzlich eine OK- Totalprothese erhalten....

von Sauter C.

... Die Prothese löst sich beim lachen, gähnen und essen und ist öfters ohne Erfolg nachgebessert worden.Scheinbar bin ich eine Ausnahme. Die Empfehlung des behandelnden Zahnarztes ist eine Implantat getragene Prothese, die ich wegen der höheren Kosten ablehnte. Was nun? Weiterhin mit einer rutschenden Prothese leben oder mich in Schulden zu stürzen?


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