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Schöne Zähne dank Implantaten

Dr. Schmidt MSc.

von
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© Kurhan - Fotolia.com© Kurhan - Fotolia.comPluspunkt eines Implantats

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan oder Keramik. Wie ein eigener Zahn im Knochen fest verankert, bieten diese den darauf befestigten Kronen oder Brücken sicheren Halt und den Patienten somit einen perfekten Biss. Wacklige Prothesen, die der älteren Generation häufig das Leben schwer machten, gehören damit der Vergangenheit an.

Doch nicht für jeden sind Zahnimplantete geeignet. Bei Diabetes, Leukämie, Herzerkrankungen oder schweren Störungen des Immunsystems kann eine Implantierung problematisch sein und sollte deshalb nur nach Rücksprache mit dem Hausarzt vorgenommen werden. Dies gilt auch bei Einnahme bestimmter Medikamente oder bei Drogenabhängigkeit.

Ist ein Implantat auch bei wenig Knochensubstanz möglich?

In der Regel bietet der Kieferknochen einer Zahnlücke ausreichende Substanz für ein Implantat mit Keramik-Aufbau. Ist das nicht der Fall, so kann der fehlende Knochen mit künstlichen Ersatzmaterialien und/oder körpereigenem Gewebe aufgebaut werden.

In manchen Fällen ist eine Brücke jedoch nach wie vor die bessere Lösung. Dies ist zum Beispiel der Fall,  wenn auch beide Nachbarzähne angegriffen sind. Denn in diesem Fall werden sie ohne zusätzliche Kosten optisch mitversorgt.

Risiken bei Zahnimplantaten

Bei Zahnimplantaten sind Wundheilungsstörungen möglich. Bei Rauchern ist die Erfolgsquote von derzeit etwa 98,8% deutlich verringert. Ernsthafte Risiken sind jedoch nicht bekannt. Der große Vorteil: Moderne Implantate halten bei richtiger Pflege sie ein Leben lang. Außerdem bezahlt die Krankenkasse einen Teil der Kosten. Es gibt einen Festzuschuss, allerdings nur für die Krone. Die Kosten für die Implantation bezuschussen die Krankenkassen in der Regel nicht.

Auch bei der Arztwahl sollten einige Aspekte beachtet werden. Entscheidet man sich für ein Implantat, so sollte der Kieferchirurg oder Zahnarzt eine universitäre oder zertifizierte Weiterbildung zum Implantologen vorweisen können. Implantieren darf jeder Zahnarzt, umso wichtiger ist die Erfahrung des Implantologen.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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