So werden Pulverwasserstrahlgeräte in der Parodontitistherapie zur Reinigung eingesetzt

Dr. Wolf

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© BVDC - fotoliaEine gründliche Reinigung ist ein fester Bestandteil in der Parodontitistherapie. (© BVDC - fotolia)Moderne Pulverstrahlgeräte kommen in der Zahnarztpraxis zum Einsatz, um glatte Oberflächen an Zähnen zu schaffen. Sie sind gerade auch in der Parodontitistherapie das Mittel der Wahl, um Beläge auch aus Zahnfleischtaschen zu entfernen. Dank hochwertiger Technik sorgen sie dafür, dass sich neue Beläge auf der glatt polierten Oberfläche langsamer anheften.


Die persönliche Mundhygiene - die beste Form der Parodontitis-Prävention

Die einfachste Form der Zahnbelagsentfernung ist eine effiziente häusliche Mundhygiene. Sie spielt in der Prävention der parodontalen Erkrankungen eine zentrale Rolle.

Doch selbst bei optimaler Anwendung von Zahnbürste wie auch Interdentalraumpflegemitteln kann es im Verlauf des Lebens immer wieder zu Parodontitis-Erkrankungen kommen. Betroffene Zähne müssen besonders gepflegt und behandelt werden. 


Die Entfernung von Zahnbelägen - Teil der antiinfektiösen Therapie

Bei einer Parodontitisbehandlung werden Beläge und Ablagerungen unterhalb des Zahnfleischrandes entfernt und die Zahnwurzel geglättet. Zur Entfernung der Beläge kommen dabei verschiedene Reinigungsmethoden zum Einsatz.

Dazu zählen Handinstrumente, diverse Polieraufsätze und Pasten wie auch spezielle Geräte, mit denen schwer zugängliche Stellen am Zahnfleischrand oder in den Zahnfleischtaschen gereinigt werden. Gerade in der Parodontitisbehandlung eignet sich eine Kombination verschiedener Methoden. Ganz besonders hat sich die Reinigung mit dem Pulver-Wasserstrahlgerät bewährt.


Das Pulver-Wasserstrahlgerät entfernt Zahnbeläge an schwer zugänglichen Stellen

Durch ein Pulver-Wasser-Luftgemisch können aufgelagerte harte Verfärbungen und weiche Zahnbeläge schonend und auch an schwer zugänglichen Stellen entfernt werden - auch bei tiefen Zahnfleischtaschen.

Dabei kommt lediglich das verwirbelte Pulver-Wasser-Luftgemisch mit der Zahnoberfläche in Kontakt. Das angrenzende Weichgewebe und die Zahnoberflächen werden bei fachmännischer Anwendung im Idealfall nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Was passiert nach der Reinigung?

Nach der Reinigung mit dem Pulverstrahl werden alle Zahnflächen mit feinkörnigen Polierpasten geglättet. Anschließend werden die Zahnoberflächen mit entsprechenden Lacken oder Touchierlösungen mit Fluorid behandelt.

Wichtig ist, dass der Patient im Anschluss für zwei bis drei Stunden auf färbende Nahrungs- und Genussmittel verzichtet. Denn die Zahnoberflächen sind durch die Reinigung vom schützenden Schmelzoberhäutchen befreit und bis zu ihrer Neubildung anfälliger für die Einlagerung von Farbpartikeln.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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