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Lieber eine Schraube locker, als lockere Zähne...

Dr. Dahmen, M.Sc., M.Sc.

© M. Sc. M. Sc. Marcus Dahmen© M. Sc. M. Sc. Marcus Dahmen...oder muss fast jeder über 40-Jährige an einer Parodontitis leiden, wie es aktuelle Studienergebnisse zeigen? Die Parodontose, vielmehr korrekt bezeichnet Parodontitis, ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparats. Nicht adäquat therapiert kommt es zum Rückgang des Zahnfleischs danach zur Zahnlockerung und letztlich zwangsläufig auch zum Zahnverlust. Kontinuierliche Kontrolluntersuchungen und vorbeugende Maßnahmen sind die sicherste Art der Vorbeugung.

Anzeichen
Leichtes Zahnfleischbluten bei der täglichen Zahnpflege oder Mundgeruch können erste Warnsignale einer Parodontitis darstellen. Rechtzeitig diagnostiziert lässt sich eine ernsthafte Erkrankung mitunter gut vermeiden. Aber auch im späteren fortgeschrittenen Stadium stehen umfangreiche diagnostische Hilfsmittel und therapeutische Maßnahmen zur Verfügung, um die Parodontitis zu stoppen oder zumindest einzudämmen. Regelmäßig und systematisch durchgeführte Prophylaxemaßnahmen sind hier an erster Stelle zu nennen. Sie beziehen individuelle, patientenspezifische Besonderheiten mit ein und bilden die Basis für eine langfristig erfolgreiche Parodontitis-Therapie.

Heute sind bei der Behandlung von parodontal assoziierten Erkrankungen überdurchschnittliche Therapieerfolge zu erzielen. Minimalinvasive, atraumatische Behandlungsmethoden mit miniaturisierten Instrumenten die eine maximale Gewebeschonung bis hin zum vollständigen Gewebeerhalt bedeuten sind hier zu nennen. Aber auch adjuvante Therapieformen wie die Desinfektion der Zahnfleischtaschen mittels Laser im Rahmen der photodynamischen Therapie.

Parodontologie und Ästhetik
Ein gesundes und schönes Zahnfleisch ist neben weißen Zähnen die Voraussetzung für ein strahlendes Lächeln. Mit den Möglichkeiten die modernste Zahntechnik in der "weißen Ästhetik", also den Zähnen selbst bietet, hat sich auch das Anforderungsprofil an die "rote Ästhetik" des angrenzenden Weichgewebes verändert. Von besonderer Bedeutung ist dies im sichtbaren Bereich, den Schneidezähnen des Oberkiefers.
Nach einem Zahnverlust auftretende lokale Defizite im Weichgewebe erschweren oft die Umsetzung einer perfekten Ästhetik. Durch wegweisende Behandlungsfortschritte in den letzten Jahren gibt es heute Möglichkeiten, Knochen- und Bindegewebe wiederherzustellen.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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