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Das jameda-Interview: 9 Fragen an die Praxis Zahnärzte am Museum

© Zahnärzte am MuseumDie Zahnärzte am Museum: v.l.n.r. Dr. Uwe Engelsmann, Jeannine Diener, Dr. Ivonne Stöck, Olaf Bönning (© Zahnärzte am Museum)Ärzte haben einen besonderen Blick auf die Welt der Medizin. Damit Patienten hinter die Kulissen des Gesundheitswesens blicken können, stellt jameda der Praxis Zahnärzte am Museum interessante Fragen zu Ihren Erfahrungen als Zahnärzte.

jameda: Herr Dr. Engelsmann, was hat Sie motiviert, Zahnarzt zu werden?

Herr Dr. Engelsmann: Ich fand immer die Kombination aus dem Arztberuf und der handwerklichen Tätigkeit besonders spannend.

jameda: Was macht Ihnen im Praxisalltag am meisten Freude? Wo sehen Sie die größten Herausforderungen?

Herr Dr. Engelsmann: Wenn ich Patienten habe, die seit 20 oder 30 Jahren bei mir in Behandlung sind, sehe ich, was mit einer hochwertigen, gut geplanten Versorgung und einem gut mitarbeitenden Patienten langfristig an Lebensqualität möglich ist.

jameda: Welchen Vorurteilen begegnen Sie häufig in Ihrer Praxis?

Frau Dr. Stöck: Implantologie wäre schmerzhaft und solange es nicht weh tut, muss auch nichts gemacht werden.

© Zahnärzte am MuseumDer Eingangsbereich der Praxis Zahnärzte am Museum (© Zahnärzte am Museum)jameda: Manche Krankheiten und Therapien sind unangenehm und verlangen viel Durchhaltevermögen vom Patienten. Was raten Sie Patienten in solchen Situationen? 

Herr Bünning: Patienten sollen sich auf das Endergebnis freuen, denn das bringt Lebensqualität, Sicherheit und ein gutes Aussehen. Und dann ist der Weg dorthin schnell vergessen.

jameda: Wie reagieren Sie, wenn Sie merken, dass ein Patient Ihren Therapieplan nicht befolgt?

Frau Diener: Dann besprechen wir den Therapieplan noch einmal, diskutieren die Alternativen und versuchen den Patienten vom langfristigen Nutzen unseres Therapieplanes zu überzeugen.

jameda: Wenn Sie das Gesundheitssystem ändern könnten, was würden Sie als Erstes tun?

Frau Diener: Die Bürokratie reduzieren.

jameda: Die Welt der Medizin verändert sich ständig. Gibt es neue Therapieverfahren oder Gerätschaften, die Sie in Ihrer Praxis anwenden?

Herr Bünning: Wir haben die Praxis weitestgehend digitalisiert. Außerdem arbeiten wir mit Laser, 3D-Röntgen und Cerec.

© Zahnärzte am MuseumDas Behandlungszimmer ist auf dem neusten Stand der Technik (© Zahnärzte am Museum)jameda: Gibt es einen Patienten oder ein Erlebnis in Ihrer Praxis, das Sie nie vergessen werden?

Herr Dr. Engelsmann: Eines Abends hatte ich mich bereits umgezogen und war auf dem Weg zu meinem Kollegen, um einiges für die Praxis zu besprechen. Dann standen da die Helferinnen mit dem großen Wandspiegel aus dem Wartezimmer, den sie abgeschraubt hatten, und sagten, ich sollte den Spiegel dem Kollegen bringen. Als ich mit fragendem Gesichtsausdruck vor seiner Tür stand, hat er sich halb schlapp gelacht, denn ich sollte ihm die Zeitschrift mitbringen. Daher hat „der Spiegel aus dem Wartezimmer“ für viele Jahre immer wieder für Erheiterung in unserer Praxis gesorgt.

jameda: Welchen Gesundheitstipp möchten Sie unseren Lesern mit auf den Weg geben?

Frau Dr. Stöck: Regelmäßige Prophylaxe ist der beste und sicherste Weg, seine Zähne ein Leben lang gesund und schön zu erhalten.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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