Das perfekte Lächeln - was muss passen, damit wir strahlend rüberkommen?

Dr. Svoboda

von
verfasst am

© Kurhan - Fotolia.com© Kurhan - Fotolia.comSie kommt in den Raum, lächelt - und das Eis beginnt zu schmelzen. Schauspielerin Julia Roberts wird gerne als Beispiel herangezogen, wenn es um ein umwerfendes Strahlen geht. Doch was macht eigentlich das perfekte Lächeln aus? Eine stimmige Proportion der Zähne und ein typgerechtes, natürliches Weiß sind ein Muss. Auch das richtige Verhältnis zwischen Größe der Zähne und sichtbarem Zahnfleisch ist ein wesentlicher Faktor.

Die Ästhetische Zahnmedizin ist eine wissenschaftliche Fachdisziplin und nicht mit einer kosmetischen Modeerscheinung zu verwechseln. Sie hat es sich zum Ziel gemacht, zahnmedizinische Eingriffe unter der Beachtung ästhetischer Grundsätze durchzuführen. Für ein optimales Lächel-Resultat muss der Zahnarzt also die Gesetzmäßigkeiten der Ästhetik genau kennen. Unsere Aufgabe besteht darin zu beurteilen, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um das das Gesamtbild des Gesichts individuell zu optimieren und eine natürliche Harmonie zu erzeugen. 

Das "rot-weiße"-Verhältnis muss harmonieren
Ein harmonischer Einklang zwischen Zähnen und Zahnfleisch, die so genannte rot-weiß-Ästhetik, trägt wesentlich zu einem tollen Lächeln bei. Um diesen Zustand zu erreichen, arbeiten Spezialisten mit modernen mikrochirurgischen Methoden, zum Beispiel bei freiliegenden Zahnhälsen: Mit feinen Transplantaten lässt sich die Harmonie des Zahnfleischverlaufs wieder herstellen. Wenn beim Lächeln zuviel Zahnfleisch sichtbar wird, spricht der Profi von einem "Gummy-Smile". Diese Problematik kann der Zahnarzt lösen, indem er durch entsprechende Maßnahmen den Zahnfleischsaum kürzt. Auch ein ungünstiges "Wellenrelief" der unter dem Zahnfleisch liegenden Wurzeln kann geglättet werden.

Mit Hilfe von Fotoanalysen zeigen wir unseren Patienten, an welchen Stellen Korrekturen von Vorteil wären.

Modellanfertigung macht das Endergebnis schon vorab sichtbar
Müssen für ein perfektes Lächeln Form- und Stellungskorrekturen der Zähne vorgenommen werden, fällt es den Patienten häufig schwer, sich das Endergebnis vorzustellen. Zur besseren Visualisierung fertigen wir für unsere Patienten dann besondere Modelle, so genannte Wax-ups oder Mock-ups an. Bei einem Wax-up handelt es sich um eine Simulation aus Wachs an einem Gipsmodell der Zahnreihen. Um weitere Sicherheit zu gewinnen, kann ein Mock-up angefertigt werden. Der Zahnarzt modelliert oder verändert mit einem speziellen Kunststoff direkt im Mund die neue Form der Zähne. Für unsere Patienten sind diese Methoden eine wichtige Entscheidungshilfe. Sie haben dann schon vor dem wirklichen Ergebnis einen realistischen Eindruck davon, wie sie bald strahlen werden.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

Wie hilfreich fanden Sie diesen Artikel?
1
Interessante Artikel zum Thema „Zähne & Mund”

Kommentar abgeben oder Rückfrage stellen:

Ihr Name(wird veröffentlicht)
Ihre E-Mail(wird nicht veröffentlicht)
Ihr Kommentar(wird veröffentlicht)
  

Inhaltssuche

Durchsuchen Sie sämtliche Artikel auf jameda. Wenn Sie auf der Suche nach Ärzten oder Heilberuflern sind, geht es hier zur Arztsuche

Passende Behandlungsgebiete und Lexikon-Inhalte

Über Krankheiten und Symptome informieren

Das jameda Lexikon