Der Traum strahlend weißer Zähne: Das sind die Vorteile von Veneers

Dr. Scheiber

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© mtr - iStockVeneers können auf schonende Art und Weise zu einem ästhetischen strahlenden Lächeln verhelfen. (© mtr - iStock)Veneers sind dünne Keramikschalen, die dauerhaft auf den Zahn aufgeklebt werden. Durch Veneers kann man dem Zahn eine neue Farbe und Form verleihen und ihn somit verschönern. Die Indikationen für Veneers sind verschieden und vielfältig.

Mit Veneers können

  • Zahnformen korrigiert,
  • verfärbte Zähne verschönert,
  • Zahnlücken geschlossen,
  • schiefe, abgenutzte, gefüllte, gealterte Zähne wiederhergestellt,
  • Zahnfrakturen versorgt und
  • Farbkorrekturen nach ungenügendem Bleichergebnis mit Veneers vorgenommen

werden.

Mit Veneers werden vorrangig die Frontzähne und die kleinen Backenzähne, die Prämolaren, versorgt.

Man unterscheidet zwei Arten von Veneers. Zum einen die Non-Prep-Veneers: Hierbei handelt es sich um hauchdünne Keramikschalen von ca.0,3 mm Stärke. Des Weiteren die konventionellen Veneers, die ungefähr 1 mm dick sind.

 

Das sind die Vorteile von Veneers

Es gibt sehr viele Vorteile, die für eine Veneer-Behandlung sprechen. Zum einen braucht man bei den Non-Prep-Veneers die Zähne nicht zu beschleifen – der Zahn bleibt also vollkommen gesund. Der Patient bekommt anschließend ein perfektes Lächeln ohne dass der Zahn beschliffen werden muss. All das geschieht schmerzfrei.

Aber auch bei den Prep-Veneers ist der Schmelzabtrag viel geringer als bei einer Krone. Denn es wird nur die vordere Fläche des Zahnes abgetragen und nicht der gesamte Zahn in seinem vollen Umfang.

Ein Veneer gibt einem Zahn sogar Schutz und Stabilität, sodass er seine Lebenserwartung sogar verlängern kann, gerade wenn man an frakturgeschädigte Zähne denkt.

Ein weiterer Vorteil eines Veneers ist, dass der Patient ein schnelles Ergebnis sieht, da die Behandlung nicht lange dauert. In einem ersten Termin wird das Farb- und Formkonzept mit dem Patienten besprochen, um somit auf seine Wünsche einzugehen.

Es ist möglich, ein sogenanntes „Mock-up“, also Probeveneers, anzufertigen, damit der Patient eine Vorstellung von den neuen Zähnen bekommt. Dann werden der Abdruck genommen und die Veneers in der Zahntechnik gefertigt. In einem dritten Termin werden die Veneers schließlich eingesetzt und das Lächeln ist perfekt.

Veneers zeichnen sich durch eine hohe Ästhetik und lange Haltbarkeit aus. Es ist nahezu unmöglich, dass sich ein Veneer ablöst oder bricht, da die Keramik mit speziellen Befestigungskompositen eingesetzt werden. Außerdem werden Zahn und Veneer mit speziellen Flüssigkeiten vorbehandelt, um eine nahezu unkaputtbare Klebeverbindung zwischen Zahn und Veneer herzustellen. Diese hohe Haftkraft liefert einen sehr kraftschlüssigen Verbund. Er verhindert, dass sich das Veneer ablöst und liefert einen bakteriendichten Verschluss.

Da sich die Keramik nicht verfärbt, bleiben Veneers in ihrer Farbe beständig. Durch die gleiche Lichtbrechung der Keramik und des Zahnschmelzes sind Veneers nicht vom natürlichen Zahn zu unterscheiden. Auch ihre Widerstandsfähigkeit ist somit der des Zahnschmelzes gleichzusetzen. Die Haltbarkeit der Veneers kann bei guter Pflege mehr als zehn Jahre oder sogar Jahrzehnte betragen.

Veneers sind biologisch verträglich: Dermatologen und Allergologen raten zu dieser vollkeramischen Versorgung. Wirtschaftlicher sind Veneers über einen Zeitraum von 15 Jahren allemal, bezugnehmend auf Kunststoff-Füllungen. Denn sie müssen wegen ihrer geringeren Haltbarkeit und Verfärbungen häufiger erneuert werden.

Wer übernimmt die Kosten für Veneers?

Veneers können dem Patienten mehr Lebensfreude, Sebstwertgefühl und eine positive Ausstrahlung geben. Doch leider bezahlen die Krankenkassen den Traum vom perfekten Lächeln und weißen Zähnen nicht. Dennoch ist dem Patienten zu raten, sich mit den Zusatzversicherungen zu beschäftigen, da auch hier Zuzahlungen möglich sind.

Eine Veneer-Behandlung sollte immer in die Hand eines erfahrenen Zahnarztes und Zahntechnikers gehören. Auch mit einem hauseigenenen Zahntechnischen Labor vor Ort kann man gezielt auf die Wünsche des Patienten eingehen.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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