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Wurzelbehandlung am Eckzahn: Ablauf, Schmerzen und Nachsorge

Herr Stiller

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© Christoph Hähnel - fotoliaDie Eckzähne nehmen eine besondere Stellung im Kiefer ein. Wie funktioniert hier eine Wurzelbehandlung? (© Christoph Hähnel - fotolia)Besonders die markanten Eckzähne des Oberkiefers genießen unter uns Menschen große Aufmerksamkeit. Sie sind nicht nur aus kautechnischen Gründen von Bedeutung, sondern gelten auch als Symbol von Schönheit und Vitalität.

Die Eckzähne zeichnen sich durch ihre besondere Länge aus, die im Oberkiefer bis zu drei Zentimeter betragen kann. Der Vorteil für den Zahnarzt und den Patienten besteht darin, dass dieser Zahn bei einer Wurzelbehandlung sehr gut zu sehen und zu behandeln ist.

Was passiert vor der Behandlung?

Vor jeder Behandlung (ob schmerzhaft oder nicht) ist es sehr wichtig, gute Röntgenbilder anzufertigen und ein paar Tests mit dem Zahn durchzuführen. Bei der Wurzelbehandlung  am Eckzahn ist außerdem ein Gespräch ratsam, in dem der Patient alles über den Behandlungsablauf und die Prognose erfährt. Nachdem der Zahnarzt Röntgenbilder von dem Zahn gemacht hat, wird dieser vorsichtig betäubt. Wer hier Angst vor der Spritze hat, kann seinen Behandler fragen, welche Techniken er verwendet oder auch ob er ein beruhigendes Gel für die Einstichstelle hat.

So läuft die Behandlung ab

Mit modernen Methoden misst der Zahnarzt die Länge des Zahnes genau ab. Er reinigt ihn besonders schonend, füllt ihn später mit modernen Materialien wieder auf und rekonstruiert ihn. Dabei verwendet er ein elektrisches Längenmessgerät, eine besondere Beleuchtung, vergrößernde Lupengläser sowie spezielle Instrumente. In der Regel benötigt er für die Wurzelbehandlung ein bis zwei Termine à ca. eine Stunde.

 

Was passiert nach der Behandlung?

In den meisten Fällen ist der Patient eine Woche nach dem Eingriff frei von Schmerzen. Doch wie bei jeder Wunde brauchen ein entzündeter Nerv und der Knochen auch Zeit auszuheilen. Je nach Grad der Entzündung kann sich der Zahn in dieser Zeit der Heilung immer wieder bemerkbar machen. Jedoch nicht schmerzhaft. Man wird eher wieder daran erinnert, dass dieser Zahn vor kurzem behandelt wurde.

In sehr seltenen Fällen treten nach der OP noch Schmerzen auf. Dauern sie trotz Schmerzmittel mehrere Tage an, sollte der Zahnarzt wieder aufgesucht werden. Meistens können eine erneute Kontrolle und die Gabe von zum Beispiel Antibiotika Abhilfe schaffen.

Wie verhält man sich jetzt am besten?

Jeder Patient sollte seinem Zahn nach einer erfolgten Wurzelkanalbehandlung Zeit zum Heilen geben und ihn schonen. Außerdem sollte er davon absehen, auf harte Lebensmittel zu beißen. Oft ist der Zahn auch sehr zerstört und wurde vom behandelnden Arzt für eine gewisse Zeit repariert. Dies tut er mit dem Ziel, dem Zahn eine stabile, weiße und schöne Krone aufzusetzen, wenn er geheilt ist. Hier müssen Folgetermine zur Kontrolle unbedingt wahrgenommen werden, auch wenn man keine Schmerzen mehr hat.

Generell soll darauf geachtet werden, dass der Zahnarzt mit modernen Instrumenten und besonderen Vergrößerungsgläsern arbeitet, damit der Patient seinen Zahn so lange wie möglich behalten kann.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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