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Kleben oder Implantate? So werden abgebrochene Zähne versorgt!

Dr. Rostock

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© Daisy Daisy - fotoliaOb ein Zahn geklebt werden kann oder ob er anders versorgt werden muss, hängt von der Art des Bruches ab. (© Daisy Daisy - fotolia)Nicht selten passiert es, dass Patienten mit großer Sorge in unsere Sprechstunde kommen. Ein Stück oder der ganze Zahn ist gebrochen - beim Essen, bei einem Sportunfall oder wegen einer großen Karies. Was nun? 

Wie werden einfache Brüche behandelt?

Bei Brüchen am gesunden Zahn kann das Zahnstück eventuell wieder befestigt werden. Betroffene sollten das Fragment mit Wasser abspülen und in einer kleinen Dose in die Praxis bringen. In erster Linie versuchen wir immer, den gebrochenen Zahn zu erhalten. Bei sauberen und kariesfreien Abbrüchen kann das Zahnstück mit einem speziellen Compositkleber wieder befestigt werden.

Bei Verletzungen des Zahnnervs und bei tieferen kariösen Defekten geht das oft nicht mehr. In diesem Fall kann der Zahn durch Kompositaufbaufüllungen, Kronenversorgungen und durch eine Behandlung des verletzten Zahnnervs erhalten werden.

Größere Brüche können nicht geklebt werden!

Sollte der Bruch so tief und ausgeprägt sein, dass der Zahn nicht mehr repariert werden kann, erhalten die Patienten trotzdem eine sichere und komfortable Langzeitlösung.

Nachdem der Zahn schonend entfernt wurde, gibt es viele Möglichkeiten, die Lücke schnell und zuverlässig mit einem Provisorium zu versorgen, so dass keine ästhetischen Probleme auftreten. 

So können Zahnimplantate bei gebrochenen Zähnen helfen

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die den echten Zahn perfekt simulieren. In den Bereichen Pflege, Ästhetik, Haltbarkeit und Schonung der Zahnsubstanzen der Nachbarzähne besitzt das Zahnimplantat klare Vorteile gegenüber der klassischen Zahnbrücke. Es müssen keine anderen Zähne beschliffen werden, sodass das Risiko möglicher Folgeprobleme gering ist. 

Wie läuft die Behandlung mit Implantaten ab?

Implantate werden durch einen kleinen und minimalinvasiven operativen Eingriff gesetzt. Oftmals können die Patienten am Folgetag schon wieder allen alltäglichen Tätigkeiten nachgehen.

Implantate können aus Titan oder metallfrei aus Keramik sein. Allergien oder Abwehrreaktionen gegenüber den Materialien sind sehr selten und werden auch in der Forschung als äußerst unwahrscheinlich gewertet.

Die Behandlung kann zwischen drei und sechs Monaten dauern, da die Implantate eine Einheilzeit benötigen, um richtig fest zu werden. Nur in seltenen Fällen kommt eine Implantation nicht in Frage. Hier können allgemeinmedizinsche oder anatomische Gründe die Ursache sein.

Wer übernimmt die Kosten für eine Behandlung mit Implantaten?

Obwohl die Implantation in Deutschland eine Privatleistung ist, bekommen gesetzlich versicherte Patienten einen Zuschuss zur weißen Zahnkrone, die auf dem Implantat sitzt. Private Zusatzversicherungen können hier hilfreich sein, um die Eigenanteile zu verringern.

Viele Praxen bieten auch attraktive Teilzahlungsmodelle, die die Entscheidung deutlich erleichtern. Implantate bedeuten langfristige Sicherheit auf modernstem Niveau und sind in den deutschen Zahnarztpraxen schon lange keine Kuriosität mehr.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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