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Zahnaufhellung: Gutes Aussehen für beruflichen Erfolg

Dr. Lentrodt

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© Amir Kaljikovic - Fotolia.com© Amir Kaljikovic - Fotolia.comGute Zeugnisse, ein erfolgreiches Studium, passende Praktika: Das sind beste Voraussetzungen für einen guten Start in den Beruf - sollte man meinen. Doch viele Menschen glauben: Das reicht noch nicht aus. Nach einer aktuellen Studie, die der Personaldienstleister Orizon in Auftrag gegeben hat, glauben mehr als 60 Prozent der Befragten, dass gutes Aussehen der entscheidende Faktor für beruflichen Erfolg ist. In der Altersgruppe zwischen 18 und 29 Jahren glauben sogar fast 70 Prozent an einen Zusammenhang zwischen Aussehen und Aufstieg. Attraktive Menschen bekommen attraktive Jobs - so die überwiegende Meinung.

Wenn es um gutes Aussehen geht, sind weiße Zähne ein wichtiger Faktor. Sie lassen ihren Träger gesünder aussehen und stehen für Erfolg, Anerkennung und Zuverlässigkeit. Kein Wunder also, dass das Thema Zahnaufhellung (Bleaching) heute buchstäblich in aller Munde ist. Seit das Bleaching in den USA zu einem der wichtigsten Beauty-Themen und „Must-haves“ geworden ist, will jeder dieses strahlende Hollywood-Lächeln haben. In Deutschland ist der Trend ebenfalls angekommen - und das nicht nur in der Promi-Szene. So gibt es zum Beispiel hoch qualifizierte Bewerber, die sich auf ein wichtiges Vorstellungsgespräch vorbereiten und dabei nichts dem Zufall überlassen wollen. Wer sich auf einen gut dotierten Posten bei einem „Global Player“ bewirbt, darf davon ausgehen, dass die Human-Resources-Mitarbeiter dieser großen Unternehmen auf das allerkleinste Detail achten - auch auf gesunde Zähne und ein strahlendes Lächeln. Führende Angestellte werden sogar manchmal zum Zahnarzt geschickt, um ihr Aussehen verbessern zu lassen.

Wenn sich mit einer professionellen Zahnaufhellung berufliche Chancen steigern lassen - wie geht man dann am besten vor? Wer sich nicht auf die Versprechungen diverser „Zahnweiß“-Produkte aus dem Drogeriemarkt verlassen will oder einfach nicht genug Zeit für Experimente hat, sollte sich an den Zahnarzt seines Vertrauens wenden. Er berät fachkundig über die Möglichkeiten des Bleachings. Als Erstes wird in der Praxis geprüft, ob das Original-Weiß nicht vielleicht schon schön genug ist. Dazu bedarf es einer professionellen Zahnreinigung (PZR). Sie erzielt bereits einen aufhellenden Effekt, der mit der Zahnbürste vorm Badezimmerspiegel daheim kaum zu erreichen ist. Die PZR ist ohnehin erforderlich, denn aufgelagerte Verunreinigungen ergeben unbefriedigende Ergebnisse beim Bleichvorgang. Wichtig ist auch, dass die zu behandelnden Zähne gesund und nicht etwa kariös sind oder eine poröse Füllung haben.

Nach fachmännischer Vorbereitung und Kontrolle durch den Zahnarzt entscheiden sich viele Patienten für ein „Chairside-Bleaching“ mit einem hochkonzentrierten Bleichmittel (Wasserstoffperoxid). Wie der Name schon sagt, bleibt der Patient bei diesem Verfahren während der gesamten Behandlung auf dem Stuhl sitzen und kann dort entspannen, während gleichzeitig der Erfolg der Behandlung überwacht wird. Andere Patienten entscheiden sich für das „In-Office-Bleaching“ - sie bekommen eine Schiene mit dem Bleichmittel und verbringen die Einwirkzeit im Wartezimmer. Wieder andere möchten aus Zeit- und Kostengründen nach der Beratung in der Praxis zu Hause weitermachen. Diese Methode nennt man „Home Bleaching“. Auch hier wird der Grundstein des Erfolgs in der Praxis gelegt. Der Zahnarzt macht einen Abdruck der Zahnreihen, die gebleicht werden sollen, und lässt eine Trägerschiene anfertigen. Auf diese trägt der Patient dann das Bleichgel auf und trägt die Schiene nachts oder tagsüber für ein paar Stunden. Nach wenigen Einsätzen sind meist schon gute Erfolge zu erkennen.

Manche Patienten wünschen sich eine Zahnfarbe, die so weiß ist wie Schnee. Das ließe sich mit entsprechend intensiven Methoden wohl auch erreichen. Tatsächlich aber sollten die Zähne höchstens um zwei bis drei Farbstufen aufgehellt werden, um das Ergebnis des Bleichens nicht unnatürlich erscheinen zu lassen. Es ist deshalb wichtig, sich gemeinsam mit dem Zahnarzt für die richtige Methode und die passende Farbe zu entscheiden. Nach Abschluss der Behandlung geht man mit einem strahlenden Lächeln aus der Praxis, das nicht nur dem gängigen Schönheitsideal Genüge tut, sondern handfeste berufliche Vorteile bringen kann.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare zum Artikel (1)


07.04.2015 - 19:24 Uhr

Auf der (unvollständigen) Liste der Gegenanzeigen...

von Volker

... findet sich Zahnbelag bzw. -stein, Karies, schlechte Füllungen und der eher optische Belang einer zu hellen Wunschzahnfarbe. Relevant ist aber vor allem, daß Keramik- oder Kunststofffüllungen eben NICHT gebleicht werden können und zu störenden Tonabweichungen führen. Jeder, der eine solche Versorgung insbesondere im sichtbaren Bereich hat, sollte sich die Behandlung also gründlichst überlegen.

Dr. Lentrodt

Antwort vom Autor am 09.04.2015
Dr. med. dent. Markus F.O. Lentrodt

Absolut richtig. Zitat: "Wichtig ist auch, dass die zu behandelnden Zähne gesund und nicht etwa kariös sind oder eine poröse Füllung haben." Dankeschön, dass Sie nochmal herausgearbeitet haben, das vorhandene Füllungen/Restaurationen nicht gebleicht werden können. Eine professionelle Beratung durch den Zahnarzt ermöglicht hier dem Laien, die Möglichkeiten und die Grenzen des Bleaching zu verstehen. Herzliche Grüße, Dr. Markus F.O. Lentrodt P.S.: Einen guten Überblick verschafft auch unser Wegweiser: http://bleaching-wegweiser.de


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