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Zahnimplantate ohne Knochenaufbau

Dr. Kurrek

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© Dr. med. dent. Andreas Kurrek© Dr. med. dent. Andreas KurrekModerne Behandlungsmethoden in der zahnärztlichen Implantologie helfen heute bei nahezu jeder Indikation, fehlende Zähne in Funktion und Ästhetik anspruchsvoll zu ersetzen.

Im Zuge fortschreitender wissenschaftlicher Forschung, technischer Innovation, der Weiterentwicklung bildgebender Verfahren zur Diagnostik und medizinischen Erkenntnissen in diesem Bereich haben sich moderne Implantat-Systeme entwickelt, welche nahezu risikoarm und routiniert eingesetzt werden können.

Moderne dentale Implantologie heute und gestern sind kaum noch miteinander zu vergleichen, denn gerade in diesem Wachstumsbereich der Zahnheilkunde hat sich sehr viel in den letzten 30 Jahren getan.

Neben den klassischen Schrauben- und Zylinderimplantaten finden sich seit ca. 8 Jahren hochmoderne Hohlzylinder-Implantate mit deren Hilfe es möglich ist, ohne jeden Knochenaufbau und bei geringer vertikaler Knochenhöhe von nur 5 bis 7mm dennoch sicher zu implantieren.

Ihre Hauptindikation finden diese 6,3mm breiten Implantate im Seitenzahnbereich des Ober- und Unterkiefers. Durch die besondere Form Ihrer Geometrie eines innen hohlen Zylinders wird die Knochenkontaktfläche und somit die Festigkeit dieser Zahnimplantate trotz ihrer kurzen Gewindeform maximal erhöht.

Das operative Vorgehen solcher Implantattypen folgt einer üblichen Routine unter lokaler Anästhesie - einzig die Bohrerform zur Aufbereitung des Implantatbetts unterscheidet sich von der herkömmlicher Systeme. Für den Patienten ist dies zu keinem Zeitpunkt spürbar.

Durch den Einsatz solcher Hohlzylinder-Implantate ist ein Knochenaufbau (wie z.B. Sinuslift) in vielen Fällen nicht notwendig. Eine hierdurch verursachte längere Einheilphase ist somit nicht erforderlich. Dies wird vor allem von Patienten begrüßt, da die Wartezeit auf die „neuen Zähne“ dadurch erheblich verkürzt wird.

Kosmetisch sind Hohlzylinderimplantate nicht von Standardimplantaten zu unterscheiden und somit ist ein vorhersagbar ästhetisches Ergebnis gut zu erzielen - ganz nach dem Vorbild der Natur.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare zum Artikel (15)


20.02.2019 - 13:59 Uhr

Bitte um Info zur Befestigung einer...

von Gerhard M.

... oberkiefervollprothese

Dr. Kurrek

Antwort vom Autor am 21.02.2019
Dr. med. dent. Andreas Kurrek

Sehr geehrter Patient, eine generelle Aussage ist hierzu nicht möglich, da die Tragweite jeder Indikation sehr weitreichend sein kann. Es kann also nur im individuellen Einzelfall entschieden werden, ob dies bei Ihnen möglich ist. Mit freundlichen Grüßen aus Düsseldorf Dr. Andreas Kurrek

28.02.2018 - 18:20 Uhr

Hallo, mein Knochenangebot im seitlichen...

von Alex

... Oberkiefer sind 3-4 cm. Möchte keinen Sinuslift. Weiß allerdings nicht, wie die Breite ist. Die Lücke ist jedoch eher klein. Beste Grüße Alex

Dr. Kurrek

Antwort vom Autor am 25.03.2018
Dr. med. dent. Andreas Kurrek

Sehr geehrter Patient, 3-4 mm unterhalb des Sinus ist in der Tat sehr wenig an Knochenangebot. Für die hier beschriebenen Implantatformen bedarf es in der Regel mind. 5-6mm. Sie sollten zur Sicherung des Befundes eine 3D-Röntgenaufnahme des Kiefers erstellen lassen. Mit besten Grüßen aus Düsseldorf- Dr. Andreas Kurrek

02.08.2017 - 16:31 Uhr

Guten Tag, bei mir begann eine Brücke der vier...

von Caspar R.

... Schneidezähne, die auf drei Implantaten saß, seit 2013 , zu wackeln. Als die Brücke abgenommen wurde, Rüttelmethode mit Stahlseil, lösten sich zwei Implantate aus dem Kiefer. Das dritte sitzt noch drin und soll überprüft und gegebenenfalls auch entfernt werden. Wenn ich neue Implantate anstrebe, soll der Knochenaufbau eventuell mit eigenem, extrahiertem Material gemacht werden. Ich scheue natürlich diese zusätzliche Operation. Wie lange würde es denn dauern, bis der Körper die Lücken von alleine geschlossen hat? Ich bin durchaus bereit, mich mehr als drei Monate mit dem Provisorium zufrieden zu geben, wenn mir unnötiger Stress, Schmerzen und Risiken erspart bleiben.

Dr. Kurrek

Antwort vom Autor am 03.08.2017
Dr. med. dent. Andreas Kurrek

Sehr geehrter Patient. Dies ist natürlich im Einzelfall nur schwer auf Grund Ihrer Schilderung zu klären. In der Regel braucht der Körper ca. 4- 6 Monate um von selber knöchern auszuheilen. Es kann allerdings gerade in der Oberkiefer Front bei Implantatverlust notwendig werden dieses Defizit mit einem Knochenaufbau zu versorgen. Hierzu sollte in jedem Fall ein DVT ( 3D-Röntgen) angefertigt werden, denn nur so ist das verbliebene Knochenangebot klar zu beurteilen. ich wünsch Ihnen für die Therapie viel Erfolg und stehe gerne für Fragen zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen - Dr. Andreas Kurrek

18.04.2017 - 23:17 Uhr

Guten Tag... Gibt es solche Implantate für Kiefer...

von Brigitte

... mit wenig Knochen auch in Keramik oder nur in Titan? Lg B.

Dr. Kurrek

Antwort vom Autor am 24.04.2017
Dr. med. dent. Andreas Kurrek

Sehr geehrter Patient, diese Implantate gibt es nur in Titan. Mit freundlichen Grüßen aus Düsseldorf - Dr. Andreas Kurrek

16.12.2016 - 08:43 Uhr

Hallo, ich lebe in Luxemburg und wüsste gerne, wie...

von Heinen

... die Behandlung funktioniert! Mit freundlichen Grüßen, Josée H.

Dr. Kurrek

Antwort vom Autor am 19.12.2016
Dr. med. dent. Andreas Kurrek

Sehr geehrter Patient, hierzu sollten Sie einen ortsnahen Implantologen konsultieren, da die Komplexität der Behandlung und vor allem die individuelle Indikation nur mit einer vorhergehenden 3D-Diagnostik möglich ist. Mit freundlichen Grüßen aus Düsseldorf - Dr. Andreas Kurrek

14.12.2016 - 14:40 Uhr

Hallo, wie lange müsste man auf die...

von Josée

... Frontimplantate warten? Mit freundlichen Grüßen, Josée H.

Dr. Kurrek

Antwort vom Autor am 15.12.2016
Dr. med. dent. Andreas Kurrek

Die hier angeführten Implantate sind nicht für den Frontzahnbereich geeignet. Es gibt aber weitere Formen welche eine solche Indikation erfüllen. Die normale Einheilzeit für solche Implantate im Oberkiefer bertägt 6 Monate - im Unterkiefer 4 Monate. Mit freundlichen Grüßen aus Düsseldorf Dr. Andreas Kurrek

23.09.2016 - 20:10 Uhr

Guten Tag, ich wollte fragen, wer diese Art von...

von Nathalie

... Implantaten macht? Ich habe einen Seitenzahn, der heute gezogen werden musste und nun habe ich ein Provisorium. Mein Zahnarzt hat gesagt, dass man einen Knochenaufbau machen muss und dies alles sicher bis zu 12 Monaten dauert. Liebe Grüße, Nathalie

Dr. Kurrek

Antwort vom Autor am 27.09.2016
Dr. med. dent. Andreas Kurrek

Sehr geehrte Patientin, ob ein solches Verfahren bei Ihnen zutrifft kann nur an Hand eines 3D-Röntgen ( DVT) entschieden werden - ebenso die Notwendigkeit eines Knochenaufbaus! Bitte wenden Sie sich an Ihre zuständige Zahnärztekammer, um den richtigen Behandler für sie zu finden. Sollte Ihnen der Weg nach Düsseldorf nicht zu weit sein - stehe ich und mein Team Ihnen natürlich auch gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen aus Düsseldorf-Oberkassel Dr. Andreas Kurrek

30.03.2016 - 21:41 Uhr

Hallo Herr Dr., ich habe mal eine Frage und zwar...

von Ali

... habe ich mal eine feste Brücke gehabt, bei welcher mir die rechte Seite kaputt gegangen ist. Dazu sind mir auch die geschliffenen Zähne abgebrochen. Ich war deshalb beim Zahnarzt, welcher meinte, dass ich sehr wenig Knochenmark habe. Nun macht es mich jedoch psychisch kaputt! Ich habe nur auf der rechten Seite ein Provisorium, weshalb ich nicht lächeln kann. Ich würde gerne Bilder von mir machen lassen und sie Ihnen per E-Mail senden. Ich habe wirklich sehr schlechte Erfahrungen mit Zahnärzten gemacht! Diese wollen einem heute nur noch das Geld aus der Tasche ziehen! Ich brauche dringend Hilfe. Danke schon mal im Voraus.

Dr. Kurrek

Antwort vom Autor am 31.03.2016
Dr. med. dent. Andreas Kurrek

Sehr geehrter Patient, sehr gerne nehmen wir uns Ihrem Anliegen an. Ob eine Versorgung mit den von Ihnen angesprochenen Implantaten möglich ist, kann man in der Regel nur mit Hilfe einer DVT-Aufnahme abklären. Diese kann allerdings nicht per email gesendet werden, da die Datenmenge für normale email-Server zu groß ist. Sie können uns aber gerne ein "normales" Röntgenbild ( OPG) per email vorab senden. Mit freundlichen Grüßen aus Düsseldorf-Oberkassel Dr. Andreas Kurrek

09.07.2015 - 16:40 Uhr

Welche Möglichkeiten gibt's ohne Knochenaufbau 4...

von Kurt Aaron

... Implantate im Oberkiefer zu setzen? Die Four in One Methode gefällt mir sehr, jedoch musste ich hier lernen, dass die Bestückung für Ober und Unterkiefer obligatorisch ist. Bei der Zygoma Anwendung bereitet mir die Befestigung im Jochbein Kopfschmerzen. Es geht bei mir um 4 Eckzähne 2 rechts und 2 links ab den vorderen 6 Schneidezähnen im Oberkiefer.

Dr. Kurrek

Antwort vom Autor am 30.07.2015
Dr. med. dent. Andreas Kurrek

Sehr geehrter Patient, eine eindeutige Diagnose über die Indikationsmöglichkeiten von Implantaten OHNE Knochenaufbau ist gesichert nur an Hand eines 3D-Röntgen (DVT) zu stellen. In der Tat muss eine Versorgung des Ober- UND Unterkiefers bei suffizienter Vorversorgung bzw. Zustand aus meiner Sicht nicht automatisch gleichzeitig durchgeführt werden, so dass eine zielgerichtete Versorgung sich auf den gewählten Bereich beschränken kann. Mit freundlichen Grüßen aus Düsseldorf-Oberkassel- Dr. Andreas Kurrek www.zahnkunst-oberkassel.de

06.06.2015 - 15:24 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr, habe vor 2 Jahren, im Juli...

von Corinna K.

... 2013, 2 Implantate (Backenzähne) dieser Methode von meinem Zahnarzt eingesetzt bekommen. Konnte nie drauf kauen. Später schmerzten diese zunehmend und wurden locker. Letztes Jahr im Juli 2014 wurden diese unter hölligsten Schmerzen entfernt und größere Implantate eingeschraubt. Wochenlanger totaler Schmerz mit Entzündung, starke Antibiotika und Schmerzmittel folgten. Es war die Hölle. Habe diese danach länger einheilen lassen. Im März 2015 wurden die Kronen draufgesetzt. Kann nicht damit kauen, jetzt wieder ständiger Schmerz und jetzt sind sie wieder locker. Hatte vorher mehrere Jahre dort keine Zähne und hatte keine Schwierigkeiten zu kauen. Ich weiß mir keinen Rat mehr und bin der Meinung, dass der Knochenaufbau hätte unbedingt vorher gemacht werden müssen. Ich bereue, dass ich nicht in die Kieferchirurgie gegangen bin und mich auf diese verkürzte preiswertere Methode eingelassen habe. Was raten Sie mir?

Dr. Kurrek

Antwort vom Autor am 25.06.2015
Dr. med. dent. Andreas Kurrek

Sehr geehrte Patientin, in der Tat ist der von Ihnen geschilderte Verlauf nicht akzeptabel und auch nicht repräsentativ für diese OP-Methode - ebenso wenig wie für jede andere Form der Implantation. Bei der Wahl des Implantologen ist es wichtig darauf zu achten, dass eine jahrelange Erfahrung und zusätzliche Qualifikation vorliegt. Ich rate Ihnen in dem Zusammenhang eine 3D-Diagnostik vor jedem weiteren OP-Schritt durchzuführen, um weitere Komplikationen auszuschließen. Für Ihren weiteren Behandlungsverlauf wünsche ich Ihnen alles Gute ! Mit freundlichen Grüßen aus Düsseldorf - Dr. Andreas Kurrek

30.01.2015 - 18:18 Uhr

Wo gibt es im Raum Nürnberg Ärzte, die dieses...

von Manfred

... Verfahren langfristig erprobt haben. Für Kontaktmöglichkeiten wäre ich Ihnen dankbar. Mit freundlichen Grüßen M.

Dr. Kurrek

Antwort vom Autor am 27.02.2015
Dr. med. dent. Andreas Kurrek

Sehr geehrter Patient, gerne gebe ich Ihnen hierzu eine Empfehlung aus meinem internationalen Netzwerk. Bitte wenden Sie sich an Fr. Dr. Astrid Weirauch in Nürnberg. Sie finden Ihre Kontaktdaten unter meinem JAMEDA-Profil. Mit freundlichen Grüßen - Dr. Andreas Kurrek

19.01.2015 - 22:22 Uhr

Sind Hohlzylinder-Implantate auch für...

von Sebastian

... Schneidezähne bzw. für einen fehlenden Schneidezahn geeignet? Ist ein Knochenaufbau in jedem Fall nötig?

Dr. Kurrek

Antwort vom Autor am 27.02.2015
Dr. med. dent. Andreas Kurrek

Sehr geehrter Patient, in der Tat sind Hohlezylinderimplanate weniger für den Frontzahnbereich geeignet, da diese im Durchmesser zu groß und somit kosmetisch nicht anzuraten sind. Es gibt aber auch hier Alternativen, welche im Einzelfall mit Hilfe eines DVT ( 3D-Diagnostik) im Zuge einer OP-Planung abzuklären sind. Mit freundlichen Grüßen - Dr. Andreas Kurrek

06.05.2014 - 09:55 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Kurrek, ich bin sehr daran...

von Gabriele

... interessiert, Implantate für meinen Oberkiefer zu erhalten, die ohne Knochenaufbau eingesetzt werden können. In Vorbereitung eines Zahnersatzes zog der mir im letzten Jahr meine beiden letzten Backenzähne im Oberkiefer, jeweils rechts und links, um nach der Ausheilphase mir dann 4 Implantate setzten zu können, jeweils 2 Rechts und links. Im Januar erhielt ich dann den Heil und Kostenplan, dabei wurde mir auch erklärt, das ein Sinuslift erforderlich wäre, verbunden mit einem Knochenaufbau. Der Knochenaufbau sollte in einer OP zusammen mit der Implantation erfolgen. Eine Panoramaröntgenaufnahme wurde von ihm dazu angefertigt. Mein OP Termin war für Febr. 2014 geplant. Leider mußte ich den OP Termin absagen, da meine gesamte Mundhöhle und Zunge in Folge einer Kortisonbehandling entzündet war (Ich hatte mir im Ausland eine Infektion zugezogen). Im April habe ich dann erneut den versuch gestartet, mir Implantate setzen zu lassen, und bin , einer Empfehlung meiner Krankenkasse folgend, in eine ungarische Vertragsklink meiner Krankenkasse gefahren. Dort hat man neben einer Panoramaröntgenaufnahme noch zusätzlich ein CT gemacht und festgestellt, das ich eine entzündete Kiefernhöhle habe, und damit ein Knochenaufbau und Sinuslift nicht möglich sei. Da für die beiden hinteren Backenzähne nur eine max. Einbauhöhe von 5,6 mm besteht, war eine Implantation ohne Knochenaufbau nicht möglich, und somit bin ich ohne zahnärztliche Behandlung wieder abgereist. Die ungarischen Zahnärzte empfohlen mir, zunächst die Kieferhöhle in Ordnung zu bringen. Nach deren Aussage, würde bei einer chronischen Sinusitis, so wie sie bei mir vorliegt, der Einbau von Knochenersatzmaterial nur zu Komplikationen führen. Nun leide ich aber seit über 30 Jahren an dieser Sinusitis, habe mir bereits in Vorbereitung der Zahnbehandlung 2012 noch einmal die Kieferhöhle operieren lassen. Nach der Aussage meines HNO Arztes wird das auch immer so bleiben, denn eine Ursache kann er nicht finden. So bin ich also auf der Suche nach einer Möglichkeit, mir Implantate setzten zu lassen, die ohne Knochenaufbau und Sinuslift auskommen können. Habe ich mit den von Ihnen beschrieben Implantaten eine Chance? Vielen Dank für eine Rückinfo.

Dr. Kurrek

Antwort vom Autor am 07.05.2014
Dr. med. dent. Andreas Kurrek

Sehr geehrte Patientin, in der Tat handelt es sich bei den im Artikel beschriebenen Implantattypen um eben genau diese Indikation der Implantation bei verminderter Knochenhöhe des Seitenzahnbereiches zur Vermeidung eines Sinuslift. Dieser sollte in der Tat bei dauerhaften Beschwerden, wie von Ihnen beschrieben, sehr kritisch bewertet werden. Ich gehe konform mit den Kollegen, dass ein externer Sinuslift mit großem Aufbauvolumen bei chron. Beschwerden zu erheblichen Problemen führen könnte. Bei einem Restknochen von 5,6mm ist eine Insertion von GIP2-Implantaten noch durchaus möglich - allerdings sollte hier nicht nur die Restknochenhöhe, sondern auch die Restknochenbreite bewertet werden. Diese muss ca. 8mm aufweisen. Da Ihnen bereits ein CT / DVT vorliegt kann man dies an Hand der Aufnahme ausmessen und eine Aussage über mögliche Implantatpositionen und prothetischen Lösungen treffen. Gerne stehe ich Ihnen hierzu zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen aus Düsseldorf-Oberkassel Dr. Andreas Kurrek

09.04.2014 - 20:56 Uhr

Ich habe eine Brücke, die an Implantaten mit...

von Led

... Schrauben verbunden ist! Nun ist eine Schraube rausgefallen und das Gewinde ist kaputt? Die Brücke ist aber erst 4 Monate alt! Wie kann das passieren? Liegt es am Gewinde.

Dr. Kurrek

Antwort vom Autor am 14.04.2014
Dr. med. dent. Andreas Kurrek

Sehr geehrter Patient, bei internen Verschraubungen kann es zu einer Lockerung der "inneren Schraube" kommen. In der Regel kann diese mit einem definierten Drehmoment wieder fixiert werden. Das Gewinde nimmt dabei keinen Schaden! Mit freundlichen Grüßen aus Düsseldorf-Oberkassel Dr. Andreas Kurrek

09.02.2014 - 13:18 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Ayna, durch Paradontose...

von Ursula

... (damals gab es ja noch keine Paradontosebehandlungen) wurden mir vor ca. 30 Jahren vorne 5 Zähne gezogen, bekam daraufhin eine festsitzende Brücke. Nach Wohnortwechsel und neuem Zahnarzt wurde mir von diesem nach Kieferschmerzen ohne Röntgenbild einfach die Brücke kaputtgesägt, der Zahn gezogen, Brücke war natürlich nicht mehr zu verwenden. Habe dann einen anderen Zahnarzt gesucht der mir eine herausnehmbare Prothese angefertigt hat. Seit 1989 keine Probleme, leider wurden mir 66 J. w in der Zwischenzeit noch einige Zähne gezogen, der letzte Anf. Jan. so dass ich jetzt im OK nur noch 3 Zähne habe. Die Prothese hält wohl mit Haftcreme aber dies ist kein Dauerzustand. Nun will mir der Sohn des Zahnarztes - zert. Implantologe 35 J. alt - die restlichen 3 Zähne auch ziehen, sie wären im Weg und möchte mir 6 Implantate einsetzen, Kosten nannte er ca. 14.000 €. Gibt es in Baden Württemberg Großraum Stuttgart auch Zahnärzte die nach der von Ihnen geschilderten Methode arbeiten? Ich würde wieder eine herausnehmbare Prothese bevorzugen, da im Alter der Knochenabbau bestimmt noch weiter zurück geht oder würden Sie eine festsitzende Prothese empfehlen? Sind diese Kosten überhöht? Wäre sehr freundlich, wenn Sie mir per mail Antwort geben könnten, vielen Dank.

Dr. Kurrek

Antwort vom Autor am 10.02.2014
Dr. med. dent. Andreas Kurrek

Sehr geehrte Patientin, sehr gerne helfe ich Ihnen bei der Suche nach einem geeigneten Implantologen für Ihren Fall. Ich bin mir sicher dass Sie in Ihrer Umgebung einen solchen finden werden. - zB. an der Uni-Klinik für Mund- Kiefer und Gesichtschirurgie in Karlsruhe ! Nur zur Info - mein Name ist Dr. Andreas Kurrek und nicht "Ayna" ;-) Da jeder Behandlungsfall völlig unterschiedlich sein kann, ist eine qualifizierte Aussage / Antwort über Ihre Anfrage zu Behandlungskosten nur begrenzt möglich. Gerne stehe ich Ihnen auch weiterhin für Fragen zur Verfügung. Mit Freundlichen Grüßen - Dr. Andreas Kurrek www.zahnkunst-oberkassel.de


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