Weniger Schmerzen nach Zahnimplantation durch Sinuslift

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Oft ist bei großer Kieferhöhle, der Raum zwischen Kieferhöhle und Mund zu klein, um ein Implantat in ausreichender Länge einzubringen. In diesem Falle ist dann ein sogenannter Sinuslift notwendig.

Bei einem Sinuslift wird die Kieferhöhlenschleimhaut angehoben, damit mittels eines Gemisches aus Knochenspänen und Knochenersatzmaterial die Kieferhöhle verkleinert werden kann.

Das Knochentransplantat wurde ursprünglich über ein Fenster in der Kieferhöhlenwand in die Kieferhöhle eingebracht. Ein langer Schnitt im Zahnfleisch war notwendig.

Im Gegensatz dazu wird beim internen Sinuslift über den Bohrkanal des Implantates das Knochentransplantat zwischen Kieferhöhlenschleimhaut und knöcherner Kieferhöhlenboden eingebracht.

Einen Nachteil besitzt die Methode, der Patient mußte bei Bewusstsein sein. Denn die Kontrolle ob die Kieferhöhlenmembran noch unbeschädigt ist wurde vom Patienten mittels "Nasen-Blas-Versuch" durchgeführt.

Durch eine Modifikation des internen Sinusliftes kann jetzt auch in Vollnarkose minimalinvasiv vorgegangen werden.

Neu ist bei der Methode, dass die Kieferhöhlenschleimhaut mit einem Ballon sicher vom Kieferhöhlenboden angehoben wird, ohne die Schleimhaut zu zerreißen.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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Kommentare (1)

Marco Altenhoff, 02.12.2010 - 19:14 Uhr

Endlich mal jemand, der den Begriff "Sinuslift" klar und deutlich erklärt. Eben auch für den Patienten verständlich rüber gebracht.

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