Zahnrettung nach Unfall gut möglich

Dr. Fürstenau, MSc

von
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© Arpad Nagy-Bagoly - Fotolia.com© Arpad Nagy-Bagoly - Fotolia.comEtwa 30 % aller Kinder erleben in ihrer Jugend einen Zahnunfall.
Auch im Erwachsenenalter sind Zähne bei Fahrrad- oder Sportunfällen häufig mit betroffen.

Mit der richtigen Strategie stehen die Chancen für eine Rettung gut. Die Rettungsbox für Zähne erlaubt einen Transport des ausgeschlagenen Zahnes zum Kieferchirurgen oder Oralchirurgen. Dieser kann den Zahn wieder replantieren. Die Chancen für ein Wiederanwachsen stehen so nicht schlecht. Solche Rettungsboxen sind vielfach in Schulen, Kindergärten oder auch Vereinen in Erste-Hilfe-Sets enthalten.

Steht keine Box zur Verfügung, so kann der Zahn in Milch oder physiologischer Kochsalzlösung (NaCl 0,9%ig) aufbewahrt werden oder man steckt ihn in den Mund (Nicht in den Mund der Mutter) (Vorsicht: Gefahr des Verschluckens oder der Aspiration bei kleinen Kindern).

Sollte der Zahn zerstört oder verloren sein, so kann mit einem Zahnimplantat ein vollwertiger Ersatz geschaffen werden. Dieser ist von einem natürlichen Zahn häufig nicht zu unterscheiden.
Ein solches Implantat lässt man sich im besten Fall von einem Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (MKG) setzen, da der in der Regel die größte Kompetenz und Erfahrung hat mit der meist komplizierten Situation im Frontzahnbereich.

Dieser Artikel dient nur der allgemeinen Information, nicht der Selbstdiagnose, und ersetzt den Arztbesuch nicht. Er spiegelt die Meinung des Autors und nicht zwangsläufig die der jameda GmbH wider.

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