Telefonisch / online buchbar
Telefonisch / online buchbarNur online buchbar
Gold-Kunde
Gastropraxis an der St. Barbaraklinik / Hamm

Gastropraxis an der St. Barbaraklinik / Hamm

Gemeinschaftspraxis

02381/6811223

Gastropraxis an der St. Barbaraklinik / Hamm

Gemeinschaftspraxis

Öffnungszeiten

Mo
08:00 – 17:00
Di
08:00 – 16:00
Mi
08:00 – 13:00
Do
08:00 – 17:00
Fr
08:00 – 13:00
Sprechzeiten anzeigen
Sprechzeiten ausblenden

Adresse

Am Heessener Wald 159073 Hamm

Leistungen

Ernährungsberatung
Proktologie
Magenspiegelung
Dickdarmspiegelung
Darmspiegelung
Kapselendoskopie
pH-Metrie
Ösophagus-Manometrie
Ultraschall des Bauches
Kontrastmittel-Ultraschall
Endosonographie Magen-Darm-Trakt
Hämorrhoidenbehandlung
Lebererkrankungen
Reizdarm
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen

Behandler dieser Gemeinschaftspraxis (3)

Relevanz
RelevanzAlphabetisch
64Bewertungen
Note1,4
3Bewertungen
Note1,0
5Bewertungen
Note1,0

Bilder

Herzlich willkommen

Liebe Patientin, lieber Patient,

Herzlich willkommen auf unserem Jameda-Profil! Wir freuen uns sehr, dass Sie mehr über unsere Gastropraxis an der St. Barbara Klinik erfahren möchten. Neben allgemeinen Informationen wie Adresse, Kontaktdaten und Sprechzeiten erfahren Sie auch mehr zu unserem Leistungsspektrum und unseren Schwerpunkten. Wir bieten Ihnen Leistungen von Gastroskopie bis hin zu Ernährungsberatung. Zögern Sie nicht, unser freundliches Praxisteam zu kontaktieren. Wir freuen uns darauf, Ihnen weiterzuhelfen!

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier:
Gastropraxis Hamm


Unsere Schwerpunkte

Unsere Praxis am Heessener Wald 1 in Hamm ist auf gastroenterologische Diagnostik spezialisiert. Von Endoskopie, Sonographie und Proktologie bis hin zur Ernährungsberatung. Falls Sie Probleme mit dem Verdauungsapparat haben und Ihre Symptome abklären möchten, sind wir gerne für Sie da. In unserer Praxis leiten wir eine erfolgversprechende Behandlung ein und begleiten Sie auch darüber hinaus mit Nachuntersuchungen.

  • Endoskopie

  • Sonographie (Ultraschalluntersuchung)

  • Proktologie (Enddarmprobleme)

  • Ernährungsberatung

  • Endoskopie

    Die ersten Versuche mit Geräten das Innere des Menschen zu erkunden reichen in das 18. Jahrhundert. Damals wurde mit Kerzenlicht, starren Vorrichtungen und daran befestigten Spiegeln versucht die Körperhöhlen auszuleuchten (zu spiegeln). Daher kommt der auch noch heute gebräuchliche Name der Magen- oder Darmspiegelung.

    Mittlerweile hat die Endoskopie deutliche Fortschritte erlangt. Mit flexiblen Geräten werden nun schmerzfrei die Speiseröhre, der Magen und der Dickdarm untersucht. Der Dünndarm kann mit einer Kapselendoskopie beurteilt werden. Besondere technische Verfahren, wie z.B. NBI bei der Barrett-Beurteilung und eine hochauflösende Videotechnik helfen bei der Diagnostik.

  • Sonographie (Ultraschalluntersuchung)

    Die Grundlagen der Sonographie führen zurück auf den 1. Weltkrieg, wobei die Technik (Ultraschallwellen) zur Ortung von Unterseebooten entwickelt und eingesetzt wurde.

    Seit dem Ende der 40-iger Jahre wurde die Methode zunehmend auch im medizinischen Bereich eingesetzt. Durch die heute zur Verfügung stehende Computertechnik mit der Verfügbarkeit von leistungsstarken Rechnern wurde die Methode nochmals revolutioniert. Damit ist die Sonographie das am häufigsten genutzte bildgebende Verfahren in der Medizin überhaupt. Ein wesentlicher Vorteil der Sonographie gegenüber dem in der Medizin ebenfalls häufig verwendeten Röntgen liegt in der Unschädlichkeit der eingesetzten Schallwellen. Auch sensibles Gewebe (z.B. bei Ungeborenen) werden nicht geschädigt, die Untersuchung ist schmerzfrei und jederzeit wiederholbar.

    Die Sonographie ist das wichtigste Verfahren bei der Untersuchung akuter Bauchschmerzen (akutes Abdomen), bei Gallensteinen und bei der Beurteilung von Gefäßen. Weiterhin kann die Schilddrüse, das Herz (Echokardiographie), die Nieren, die Harnwege und die Blase beurteilt werden.

    Durch Einsatz von Echokontrastverstärkern (Kontrastmittel) ist in geeigneten Fällen eine weitere Verbesserung der Diagnostik möglich.

  • Proktologie (Enddarmprobleme)

    Die Proktologie beschäftigt sich mit den Erkrankungen des Enddarms und des Analkanals. Das Führen der Zusatz-bezeichnung „Proktologie" setzt eine mindestens einjährige Weiterbildung und eine Prüfung vor der Landesärztekammer voraus.

    Typische proktologische Probleme sind z.B.

    • Stuhlinkontinenz - Probleme, den Stuhl zu halten
    • Hämorrhoiden - krampfaderartige Erweiterungen der Äste der oberen Rektalarterie oder des Venengeflechts im Übergang vom Mastdarm zum Analkanal
    • Analfissur - Einriss in der Afterschleimhaut
    • Analabszess
    • Analfistel - Eitergang, der sich in den Darm oder zur Haut hin mit eitrigem Sekret entleert
    • Perianalthrombose - Blutgerinnsel in den äußeren Venen des Afters
    • Marisken - Hautlappen am After
    • Analekzem, Pruritus ani (Juckreiz am After)
    • Analkarzinom, Rektumkarzinom
    • Condylomata acuminata (Feigwarzen)
  • Ernährungsberatung

    Die Durchführung der Ernährungsberatung erfolgt durch die Ernährungsberatung & -therapie Lisa Linder, Diplom Oecotrophologin / Ernährungsberaterin VDOe / systemische Famililenberaterin/ Ernährungfachkraft Allergologie (DAAB)

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier:
Gastropraxis Hamm


Unser gesamtes Leistungs­spektrum

Wir sind für Sie da, wenn Sie Gastroskopie, Koloskopie oder Kapselendoskopie benötigen. Entdecken Sie unser gesamtes Portfolio an Leistungen auf Jameda oder kontaktieren Sie uns unter 02381/6811223. Wir freuen uns auf Sie!

  • Gastroskopie (Magenspiegelung)

  • Koloskopie (Darmspiegelung bzw. Dickdarmspiegelung)

  • Kapselendoskopie

  • pH-Metrie

  • Ösophagus-Manometrie

  • Sonographie des Bauches

  • Kontrastmittel-Ultraschall (CEUS)

  • Endosonographie des oberen und unteren Magen-Darm-Traktes

  • Hämorrhoidenbehandlung

  • Lebererkrankungen

  • Reizdarm

  • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED)

  • Gastroskopie (Magenspiegelung)

    Die Gastroskopie (oder besser Ösophago-Gastro-Duodenoskopie) stellt eine Untersuchung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm mit Hilfe eines biegsamen optischen Gerätes (Gastroskop) dar.

    Diagnostische Möglichkeiten:

    Die Magenspiegelung dient zur Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarmes (Duodenums). Sie dient zur Abklärung von Sodbrennen (Refluxkrankheit), Magengeschwüren, Zwölffingerdarmgeschwüren, der Magenschleimhautentzündung und natürlich auch zum Ausschluß von Speiseröhrenkrebs oder Magenkrebs. Nahezu bei jeder Untersuchung wird auch ein Test auf den Helicobacter pylori unternommen. Mit der Gastroskopie lassen sich u.a. auch Fremdkörper entfernen und Ernährungssonden ( PEG-Sonde ) anlegen.

    Durchführung:

    Bei der Untersuchung wird das ca. 9 mm dünne Gastroskop durch die Mundhöhle in Speiseröhre, Magen und zuletzt den Zwölffingerdarm (oberster Abschnitt des Dünndarms) geschoben. Dabei können krankhafte Veränderungen im Bereich dieser Organe festgestellt und ggf. auch therapeutische Maßnahmen ergriffen werden. Die Magenspiegelung ist die beste Methode Geschwüre in Magen und Zwölffingerdarm festzustellen. Soweit erforderlich, können im Rahmen der Untersuchung Gewebeproben (z.B. zur feingeweblichen Begutachtung oder Untersuchung auf Helicobacter pylori) mit einer kleinen Zange schmerzfrei entnommen werden.

  • Koloskopie (Darmspiegelung bzw. Dickdarmspiegelung)

    Blut im Stuhl ? Ist durch einen Stuhltest oder durch die Beobachtung Blut im Stuhl gefunden worden, sollte eine Untersuchung des Endarmes in aller Regel aber des gesamten Dickdarmes erfolgen.

    Bei der Koloskopie kann mit Hilfe eines biegsamen, voll beweglichen Gerätes (Koloskop) der gesamte Dickdarm eingesehen werden. In der Regel gelingt es auch noch den untersten Abschnitt des Dünndarms (Ileum, dann Ileo-Kolos-kopie) einzusehen.

    Im Rahmen der Untersuchung können krankhafte Veränderungen erkannt (z.B. Divertikel, Polypen) und ggf. in gleicher Sitzung behandelt bzw. entfernt werden (Polypektomie). Sofern erforderlich können während der Untersuchung mit einer kleinen Zange Gewebeproben schmerzfrei entnommen werden. Während der Untersuchung muss zur Entfaltung und sicheren Beurteilung des Darmes Luft eingeblasen werden, die aber soweit möglich beim Rückzug des Endoskops wieder abgesaugt wird.

  • Kapselendoskopie

    Durch Schlucken einer Videokapsel kann der bislang verborgene mittlere Teil des Verdauungstraktes, der Dünndarm) endlich komplett eingesehen werden.

    Neuerdings kann auch der Dickdarm mit dieser Technik beleuchtet werden. Noch übertrifft die herkömmliche Endoskopie die Qualität, sodass derzeit weiterhin die Koloskopie ihren Stellenwert in der Diagnostik (übrigens auch im Vergleich zur sog. "virtuellen Endoskopie", d.h. Darmuntersuchung im CT oder MRT) des Dickdarms behält.

    Wer kommt zur Untersuchung mit der Videokapsel in Betracht?

    • Alle Patienten, bei denen der Verdacht auf eine Erkrankung des Dünndarms besteht.
    • Unklarer Blutungsquelle aus dem Magen - Darmkanal (Angiodysplasien, Varizen, Polypen)
    • Chronisch-entzündliche Darmerkrankung, wie der sog. „Morbus Crohn"
    • Familiäre Polyposis Syndrome (FAP, Peutz-Jeghers-Syndrom und andere)
    • Patienten, die eine herkömmliche Endoskopie (Koloskopie) nicht wünschen, aber dennoch eine Vorsorgeuntersuchung anstreben.
  • pH-Metrie

    Bei der pH-Metrie handelt es sich um eine Messung der Säurebelastung.

    Viele Menschen klagen über Sodbrennen aber nicht immer ist die Säure Ursache der Beschwerden. Durch die Bestimmung des Magensäurerückfluß kann hier Abhilfe geschaffen werden.

    Säurehemmende Medikamente sollten in der Regel 3 Tage vor der Untersuchung abgesetzt werden.Eine dünne Sonde wird dann über die Nase in die Speiseröhre gelegt und ggf. bis in den Magen vorgeschoben. Die Sonde wird dann mit Pflaster fixiert. Sie ist mit einem Messgerät verbunden, das während der Untersuchung an einem Gürtel getragen. Während der Messperiode wird eine Protokoll über die Essenseinnahme und Beschwerden geführt. Die Meßergebnisse werden im Anschluß ausgewertet und klärt ob ein krankhafter Säure- oder aber auch Gallereflux vorliegt.

  • Ösophagus-Manometrie

    Bei der Ösophagus-Manometrie handelt es sich um eine Druckmessung in der Speiseröhre.

    Die Untersuchung ist sinnvoll bei Verdacht auf Motilitätstörungen der Speiseröhre. Klagen können Druck im Brustkorb, Brennen, Steckenbleiben der Nahrung oder Schmerzen bei der Nahrungsaufnahme sein. Eine häufige Diagnose ist z.B. die Achalasie (Verengung des unteren Schließmuskels der Speiseröhre am Übergang zum Magen), welche durch Dehnung oder Operation behoben werden kann, ist die Diagnose einmal gestellt.

  • Sonographie des Bauches

    Sonographie des Abdomens (Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane) dient in erster Line der Diagnostik der soliden Organe (Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse).

    Sofern erforderlich, können Gewebeproben unter Ultraschallkontrolle entnommen werden. Die Sonographie ist das beste und einfachste Verfahren zur Feststellung von Gallenblasensteinen (Cholecystolithiasis).

    Weitere Möglichkeiten der Sonographie:

    • Farbdoppler-Duplex-Sonographie (Beurteilung der Durchblutung von Bauchorganen)
    • Kontrastmittel-Sonographie (Optimierte Darstellung von Leberherden)
    • Leberbiopsie (Gewinnung einer Lebergewebeprobe bei Lebererkrankungen)
    • Feinnadelpunktion (ultraschallgezielte Entnahme von Gewebeproben aus Tumoren im Bereich der Bauchorgane)
    • Aszitespunktion (Entnahme von Flüssigkeit aus der Bauchhöhle bei Bauchwassersucht zur Diagnostik und Entlastung)
  • Kontrastmittel-Ultraschall (CEUS)

    Die KM-Sonographie ist mittlerweile über 10 Jahre alt.

    Dieses Verfahren wird aber aus verschiedenen Gründen in niedergelassenen Praxen nur selten angeboten. U.a. liegt das daran, dass KM-Ultraschall nur mit teuren sog. "high end" - Geräten funktioniert und der Untersucher eine spezielle Expertise braucht.

    „Ultraschallkontrastmittel“ sind kleinste, spez. hergestellte Gasbläschen nicht viel größer als die roten Blutkörperchen. Das Kontrastmittel wird über eine Armvene appliziert und können bereits nach weniger als 20 Sekunden in den Organen beobachtet werden. Nach etwa 5 Minuten ist das Kontrastmittel bereits weitgehend abgebaut und nach 10 Minuten nicht mehr im Körper nachweisbar. Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten.

    Mit der Kontrast-Technik kann die Durchblutung von Prozessen dargestellt werden. Dieses bietet die Möglichkeit z.B. Lebertumore voneinander abzugrenzen. Lebermetastasen, Adenome oder aber gutartige Tumore (z.B. ein Blutschwämmchen oder eine fokal noduläre Hyperplasie) haben charakteristische Muster der Durchblutung. Somit kann in vielen Fällen die Diagnose bereits durch die Kontrastmittelsonographie erstellt werden.

  • Endosonographie des oberen und unteren Magen-Darm-Traktes

    Als Endo-Sonographie bezeichnet man eine Ultraschalluntersuchung durch vorgegebene Körperhöhlen hindurch.

    Ziel dieser Methoden ist mit hoch auslösenden Schallsonden möglichst nah an das zu untersuchende Organ heranzukommen,

    Der Magen-Darm-Arzt nutzt zwei unterschiedliche Zugangswege:

    1. die Endosonographie des oberen GI-Traktes, also die Untersuchung von Speisröhre/Magen/Zwölffingerdarm und Bauchspeicheldrüs
    2. die Endosonographie des unteren GI-Traktes , d.h. zur Darstellung von Enddarmerkrankungen z.B. auch Tumoren des Enddarmes
  • Hämorrhoidenbehandlung

    Hämorrhoiden sind natürliche Schwellpolster am Übergang vom Mastdarm zum Afterkanal. Sie haben eine besondere Bedeutung bei der Feinkontinenz, da sie helfen (wie ein Schwamm) den Analkanal zu verschließen. Ein Leben ohne Hämorrhoiden hieße flüssigen Stuhl nicht mehr halten zu können.

    Häufig spricht man jedoch von "Hämorrhoiden" wenn Beschwerden auftreten. Dann sind sie die Ursache von Afterjucken, Entzündungen, Blutungen oder Stuhlverschmutzung der Wäsche. In diesem Fall spricht man auch von einem Hämorrhoidal-Leiden.

    Durch die proktologische Untersuchung lassen sich "Hämorrhoiden" einteilen.

    Gradeinteilung

    • Grad 1
      Innere Hämorrhoiden, welche die Schleimhautgrenze beim Pressversuch nicht überschreiten
    • Grad 2
      Innere Hämorrhoiden, welche die Schleimhautgrenze überschreiten
    • Grad 3
      Schon äußerlich sichtbarer Hämorrhoiden, die sich aber wieder zurückdrängen lassen
    • Grad 4
      Außen liegende Hämorrhoiden, die sich nicht wieder zurückdrängen lassen (fixierte Hämorrhoiden)

    Bei Hämorrhoideal-Beschwerden können schon Stuhlregulierung und eine lokale Salbenbehandlung mit einer Zinkpaste zahlreiche Beschwerden beheben. Bei der Toilettenhygiene sollten Duftstoffe und eine zu starke mechanische Beanspruchung des Anus durch Reiben vermieden werden. Wasser (Bidet oder Dusche) und ein weiches Handtuch sollten für die Toilettenhygiene ausreichen. Bei anhaltenden Problemen ist der Schwellkörper jedoch zu verkleinern. Dazu stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung.

  • Lebererkrankungen

    Die Leber ist das größte und schwerste Organ unseres Körpers. Seine Aufgabe ist u.a. die Entgiftung, die Bereitstellung von Eiweißen z.B. dem Albumin und von Hormonen. Ferner dient sie als Speicher für z.B. Zucker (Glucose) oder Eisen.

    Eine kranke Leber geht lange ohne Beschwerden einher. Häufig als Zufallsbefund finden sich pathologische Transaminasen-Aktivitäten (" hohe Leberwerte "). Leberwerte als solches können jedoch noch keinen Schaden der Leber beweisen oder diese einer Erkrankung zuordnen. Es können sich hier sowohl harmlose aber auch ernste Erkrankungen, die unerkannt zu Leberzirrhose oder Leberkrebs führen, verstecken.

  • Reizdarm

    Was ist ein Reizdarm? Unter dem Reizdarm versteht man sogenannte funktionelle Beschwerden. Durchaus heftige Schmerzen, Durchfall oder Krämpfe werden geklagt, aber alle Untersuchungen zeigen keine Veränderungen.

    1988 wurde erstmals auf dem 13. Internationalen Kongress für Gastroenterologie die so genannten Rom-Kriterien für das Reizdarmsyndrom zusammengestellt. Heute mehrfach aktualisiert und überarbeitet gelten die Rom-II Diagnosekriterien für das Reizdarmsyndrom:

    Bauchschmerzen und Unwohlsein während der vergangenen 12 Monate über die Dauer von mindestens 12 Wochen (nicht un-bedingt aufeinander folgend), wobei mindestens 2 der 3 folgenden Charakteristika erfüllt sind:

    • Erleichterung der Beschwerden nach der Defäkation (Stuhlentleerung)
    • Beginn der Beschwerden im Zusammenhang mit einer Änderung der Stuhlfrequenz und/oder
    • Beginn der Beschwerden im Zusammenhang mit einer Änderung der Stuhlkonsistenz
  • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED)

    Unter den chronisch entzündlichen Darmerkrankung werden vor allem zwei Erkrankungen zusammengefasst, der Morbus Crohn und die Colitis ulcerosa. Seltener ist sind die mikroskopischen Entzündungen des Darmes z.B. die kollagene Kolitis oder die lymphozytäre Kolitis.

    Schlüssige Erklärungen sind für beide Erkrankungen noch nicht gefunden. Der Beginn liegt meist in der Jugend bzw. im jungen Erwachsenenalter. Charakteristisch ist der meist schubweise Verlauf. Bei vielen Betroffenen gibt es neben Phasen mit hoher Krankheitsaktivität lange Abschnitte relativer Gesundheit (Remission). Allerdings gibt es auch Patienten mit ständiger Aktivität der Darmentzündung (chronisch aktiv).

    Während die Colitis ulcerosa nur den Dickdarm betrifft, ist der Morbus Crohn im gesamten Magen-Darm-Trakt zu finden. Wenn auch eine Heilung durch Medikamente nicht erzielt werden kann, so kann doch durch die Behandlung, die Entzündungsaktivität verringert, Rückfälle zu vermeiden und dadurch die Lebensqualität der überwiegend jungen Patienten zu verbessern werden.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier:
Gastropraxis Hamm


St. Barbara Klinik

Ein Vorteil unserer neuen Klinik-Abteilung, den Sie auf diesem Niveau andernorts so schnell nicht finden, ist das zentrale Thema Qualitätssicherung. Die Einrichtung ist als Darmkrebszentrum, als Kompetenz- und Referenzzentrum für chirurgische Koloproktologie und außerdem als Kompetenzzentrum für minimalinvasive Chirurgie zertifiziert. Das sind drei wertvolle Qualitätssiegel, die Ihnen als Patient eine äußerst sinnvolle Entscheidungshilfe geben. Im Prinzip teilen Ihnen diese Siegel mit, dass Sie sich bei uns auf höchste medizinische Standards verlassen können. Die Hürden für das Erlangen dieser Qualitätssiegel sind hoch. Um sie zu bekommen, müssen neutrale Qualitätsspezialisten von außen unsere Abteilung auf Herz und Nieren prüfen. Sie nehmen unsere Behandlungszahlen, die von uns angewandten medizinischen Abläufe und den Erfolg unserer Behandlungen genau unter die Lupe. Diese Bewertung unserer Qualität muss in regelmäßigen Zeitabständen wiederholt werden. All das gibt Ihnen die Gewähr, dass wir ganzen Einsatz bringen, um unser medizinisches Niveau kontinuierlich auf dem aktuellsten und überragenden Stand zu halten.

Weitere Informationen

Weiterempfehlung81%
Profilaufrufe2.001
Letzte Aktualisierung29.10.2020

Danke , Gastropraxis an der St. Barbaraklinik… !

Danke sagen