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Arnikatinktur-Umschlag


Wissenswertes


Wirkungen

Zubereitungen aus Arnika wirken - vorwiegend beim Auftragen auf die Haut - entzündungshemmend, schmerzlindernd und antiseptisch.


Anwendungsgebiete

Arnikablüten-Zubereitungen werden äußerlich eingesetzt nach Verletzungen  und Unfällen, z.B. bei Blutergüssen, Verstauchungen, Prellungen, Quetschungen, Schwellungen, rheumatischen Muskel- und Gelenkbeschwerden. Entzündungen der Schleimhäute von Mund- und Rachenraum, Furunkulose und Entzündungen als Folge von Insektenstichen sowie bei oberflächlichen Venenentzündungen. Die Wirksamkeit bei den aufgeführten Anwendungsgebieten gilt als nicht belegt. 

 

Arnikatinktur-Umschläge werden traditionell verwendet bei Blutergüssen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen infolge Verkrampfungen und Verspannungen, Prellungen, verletzungsbedingten Schwellungen, Verstauchungen und Muskelzerrungen.


Zubereitung und Anwendung

Sie brauchen:

  • 100 ml Arnikatinktur
  • ½ Liter Wasser
  • Umschlag

Vermischen Sie Wasser und Tinktur und tränken Sie damit den Umschlag. Legen Sie ihn auf die Wunde auf. Bei stumpfen Verletzungen, Verstauchungen, Muskel- und Gelenkschmerzen können Sie die entsprechenden Körperpartien auch mit der verdünnten Tinktur einreiben.


Wichtiger Hinweis:

Auch Hausmittel können Nebenwirkungen haben und sind nicht generell für jeden geeignet. Längere Anwendung an geschädigter Haut, z.B. bei Verletzungen oder Unterschenkelgeschwüren, ruft häufig Hautentzündungen mit Schwellungen und/oder Bläschenbildung hervor. Ferner können bei längerer Anwendung Ekzeme auftreten. Bei hoher Konzentration im Aufguss sind auch primär toxisch bedingte Hautreaktionen mit Bläschenbildung bis zum Absterben von Gewebeteilen möglich. Bei einer vorliegenden Überempfindlichkeit gegenüber Korbblütlern, wie z. B. Arnika, Kamillenblüten, Ringelblumen oder Schafgarbe, dürfen Arnika-Zubereitungen grundsätzlich nicht verwendet werden. Sprechen Sie deshalb vor der Anwendung mit Ihrem Arzt oder Apotheker.


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