Inhaltssuche

Suche im Experten-Ratgeber und Lexika

Bärentraubenblätter-Tee


Wissenswertes


Wirkungen

Bärentraubenblätter-Zubereitungen hemmen das Bakterienwachstum, und zwar speziell im alkalisch (pH 8) reagierenden Urin. Das Maximum der antibakteriellen Wirkung wird etwa 3 bis 4 Stunden nach der Einnahme erreicht.


Anwendungsgebiete

Bärentraubenblätter haben sich zur Therapieunterstützung bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege bewährt.


Zubereitung und Anwendung

Sie brauchen:

  • 1 knappen Teelöffel voll (2 g) Bärentraubenblätterpulver
  • 150 ml Wasser

Das Bärentraubenblätterpulver wird mit Wasser (ca. 150 ml) 15 Minuten lang gekocht und durch einen Kaffeefilter gegeben. Der Tee kann auch durch Ansetzen mit kaltem Wasser und 6-12stündiges Ziehen bereitet werden.

Soweit nicht anders verordnet, wird 3- bis 4mal täglich 1 Tasse getrunken.

Sorgen Sie durch reichliche pflanzliche Nahrung dafür, dass ein alkalischer Harn gebildet wird. Auch die zusätzliche Einnahme von Natriumhydrogenkarbonat ist möglich.


Wichtiger Hinweis:

Auch Hausmittel können Nebenwirkungen haben und sind nicht generell für jeden geeignet. So sollten Bärentraubenblätter-Zubereitungen zum Beispiel nicht in der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kindern unter 12 Jahren angewendet werden. Außerdem können bei magenempfindlichen Patienten und Kindern Übelkeit und Erbrechen auftreten. Bärentraubenblätter-Zubereitungen sollten nicht zusammen mit Mitteln gegeben werden, die zur Bildung eines sauren Harns führen, da dies die antibakterielle Wirkung vermindert. Außerdem sollten sie ohne ärztlichen Rat nicht länger als jeweils 1 Woche und höchstens fünfmal jährlich eingenommen werden. Sprechen Sie deshalb vor der Anwendung mit Ihrem Arzt oder Apotheker.


© Copyright 2017. Redaktionsteam Dr. Martens.
Passende Behandlungsgebiete und Lexikon-Inhalte

Über Krankheiten und Symptome informieren

Das jameda Lexikon