Telefonisch / online buchbar
Telefonisch / online buchbar
Nur online buchbar
Neurologen & Nervenheilkunde:
Gold-Kunde
Prof. Dr. med. Erich W. Burrer

Prof. Dr. med. Erich W. Burrer

Arzt, Neurologe, Facharzt für Psychosom. Medizin & Psychotherapie, Facharzt für Psychiatrie & Psychotherapie

weitere Standorte
07726/939-5942

Prof. Dr. Burrer

Arzt, Neurologe, Facharzt für Psychosom. Medizin & Psychotherapie, Facharzt für Psychiatrie & Psychotherapie

Sprechzeiten

Adresse

Wilhelmshöhe 175433 Maulbronn

Leistungen

Therapien
Panik-, Angst- und Zwangsstörungen
Phobien
Essstörungen (z. B. Magersucht)
Sinnkrisen
Endogene Störungen
Identitätsstörungen
Entgiftung (Entzug)
Persönlichkeitsstörungen
Herz-Kreislauferkrankungen

Weiterbildungen

Psychoanalyse

Bilder

Herzlich willkommen

Liebe Besucherin, lieber Besucher, 

herzlich willkommen auf meiner Internetseite der Praxis Bad Dürrheim mit den Dependanzen Maulbronn und Bad Säckingen. Hier erhalten Sie einen kleinen Einblick in unser Behandlungsspektrum. Es ist mir sehr wichtig, Sie individuell und fachkompetent in einem sehr schönen Umfeld mit meinem Team zu beraten oder zu behandeln.

Es handelt sich um eine Praxis für Psychosomatische Medizin, Nervenheilkunde/ Schmerztherapie, Psychotherapie in Bad Dürrheim mit den Dependancen in  Bad Säckingen/ Waldshut und Maulbronn/ Pforzheim.

Des Weiteren gehört zur Praxis das von ihr geleitete PRIVATINUM, Akut- und Tagesklinik Bad Dürrheim für Psychotherapeutische Medizin und Nervenheilkunde, das mit der Praxis zusammen die Möglichkeit bietet interdisziplinär zu behandeln. Bei der Psychotherapeutischen Medizin handelt es sich um eine Disziplin, die soziale, psychische und somatische Bereiche in sich vereint. 

Mein Lebenslauf

Arzt für Neurologie - Schmerztherapie
Arzt für Psychosomatische Medizin - Psychoanalyse
Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie - VT
Lehrtherapeut
bis 2013: Ärztl. Direktor, Median-Kliniken Oberrhein
2000Gründer der Penta-Klinik (später Sigma-Zentrum) Bad Säckingen
2001Professor an der Universität Arad
2004Supervisor Verhaltenstherapie / Psychoanalyse [BDP]
2015Gründer des PRIVATINUM, Privatklinik Bad Dürrheim

Über mich

Ich habe mich klinisch lange mit der Medizin und der integrierten Soziologie auseinandergesetzt, dabei besonders mit den gestörten Regelkreisen des Körpers, der Psyche und der Umwelt, die beide umgibt.

Besonders neurobiologisch habe ich in den letzten Jahren deshalb die neuronal und ökologisch verknüpften Netzwerke des Menschen intensiv erörtert. Mit der Synergetik** (dem Zuammenwirken) und der Selbstorganisation menschlichen Verhaltens haben sich für mich neue Antworten ergeben, die für die Ressourcen und Widerstandsfähigkeit meiner Patientinnen und Patienten von großer Bedeutung wurden.

Es ist deshalb mein Ziel, Ihnen die Möglichkeiten der Neurobiologie in therapeutischer Hinsicht zugänglich zu machen.

Dabei bedarf es eines kybernetischen Vorgehens, das Medizin

in somatischer Hinsicht (Neurologie und psychosomatischer Medizin),

in sozialer (Psychiatrie, Selbstmanagement, systemische Beratung, Kommunikationstherapie),

in geistiger (mentales Training, Meditation, Spiritualität) und

in emotionaler Hinsicht (Psychotherapie) zusammen betrachtet.

Hier hilft eine ökologisch-kybernetische Arbeitsweise, wie sie H. Stierlin und M. Wirsching bereits 1982 aufzeigten. Sie ermöglicht steuernde Ansätze, mit der Medizin selbstregulativ beeinflusst werden kann. Es gelingt durch die Kybenetik, steuernd in die Regelkreise körperlicher, kognitiver, emotionaler und sozialer Prozesse einzugreifen, ohne zu destabilisieren. 

**Vergl. auch Haken H., Schiepek G. (2005): Synergetik in der Psychlogie

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier:
www.privatinum.de


Meine Behandlungs­schwerpunkte

Hier sehen Sie meine Behandlungsschwerpunkte aufgelistet. Dies soll Ihnen als erste Information dienen. Mein  Team und ich stehen Ihnen bei offenen Fragen sehr gerne zur Verfügung.

Ihr Erich W. Burrer

  • Therapien

  • Supervision und Coaching

  • Aus- / Weiterbildungsberechtigung

  • Therapien

    • Neurologie, Schmerztherapie, Physiotherapie, Akupunktur, kognitive Therapie
    • Psychosomatische Medizin, Entspannungstherapie, Meditation
    • Psychiatrie, Sozialmedizin, Systemische Therapie, Sexualtherapie 
    • Psychotherapie, Verhaltenstherapie, Paar- und Familientherapie (FT), Hypnotherapie,  Psychoanalyse (PA ), tiefenpsychologisch fundierte  Psychotherapie (TP) 
    • TAGES- und AKUTKLINIK für Psychotherapeutische Medizin,  Nervenheilkunde, Psychodynamische  Psychotherapie, Verhaltenstherapie
  • Supervision und Coaching

    • Ziele: Optimierung von praktischer Arbeit, Rollen- und Beziehungsdynamik zwischen Mitarbeitern (s. auch penta-akademie.de )
    • Analysen: Erarbeitung von kommunikativen Prozessen einer Organisation oder Gruppe 
    • Kybernetisch beratende Psychologie (s. auch www.cybernetic.academy)
  • Aus- / Weiterbildungsberechtigung

    • Facharztprüfer der Ärztekammer (bis 2015)
    • Coaching / Verhaltenspsychologie 
    • Supervisor Verhaltenstherapie / Psychoanalyse [Berufsverband Deutsche Psychologen -BDP-]
    • Lehrtherapien / -analysen  [Ärztekammer Südbaden, ÄK]
    • Fallseminare, Balintgruppen [ÄK]

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier:
Prof. Dr. med. Erich W. Burrer


Mein weiteres Leistungsspektrum

Liebe Patientin, lieber Patient,

die Erhaltung und Wiederherstellung Ihrer Gesundheit liegt mir besonders am Herzen. Im Krankheitsfall berate und behandle ich Sie umfassend und individuell. Im Folgenden nenne ich Ihnen wenige Beispiele meiner Leistungen, die Ihnen einen kleinen Überblick über psychosomatische, neurologische und psychische Krankheitsbilder gibt. Genaueres können Sie auch über www.tagesklinik-bd.de erfahren. Bei Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung. 

  • Sinnkrisen (z. B. alters- oder sozial ausgelöste Depressionen)

  • Panik-, Angst- und Zwangsstörungen

  • Essstörungen (z. B. Magersucht)

  • Phobien

  • Sinnkrisen (z. B. alters- oder sozial ausgelöste Depressionen)

    Sinnkrisen kennt jeder Mensch, wenn er über sein Leben oder sich selbst reflektiert. Sie können aber auch Teil einer Depression werden oder sein. Therapie: In diesem Fall genügt nicht nur eine Gesprächstherapie. Gefordert ist u. U. eine Medikation, damit es nicht zur Resignation des Patienten kommt, die Chronifizierung nach sich zieht. Sehr hilfreich sind spirituelle Ansätze, wie sie in einer Logotherapie und Meditation, aber auch eine konstruktivistisch ausgerichtete Psychotherapie. Diese kann verhaltenstherapeutisch (VT) oder analytisch (TP, PA) erfolgen.

  • Panik-, Angst- und Zwangsstörungen

    Ängste können uns überschwemmen. Meist werden sie jedoch abgewehrt. Die geschieht über eine Ventilfunktion. So hat ein sehr ordentlicher Mensch weniger Ängste, weil er alles vorsorglich ordnet, was Angst bereiten könnte. Gelingt dies nicht mehr, wird aus dem Ordnen ein Zwang. Er kontrolliert nicht mehr einmal, ob die Türe zu ist. Er tut es x Mal. Therapie ist Angstminderung durch Medikation und Expositionstraining ( VT ). Aber auch kausale Therapien wie analytische Psychotherapie ( PA)  sind erfolgreich, weil sie zu Akzeptanz und Realisierung verdrängter Probleme entscheidend beitragen.

  • Essstörungen (z. B. Magersucht)

    Jeder Mensch "isst einmal wegen Frustrationen zu viel" oder "es verschlägt ihm deshalb den Appetit". Wird eine Essstörung ausgeprägt, kann sich z. B. eine Anorexie oder Adipositas entwickeln. Das Essverhalten ist dann ein Indikator unserer leidenden oder erkrankten Seele. Dann ermöglicht Psychotherapie einen Zugang durch Verhaltenstherapie des Essverhaltens, durch Ernährungsmedizin,durch Psychotherapie (Ichstärkung, Achtsamkeit und Commitement z. B.) und durch systemische Optimierung des Umfeldes (Stressreduzierung z. B.).

  • Phobien

    Angst vor Tieren, vor Enge, vor Höhe und vor Weite ist evolutiv gesehen normal, weil unsere Vorfahren in der Natur den damit einhergehenden Gefahren täglich ausgesetzt waren. Werden heute Lebensängste bei bestimmten Menschen zu groß, werden o. g. Urängste unbewusst reaktiviert. Sie beziehen sich dann grundlos auf Objekte, die nur theoretisch Angst bereiten. In diesem Fall spricht man von Phobien (Tierphobien, Claustrophobie, z. B.). Therapie ist Verhaltenstherapie (Expositionstraining) und Psychotherapie (TP, PA) - Bearbeitung der Ursachen (z. B. Bearbeitung verdrängter Ängste nach  Trauma).

  • Endogene Störungen (Depressionen, Manie, Psychosen)

    Psychosen, Depressionen oder Manien, nach alter Terminologie endogene Störungen, können ohne exogene Ursachen  eintreten, (vergleichbar mit Diabetes oder einer Schilddrüssenunterfunktion), die häufig sowohl vom Patienten als auch vom sozialen Umfeld unterschätzt und zum Teil nicht ernst genommen werden, da sozusagen keine Ursachen vorliegen (Ursachen sind u. a. ein Mangel an Überträgensubstanzen). Therapie: Medikamentöse Therapie, stützende Psychotherapie, Familientherapie, edukative Psychotherapie. Ratschläge wie Einnahme von Vitaminpräparaten, frische Luft und Urlaub sind gut gemeint. Sie bewirken aber nichts. Sie verstärken nur das Gefühl des Patienten, "an seiner Krankheit selbst schuld zu sein", ganz abgesehen davon, dass sie seine Gesundung gefährden.

  • Identitätsstörungen (z. B. Selbstfindungskrise, Ich-Diffusion oder Ich-Spaltung)

    Identitätskrise  oder: Wer bin ich? Dies ist die Frage, die jeder Mensch sich im Laufe seines Lebens einmal stellt (z. B. in der Pubertät). Die "Antwort" zeigt sich in der Fähigkeit eines Menschen, sich seiner selbst bewusst zu werden und zu sein. Es entsteht ein »Selbst-Bewusstsein« oder ein »Selbst-Wertgfühl«. Gelingt dies nicht oder nicht mehr, spricht man von einer Identitätskrise. Wird dabei Angst dominierend, ist dies eine beginnende Ichdiffusion. Wird Angst dagegen völlig verleugnet, um seelisch zu überleben, kommt es zur "Ichspaltung". Bestimmte Gefühle wie Angst oder Empathie werden nicht mehr wahrgenommen. Probleme werden extrem ver-sachlicht, um nicht mehr zu leiden. Oder Angst wird auf fremde und irreale Personen projiziert, die in der Realität nicht bedrohlich sind, weil sie mit an grenzender Wahrscheinlichkeit nicht anwesend sind. Behandlung ist mehrdimensional: Psychopharmakotherapie, Psychotherapie, VerhaltenstherapieSystemische- und Soziotherapie.

  • Entgiftung (Entzug)

    Eine toxische Schädigung des zentralen Nervensystems kann mit Depression oder Denk- und Gedächtnisstörungen, Sprach- oder Schreibstörungen einhergehen, kann gekoppelt sein mit einer toxischen Polyneuropathie, mit Magen-Darmsymptomen wie Nahrungsmittelallergien, Herzsensationen, Hautveränderungen, mit Missempfindungen sowie Muskel- und Gelenkschwäche. Therapie fängt an, wo wir uns von Noxen, z. B. von Holschutzmittel oder Schimmelpils, befreien, aber auch unsere Ernährung von Noxen (Konservierungsmittel z. B.) befreien und hört auf, wenn wir auf  Nikotin, Alkohol oder Drogen verzichten. Dies gelingt durch Umweltmedizin (Austestung durch Labor), Psychosomatik(Ernährungsumsstellung), Neurologie (Entzug) und Psychiatrie (Medikation). Nicht zu vergessen ist eine stützende oder eine fokussierte Psychotherapie, um die Folgen toxischer Einflüsse seelisch zu bewältigen.

  • Persönlichkeitsstörungen (z. B. zusammen mit Burn-out-Syndrom oder suizidalen Krisen)

    Persönlichkeitsstörungen sind Störungen, die sich unbewusst darstellen und keinen Leidensdruck hervorrufen, bis äußere Belastungen wie Stress Krankheitssymptome jeder Art (auch Suizidalität) nach sich ziehen. Persönlichkeitsstörungen findet man manchmal bei Perfektionisten, bei gutmütigen Menschen, aber auch bei impulsiven Männern und Frauen. Therapie ist systemische Behandlung, d. h. sorgfältigste Reduzierung äußerer Einflüsse und konsequente Änderung falscher Sichtweisen. Besser verstehen kann man systemische Therapie durch ein Beispiel: "Wer auf dem Mond war, sieht die Welt anders."  D. h., man kann durch neue Sichtweisen die Welt wirklich besser verstehen, wenn man geduldig und konsequent daran arbeitet. Dies gelingt auch in einer analytischen Psychotherapie, z. B. TFP oder Verhaltenstherapie (nach Lineham).

  • Dissoziative Störungen bzw. Konversionsneurosen

    Wir alle vergessen manchmal wie ein Ereignis war und berichten es falsch. Wir bemerken den Irrtum aber später. Wird die falsche Erinnerung als Realität wahrgenommen, spricht man von Dissoziation. Hierdurch können sich Irrtümer ergeben, die nicht mehr wahrgenommen werden (die integrative Funktion des Gedächtnisses, ja der Wahrnehmung seiner selbst versagt und das Ich wird brüchig). Wird die Verdrängung der Realität unerträglich, konvertiert das Problem  [überträgt es sich] auf den Körper, bzw. die Körperorgane. So wird vielleicht jemand blind, weil er nicht mehr zusehen kann, was ihm und anderen widerfährt. So fällt jemand ständig in Ohnmacht, weil er die aufkeimende Angst vor einem Menschen nicht mehr aushält. So vergessen wir Dinge und glauben vielleicht, dement zusein. "Der Körper vergisst eben nicht", auch wenn die Seele versucht, es zu tun. Therapie: Entspannungstherapie, Körperpsychotherapie, Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ( TP ).

  • Posttraumatische Störungen (z. B. Depression nach Unfallschock, nach Missbrauch)

    Wir alle erleben im Leben kleine Traumen seelischer Art. Dies bewältigen wir. Größere Verletzungen  psychischer Art hinterlassen aber Spuren. Erinnerungen werden immer wieder kurzzeitig und blitzartig wachgerufen. Man spricht von Flashbacks. Therapie ist eine vorsichtige therapeutische Desensibilisierung durch langsame und kontrollierte therapeutische Erinnerung (Traumatherapie). Dabei helfen auch Körperpsychotherapien und Hypnose, da sie inneren Halt und Sicherheit geben.

  • Anpassungsstörungen und Belastungsreaktionen (z. B. Depression bei Mobbing, Trauma)

    Belastungen gehören zum Leben. Überschwemmen sie uns, reagieren wir mit Symptomen, um uns zu schonen (z. B. zur Vermeidung eines Herzinfarktes reagieren wir unbewusst mit einer depressiven Erschöpfung. Sie zwingt uns zur Schonhaltung. Therapie ist immer eine Verminderung der Belastung (systemische Intervention), ein Stressbewältigungstraining -VT- (edukative Therapie) und eine Erarbeitung bzw. Bearbeitung innerer Konflikte (Psychotherapie, -TP-).

  • Neurologische Störungen (z. B. kreislaufbedingte Denk- und Konzentrationsstörungen)

    Körperlichen Erkrankungen können sich im Nervensystem manifestieren (Durchblutungsstörungen im Hirn bei Herzinsuffizienz, bei Gefäßsklerosen, Schmerzen bei Bandscheibenschäden, Nervenentzündungen bei körperlichen Noxen wie Alkohol oder Diabetes, Denkstörungen bei zu niederem Blutdruck, Muskelschmerzen beim Fibromyalgie, Angst bei Schilddrüsenüberfunktion usw. Therapie ist immer eine kausale somatische, d. h. neurologische oder internistische Behandlung und kognitive Therapie, VT (bei mentalen Problemen).

  • Psychosomatosen (z. B. Körperempfindungsstörungen)

    Körperempfindungsstörungen (meist sind es Schmerzen) können seelische Ursachen haben. So "läuft einem die Galle über", einem anderen "raubt ein Problem den Schlaf", einem anderen "ist alles zum... ," dem nächsten" verschlägt es die Sprache", einem wird das "Kreuz gebrochen" usw. Therapie ist kausal: Wichtig ist eine Entlastung und Aufarbeitung bekannter oder verdrängter Konflikte. Klassische Behandlungen sind psychodynamische Verfahren (TP, PA). Aber auch eine Verhaltenstherapie ( VT ) oder hypnoide Therapie ist sehr hilfreich, wenn die Konflikte bekannt sind.

  • Somatoforme Erkrankungen (z. B. akute Schmerzzustände)

    Psychische Schmerzen können sich als körperlicher Schmerz manifestieren. Diese Symptome können so ausgeprägt sein, dass eine seelische Ursache nicht angenommen  wird, und zwar deshalb, weil der Schmerz körperliche Folgeschäden nach sich zieht, z. B. körperliche Fehlhaltung, Muskelverhärtungen, Schlafstörungen, Schmerzmittelabusus. Therapie ist somit sowohl in Form einer neurologischen Schmerztherapie (mit VT) als auch einer  Entspannungstherapie/ hypnoiden Therapie notwendig. Des weiteren muss die seelische Ursache eruiert werden. Dies ist langwierig, da die Psyche des Patienten mehr Angst vor den verinnerlichten Konflikten als Angst vor dem Schmerz hat (natürlich unbewusst!). Man benötigt also viel Geduld und noch mehr Verständnis, um die Seele sozusagen zu überreden, ihren Kummer preiszugeben (analytische Psychotherapie, TP, PA).

  • Soziogen oder psychogen akut ausgelöste oder überlagerte Magen-Darmerkrankungen

    Stress, ob äußerlich (Arbeit z. B.) oder innerlich (Gewissen z. B.) ausgelöst, führt zu einer Änderung der Hormonlage, diese zu körperlichen Symptomen und Erkrankungen. So ist ein seelisch ausgelöster Bluthochdruck nicht ungefährlich, ein Magengeschwür nicht nur lästig und Polypen im Darm sollten nicht unterschätzt werden. Nicht vergessen werden sollte ein psychisch geschwächtes Immunsystem, das zu Infekt- und Karzinomanfälligkeit beiträgt. Behandlung ist eine aufklärende (edukative) - und Verhaltenstherapie (VT) neben somatischen Interventionen (Innere Medizin). Liegen unbewusste Probleme zugrunde, sollte eine analytisch ausgerichtete Psychotherapie (TP, PA) erfolgen.

  • Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. Hypertonie)

    Stress führt zu einer Änderung der Hormonlage, diese zu körperlichen Symptomen und Erkrankungen. So ist ein seelisch ausgelöster Bluthochdruck nicht ungefährlich, da er zu einer Herzinsuffizienz und Nierenschädigung führen kann. Behandlung ist auch hier eine edukative (aufklärende) Therapie und eine Verhaltenstherapie (VT) neben somatischen Interventionen (Allgemeine Medizin). Liegen unbewusste Probleme zugrunde, sollte eine analytisch ausgerichtete Psychotherapie (TP) erfolgen.

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates (z. B. akute Fibromyalgie)

    Orthopädische Erkrankungen zeigen einen hohen Anteil an psychosomatischen Störungen. Dies liegt daran, dass zum einen der Bewegungsapparat sehr leicht Schmerzen verursacht (Bandscheibenschädigungen der Wirbelsäule z. B.), zum anderen unsere Motorik über unser Wohlbefinden mitentscheidet (Bewegungsdrang der Menschen). So projizieren sich gerne Probleme auf Muskeln, Sehnen, Gelenke und Nerven genannter Körperteile. So trägt mancher Wirbelsäulenpatient "schwer an seinem Kreuz", ein anderer "darf sich nicht mehr bewegen", weil er Angst hat sich auf "eigene Füße zu stellen" (und deshalb Gelenkprobleme hat) oder ihm Böses widerfährt ("Hexenschuss"). Unsere Sprache ist voll von Methaphern, die eine seelische Befindlichkeit auf somatische Bereiche überträgt. Therapie: orthopädische bzw. neurologische Schmerztherapie, Entspannungstherapie, Physiotherapie, fokale (ursachenbezogene) Psychotherapie (TP oder VT).

  • Psychogen ausgelöste oder überlagerte Immunschwäche (z. B. bei Infektionen)

    Stress, ob selbst verursacht oder durch die Umwelt, führt zu einer Änderung der Hormonlage, diese zu körperlichen Symptomen und Erkrankungen. So ist eine seelisch ausgelöste Immunschwäche nicht ungefährlich und sollte nicht unterschätzt werden. Es kann zu Infekt- und Karzinomanfälligkeit beitragen. Behandlung ist eine edukative (aufklärende) Therapie, eine Verhaltenstherapie (VT) oder tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP) neben somatischen Interventionen.

  • Neurodermitis, Tinnitus

    Die Haut  schützt uns vor der Umwelt z.B. der Kälte, das Gehör schützt, indem es filtert, was wir nicht hören wollen. Beide sind wie das Auge für uns symbolisch auch Ausdruck von Sicherheit und Orientierung. Sind beide nicht mehr gewährleistet, projizieren wir manchmal unbewusst "Schutzlosigkeitt" auf diese Organe. Die Haut reagiert entzündlich, das Gehör durch Geräusche, die andere Geräusche nicht mehr durchkommen lassen und den Menschen zur Ruhe zwingen. Sicher spielen Anlagen zu Hauterkrankungen oder einfache akustische Belastungen der Umwelt ursäclhich eine große Rolle. Therapeutisch ist dies im Falle seelischer Auslöser aber unwesenlich. Es muss in jedem Fall eine multiprofessionelle Behandlung erfolgen (durch Haut- oder HNO-Arzt, Psychosomatiker, Psychotherapeut). Ziel ist bei psychogenen Auslösern von HNO- oder Hauterkrankungen soziale Abgrenzung, Stressreduzierung und Achtsamkeitsübungen bzw. Fokale Psychotherapie, die auf die ursächliche Problematik fokussiert ist.

  • Exogene Störungen (z. B. alkohol- oder umweltbedingte toxische Schäden des zentralen Nervensystems)

    Alkohol, Medikamente, umwetbedingte Noxen schädigen uns. Bekannt ist die toxische Beeinträchtigung unseres zentralen Nervensystems mit Depression, Denk- und Gedächtnisstörungen, Sprach- und Schreibstörungen, Lähmungen. Sie kann gekoppelt sein mit der toxischen Polyneuropathie, mit Herzsensationen, mit Missempfindungen sowie Muskel- und Gelenkschwäche. Diagnostisch ist eine Anamnese und körperliche Untersuchung (EEG, EKG, NLG) extrem wichtig. Therapeutisch geht es um Beendigung von toxischen Einflüssen, Unterstützung des Immunsystems (Präventivmedizin) und Vermeidung von Stress durch systemische und psychotherapeutische Maßnahmen.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier:
Prof. Dr. med. Erich W. Burrer


Note 1,0 •  Sehr gut

1,0

Gesamtnote

1,0

Behandlung

1,0

Aufklärung

1,0

Vertrauensverhältnis

1,0

Genommene Zeit

1,0

Freundlichkeit

Optionale Noten

1,0

Wartezeit Termin

1,0

Wartezeit Praxis

Sprechstundenzeiten

Betreuung

Entertainment

alternative Heilmethoden

Kinderfreundlichkeit

Barrierefreiheit

Praxisausstattung

1,0

Telefonische Erreichbarkeit

Parkmöglichkeiten

Öffentliche Erreichbarkeit

Bewertungen (3)

Alle1
Note 1
1
Note 2
0
Note 3
0
Note 4
0
Note 5
0
Note 6
0
Datum (neueste)
Datum (neueste)
Note (beste)
Note (schlechteste)
Nur gesetzlich
Nur privat
31.05.2017 • privat versichert • Alter: über 50
1,0
1,0

professionell und trotzdem menschlich

Ein Arzt mit viel Fachwissen. Geht schnell und direkt auf die Ursachen der Probleme ein ( "doktert" nicht an den Sympotomen herum!). Klare Aussagen und Anregungen was man tun kann. Nimmt den Patient als Mensch und in seiner Situation wahr, und geht auf ihn ein. Menschlich einfühlsam, aber auch "schonungslos" wenn es sein muss. Kann ich nur weiter empfehlen. Auch die Klinik in BAD Dürrheim wo ich im Dez. 2016 war.

Archivierte Bewertungen

06.08.2016
1,2
1,2

Sehr erfahrener Arzt

Weiß viel und toleriert den Patienten wie er ist. Stülpt einem nichts über. Kam so schnell zu mir selbst. Dachte ich schaff das nicht mehr mit 48

21.02.2016 • gesetzlich versichert • Alter: 30 bis 50
1,2
1,2

Schnell und präzise in seiner Diagnose.

Benötigte Gutachten. Genauso schnell wie er analysierte, konnte er mir meine Problematik feinfühlig vermitteln.

Weitere Informationen

Weiterempfehlung100%
Kollegenempfehlung1
Profilaufrufe10.839
Letzte Aktualisierung11.09.2019

Danke , Prof. Dr. Burrer!

Danke sagen

Weitere Behandlungsgebiete in Maulbronn

Finden Sie ähnliche Behandler

  • Top Städte in Baden-Württemberg
    Weitere Städte
    • Aalen
    • Albstadt
    • Baden-Baden
    • Bietigheim-Bissingen
    • Böblingen
    • Bruchsal
    • Esslingen
    • Fellbach
    • Filderstadt
    • Friedrichshafen
    • Göppingen
    • Heidenheim an der Brenz
    • Heilbronn
    • Kirchheim unter Teck
    • Konstanz
    • Lahr
    • Leonberg
    • Linderhof
    • Lörrach
    • Ludwigsburg
    • Nürtingen
    • Offenburg
    • Pforzheim
    • Rastatt
    • Ravensburg
    • Reutlingen
    • Rottenburg am Neckar
    • Schwäbisch Gmünd
    • Sindelfingen
    • Singen
    • Tübingen
    • Ulm
    • Villingen-Schwenningen
    • Waiblingen
    • Weinheim
  • Alle Fachgebiete (A-Z)
    • Alle Ärzte
    • Allergologen
    • Allgemein- & Hausärzte
    • Ärzte für Gynäkologische Endokrinologie & Repromed.
    • Augenärzte
    • Chirurgen
    • Ärzte für plastische & ästhetische Operationen
    • Diabetologen & Endokrinologen
    • Frauenärzte
    • Gastroenterologen (Darmerkrankungen)
    • Hautärzte (Dermatologen)
    • HNO-Ärzte
    • Innere Mediziner
    • Kardiologen (Herzerkrankungen)
    • Kinderärzte & Jugendmediziner
    • Naturheilverfahren
    • Nephrologen (Nierenerkrankungen)
    • Neurologen & Nervenheilkunde
    • Onkologen
    • Orthopäden
    • Physikal. & rehabilit. Mediziner
    • Pneumologen (Lungenärzte)
    • Ärzte für Psychiatrie & Psychotherapie
    • Radiologen
    • Rheumatologen
    • Schmerztherapeuten
    • Sportmediziner
    • Urologen
    • Zahnärzte
    Andere Ärzte & Heilberufler
    • Heilpraktiker
    • Psychotherapeuten & Heilpraktiker für Psychotherapie
    • Hebammen
    Medizinische Einrichtungen
    • Kliniken
    • Krankenkassen
    • MVZ (Medizinische Versorgungszentren)
    • Apotheken