Telefonisch / online buchbar
Telefonisch / online buchbarNur online buchbar
Gold-Kunde

Prof. Dr. med. Erich W. Burrer

Arzt, Facharzt für Psychosom. Medizin & Psychotherapie, Neurologe, Facharzt für Psychiatrie & Psychotherapie

PRIVATINUM Dres. E. & A. Burrer
Termin vereinbaren

Prof. Dr. Burrer

Arzt, Facharzt für Psychosom. Medizin & Psychotherapie, Neurologe, Facharzt für Psychiatrie & Psychotherapie

Sprechzeiten

4 Standorte

Wilhelmshöhe 1,
75433 Maulbronn

Zugangsinformationen

Barrierefreier Zugang
Heilbronnerstrasse >>Wilhelmshöhe 1 mit Parkplatz

Leistungen

Corona-Schnelltest
Psychosomatik
Psychiatrie
Mediation
Psychotherapie
Krisenintervention
Schmerztherapie
Paar-und Familientherapie
Entspannungstherapie
Suchtbehandlung
Naturheilverfahren
Systemische Therapie/ Beratung
Therapie im Hotel bei Wunsch

Weiterbildungen

Naturheilkundliche Verordner
Spez. Schmerztherapeut
Sexualmediziner

Bilder

Herzlich willkommen

Liebe Besucherin, lieber Besucher, 

herzlich willkommen auf der jameda-Seite der Praxis-Klinik PRIVATINUM Dres. E. & A. Burrer & D. Donner, Bad Dürrheim und der Dependance Maulbronn. Hier erhalten Sie einen kleinen Einblick in unser Behandlungsspektrum. Es ist uns sehr wichtig, Sie individuell und fachkompetent in einem sehr schönen Umfeld mit meinem Team zu beraten oder zu behandeln.

Es handelt sich um eine Praxis für Psychosomatische - & Psychotherapeutische Medizin, Psychiatrie & Spezielle Neurologische Schmerztherapie.

Des Weiteren gehört zur Praxis PRIVATINUM die Privatklinik Bad Dürrheim, eine Akut- und Tagesklinik für Psychosomatische Medizin, Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie, die die Möglichkeit bietet, interdisziplinär zu behandeln. Bei dieser auch »Psychosoziale Medizin« genannten Disziplin werden soziale, psychische und somatische Störungen der PatientInnen gleichwertig integriert.

Informieren Sie sich gerne vorab hier auf jameda oder kontaktieren Sie uns unter...

Mein Lebenslauf

Arzt für Neurologie - Schmerztherapie
Arzt für Psychosomatische Medizin - Psychoanalyse
Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie - VT
Lehrtherapeut
bis 2013: Ärztl. Direktor, Median-Kliniken Oberrhein
2000Gründer und Teilhaber der Penta-Klinik und später des Sigma-Zentrum Bad Säckingen
2001Professor für Psychiatrie und Systemische Medizin an der Universität Arad
2004Supervisor Verhaltenstherapie / Psychoanalyse [BDP]
2014Gründer des PRIVATINUM, Privatklinik Bad Dürrheim
Weiterbildungen:
- Systemische (Kybernetische) Medizin
- Logotherapie Existenzanalyse
- Spezielle neurologische Schmerztherapie

Über mich

Ich habe mich klinisch lange mit der Medizin und der integrierten Soziologie auseinandergesetzt, dabei besonders mit den gestörten Regelkreisen des Körpers, der Psyche und der Umwelt, die beide umgibt.

Besonders neurobiologisch habe ich in den letzten Jahren deshalb die neuronal und ökologisch verknüpften Netzwerke des Menschen intensiv erörtert. Mit der Synergetik** (dem Zusammenwirken) und der Selbstorganisation menschlichen Verhaltens haben sich für mich neue Antworten ergeben, die für die Ressourcen und Widerstandsfähigkeit meiner Patientinnen und Patienten von großer Bedeutung wurden.

Es ist deshalb mein Ziel, Ihnen die Möglichkeiten der Neurobiologie in therapeutischer Hinsicht zugänglich zu machen.

Dabei bedarf es eines kybernetischen Vorgehens, das Medizin

in somatischer Hinsicht (Neurologie und psychosomatischer Medizin),

in sozialer (Psychiatrie, Selbstmanagement, systemische Beratung, Kommunikationstherapie),

in geistiger (mentales Training, Meditation, Spiritualität) und

in emotionaler Hinsicht (Psychotherapie) zusammen betrachtet.

Hier hilft eine ökologisch-kybernetische Arbeitsweise, wie sie H. Stierlin und M. Wirsching bereits 1982 aufzeigten. Sie ermöglicht steuernde Ansätze, mit der Medizin selbstregulativ beeinflusst werden kann. Es gelingt durch die Kybenetik, steuernd in die Regelkreise körperlicher, kognitiver, emotionaler und sozialer Prozesse einzugreifen, ohne zu destabilisieren. 

**Vergl. auch Haken H., Schiepek G. (2005): Synergetik in der Psychlogie

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier:
Prof. Dr. med. Erich W. Burrer


Meine Behandlungs­schwerpunkte

Hier sehen Sie meine Behandlungsschwerpunkte aufgelistet. Dies soll Ihnen als erste Information dienen. Mein Team und ich stehen Ihnen bei offenen Fragen sehr gerne zur Verfügung.

  • Akutmedizin

  • Psychotherapie

  • Coaching

  • Akutmedizin

    • Psychosomatik und Psychiatrie
    • Integrative Medizin
    • Neurologische Schmerztherapie
    • Psychosoziale – & Allgemeinmedizin
    • Bewegungstherapie
    • Soziotherapie
  • Psychotherapie

    • Analytische/Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
    • Verhaltenstherapie
    • Systemische Therapie
    • Traumatherapie
    • Entspannungstherapie
    • Logotherapie
    • Edukative Psychotherapie

    Prävention

    Wissenschaftliche Studien zeigen, dass gesundheitliche Störungen nicht selten verschleppt werden, weil seelische und soziale Stresssituationen wenig Beachtung finden. Betroffene leiden oft still über lange Zeiträume hinweg oder gehen von einem somatisch arbeitenden Arzt zum nächsten. Nicht selten ahnen Angehörige etwas, ohne aber die Hintergründe zu verstehen und leiden mit. Irgendwann kommt es

    Betroffenen zu Auffälligkeiten und Störungen. Spätestens dann ist es Zeit, sich zu orientieren, wo es Hilfe geben könnte. Dann sollten Weichen gestellt werden, um den weiteren Verlauf der Störungen so günstig wie möglich zu beeinflussen.

    Nicht nur ein seelisch-körperliches Leiden kann so gelindert werden. Auch ein möglicherweise erheblicher sozialer Schaden kann gemindert oder sogar abgewendet werden (soziale Probleme, Kommunikationsstörungen, Arbeitsplatzprobleme, Konflikt-Eskalation, Beziehungskrisen, finanzielle Probleme etc.). Es liegt also auf der Hand, durch die Früherkennung und Prävention psychischer und psychosomatischer Probleme die Lebensqualität deutlich verbessert werden kann.

  • Coaching

    • Ziele: Optimierung von praktischer Arbeit, Rollen- und Beziehungsdynamik zwischen Mitarbeitern 
      (siehe auch penta-akademie.de)
    • Analysen: Erarbeitung von kommunikativen Prozessen einer Organisation oder Gruppe
    • Kybernetisch beratende Psychologie 
      (siehe auch www.cybernetic.academy)

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier:
akutklinik-baddürrheim.de


Mein weiteres Leistungs­spektrum

Die Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit unserer Patienten und die optimale Beratung unserer Klienten im Coaching liegt uns sehr am Herzen. 

Medizinisch beraten und behandeln wir Sie umfassend und individuell. Im Folgenden nennen wir Ihnen Krankheitsbilder und deren Behandlungen.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen in unserer Arbeitsgemeinschaft GIM (Gesellschaft für Interdisziplinäre Medizin) selbstverständlich gerne zur Verfügung.

  • Sinnkrisen

  • Panik-, Angst- und Zwangsstörungen

  • Essstörungen (z. B. Magersucht)

  • Phobien

  • Sinnkrisen

    Sinnkrisen kennt jeder Mensch, wenn er über sein Leben oder sich selbst reflektiert. Sie können aber auch Teil einer Depression werden oder sein.

    Therapie: In diesem Fall genügt nicht nur eine Gesprächstherapie. Gefordert ist u. U. eine Medikation, damit es nicht zur Resignation des Patienten kommt, die Chronifizierung nach sich zieht. Sehr hilfreich sind spirituelle Ansätze, wie in einer Logotherapie und Meditation, aber auch eine konstruktivistisch ausgerichtete Psychotherapie.

  • Panik-, Angst- und Zwangsstörungen

    Ängste können uns überschwemmen. Meist werden sie jedoch abgewehrt. Dies geschieht über eine Ventilfunktion. So hat ein sehr ordentlicher Mensch weniger Ängste, weil er alles vorsorglich ordnet, was Angst bereiten könnte. Gelingt dies nicht mehr, wird aus dem Ordnen ein Zwang. Er kontrolliert nicht mehr einmal, ob die Türe zu ist. Er tut es x Mal.

    Therapie ist Angstminderung durch Medikation und Expositionstraining (VT).Aber auch kausale Therapien wie die analytische Psychotherapie (PA) sind erfolgreich, weil sie zu Akzeptanz und Realisierung verdrängter Probleme entscheidend beitragen.

  • Essstörungen (z. B. Magersucht)

    Jeder Mensch "isst einmal wegen Frustrationen zu viel" oder "es verschlägt ihm deshalb den Appetit". Wird eine Essstörung ausgeprägt, kann sich z. B. eine Anorexie oder Adipositas entwickeln. Das Essverhalten ist dann ein Indikator unserer leidenden oder erkrankten Seele.

    Dann ermöglicht Psychotherapie einen Zugang durch Verhaltenstherapie des Essverhaltens, durch Ernährungsmedizin, durch Psychotherapie (z. B. Ichstärkung, Achtsamkeit und Commitement) und durch systemische Optimierung des Umfeldes (z.B. Stressreduzierung).

  • Phobien

    Angst vor Tieren, vor Enge, vor Höhe und vor Weite ist evolutiv gesehen normal, weil unsere Vorfahren in der Natur den damit einhergehenden Gefahren täglich ausgesetzt waren. Werden heute Lebensängste bei bestimmten Menschen zu groß, werden o. g. Urängste unbewusst reaktiviert. Sie beziehen sich dann grundlos auf Objekte, die nur theoretisch Angst bereiten. In diesem Fall spricht man von Phobien (z. B. Tierphobien, Claustrophobie).

    Therapie: Verhaltenstherapie (Expositionstraining) und Psychotherapie (TP, PA) - Bearbeitung der Ursachen (z. B. Bearbeitung verdrängter Ängste nach Trauma).

  • Endogene Störungen (Depressionen, Manie, Psychosen)

    Psychosen, Depressionen oder Manien, nach alter Terminologie endogene Störungen, können ohne exogene Ursachen eintreten, (vergleichbar mit Diabetes oder  Schilddrüsenunterfunktion), die häufig sowohl vom Patienten als auch vom sozialen Umfeld unterschätzt und zum Teil nicht ernst genommen werden, da sozusagen keine Ursachen vorliegen (Ursachen sind z. B. ein Mangel an Überträgersubstanzen).

    TherapieMedikamentöse Therapie, stützende Psychotherapie, Familientherapie, edukative Ratschläge wie Einnahme von Vitaminpräparaten, frische Luft und Urlaub sind gut gemeint. Sie bewirken aber nichts. Sie verstärken nur das Gefühl des Patienten, "an seiner Krankheit selbst schuld zu sein", ganz abgesehen davon, dass sie seine Gesundung gefährden.

  • Identitätsstörungen (z.B. Selbstfindungskrise, Ich-Diffusion oder Ich-Spaltung)

    Identitätskrise oder: Wer bin ich? Dies ist die Frage, die jeder Mensch sich im Laufe seines Lebens einmal stellt (z. B. in der Pubertät). Die "Antwort" zeigt sich in der Fähigkeit eines Menschen, sich seiner selbst bewusst zu werden und zu sein. Es entsteht ein »Selbst-Bewusstsein« oder ein »Selbst-Wertgefühl«. Gelingt dies nicht oder nicht mehr, spricht man von einer Identitätskrise.

    Wird dabei Angst dominierend, ist dies eine beginnende Ichdiffusion. Wird Angst dagegen völlig verleugnet, um seelisch zu überleben, kommt es zur "Ichspaltung". Bestimmte Gefühle wie Angst, wie Empathie werden nicht mehr wahrgenommen. Probleme werden extrem versachlicht, um nicht mehr zu leiden. Oder Angst wird auf fremde und irreale Personen projiziert, die in der Realität nicht bedrohlich sind, weil sie mit angrenzender Wahrscheinlichkeit nicht anwesend sind.

    Die Therapie ist multimodal: Psychotherapie, Systemische- und Verhaltenstherapie, Psychopharmakotherapie

  • Entgiftung (Entzug)

    Eine toxische Schädigung des zentralen Nervensystems kann mit Depression oder Denk- und Gedächtnisstörungen, Sprach- oder Schreibstörungen einhergehen, kann gekoppelt sein mit einer toxischen Polyneuropathie, mit Magen-Darmsymptomen wie Nahrungsmittelallergien, Herzsensationen, Hautveränderungen, mit Missempfindungen sowie Muskel- und Gelenkschwäche.

    Therapie fängt an, wo wir uns von Noxen, z. B. von Holzschutzmittel oder Schimmelpilz, befreien, aber auch unsere Ernährung von Noxen (z. B. Konservierungsmittel) befreien und hört auf, wenn wir auf Nikotin, Alkohol oder Drogen verzichten.

    Therapie: Sie gelingt durch Umweltmedizin (Austestung durch Ernährungsumstellung, Neurologie (Entzug) und Psychiatrie (Medikation). Nicht zu vergessen ist eine stützende oder eine fokussierte Psychotherapie, um die Folgen toxischer Einflüsse seelisch zu bewältigen.

  • Persönlichkeitsstörungen (z.B. zusammen mit Burnout-Syndrom oder suizidalen Krisen)

    Persönlichkeitsstörungen sind Störungen, die sich unbewusst darstellen und zunächst keinen Leidensdruck hervorrufen, bis Belastungen wie Stress Krankheitssymptome jeder Art (auch Suizidalität) nach sich ziehen.

    Persönlichkeitsstörungen findet man manchmal bei Perfektionisten, bei gutmütigen Menschen, aber auch bei impulsiven Männern und Frauen.

    Therapie ist systemische Behandlung, h. sorgfältigste Reduzierung äußerer Einflüsse und konsequente Änderung falscher Sichtweisen. Besser verstehen kann man systemische Therapie durch ein Beispiel: "Wer auf dem Mond war, sieht die Welt anders."  Man kann durch neue Sichtweisen die Welt besser verstehen, wenn man geduldig daran arbeitet. Dies gelingt auch in der analytischen Psychotherapie, z.B. TFP oder Verhaltenstherapie (nach Lineham).

  • Dissoziative Störungen bzw. Konversionsneurosen

    Wir alle vergessen manchmal, wie ein Ereignis war und berichten es falsch. Wir bemerken den Irrtum aber später. Wird die falsche Erinnerung als Realität wahrgenommen, spricht man von Dissoziation. Hierdurch können sich Irrtümer ergeben, die nicht mehr wahrgenommen werden (die integrative Funktion des Gedächtnisses, ja der Wahrnehmung seiner selbst versagt und das Ich wird brüchig). Wird die Verdrängung der Realität unerträglich, konvertiert das Problem [überträgt es sich] auf den Körper, bzw. die Körperorgane. So wird vielleicht jemand blind, weil er nicht mehr zusehen kann, was ihm und anderen widerfährt. So fällt jemand ständig in Ohnmacht, weil er die aufkeimende Angst vor einem Menschen nicht mehr aushält. So vergessen wir Dinge und glauben vielleicht, dement zu sein. "Der Körper vergisst eben nicht", auch wenn die Seele versucht, es zu tun.

    Therapie: Entspannungstherapie, Körperpsychotherapie, Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP).

  • Posttraumatische Folgestörungen (z.B. Depression nach Unfallschock, B. nach Missbrauch)

    Wir alle erleben im Leben kleine Traumen seelischer Art. Dies bewältigen wir. Größere Verletzungen psychischer Art hinterlassen aber Spuren. Erinnerungen werden immer wieder kurzzeitig und blitzartig wachgerufen. Man spricht von Flashbacks.

    Therapie ist eine vorsichtige therapeutische Desensibilisierung durch langsame und kontrollierte therapeutische Erinnerung (Traumatherapie). Dabei helfen auch rperpsychotherapie und Hypnose, da sie inneren Halt und Sicherheit geben.

  • Anpassungsstörungen und Belastungsreaktionen (z.B. Depression bei Mobbing, Trauma)

    Belastungen gehören zum Leben. Überschwemmen sie uns, reagieren wir mit Symptomen, um uns zu schonen (z. B. zur Vermeidung eines Herzinfarktes reagieren wir unbewusst mit einer depressiven Erschöpfung. Sie zwingt uns zur Schonhaltung.

    Therapie ist immer eine Verminderung der Belastung (systemische Intervention), eine Erarbeitung bzw. Bearbeitung innerer Konflikte (Psychotherapie, -TP-), VT- (edukative Therapie), Stressbewältigungstraining.

  • Neurologische Störungen (z.B. kreislaufbedingte Denk- und Konzentrationsstörungen)

    Körperliche Erkrankungen können sich im Nervensystem manifestieren

    • Zerebrale Durchblutungsstörungen bei Herzinsuffizienz oder Gefäßsklerose
    • Schmerzen bei Bandscheibenschäden
    • Nervenentzündungen bei körperlichen Noxen wie Alkohol oder Diabetes
    • Denkstörungen bei zu niederem Blutdruck
    • Muskelschmerzen bei Fibromyalgie
    • Angst bei Schilddrüsenüberfunktion usw.

    Therapie ist immer eine kausale somatische, d. h. neurologische, internistische Behandlung und kognitive Therapie, VT (bei mentalen Problemen).

  • Psychosomatosen

    Körperempfindungsstörungen - meist sind es Schmerzen - können seelische Ursachen haben. So "läuft einem die Galle über", einem anderen "raubt ein Problem den Schlaf", einem anderen "ist alles zum ..." und dem nächsten" verschlägt es die Sprache", einem wird das "Kreuz gebrochen".

    Therapie ist kausal: Wichtig sind eine Entlastung und Aufarbeitung bekannter oder verdrängter Konflikte. Klassische Therapien sind psychodynamische Verfahren (TP, PA). Aber auch eine Verhaltenstherapie (VT) oder hypnoide Therapie ist sehr hilfreich, wenn die Konflikte bekannt sind.

  • Schmerzsyndrome, Somatoforme Störungen

    Psychische Schmerzen und - Probleme können sich körperlich als Schmerz manifestieren. Diese Symptome können so ausgeprägt sein, dass eine seelische Ursache nicht angenommen wird, und zwar deshalb, weil der Schmerz körperliche Folgeschäden nach sich zieht, z. B. körperliche Fehlhaltung, Muskelverhärtungen, Schlafstörungen.

    Therapie ist somit sowohl in Form einer neurologischen Schmerztherapie (mit VT) als auch einer Entspannungstherapie/ hypnoiden Therapie notwendig. Des Weiteren muss die seelische Ursache eruiert werden. Dies ist langwierig, da die Psyche des Patienten mehr Angst vor den verinnerlichten Konflikten als Angst vor dem Schmerz hat (natürlich unbewusst!). Man benötigt also viel Geduld und noch mehr Verständnis, um die Seele sozusagen zu überreden, ihren Kummer preiszugeben (analytische Psychotherapie, TP, PA).

  • Soziogen oder psychogen akut ausgelöste oder überlagerte Magen-Darmerkrankungen

    Stress, ob äußerlich (Arbeit z. B.) oder innerlich (Gewissen z. B.) ausgelöst, führt zur Änderung der Hormonlage, diese zu körperlichen Symptomen und Erkrankungen. So ist ein seelisch ausgelöster Bluthochdruck nicht ungefährlich, ein Magengeschwür nicht nur lästig und Polypen im Darm sollten nicht unterschätzt werden. Nicht vergessen werden sollte ein psychisch geschwächtes Immunsystem, das zu Infekt- und Karzinomanfälligkeit beiträgt.

    Therapie ist eine aufklärende (edukative) - und Verhaltenstherapie (VT) neben somatischen Interventionen (Innere Medizin). Liegen unbewusste Probleme zugrunde, sollte eine analytisch ausgerichtete Psychotherapie (TP, PA) erfolgen.

     

  • Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. Hypertonie)

    Stress führt zu einer Änderung der Hormonlage, diese zu körperlichen Symptomen und Erkrankungen. So ist ein seelisch ausgelöster Bluthochdruck nicht ungefährlich, da er zu einer Herzinsuffizienz und Nierenschädigung führen kann.

    Behandlung ist eine edukative (aufklärende) Therapie und Verhaltenstherapie (VT) neben somatischen Interventionen (Innere- und Allgemeinmedizin). Liegen unbewusste Probleme zugrunde, sollte eine analytisch ausgerichtete Psychotherapie (TP) erfolgen.

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates (z.B. akute Schmerzzustände bei Fibromyalgie)

    Orthopädische Erkrankungen zeigen einen hohen Anteil an psychosomatischen Störungen. Dies liegt daran, dass zum einen der Bewegungsapparat sehr leicht Schmerzen verursacht (Bandscheibenschädigungen der Wirbelsäule z. B.), zum anderen unsere Motorik über unser Wohlbefinden mitentscheidet (Bewegungsdrang der Menschen). So projizieren sich gerne Probleme auf Muskeln, Sehnen, Gelenke und Nerven genannter Körperteile. So trägt mancher Wirbelsäulenpatient "schwer an seinem Kreuz", ein anderer "darf sich nicht mehr bewegen", weil er Angst hat sich auf "eigene Füße zu stellen" (und deshalb Gelenkprobleme hat) oder ihm Böses widerfährt ("Hexenschuss"). Unsere Sprache ist voll von Methaphern, die eine seelische Befindlichkeit auf somatische Bereiche überträgt.

    Therapie: Orthopädische bzw. neurologische Schmerztherapie, Physiotherapie, fokale (ursachenbezogene) Psychotherapie (TP oder VT), Entspannungstherapie.

  • Psychogen ausgelöste oder überlagerte Immunschwäche (z.B. bei Infektionen)

    Stress, ob selbst verursacht oder durch die Umwelt, führt zu einer Änderung der Hormonlage, diese zu körperlichen Symptomen und Erkrankungen. So ist eine seelisch ausgelöste Immunschwäche nicht ungefährlich und sollte nicht unterschätzt werden. Es kann zu Infekt- und Karzinomanfälligkeit beitragen.

    Behandlung ist eine edukative (aufklärende) Therapie, eine Verhaltenstherapie (VT) oder tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP) neben somatischen Interventionen.

  • Neurodermitis, Tinnitus

    Die Haut schützt uns vor der Umwelt, z.B. der Kälte. Das Gehör schützt, indem es filtert, was wir hören wollen. Beide sind wie das Auge für uns symbolisch auch Ausdruck von Sicherheit und Orientierung. Sind beide nicht mehr gewährleistet, projizieren wir manchmal "Schutzlosigkeit" auf diese Organe. Die Haut reagiert entzündlich, das Gehör durch Geräusche, die andere Geräusche nicht mehr durchkommen lassen und den Menschen zur Ruhe zwingen. Sicher spielen Anlagen zu Hauterkrankungen oder Belastungen der Umwelt akustischer Art ursächlich eine große Rolle.

    Therapeutisch ist dies im Falle seelischer Auslöser aber unwesentlich. Es muss in jedem Fall eine multiprofessionelle Behandlung erfolgen (durch Haut- oder HNO-Arzt, Psychosomatiker, Psychotherapeut).

    Ziel ist bei psychogenen Auslösern von HNO- oder Hauterkrankungen soziale Abgrenzung, Stressreduzierung und Achtsamkeitsübungen bzw. Fokale Psychotherapie, die auf die ursächliche Problematik fokussiert ist.

  • Exogene Störungen (z.B. alkohol- oder umweltbedingte toxische Schäden des zentralen Nervensystems)

    Alkohol, Medikamente, umweltbedingte Noxen schädigen uns. Bekannt ist die toxische Beeinträchtigung unseres zentralen Nervensystems mit Depression, Denk- und Gedächtnisstörungen, Sprach- und Schreibstörungen, Lähmungen. Sie kann gekoppelt sein mit der toxischen Polyneuropathie, mit Herzsensationen, mit Missempfindungen sowie Muskel- und Gelenkschwäche.

    Diagnostisch ist eine Anamnese und körperliche Untersuchung (EEG, EKG, NLG) extrem wichtig.

    Therapeutisch geht es um Beendigung von toxischen Einflüssen, Unterstützung des Immunsystems (Präventivmedizin) und Vermeidung von Stress durch systemische und psychotherapeutische Maßnahmen.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier:
www.akutklinik-schwarzwald.de


Note 1,0 •  Sehr gut

1,0

Gesamtnote

1,0

Behandlung

1,0

Engagement

1,0

Vertrauensverhältnis

1,0

Freundlichkeit

1,0

Diskretion

Optionale Noten

Wartezeit Termin

Sprechstundenzeiten

Betreuung

Kinderfreundlichkeit

Barrierefreiheit

Praxisausstattung

Telefonische Erreichbarkeit

Parkmöglichkeiten

Öffentliche Erreichbarkeit

Bewertungen (4)

Alle1
Note 1
1
Note 2
0
Note 3
0
Note 4
0
Note 5
0
Note 6
0
Datum (neueste)
Datum (neueste)Note (beste)Note (schlechteste)Nur gesetzlichNur privat
22.04.2022
1,0

Sehr empathischer Arzt

Prof. Dr. Burrer konnte mich in hohem Maße in meiner Persönlichkeit wahrnehmen und mir in wenigen Stunden das Gefühl von Selbstakzeptanz vermitteln, die mir fehlte. Er konnte mich aus meiner Welt der ständigen Bewertung meiner selbst und anderer Menschen lösen.

Archivierte Bewertungen

31.05.2017 • privat versichert • Alter: über 50
1,0

professionell und trotzdem menschlich

Ein Arzt mit viel Fachwissen. Geht schnell und direkt auf die Ursachen der Probleme ein ( "doktert" nicht an den Sympotomen herum!). Klare Aussagen und Anregungen was man tun kann. Nimmt den Patient als Mensch und in seiner Situation wahr, und geht auf ihn ein. Menschlich einfühlsam, aber auch "schonungslos" wenn es sein muss. Kann ich nur weiter empfehlen. Auch die Klinik in BAD Dürrheim wo ich im Dez. 2016 war.

06.08.2016
1,2

Sehr erfahrener Arzt

Weiß viel und toleriert den Patienten wie er ist. Stülpt einem nichts über. Kam so schnell zu mir selbst. Dachte ich schaff das nicht mehr mit 48

21.02.2016 • gesetzlich versichert • Alter: 30 bis 50
1,2

Schnell und präzise in seiner Diagnose.

Benötigte Gutachten. Genauso schnell wie er analysierte, konnte er mir meine Problematik feinfühlig vermitteln.

Weitere Informationen

Weiterempfehlung100%
Kollegenempfehlung1
Profilaufrufe59.306
Letzte Aktualisierung04.07.2022

Termin vereinbaren

07043/952534

Prof. Dr. med. Erich W. Burrer bietet auf jameda noch keine Online-Buchung an. Würden Sie hier gerne zukünftig Online-Termine buchen?

Finden Sie ähnliche Behandler

  • Orte in der Nähe
    • Ötisheim
    • Knittlingen
    • Ölbronn-Dürrn
    • Oberderdingen
    • Mühlacker
    • Sternenfels
    • Neulingen
    In ganz Deutschland suchen
    Top Städte in Baden-Württemberg
    • Stuttgart
    • Mannheim
    • Karlsruhe
    • Freiburg
    • Heidelberg
    Weitere Städte
    • Aalen
    • Albstadt
    • Baden-Baden
    • Bietigheim-Bissingen
    • Böblingen
    • Bruchsal
    • Esslingen
    • Fellbach
    • Filderstadt
    • Friedrichshafen
    • Göppingen
    • Heidenheim an der Brenz
    • Heilbronn
    • Kirchheim unter Teck
    • Konstanz
    • Lahr
    • Leonberg
    • Linderhof
    • Lörrach
    • Ludwigsburg
    • Nürtingen
    • Offenburg
    • Pforzheim
    • Rastatt
    • Ravensburg
    • Reutlingen
    • Rottenburg am Neckar
    • Schwäbisch Gmünd
    • Sindelfingen
    • Singen
    • Tübingen
    • Ulm
    • Villingen-Schwenningen
    • Waiblingen
    • Weinheim
  • Fachärzte für psychosoma…
    Alle Fachgebiete (A-Z)
    • Alle Ärzte
    • Allergologen
    • Allgemein- & Hausärzte
    • Ärzte für Gynäkologische Endokrinologie & Repromed.
    • Augenärzte
    • Chirurgen
    • Ärzte für plastische & ästhetische Operationen
    • Diabetologen & Endokrinologen
    • Frauenärzte
    • Gastroenterologen (Darmerkrankungen)
    • Hautärzte (Dermatologen)
    • HNO-Ärzte
    • Innere Mediziner / Internisten
    • Kardiologen (Herzerkrankungen)
    • Kinderärzte & Jugendmediziner
    • Naturheilverfahren
    • Nephrologen (Nierenerkrankungen)
    • Neurologen & Nervenheilkunde
    • Onkologen
    • Orthopäden
    • Physikal. & rehabilit. Mediziner
    • Pneumologen (Lungenärzte)
    • Psychiater, Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie
    • Fachärzte für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychosomatik
    • Radiologen
    • Rheumatologen
    • Schmerztherapeuten
    • Sportmediziner
    • Urologen
    • Zahnärzte
    Andere Ärzte & Heilberufler
    • Heilpraktiker
    • Psychologen, Psychologische Psychotherapeuten & Ärzte für Psychotherapie und Psychiatrie
    • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten
    • Hebammen
    Medizinische Einrichtungen
    • Kliniken
    • Krankenkassen
    • MVZ (Medizinische Versorgungszentren)
    • Apotheken