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Dr. med. Skender Krasniqi

Dr. med. Skender Krasniqi

Arzt, Facharzt für Allgemeinchirurgie, Orthopäde

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Dr. Krasniqi

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Sprechzeiten

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Adresse

Steinerstr. 681369 München

Leistungen

Knorpelschäden
Arthrose
Bandverletzungen
Meniskusverletzungen
Hüftdysplasie
Hüftkopfnekrose
Instabilitäten der Kniescheibe
Femoroazetabuläres Impingement (FAI)
Fehlstellungen und Deformationen
Gonarthrose und Gelenkersatz
Schleimhauterkrankungen
Labrumruptur

Bilder

Herzlich willkommen

Liebe Patientin, lieber Patient,

herzlich willkommen auf meinem jameda-Profil. Mein Name ist Dr. Skender Krasniqi und ich bin Facharzt für Chirurgie und Orthopädie und leitender Oberarzt der OCM.

Ich lege großen Wert darauf, meine Patienten zielgerichtet und individuell zu behandeln. Aus langjähriger Erfahrung weiß ich, dass ein Leben mit Schmerzen und eingeschränkter Mobilität die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen kann. Deshalb berücksichtige ich bei der Behandlung meiner Patienten immer auch deren persönliche Lebenssituation.

Einen Termin erhalten Sie online über die Website der Orthopädischen Chirurgie München oder telefonisch unter 089-206082-0.

Ihr Dr. Skender Krasniqi

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Meine Behandlungs­schwerpunkte

Als Facharzt für Chirurgie und Orthopädie habe ich mich auf die Bereiche Knie und Hüfte spezialisiert und biete Ihnen hier verschiedene Behandlungen und Therapieverfahren an.

  • Knie

  • Hüfte

  • Knie

    Das Knie ist an fast allen Bewegungen des Alltags beteiligt und bei Sport großen Anforderungen ausgesetzt. Daher kommt es häufig zu Verletzungen und verschleißbedingten Beschwerden am Knie. Sie betreffen die Seitenbänder, das Kreuzband, die Menisken und den Knorpel. Probleme mit dem Knie können mit sehr unauffälligen Symptomen beginnen und müssen nicht immer von Schmerzen begleitet sein. Einklemmungsgefühle oder vorübergehende Bewegungseinschränkungen, ein Gefühl von Instabilität, gelegentliches „Wegknicken“ des Knies oder Schwellung nach Belastung können ein Hinweis für ein Problem im Knie sein, selbst wenn keine oder nur wenig Schmerzen auftreten. Dann sollte ein Kniespezialist beurteilen, welche Untersuchungen und Therapien sinnvoll sind.
    In unserer Spezialklinik untersuchen erfahrene Fachärzte und Kniespezialisten Ihr Knie und führen eine sorgfältige Diagnostik durch. Dabei arbeiten wir mit modernsten bildgebenden Verfahren. Gemeinsam kann dann entschieden werden, ob eine Operation erforderlich ist oder ob eine konservative Therapie helfen kann. Im Falle einer Operation legen wir Wert auf schonende, minimal-invasive Operationstechniken. In der Sportorthopädie liegt ein Behandlungsschwerpunkt der OCM München auf minimal-invasiven Eingriffen mittels Arthroskopie. Auch in der Endoprothetik stehen schonende Operationstechniken zur Verfügung, die eine schnelle Genesung ermöglichen.  

  • Hüfte

    Das Hüftgelenk ist im Laufe des Lebens vielfältigen Anforderungen und Belastungen ausgesetzt. Eine angeborene Fehlstellung, Erkrankungen, Unfälle oder eine Arthrose können eine Hüftgelenk-Operation notwendig machen. Hier ist es immer sinnvoll, einen erfahrenen Hüftspezialisten aufzusuchen, der mit modernen Diagnostikverfahren den Problemen auf den Grund geht und schonende Behandlungsmethoden nutzt, um die Beschwerden zu beseitigen.
    Eine Operation kommt in der Regel erst dann in Betracht, wenn konservative Behandlungsmethoden nicht den gewünschten Erfolg bringen. Bei chirurgischen Eingriffen setzen unsere Fachärzte auf gewebeschonende Verfahren. Die OCM München hat sich als Zuweisungszentrum für gelenkerhaltende Operationen und die minimal-invasive Implantation von Gelenkprothesen etabliert.

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Mein weiteres Leistungs­spektrum

Auf meinen Spezialgebieten biete ich Ihnen in der Orthopädischen Chirurgie München ein breites Behandlungsspektrum an. Entsprechend der vielfältigen Verletzungen und Probleme in diesen Bereichen, die Sie zu mir führen, werden verschiedene Eingriffe oder Therapien notwendig.

Nach der Untersuchung kläre ich Sie ausführlich über die weiteren erforderlichen Schritte auf, die zur schnellen und vollständigen Wiederherstellung Ihrer Beweglichkeit dienlich sind und bespreche mit Ihnen den Behandlungsplan.

Hier erhalten Sie einen Einblick in einige häufige Beschwerdebilder in den Bereichen Hüfte und Knie:

  • Hüftdysplasie

  • Femoroazetabuläres Impingement (FAI)

  • Schleimhauterkrankungen

  • Labrumruptur

  • Hüftdysplasie

    Von einer Hüftdysplasie spricht man, wenn die Hüftpfanne zu kurz oder zu steil ist und den Gelenkkopf nicht optimal abdeckt. Die Hüftdysplasie ist meistens angeboren. Trotz des Ultraschallscreenings nach der Geburt kann sich im Laufe des Wachstums eine leichte bis mittelgradige Hüftdysplasie entwickeln.
    Häufige Folgen der Dysplasie sind Schäden an Knorpel und Labrum (Gelenklippe), die zu einer frühzeitigen Koxarthrose führen können. Je schwerer die Dysplasie ist, desto früher kommt es zu Folgeschäden und Beschwerden. Typische Symptome sind belastungs- und bewegungsabhängige Schmerzen in der Leiste, gelegentlich über der Hüftaußenseite und in der Glutealregion. Teilweise strahlen die Schmerzen bis in den Oberschenkel oder in die untere Lendenwirbelsäule aus.
    Betroffene sollten Sportarten meiden oder reduzieren, die das Hüftgelenk belasten. Um ein Voranschreiten von Folgeschäden rechtzeitig zu erkennen, sind regelmäßige radiologische Kontrollen, zum Beispiel mittels MRT, notwendig. Häufig ist bei einer schmerzhaften Dysplasie eine Hüftgelenk-Operation notwendig.

  • Femoroazetabuläres Impingement (FAI)

    Wenn der Oberschenkelknochen an den Rand der Hüftpfanne anschlägt, spricht man von einem Impingement. Diese Störung der physiologischen Bewegung kann zu einer langsam zunehmenden Schädigung von Knorpel und Labrum (Gelenklippe) führen, verbunden mit Beschwerden bei Belastung und Bewegung.
    In vielen Fällen ist die Ursache des Impingements unbekannt. Erhöhte sportliche Belastung im Wachstumsalter sowie genetische Faktoren scheinen eine Rolle zu spielen, auch eine verdrehte Hüftpfanne oder ein verdrehter Schenkelhals können die Ursache sein. Typische Symptome sind Schmerzen in der Leiste im Bereich des seitlichen Hüftknochens, insbesondere bei sportlicher Belastung und Drehbewegungen der Hüfte. Oft treten Beschwerden bei Kontaktsportarten, Ballsport sowie Sport mit vielen Richtungswechseln auf.
    Bei leicht- und mittelgradigen Formen eines Impingements empfiehlt sich ein minimal-invasiver Eingriff per Arthroskopie. Bei schweren Formen oder deutlichen Fehlstellungen kann auch eine offene Operation wie die sogenannte chirurgische Luxation oder eine Osteotomie (Umstellungsoperation) erforderlich sein.

  • Schleimhauterkrankungen

    Das Hüftgelenk ist mit einer Schleimhaut ausgekleidet und kann daher von systemischen Erkrankungen mitbetroffen sein, bei denen sich die Schleimhäute entzünden. Meist sind dies rheumatische Erkrankungen wie die primär chronische Polyarthritis oder die Psoriasis-Arthritis. Es kann im Bereich der Hüfte auch zu primären Schleimhauterkrankungen kommen, wie z.B. der Chondromatose oder der pigmentierten villonodulären Synovitis (PVNS), welche das Gelenk kurz- bis mittelfristig zerstören. Die Ursachen der Schleimhauterkrankungen sind weitgehend unbekannt und durch viele Faktoren begründet.
    Typische Symptome sind Schmerzen bei Belastung und Bewegung, häufig auch in Ruhe und in der Nacht, meist im Leistenbereich, seltener auch seitlich und im Gesäß. Bei einer systemischen Erkrankung ist in der Regel eine medikamentöse Behandlung durch den Internisten oder Dermatologen angezeigt. Nur bei anhaltenden Problemen sollte die entzündlich veränderte Gelenkschleimhaut arthroskopisch entfernt werden. Bei einer Chondromatose oder PVNS kommen arthroskopische oder offene Operationsverfahren zum Einsatz: Dabei wird Gewebe entnommen, Gelenkkörper und veränderte Schleimhaut werden entfernt.

  • Labrumruptur

    Als Labrum wird die Gelenklippe am Rand der Hüftpfanne bezeichnet. Wie ein Dichtungsring stabilisiert es mit einem dünnen Flüssigkeitsfilm (Synovia) den Hüftkopf in der Pfanne und schmiert das Gelenk. Veränderungen wie Risse, Verschleiß, Verknöcherungen und Verkalkungen des Labrums treten häufig auf und werden in der Regel mittels MRT (Kernspintomographie) diagnostiziert. Häufig sind sie die Folge anderer Erkrankungen am Hüftgelenk.
    Ursächlich für Rissbildungen und Verschleiß des Labrums sind häufig ein femoroazetebuläres Impingement (FAI), eine Dysplasie oder eine Hüftarthrose. Nur selten sind Labrumrupturen durch Verletzungen bedingt, Ausnahmen sind Luxationen (Verrenkungen) des Hüftgelenks.
    Die Schmerzen entsprechen denen der Grunderkrankungen. Bei instabilen Rupturen des Labrums treten die Schmerzen mehr bei Beuge- und Drehbewegungen auf, häufig auch bei nächtlichen Drehbewegungen. Die Behandlung einer Labrumruptur erfolgt in der Regel operativ.

  • Knorpelschaden an der Hüfte

    Der Gelenkknorpel am Hüftgelenk sorgt wie ein Puffer dafür, dass die Gelenkflächen reibungsfrei gleiten können. Beginnt die Hüfte zu schmerzen, ist der Gelenkknorpel fast immer bereits geschädigt. Die Ursachen eines Knorpelschadens sind vielfältig. Zahlreiche angeborene und erworbene Grunderkrankungen des Kindesalters, Wachstumsalters und Erwachsenenalters führen zu Schäden des Gelenkknorpels.
    Am häufigsten sehen wir Grunderkrankungen wie ein Femoroazetabuläres Impingement (FAI), eine Dysplasie oder eine sogenannte idiopathische Koxarthrose, also einen Verschleiß des Hüftgelenks ohne erkennbare Ursache. Bei Hüftschmerzen ist es daher wichtig, nach der Ursache zu suchen, um einen weiteren Gelenkverschleiß zu vermeiden oder zu verlangsamen.
    Die Schmerzen entsprechen häufig denen der Grunderkrankung. Ist der Knorpel bereits geschädigt, werden die Schmerzen mit zunehmender Belastung immer stärker und halten häufig auch länger an, teilweise sogar mehrere Tage. Die Behandlung erfolgt in der Regel operativ und richtet sich nach dem Ausmaß der Knorpelschäden sowie der Grunderkrankung.

  • Hüftkopfnekrose

    Die Hüftkopfnekrose ist eine Durchblutungsstörung, bei der der knöcherne Anteil des Hüftkopfes abstirbt. Während die Störung im Kindes- und Wachstumsalter (Morbus Perthes) bei früher Diagnose gute Heilungschancen hat, sind diese bei Erwachsenen weniger gut. Zu den bekannten Ursachen zählen u.a. eine höher dosierte systemische Kortisonbehandlung, Fettstoffwechselstörungen, schwere Hüftverletzungen mit Luxation sowie Schenkelhalsbrüche.
    Während bei vielen Hüfterkrankungen die Schmerzen langsam zunehmen, beginnen sie bei der Hüftkopfnekrose oft schlagartig. So kommt es im akuten Frühstadium häufig zu einer ausgedehnten Flüssigkeitsansammlung (Knochenödem) im Bereich von Hüftkopf und Schenkelhals; meist geht das Ödem mit einem Gelenkerguss einher. Schmerzen treten überwiegend in der Leiste auf, aber auch weiter seitlich und gelegentlich im Gesäß. Der weitere Verlauf ist variabel, in späteren Stadien entwickeln sich Symptome einer Hüftarthrose.
    Wichtig ist eine frühe Behandlung, um eine schnell voranschreitende Zerstörung des Hüftgelenks zu vermeiden. Die Therapie orientiert sich an Stadium, Lage und Größe der Nekrosezonen und an der jeweiligen Ursache der Nekrose.

  • Hüftarthrose / Koxarthrose

    Die Koxarthrose bezeichnet den Verschleiß und Verlust des Gelenkknorpels in der Hüfte. Da der Knorpel als Schutzschicht Belastungen im Gelenk dämpft, werden bei fortgeschrittener Arthrose gelenknahe Strukturen überlastet und es kommt dort zu schmerzhaften Entzündungsreaktionen. Mit zunehmender Arthrose ist der Gelenkspalt punktuell oder flächig aufgehoben; das Gelenk verformt sich und der Hüftkopf passt nicht mehr kongruent in die Hüftpfanne.
    Die Koxarthrose ist eine typische Erkrankung des älteren Menschen, da Knorpelgewebe nicht regenerieren kann. Eine angeborene Hüftdysplasie, Entwicklungsstörungen im Wachstumsalter, ein femoroazetabuläres Impingement oder Durchblutungsstörungen können u.a. die Hüftarthrose begünstigen; oft besteht auch eine Veranlagung für degenerative Gelenkerkrankungen.
    Typische Symptome sind Bewegungs-, später auch Ruheschmerzen im Bereich der Hüfte und im betroffenen Bein. Durch Verkürzungen bei Kapsel, Bändern und Sehnen oder durch knöcherne Verformungen des Hüftgelenks stellt sich häufig ein Funktionsverlust der Hüfte ein. Typischerweise wechseln sich Phasen mit mehr oder weniger starken Beschwerden ab. 

  • Bandverletzungen

    Das Kniegelenk wird durch Kreuzbänder und Seitenbänder stabilisiert. Bei Verdrehungen des Gelenks können diese wichtigen Strukturen jedoch verletzt werden. Gerade bei Sportarten wie Fußball und Skifahren kommt es häufig zu Verletzungen wie dem Riss des vorderen Kreuzbands.
    Wie schwer man diese Verletzung im Moment des Unfalls wahrnimmt, ist sehr unterschiedlich und hängt auch von den Begleitverletzungen ab – so werden häufig z.B. die Menisken ebenfalls verletzt. Unmittelbar nach dem Unfall ist es wichtig, das Knie ruhigzustellen, hochzulagern und zu kühlen.
    Die Diagnose basiert in der Regel auf einer klinischen Untersuchung und einer weiterführenden Diagnostik aus Röntgen und Kernspintomographie. Unsere Kniespezialisten entscheiden dann, ob eine konservative Behandlung möglich ist oder eine Operation vorteilhaft erscheint. Für die operative Behandlung von Bandverletzungen am Kniegelenk hat sich die Arthroskopie als minimal-invasive Therapie etabliert.

  • Meniskusverletzungen

    Die beiden Menisken sind halbmondförmige bindegewebige Strukturen zwischen Oberschenkelknochen und Schienbeinkopf. Innenmeniskus und Außenmeniskus sorgen gemeinsam für die gleichmäßige Lastverteilung im Gelenk und schützen den Gelenkknorpel; auch spielen sie eine wesentliche Rolle bei der Stabilisierung des Kniegelenks.
    Meniskusverletzungen entstehen in erster Linie durch Verschleiß. Manchmal liegt auch ein Unfall zugrunde, dann häufig in Kombination mit einer Bandverletzung wie dem Kreuzbandriss. Der häufigste Meniskusschaden ist der Meniskusriss. Der individuelle Leidensdruck sowie Form und Ausmaß des Risses beeinflussen die Wahl der Therapie.
    Ist eine Operation erforderlich, entscheidet die Art der Verletzung darüber, ob der Meniskus durch eine Naht fixiert werden kann oder ob er entfernt werden muss. Da ein Meniskusverlust in der Folge zu Gelenkverschleiß führen kann, streben wir wo immer möglich eine Meniskus-erhaltende Operation an. Ist dies nicht möglich, wird nur der kleinstmögliche Teil des Meniskus entfernt, um möglichst viel Restgewebe zu erhalten.

  • Knorpelschäden

    Im Kniegelenk überzieht Knorpelgewebe das Ende von Oberschenkelknochen und Schienbeinkopf sowie die Rückseite der Kniescheibe. Knorpel enthält selbst keine Nervenfasern und ist somit nicht schmerzempfindlich, seine Hauptfunktion ist der Schutz des unter dem Knorpel liegenden Knochens.
    Unfallereignisse und chronische Überlastung können den Gelenkknorpel schädigen und zu Instabilität und Fehlstellungen führen. Isolierte Knorpelschäden verursachen Einschränkungen in der Gelenkfunktion, Knieschmerzen und häufig auch ein Anschwellen des Gelenks. Sie stellen zudem einen möglichen Ausgangspunkt für eine Arthrose dar.
    In frühen Stadien können Knorpelschäden mit modernen Techniken behandelt werden. Das Ziel der Behandlung ist neben der Linderung der Beschwerden auch das Verzögern oder Vermeiden von Arthrose. Darum sind eine frühzeitige Diagnostik, meist mittels Kernspintomographie, und eine Therapie in einem frühen Stadium wichtig.

  • Instabilitäten der Kniescheibe

    Eine Instabilität der Kniescheibe oder eine Ausrenkung führen gerade bei jungen Patienten häufig zu Kniebeschwerden. Dies kann unfallbedingt auftreten, oft liegen aber anlagebedingte Risikofaktoren vor. Bei einer akuten Verletzung ist vor allem die Analyse von Begleitverletzungen entscheidend. Denn häufig kommt es zu Verletzungen der Gelenkflächen wie Absplitterungen von Knorpel-Knochen-Fragmenten, die eine frühzeitige Behandlung notwendig machen. Eine Kernspintomographie ist hier zu empfehlen.
    Bei einer anlagebedingten Instabilität der Kniescheibe steht dagegen die genaue Analyse der Risikofaktoren im Vordergrund. Dazu gehören die Bestimmung der Belastungsachsen, der Form des vorderen Gelenkabschnitts und die Höhe der Kniescheibe.
    Die Therapieempfehlung durch unsere Kniespezialisten ist sehr individuell und richtet sich vor allem nach den Ursachen der Instabilität.

  • Fehlstellungen und Deformationen

    Fehlstellungen der Beinachsen wie ausgeprägte O-Beine oder X-Beine oder ein Fehllauf der Kniescheibe führen zu einer ungleichen Lastenverteilung auf das Kniegelenk. Durch diese dauerhafte Fehlbelastung bergen sie das Risiko für einen frühzeitigen Gelenkverschleiß. So führt zum Beispiel ein O-Bein zu einer erhöhten Belastung auf der Innenseite des Kniegelenks und ist häufig Ursache für einen innenseitigen Meniskusriss und/oder einen Knorpelschaden.
    Die Korrektur solcher Deformitäten und somit das frühzeitige Ausschalten dieser Risikofaktoren nimmt heute eine immer größere Bedeutung ein. Mittlerweile gibt es sehr sichere und komplikationsarme Verfahren, mit denen das Risiko eines künstlichen Gelenks reduziert bzw. zeitlich verzögert werden kann. Dazu gehören die Korrektur der Beinachse, die Korrektur von Drehfehlern (den sogenannten Torsionsfehlern) sowie eine Formanpassung bei deformierten Gelenkanteilen.

  • Gonarthrose und Gelenkersatz

    Bei der Arthrose des Kniegelenks – der Gonarthrose – verschleißt der Gelenkknorpel, das Gelenk wird überlastet und schmerzhafte Entzündungen im gelenknahen Knochen und in umgebenden Weichteilen sind die Folge. Mit fortschreitender Arthrose verformt sich das Gelenk und die Gelenkfunktion wird beeinträchtigt.
    Da Knorpelgewebe nicht regenerieren kann, unterliegt fast jedes Gelenk im Laufe des Lebens einem gewissen Knorpelverlust. Auch Meniskus- und Kreuzbandverletzungen oder angeborene Formvarianten wie Patelladysplasie oder Fehlstellung der Beinachsen begünstigen die Gonarthrose. Anlaufschmerzen am Morgen oder Schmerzen bei stärkerer körperlicher Belastung sind typische Zeichen der beginnenden Arthrose; im Verlauf werden Alltagstätigkeiten beschwerlicher, es treten Ruheschmerzen auf, die Beweglichkeit nimmt ab – bis hin zur Gelenksteife.
    Bei der Behandlung gilt: Gelenkerhalt vor Gelenkersatz. Bei einer Kniearthrose erfolgen intensive konservative Behandlungsversuche. Falls sie nicht erfolgreich sind, wird ein Gelenkersatz in Betracht gezogen.

  • Schmerzen nach Gelenkersatz

    Wenn dauerhafte oder zunehmende Schmerzen nach einem Kniegelenkersatz auftreten, müssen unterschiedliche Ursachen abgeklärt werden, zum Beispiel Implantatlockerungen, Bandinstabilitäten oder Infektionen. Die Untersuchung sollte von einem in der Knieendoprothetik erfahrenen Operateur durchgeführt werden. Sie umfasst neben der klinischen und laborchemischen Untersuchung zumeist auch verschiedene bildgebende Verfahren wie Röntgen, Computertomographie (CT), digitale Volumentomographie (DVT) oder die Magnetresonanztomographie (MRT). 

    Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse wird die weitere konservative Behandlung geplant oder eine operative Therapie (Revisions- oder Wechseloperation) angeraten.

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Dr. med. Skender Krasniqi


OCM Orthopädische Chirurgie München

Die OCM wurde 2003 durch den Zusammenschluss zweier operativ tätiger Praxen aus dem Münchner Süden gegründet und ist eine der größten und modernsten derartigen Einrichtungen in Deutschland. Unser Team besteht aus rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter Orthopäden und Chirurgen, Assistenz- und Fachärzte, medizinischen Fachangestellte sowie Fachkräfte im OP.

Unser Anspruch ist es, unseren Patienten eine umfassende Diagnostik sowie die bestmögliche operative Kompetenz im Rahmen der Versorgung bei Problemen des Bewegungsapparates anzubieten. Unsere Fachärzte betreuen Sie – von der kompletten Diagnostik, bis hin zu möglicherweise notwendigen Operationen und der postoperativen Nachsorge – persönlich und individuell.

Note 1,0 •  Sehr gut

1,0

Gesamtnote

1,0

Behandlung

1,0

Aufklärung

1,0

Vertrauensverhältnis

1,0

Genommene Zeit

1,0

Freundlichkeit

Optionale Noten

3,0

Wartezeit Termin

2,0

Wartezeit Praxis

1,0

Sprechstundenzeiten

1,0

Betreuung

Entertainment

1,0

alternative Heilmethoden

Kinderfreundlichkeit

Barrierefreiheit

1,0

Praxisausstattung

1,0

Telefonische Erreichbarkeit

Parkmöglichkeiten

Öffentliche Erreichbarkeit

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21.07.2019
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Fachkompetenter und freundlicher Arzt

Vor etwa fünf Monaten habe ich eine Knieprothese von Herr Dr. Krasniqi ( Leitender Oberarzt, OCM Sana Klinik) implantiert bekommen. Mit dem Verlauf der Behandlung und dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden. Preoperativ zeichnete er sich besonders durch seine sehr freundliche und bescheidene Art aus und stellte so einen zielgerichteten, effizienten Therapieplan auf. Die Operation ist einwandfrei verlaufen. Ich konnte direkt noch am selben Tag der Op auftreten und bin jetzt frei von Beschwerden.

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Letzte Aktualisierung01.12.2021

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