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Gold-Kunde

Dr. med. Leonhard Kühn

Arzt, Orthopäde & Unfallchirurg

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Dr. Kühn

Arzt, Orthopäde & Unfallchirurg

Sprechzeiten

Mo
08:30 – 13:00
14:00 – 18:00
Di
08:30 – 13:00
14:00 – 18:00
Mi
08:30 – 15:30
n.V.*
Do
08:30 – 13:00
14:00 – 18:00
Fr
08:30 – 12:00

*nach Vereinbarung

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2 Standorte

Kompetenzzentrum Wirbelsäulen- & Hypophysenchirurgie Nürnberg
Äuß Sulzbacher Str 124,
90491 Nürnberg

Leistungen

Facetteninfiltration
ISG-Infiltration
periradikuläre Infiltrationstherapie
Thermodenervation
Manuelle Therapie/Chirotherapie
Minimal-invasive Bandscheiben-OP
Spinalkanalstenose
Wirbelgleiten
Bandscheibenvorfall
Spinalkanalerweiterung
Rückenmarksentlastung
Wirbelbrüche
Entzündungen der BWS und LWS
Dorso-ventrale Spondylodese

Weiterbildungen

Chirotherapeut
Wirbelsäulenchirurg

Bilder

Herzlich willkommen

Liebe Patientin, lieber Patient,

ich begrüße Sie auf meiner jameda-Seite und im KWHC, dem Kompetenzzentrum für Wirbelsäulen- & Hypophysenchirurgie in Nürnberg, in dem ich als Orthopäde und Unfallchirurg tätig bin.

Das KWHC wurde 2014 von Priv.-Doz. Dr. med. Bertram Böhm und Priv.-Doz. Dr. med. Jürgen Kreutzer mit dem Ziel gegründet, Erkrankungen der Wirbelsäule sowie Tumore der Hypophyse auf höchstem Niveau zu behandeln.

Nach meinem Medizinstudium in Erlangen und der Anerkennung zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie war ich in einer Klinik in Nürnberg tätig - zuletzt in leitender Funktion. 2018 wechselte ich dann ins Kompetenzzentrum Wirbelsäulen- & Hypophysenchirurgie. Der Schwerpunkt meiner Tätigkeit liegt in der Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen mit operativen wie auch konservativen Therapieverfahren und der manuellen Medizin.

Details dazu finden Sie hier auf jameda. Oder kontaktieren Sie uns unter 0911/999878-0. Wir sind gerne für Sie da.

Ihr Dr. Leonhard Kühn

Mein Lebenslauf

2021Seit 01.01.21 Gesellschafter am Kompetenzzentrum für Wirbelsäulen- & Hypophysenchirurgie in Nürnberg
2018Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie am Kompetenzzentrum für Wirbelsäulen- & Hypophysenchirurgie in Nürnberg (angestellt)
2016 bis 2017Oberarzt in der Abteilung für Wirbelsäulentherapie Kliniken Dr. Erler, Nürnberg
2014 bis 2015Funktionsoberarzt in der Abteilung Wirbelsäulentherapie Kliniken Dr. Erler, Nürnberg
2013 bis 2014Facharzt in der Abteilung für Wirbelsäulentherapie Kliniken Dr. Erler, Nürnberg
2011 bis 2013Assistenzarzt in der Abteilung für Wirbelsäulentherapie Kliniken Dr. Erler, Nürnberg
2009 bis 2011Assistenzarzt in der Abteilung für Orthopädie Kliniken Dr. Erler, Nürnberg
2007 bis 2008Assistenzarzt in der Abteilung für Unfallchirurgie Kliniken Dr. Erler, Nürnberg
2005 bis 2007Assistent in der Abteilung für Plastische- und Handchirurgie Kliniken Dr. Erler, Nürnberg Beruflicher Werdegang
2013Anerkennung als Facharzt für Orthopädie/Unfallchirurgie
2008Promotion an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-NürnbergThema: „Bildung der nuklear bodies in Abhängigkeit von der P53-Posphorylierung in bestrahlten lymphoplastoiden Zellen und Fibroblasten von einem gesunden und...
2004Approbation als Arzt
1998 bis 2004Studium der Humanmedizin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Qualifikationen

  • Manuelle Medizin/Chirotherapie
  • Fachkunde Strahlenschutz
  • Fachkunde Rettungsdienst

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier:
www.kwhc-nuernberg.de


Meine Behandlungs­schwerpunkte

Mit langjähriger Erfahrung in der konservativen und operativen Wirbelsäulentherapie liegt es mir am Herzen, mir Zeit für meine Patientinnen und Patienten zu nehmen, sie fundiert zu beraten und nach bestem Wissen und Gewissen zu behandeln.

Als Orthopäde & Unfallchirurg mit Zusatzqualifikation u.a. in Chirotherapie ist mir eine ganzheitliche Betrachtung des Menschen wichtig. Ich untersuche und berate Sie umfassend, um die für Sie bestmögliche Therapie einzuleiten. Mehr dazu lesen Sie auf jameda oder vereinbaren Sie einen Termin in unserem Kompetenzzentrum in der Äußeren Sulzbacher Str. 124.

  • Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen

  • Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen

    Rückenschmerzen setzen meist plötzlich ein und halten selten länger als sechs Wochen an. In den meisten Fällen verschwinden diese ungefährlichen Rückenschmerzen nach einigen Tagen von selbst. Deshalb werden sie unkompliziert genannt. Rückenschmerz bedeutet nicht Rückenschaden. Der Rücken kann wieder gesund werden, wichtig dafür ist: Aktivität und Bewegung. Dies gilt für 90% der unspezifischen akuten Rückenschmerzen. Zum Problem werden unspezifische Rückenschmerzen wenn sie über Wochen persistieren, chronifizieren (> 6 Wochen) und eine starke Schmerzintensität und Alltagsbeeinträchtigung für den Betroffenen entwickeln. Dann sollte nach einer spezifischen Ursache gesucht werden. Häufigster Grund sind Arthrose, entzündliche Erkrankungen, Osteoporose, Wirbelsäulenfehlstellungen, Wirbelbrüche, Bandscheibenverschleiß und auch selten Tumore. Neben den starken Rückenschmerzen können dann auch Beinschmerzen dazukommen, welche häufig sehr quälend sind.

    Die Kombination von Neurochirurgen, Orthopäden und Unfallchirurgen in unserem Kompetenzzentrum ist die Grundlage für eine qualifizierte, umfassende Diagnostik und Therapie aller Wirbelsäulenerkrankungen. Unser hoch spezialisiertes Ärzteteam verfügt über umfangreiche Erfahrung sowohl in der konservativen als auch in der operativen Behandlung und betreut unsere Patientinnen und Patienten medizinisch auf höchstem Niveau mit dem Ziel, die Schmerzfreiheit und Beweglichkeit wiederherzustellen und damit ihre Lebensqualität zu steigern.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier:
zur WebSite des KWHC Nürnberg


Mein weiteres Leistungs­spektrum

Rückenschmerzen sind ein weit verbreitetes Problem. Im Kompetenzzentrum für Wirbelsäulen- & Hypophysenchirurgie in Nürnberg sind wir auf die Behandlung aller Arten von Verletzungen und Erkrankungen der Wirbelsäule mit konservativen, minimal-invasiven und operativen Methoden spezialisiert und folgen dabei stets unserem Grundsatz: so wenig Operation wie möglich und so viel wie nötig. Auf jameda können Sie sich über mein Behandlungsspektrum als Facharzt für Orthpädie & Unfallchirurgie im KWHC vorab informieren. Bei Fragen oder zur Terminvereinbarung erreichen Sie uns unter 0911/999878-0.

  • Bildwandlergestützte Facetteninfiltration

  • Bildwandlergestützte ISG-Infiltration

  • Bildwandlergestützte periradikuläre Infiltrationstherapie (PRT)

  • Minimal-invasive perkutane Thermodenervation in Lokalanästhesie

  • Bildwandlergestützte Facetteninfiltration

    Gezielte Einspritzung einer Medikamentenkombination aus einem Lokalanästhetikum (lokalem Schmerzmittel) und Kortison unter Röntgendurchleuchtung an oder in die kleinen Wirbelgelenke, zumeist bei entsprechendem degenerativem Verschleiß dieser, im Sinne einer sog. Arthrose oder funktionellen Belastung bei Gleitwirbel etc.. Darüber hinaus dient diese zur Abgrenzung zwischen fortgeleitetem Gelenksschmerz der kleinen Wirbelgelenke (sog. pseudoradikuläre Schmerzausstrahlung) und einem ausstrahlenden Nervenschmerz (sog. radikulärer Schmerz) bei mechanischer Einengung einer Nervenwurzel.

  • Bildwandlergestützte ISG-Infiltration

    Gezielte Einspritzung einer Medikamentenkombination aus einem Lokalanästhetikum (lokalem Schmerzmittel) und Kortison unter Röntgendurchleuchtung im Bereich des großen Beckenschaufelgelenkes, dem sog. Iliosacralgelenk. Bei degenerativen Veränderungen im Sinne einer Arthrose hat sich das Einbringen des wirksamen Medikaments direkt ins Gelenk über eine kleine Öffnung am unteren Gelenkpol bewährt.

  • Bildwandlergestützte periradikuläre Infiltrationstherapie (PRT)

    Hierbei erfolgt eine sogenannte Umflutung einer Nervenwurzel mit einem Lokalanästhetikum (lokalem Schmerzmittel) in Kombination mit Kortison unter Röntgendurchleuchtung als alternative Therapie zur OP oder Ausschöpfung der konservativen Maßnahmen, wobei die kausale Ursache einer mechanischen Einengung nicht beseitigt, sondern nur die Nervenwurzel zur Abschwellung gebracht wird.

    Eine Umflutung lediglich mit einem Lokalanästhetikum dient zur Sicherung der Diagnose oder Abgrenzung zu einer benachbarten Nervenwurzel bei unklarem klinischen Befund oder Bedrängung mehrerer Nervenwurzeln in der Bildgebung. Ein wertvolles Verfahren, um die operativen Maßnahmen auf das notwendige Minimum zu begrenzen.

  • Minimal-invasive perkutane Thermodenervation in Lokalanästhesie

    Die Thermodenervation ist eine minimal-invasive Behandlungsmethode, die bei arthrosebedingten Schmerzen der Wirbelgelenke angewendet wird. Die Intervention kann durchgeführt werden, wenn eine gezielte, temporäre Betäubung der Schmerzreiz leitenden Fasern der Wirbelgelenke kurzfristig zu einer Beschwerdelinderung führte. Über eine punktuell erhitzbare Sonde wird bei der Thermodenervation gezielt und isoliert die „Schmerzfaser“ (R. dorsalis) verödet. Während der Prozedur wird die Lage der Sonde millimetergenau durch Röntgen kontrolliert und durch eine elektrophysiologische Messung nochmals überprüft. Der risikoarme Eingriff wird ambulant unter lokaler Betäubung durchgeführt. Der Patient kann bereits ein bis zwei Stunden nach dem Eingriff das Kompetenzzentrum verlassen.

  • Biacuplastie

    Die Biacuplastie ist ein minimal-invasives Verfahren um sogenannte discogene Rückenschmerzen zu behandeln. Discogene Schmerzen können durch einen Riss in der Bandscheibe entstehen. Die resultierenden Beschwerden sind gelegentlich nicht ausreichend konservativ behandelbar.

    Um das betroffene Segment zu identifizieren, wird nach der MRT-Bildgebung eine sogenannte Discographie durchgeführt, die mittels eingebrachtem Kontrastmittel die Konfiguration des Bandscheibenschadens darstellt. Bei „positiver“ Discographie kann die Indikation zur Biacuplastie gestellt werden.

    Bei der Biacuplastie werden in Lokalanästhesie über zwei Sonden die Schmerzreiz leitenden Fasern der Bandscheibe verödet. Während der Prozedur wird die Lage der Sonden millimetergenau durch Röntgen kontrolliert und durch eine elektrophysiologische Messung nochmals überprüft. Der risikoarme Eingriff wird ambulant unter lokaler Betäubung durchgeführt. Der Patient kann bereits ein bis zwei Stunden nach dem Eingriff das Kompetenzzentrum verlassen.

  • Manuelle Therapie/Chirotherapie bei funktionellen Störungen

     

     

  • Operative Therapie

    Wirbelsäulenchirurgische Operationen werden bei verschleißbedingten (degenerativen) Veränderungen der Wirbelsäule meist dann notwendig, wenn Nervenstrukturen eingeengt (komprimiert) werden und dies neurologische Symptome/Ausfälle auslöst. Hierbei kann es sich um eine Einengung der abgehenden Nervenwurzeln handeln, was dann zu ausstrahlenden Schmerzen im Brust- und Bauchbereich sowie in den Beinen mit Sensibilitätsstörungen (Pelzigkeit und/oder Kribbeln) sowie möglicherweise einen Funktionsverlust/Schwäche (sogenannte Paresen) einzelner Muskelgruppen in den Beinen führt.

    Ein Wurzelreizsyndrom wird (neben den eher selteneren Ursachen wie Frakturen oder Tumoren) hauptsächlich durch Bandscheibenvorfälle sowie verschleißbedingte knöcherne Einengungen der Austrittslöcher der Nervenwurzeln (sog. Neuroforamina) ausgelöst.

  • Minimal-invasive mikroskopische Bandscheibenoperation

    Klinisch relevante Bandscheibenvorfälle treten vorwiegend im jungen Erwachsenenalter auf und sind eher eine Domäne der konservativen Therapie. Kennzeichen ist der Beinschmerz, der durch Druck des Vorfalls auf die angrenzende Nervenwurzel zustande kommt und hier einen Reizzustand auslöst. Die Ausstrahlung entspricht dem Versorgungsgebiet der betroffenen Nervenwurzel (radikulärer Schmerz). Führt der Druck des Bandscheibenvorfalls auf die Nervenwurzel zu Funktionsverlust wie Taubheit oder gar Lähmung, muss die Operation erwogen werden. Eine weitere Operationsindikation ist der trotz konservativer Therapie persistierende radikuläre Schmerz. Die minimal-invasive Operationstechnik unter dem OP-Mikroskop ermöglicht bei kleinem Hautschnitt von ca. 3 cm Länge und bester Ausleuchtung des vergrößerten räumlich aufgelösten Operationssitus eine sichere Entfernung des die Wurzel bedrängenden Bandscheibenvorfalls unter Schutz der nervalen Strukturen durch Stanze und feine Zangen. Noch im Bandscheibenraum verbliebenes aber marodes Bandscheibengewebe wird ebenfalls durch Zangen und Spülung entfernt, um einen erneuten Vorfall zu vermeiden.

  • Therapien bei Wirbelkanalverengung (Spinalkanalstenose)

    Die Erkrankung der Spinalkanalstenose d.h. der Verengung des Rückenmarkskanals tritt eher in fortgeschrittenem Alter auf. Arthrotische Gelenke, segmentale Instabilität, Zysten und Bandstrukturen führen zu einer Einengung des knöchernen Spinalkanals und damit zu einer Beengung der Cauda equina, oberhalb des 1. Lendenwirbels des Rückenmarks. Klassisches Symptom ist die Claudicatio spinalis mit zunehmender Beinschwäche beim Gehen. Sind auch Nervenwurzeln bedrängt, können auch typische nervenwurzelbezogene (radikuläre) Schmerzen belastungsabhängig hinzutreten (periphere Stenose).

    Sind die Symptome therapieresistent oder treten Lähmungen auf, muss eine Operation erwogen werden.

    Minimal-invasive mikroskopische Erweiterung des Spinalkanals

    Bei der Operation unter dem Mikroskop wird mit Stanzen und Fräsen über einen hinteren Zugang das knöcherne Fenster zwischen den Wirbelbögen erweitert und unter Schutz der angrenzenden Nervenwurzeln und der Cauda equina die beengenden Strukturen wie gelbes Band, Zysten und Gelenkfortsätze ohne wesentliche Beeinträchtigung der Segmentstabilität entfernt. Besonders schonend ist die Möglichkeit der beidseitigen Spinalkanalerweiterung von einer Zugangsseite aus (Minimal-invasive mikroskopische Erweiterung des Spinalkanals over-the-top-Technik)

  • Operative Stabilisierung (Spondylodese) bei Wirbelgleiten

    Bei dauerhaften Rücken-/Beinschmerzen durch eine erworbene oder angeborene Instabilität (Wirbelgleiten/Spondylolisthese/Spondyloptose) kann eine operative Versteifung des instabilen Segmentes notwendig sein. Diese erfolgt in der Regel durch einen Mittelschnitt am Rücken oder über mehrere kleinere Zugänge (minimal-invasive Methode). Die Korrektur der Fehlstellung erfolgt über sogenannte Pedikelschrauben, welche das Wirbelsäulensegment stellen, also die Fehlstellung der Wirbelsäule beseitigen. Die Abstützung erfolgt zusätzlich mit einem Bandscheibenersatz (cage). Bei stabiler Versorgung heilt die so geschiente Wirbelsäule wie bei einem Knochenbruch aus. Um eine hohe Sicherheit für die Nerven und das Rückenmark zu gewährleisten, können die Schrauben computernavigiert implantiert werden.

    Eine solche Technik steht den Ärzten des Kompetenzzentrums am Malteser Waldkrankenhaus Erlangen zur Verfügung. Durch verbesserte Implantate können diese aufwendigen Operationen heute minimal-invasiv, mikroskopisch durchgeführt werden. Solche Techniken minimieren den operativen Zugang und verkürzen den Krankenhausaufenthalt.

  • Dynamische Stabilisierungen bei Wirbelgleiten und Spinalkanalstenose

    Minimal-invasive mikroskopische Erweiterung des Spinalkanals und dynamische Stabilisierung bei Wirbelgleiten

    Im höheren Alter kommt es manchmal zu einer Lockerung der Verbindungsbänder zwischen den Wirbeln und konsekutiv zu einer Instabilität zwischen zwei oder mehreren Wirbeln (Wirbelgleiten/Spondylolisthese). Durch Verdickung der Gelenke und Bänder verengt sich dann der Wirbelkanal zunehmend (Spinalkanalstenose). In einigen Fällen muss hier keine Versteifung durchgeführt werden, sondern lediglich eine Erweiterung des Wirbelkanals (siehe Abschnitt: minimal-invasive mikroskopische Erweiterung des Spinalkanals) mit zusätzlicher funktionserhaltender (dynamischer) Stabilisierung des gestörten Segmentes. Damit kann die krankhafte Mehrbeweglichkeit des Wirbelsäulensegmentes reduziert werden. Die funktionserhaltenden Systeme unterscheiden sich dabei wesentlich in ihrer Verankerung in der Wirbelsäule, den höchsten Schutz bieten pedikelschraubentragende Systeme. Einige dieser Systeme können minimal-invasiv, computernavigiert eingebracht werden.

  • Langstreckige Korrekturspondylodese bei degenerativer Skoliose

    Schwere Verformungen der Wirbelsäule im Alter infolge zunehmender Instabilität der Bewegungssegmente führen zum Abrutschen sowie zu einer Verdrehung der Wirbelsäule und verursachen neben den starken Rückenschmerzen auch Nervenschäden (degenerative Skoliose). Bei langandauernden, therapierefraktären Schmerzen kann eine operative Stabilisierung und Begradigung der Wirbelsäule mittels Schrauben-Stab-System notwendig werden (siehe Operative Stabilisierung bei Wirbelgleiten).

  • Mikroskopische Entfernung eines Bandscheibenvorfalls der Halswirbelsäule von dorsal (hinten)

    OP-Technik nach Frykholm

    Bei diesem Eingriff wird der Patient in Vollnarkose auf dem Bauch gelagert und der Kopf entweder mit speziellen Kunststoffschalen oder der so genannten Mayfield-Klemme fixiert, damit die Halswirbelsäule von hinten frei zugänglich ist. Im Gegensatz zum Eingriff von „vorne“ muss die Nackenmuskulatur abpräpariert werden, um die Halswirbelsäule meist in einer Tiefe von 3 bis 8 cm darzustellen. Unter dem Mikroskop wird dann direkt über der Austrittsstelle des Nerven aus der Halswirbelsäule Knochen und Bandmaterial entfernt, so dass die Nervenwurzel dadurch entlastet wird. Ein freier Bandscheibenvorfall (soweit vorhanden) wird mikrochirurgisch mit feinen Häkchen gelockert und entfernt, um die Nervenwurzel vollständig zu befreien. An der Bandscheibe selbst kann beim Eingriff von „hinten“, im Gegensatz zu wirbelsäulenchirurgischen Eingriffen im Bereich der Lendenwirbelsäule, nur wenig bis gar nicht manipuliert werden. Dafür muss auch kein Platzhalter eingebracht werden.

  • Bandscheibenprothesenimplantation

    Mikrochirurgische Entfernung eines Bandscheibenvorfalls von vorne mit Bandscheibenprothesenimplantation

    Ist die verschleißbedingte Bandscheibenschädigung gering und eher auf ein Segment/Bandscheibenfach begrenzt, sowie die Schädigung der Wirbelgelenke „hinten“ ebenfalls nur gering ausgeprägt, kann alternativ als Platzhalter eine Bandscheibenprothese (bewegliche künstliche Bandscheibe) mit dem Patienten als OP-Technik besprochen werden. Der Vorteil bei diesem Operationsverfahren ist der Funktionserhalt des operierten Wirbelsäulensegmentes und die daraus resultierende geringere Belastung der Nachbarwirbel. Die OP-Technik von vorne ändert sich dabei eigentlich nicht.

  • Mikroskopische Spinalkanalerweiterung der HWS

     

     

  • Minimal-invasive perkutane Behandlung (Kyphoplastie) bei Wirbelbrüchen

    Die Kyphoplastie und Vertebroplastie sind Behandlungsmethoden, die vor allem bei osteoporotischen Brüchen von Wirbelkörpern, nach einem erfolglosen konservativen Therapieversuch, angewendet werden. Ziele sind die Schmerzlinderung und die Wiederaufrichtung der betroffenen Wirbelkörper. Die Kyphoplastie ist das etablierte und auch sichere Verfahren. Bei dieser Operation wird über eine kleine Inzision von ca. 2 mm Länge ein dünnes Röhrchen in den Wirbelkörper vorgeschoben. Über diesen Arbeitszugang richtet man vorsichtig durch die Expansion eines temporär eingebrachten Ballons den Wirbelkörper wieder auf. Der entstandene Hohlraum wird mit einem speziellen Knochenzement ausgefüllt, um eine Abstützung des Wirbelkörpers zu erreichen. Die Operation dauert ca. 45 Minuten. Nach dem Eingriff ist der Patient sehr schnell wieder mobil und kann bereits nach wenigen Tagen aus dem Krankenhaus entlassen werden. Eine Zementstabilisation ist in bestimmten Fällen auch in lokaler Betäubung durchführbar.

  • Perkutane computernavigierte dorso-ventrale Stabilisierung bei Wirbelbrüchen

    Komplexe Berstungsbrüche von Wirbelkörpern, vor allem nach Unfällen, können zu einer deutlichen dauerhaften Abweichung des natürlichen (biomechanisch ausgeglichenen) seitlichen und auch hinteren Profils der Wirbelsäule führen. Um dies zu vermeiden, kann eine Operation notwendig sein, die es ermöglicht sowohl das Profil wiederherzustellen, als auch die Wirbelsäule sowohl von hinten als auch vorne zu unterstützen. Vorerst wird von hinten über kleine Inzisionen per Computernavigation ein innerer Fixateur (Stab-Schrauben-System) eingesetzt, das bereits die Wiederaufrichtung erlaubt. Der fortgeschritten geborstene Wirbelkörper kann auch mit dem Fixateur nicht dauerhaft Lasten tragen und es wäre ein erneutes Zusammensinken mit Abweichung des Profils der Wirbelsäule zu befürchten. Daher wird über einen kleinen seitlichen Zugang der instabile Anteil des gebrochenen Wirbelkörpers durch einen Platzhalter (Wirbelkörperersatzimplantat) ersetzt, der fest mit den Nachbarwirbeln verwächst.

    Operationen nach Frakturen der Wirbelsäule können mit minimal-invasiven Techniken gewebeschonend durchgeführt werden. Modernstes Instrumentarium, Computernavigation, intraoperative 3D Bildgebung oder die Verwendung eines OP Mikroskops, erlauben Verfahren anzuwenden, die Nachbargewebe schonen und nur kleine Operationszugänge erfordern.

  • Rückenmarksentlastung bei instabilen Brüchen mit Rückenmarksschädigung

    Dorso-ventrale Spondylodese mit Myelondekompression (Rückenmarksentlastung) bei instabilen Brüchen mit Rückenmarksschädigung

    Wirbelbrüche können nicht nur lokale (Rücken-) Schmerzen oder Achsabweichungen der Wirbelsäule hervorrufen. In manchen Fällen führen Knochenfragmente oder extreme Achsabweichungen zu einer Kompression von Nerven oder des Rückenmarks. Neben Teillähmungen oder Gefühlsstörungen können in seltenen Fällen auch Querschnittslähmungen auftreten. In diesen Fällen ist neben der oben beschriebenen Wiederaufrichtung und Stabilisierung der Wirbelsäule und des Wirbelkörpers auch eine Befreiung der Nerven bzw. des Rückenmarks notwendig. Wenn dies durch ein intraoperatives Repositionsmanöver nur inkomplett gelingt, können mikrochirurgische (Mikroskop assistierte Verfahren) zur Anwendung kommen, die eine schonende, sichere Entlastung der Nerven und des Rückenmarks gewährleisten.

  • Perkutane minimal-invasive computernavigierte Osteosynthese bei Wirbelbrüchen

    Besteht eine zunehmende Keilwirbelbildung, kann eine temporäre Unterstützung des Wirbelkörpers bis zur Heilung des Bruches notwendig sein. Ziel ist es, den frakturierten Wirbelkörper über einen Zug an den beiden angrenzenden Wirbeln nach oben bzw. nach unten wieder in seine ursprüngliche Form zu bringen (Repositionsmanöver), so dass er in dieser Position zur Ausheilung kommt. Während der Operation wird von hinten über kleine Inzisionen, unterstützt durch eine Computernavigation, ein innerer Fixateur (Stab-Schrauben-System) eingesetzt, der temporär den Wirbelkörper oberhalb und unterhalb des gebrochenen Wirbelkörpers verbindet. Die Kraft kann so umgeleitet werden und der gebrochene Wirbelkörper kann heilen. Nach ca. 6 Monaten wird der Fixateur wieder entfernt und die Bewegungssegmente werden wieder freigegeben.

  • Weitere operative Leistungen

    • Spezielle Eingriffe bei Verletzungen der oberen Halswirbelsäule (Densfraktur, Atlasfraktur)
    • Wirbelkörperersatzoperationen
    • Komplexe Operationen bei Entzündungen der Brust- und Lendenwirbelsäule (BWS / LWS)

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier:
www.kwhc-nuernberg.de


Über uns

Im Kompetenzzentrum für Wirbelsäulen- &Hypophysenchirurgie finden Sie sechs erfahrene Spezialisten, interdisziplinäre Kompetenz und eine hochmoderne Ausstattung. Das KWHC ist spezialisiert auf die Behandlung aller Arten von Verletzungen und Erkrankungen der Wirbelsäule mit konservativen, minimal-invasiven und operativen Methoden. Dabei sind wir Partner von Allgemein- und anderen Fachärzten, genauso wie direkter Ansprechpartner für Patienten. Nach einer fundierten Diagnose beraten wir Sie qualifiziert zu möglichen Behandlungsformen und führen die bestmögliche Therapie durch – nach dem Grundsatz: So wenig Operation wie möglich und so viel wie nötig

Unsere Praxis betreut sowohl Kassen- als auch Privatpatienten. Termine sind unter 09 11. 999 878 0 zeitnah möglich. Notfallpatienten können ebenso über unser Zentrum angemeldet werden.

Wir garantieren eine kompetente Beratung, ambulante Behandlung sowie bei Notwendigkeit die stationäre chirurgische Versorgung auf höchstem Niveau in unseren Kooperationskranken­häusern dem Malteser Waldkrankenhaus St. Marien Erlangen, Krankenhaus Nürnberger Land (Lauf) und für Hypophysenpatienten im Krankenhaus Nürnberg Nord.

Meine Kollegen (6)

Gemeinschaftspraxis • Kompetenzzentrum Wirbelsäulen- & Hypophysenchirurgie Nürnberg

Note 1,1 •  Sehr gut

1,1

Gesamtnote

1,1

Behandlung

1,0

Aufklärung

1,1

Vertrauensverhältnis

1,1

Genommene Zeit

1,0

Freundlichkeit

Bemerkenswert

sehr gute Aufklärung
nimmt sich viel Zeit
sehr gute Betreuung

Optionale Noten

1,3

Wartezeit Termin

1,4

Wartezeit Praxis

1,4

Sprechstundenzeiten

1,1

Betreuung

2,0

Entertainment

1,7

alternative Heilmethoden

1,0

Kinderfreundlichkeit

1,0

Barrierefreiheit

1,1

Praxisausstattung

1,4

Telefonische Erreichbarkeit

1,1

Parkmöglichkeiten

1,2

Öffentliche Erreichbarkeit

Bewertungen (10)

Alle10
Note 1
10
Note 2
0
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0
Note 5
0
Note 6
0
Datum (neueste)
Datum (neueste)Note (beste)Note (schlechteste)Nur gesetzlichNur privat
08.07.2022 • privat versichert • Alter: über 50
1,0

Sehr guter Arzt

Dr. Kühn hat mich sehr gut über die OP unterrichtet, Er ist als Arzt am Boden.Seine Aufkläung ist verständlich und nachvollziehbar.Ich würde mich jeder Zeit wieder von Ihm operieren lassen.

19.01.2022
1,2

Sehr kompetent Arzt und Operateur

Ich wurde nach ca 3 Monaten konservativer Therapie eines schweren Bandscheibenvorfalls LWS bei Dr Kühn vorstellig. Nach der Anamnese bot er direkt eine „Not-Op“ in der gleichen Woche an. Diese brachte Abhilfe auch wenn es zur absoluten Schnerzfreiheit noch ca 15 Monate dauern sollte. Dennoch kann ich Dr Kühn bzw. das KWHC uneingeschränkt empfehlen. Einzig die Betreuung nach der OP (Belegbetten im WaldKKH Erlangen) fand ich verbesserungsfähig.

16.01.2022
1,0

sehr kompetenter Chirurg

ich musste nicht lange auf einen Termin warten. in der Praxis waren alle sehr freundlich. ich hatte ca eine halbe Stunde Zeit um mit dem Arzt ausführlich zu reden. es war alles sehr professionell organisiert, von dem Aufklärungsgespräch bis zur Operation, nach der ich zum Glück völlig beschwerdefrei war. Ich kann die Praxis nur jedem weiter empfehlen!

16.06.2021 • gesetzlich versichert • Alter: über 50
1,0

Wirklich guter Arzt, sehr kompetent, freundlich und gute Terminorganisation

Nach einem Sportunfall mit Schädigung Bandscheibe und Wirbel hat Dr Kühn mich behandelt und operiert. Aufgrund des Vorfalls musste alles sehr kurzfristig und schnell erledigt werden.

Die Operation verlief sehr gut, die postoperativen Nachwirkungen fielen deutlich geringer aus als befürchtet, dadurch bedingt auch der gesamte Heilungsprozess.

Ich bin zum wiederholten Male bei Dr. Kühn in Behandlung gewesen und kann ihn uneingeschränkt nur empfehlen.

20.08.2020
1,0

super Arzt

Bin sehr zufrieden gerne wieder

Weitere Informationen

Weiterempfehlung100%
Profilaufrufe10.881
Letzte Aktualisierung22.12.2021

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