Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin 40 Jahre alt und wurde vor fast zwei Jahren an der Lendenwir

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin 40 Jahre alt und wurde vor fast zwei Jahren an der Lendenwirbelsäule auf Höhe L5/S1 operiert (interlaminare Fenestration und Entfernung eines sequestrierten Bandscheibenvorfalls links). Seit der Operation habe ich weiterhin starke Schmerzen. Die Schmerzen befinden sich hauptsächlich in der linken Gesäßhälfte und im Bereich der linken Hüfte. Manchmal strahlen sie auch in das linke Bein aus. Längeres Sitzen, Stehen oder Gehen ist nur schwer möglich und mein Alltag ist stark eingeschränkt. Ich habe bereits zahlreiche Untersuchungen durchführen lassen. Das letzte MRT der Lendenwirbelsäule mit Kontrastmittel zeigte keinen erneuten Bandscheibenvorfall und kein Narbengewebe. Auch das MRT der Hüfte war unauffällig. Da die Schmerzen weiterhin bestehen, wurden verschiedene mögliche Ursachen untersucht. Ich erhielt Injektionen und Blockaden in die Gesäßmuskulatur sowie Injektionen und Kortison im Bereich der Sehnen bzw. an der Hüfte – leider ohne Besserung. Vor einer Woche erhielt ich erneut eine Kortisoninjektion, aber auch diese hat nicht geholfen. Außerdem habe ich Physiotherapie, Rehabilitation sowie Medikamente gegen Nervenschmerzen (Gabapentin und Saroten) erhalten – ebenfalls ohne ausreichenden Erfolg. Alle bisherigen Befunde sind weitgehend unauffällig, dennoch habe ich seit fast zwei Jahren starke Schmerzen. Meine Fragen sind: - Welche Ursachen kommen trotz unauffälligem MRT der Lendenwirbelsäule und der Hüfte noch infrage? - Kann ein Nerv geschädigt oder gereizt sein, obwohl dies im MRT nicht sichtbar ist? - Welche weiteren Untersuchungen würden Sie empfehlen? - Welche Behandlungsmöglichkeiten würden Sie in meinem Fall in Betracht ziehen?

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