Knochendichtemessung
Die Knochendichtemessung, auch als Osteodensitometrie bekannt, ist ein medizinisches Verfahren zur Bestimmung der Knochendichte. Diese Messung ist entscheidend, um das Risiko von Osteoporose und Knochenbrüchen frühzeitig zu erkennen und zu bewerten. Durch die Knochendichtemessung können präventive Maßnahmen und gezielte Behandlungen eingeleitet werden, um die Knochengesundheit zu erhalten und zu verbessern. Insbesondere bei älteren Menschen und Personen mit Risikofaktoren spielt die regelmäßige Überprüfung der Knochendichte eine wichtige Rolle in der Vorsorge und Therapie.
Inhaltsverzeichnis
- Wie wird die Knochendichtemessung verwendet?
- Wie funktioniert die Knochendichtemessung?
- Wie lange dauert die Knochendichtemessung?
- Wie bereitet man sich auf die Knochendichtemessung vor?
- Preise für Leistungen, nach Stadt sortiert
- Knochendichtemessung: empfohlene Fachärzte und Kliniken
- Häufig gestellte Fragen
Wie wird die Knochendichtemessung verwendet?
Die Knochendichtemessung wird zur Diagnose und Überwachung von Osteoporose und anderen Knochenerkrankungen eingesetzt. Sie hilft dabei, das Risiko von Knochenbrüchen zu bewerten und den Zustand der Knochengesundheit zu bestimmen. Durch die Messung der Knochendichte können präventive Maßnahmen oder therapeutische Interventionen rechtzeitig eingeleitet werden, um die Knochengesundheit zu verbessern und Komplikationen zu vermeiden. Diese Untersuchung ist besonders wichtig für Menschen mit Risikofaktoren wie fortgeschrittenem Alter, hormonellen Veränderungen oder bestimmten chronischen Erkrankungen.
Wie funktioniert die Knochendichtemessung?
Die Knochendichtemessung wird mittels der sogenannten DXA-Technologie (Dual-Energy X-ray Absorptiometry) durchgeführt. Dabei wird der Patient auf eine spezielle Liege positioniert und ein Scanner fährt über den Körper, um die Knochendichte an verschiedenen Stellen zu messen. Die Strahlenbelastung ist dabei sehr gering. Die gewonnenen Daten werden anschließend von einem Computer analysiert und liefern präzise Informationen über die Knochendichte. Diese Methode ist schmerzfrei und nicht-invasiv, wodurch sie besonders schonend für den Patienten ist.
Wie lange dauert die Knochendichtemessung?
Die Knochendichtemessung dauert in der Regel etwa 10 bis 20 Minuten. Der genaue Zeitaufwand kann je nach verwendeter Methode und spezifischen Anforderungen des Patienten variieren. Während der Untersuchung wird der Patient gebeten, still zu liegen, um genaue Messergebnisse zu gewährleisten. Nach Abschluss der Messung können die Ergebnisse in der Regel sofort oder nach kurzer Zeit besprochen werden.
Wie bereitet man sich auf die Knochendichtemessung vor?
Vor einer Knochendichtemessung sollten bestimmte Vorbereitungen getroffen werden. Es wird empfohlen, am Tag der Untersuchung bequeme Kleidung ohne Metallteile zu tragen, da Metall die Messergebnisse verfälschen kann. Zudem sollte auf Kalziumpräparate mindestens 24 Stunden vor der Untersuchung verzichtet werden. Es ist wichtig, den Arzt über alle eingenommenen Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel zu informieren. Bei einer Schwangerschaft oder einem Verdacht darauf sollte dies ebenfalls dem medizinischen Fachpersonal mitgeteilt werden.
Preise für Leistungen, nach Stadt sortiert
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Essen ab 50 €
3 Einrichtungen, 7 Ärzt:innen
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Dortmund ab 250 €
3 Einrichtungen, 4 Ärzt:innen
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Münster ab 52 €
1 Klinik, 2 Ärzt:innen
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Mönchengladbach ab 54 €
1 Klinik, 2 Ärzt:innen
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Erfurt ab 59 €
1 Klinik, 1 Facharzt
Knochendichtemessung: empfohlene Fachärzte und Kliniken
Häufig gestellte Fragen
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Welche Risiken sind mit einer Knochendichtemessung verbunden?
Eine Knochendichtemessung ist in der Regel sicher und mit minimalen Risiken verbunden. Da die Untersuchung eine geringe Strahlenbelastung verwendet, ist das Risiko für Strahlenschäden äußerst gering. Allergische Reaktionen oder andere Nebenwirkungen sind nicht bekannt. In seltenen Fällen kann es zu leichten Hautreizungen durch den Kontakt mit dem Messgerät kommen. Schwangere Frauen sollten jedoch vor der Untersuchung ihren Arzt konsultieren, um mögliche Risiken für das ungeborene Kind zu besprechen.
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Wer sollte eine Knochendichtemessung durchführen lassen?
Eine Knochendichtemessung sollte bei Personen durchgeführt werden, die ein erhöhtes Risiko für Osteoporose oder andere Knochenerkrankungen haben. Dazu gehören insbesondere Frauen nach den Wechseljahren, Menschen mit familiärer Vorbelastung, Personen mit chronischen Erkrankungen wie Rheuma oder Diabetes, sowie Menschen, die langfristig Kortison einnehmen. Auch bei unerklärlichen Knochenbrüchen oder einem signifikanten Verlust an Körpergröße kann eine Untersuchung sinnvoll sein. Es wird empfohlen, sich von einem Arzt beraten zu lassen, um festzustellen, ob eine Messung notwendig ist.
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Wie oft sollte eine Knochendichtemessung durchgeführt werden?
Die Häufigkeit der Durchführung einer Knochendichtemessung hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter Alter, Geschlecht, familiäre Vorbelastung und individuelle Risikofaktoren wie Osteoporose. In der Regel wird empfohlen, die Messung alle zwei Jahre durchzuführen, wenn ein erhöhtes Risiko besteht oder bereits eine Osteoporose-Diagnose vorliegt. Bei Personen ohne Risikofaktoren und normaler Knochendichte kann ein längerer Zeitraum zwischen den Untersuchungen ausreichend sein. Es ist ratsam, sich von einem Arzt beraten zu lassen, um den individuell passenden Intervall zu bestimmen.
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Welche Methoden der Knochendichtemessung gibt es?
Es gibt mehrere Methoden zur Messung der Knochendichte. Die häufigste und genaueste Methode ist die Dual-Röntgen-Absorptiometrie (DXA oder DEXA), die die Knochendichte in der Hüfte und der Wirbelsäule misst. Weitere Methoden umfassen die quantitative Computertomographie (QCT), die detaillierte 3D-Bilder liefert, und die quantitative Ultraschallmessung (QUS), die vor allem an der Ferse angewendet wird. Jede Methode hat ihre spezifischen Anwendungsbereiche und Vorteile, wobei die Wahl der Methode von den individuellen Bedürfnissen und dem medizinischen Rat abhängt.
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Wie zuverlässig sind die Ergebnisse einer Knochendichtemessung?
Die Ergebnisse einer Knochendichtemessung gelten als sehr zuverlässig, insbesondere wenn sie mit modernen Geräten und nach standardisierten Verfahren durchgeführt werden. Die Messung basiert auf der Dual-Röntgen-Absorptiometrie (DXA), die als Goldstandard in der Diagnostik der Knochendichte anerkannt ist. Dennoch können Faktoren wie die richtige Positionierung des Patienten und die Qualität des Geräts die Genauigkeit beeinflussen. Regelmäßige Kalibrierung und Wartung der Geräte tragen ebenfalls zur Zuverlässigkeit der Ergebnisse bei. Es wird empfohlen, die Ergebnisse von einem Facharzt interpretieren zu lassen, um eine präzise Diagnose zu gewährleisten.
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Wie bedeuten die Ergebnisse einer Knochendichtemessung?
Die Ergebnisse einer Knochendichtemessung geben Aufschluss über die Dichte und Festigkeit der Knochen. Ein T-Wert wird verwendet, um die Knochendichte mit der eines gesunden jungen Erwachsenen zu vergleichen. Ein Wert von -1,0 oder höher gilt als normal, während ein Wert zwischen -1,0 und -2,5 auf Osteopenie (verminderte Knochendichte) hinweist. Ein Wert von -2,5 oder niedriger deutet auf Osteoporose hin. Diese Informationen helfen, das Risiko von Knochenbrüchen einzuschätzen und geeignete Maßnahmen zur Vorbeugung oder Behandlung zu ergreifen.
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Gibt es Alternativen zur Knochendichtemessung?
Ja, es gibt Alternativen zur Knochendichtemessung. Eine Möglichkeit ist die quantitative Computertomographie (QCT), die detaillierte Bilder der Knochenstruktur liefert. Eine weitere Alternative ist die Ultraschalluntersuchung, die vor allem an der Ferse durchgeführt wird. Beide Methoden haben jedoch ihre eigenen Vor- und Nachteile und sind nicht immer so genau wie die Knochendichtemessung. Es wird empfohlen, sich von einem Facharzt beraten zu lassen, um die am besten geeignete Methode für die individuelle Situation zu bestimmen.
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