Hallo, ich leide seit einem Monat unter Schmerzen unter meiner linken Brust in der Nähe der Rippe. D
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Hallo, ich leide seit einem Monat unter Schmerzen unter meiner linken Brust in der Nähe der Rippe. Der Schmerz tritt im Durchschnitt ein paar Mal pro Woche auf, manchmal beim Atmen, manchmal beim Bewegen, manchmal wenn ich nichts tue, manchmal beim Aufwachen und wenn ich den Schmerz spüre, kann ich ihn spüren, indem ich meine Rippe berühre. Dann verschwindet es meist von selbst oder mit Hilfe eines entzündungshemmenden Mittels. Ich leide an Skoliose und Gebärmutterhalsschmerzen. Könnte das ein Zusammenhang sein? Danke
Ein Zusammenhang zur Skoliose ist offensichtlich. Vermutlich leiden Sie an einer wiederkehrenden Verschiebung der betroffenen Rippe, vielleicht auch manchmal mehrerer Rippen. Dies kann unterschiedliche Symptome hervorrufen, zum Beispiel diffuse stechende Schmerzen im Bereich des Brustkorbs vorne oder auch hinten zwischen den Schulterblättern. Zu den Gebärmutterhalsschmerzen sehe ich keinen unmittelbaren Zusammenhang, außer dass Probleme im Unterleib zu einer tendenziell eher gebeugten Körperhaltung führen kann, was wiederum vermehrt auch Verschiebungen der Brustwirbel und der Rippen nach hinten zur Folge haben können.
Gaetano Cammilleri Heilpraktiker, Zhong-Yi Bo-Shi (Doktor in Traditioneller Chinesischer Medizin, Klinische Grundlagen Zhejiang Medical University) Osteopathie
Heilpraktiker, Osteopath, Akupunkteur
Karlsruhe
Mögliche Ursachen für Ihre Schmerzen
1. Muskelverspannungen oder Fehlhaltungen:
Skoliose kann zu einer ungleichmäßigen Belastung der Muskulatur führen, was Verspannungen und Schmerzen in der Brust- und Rippenregion verursachen könnte. Das könnte erklären, warum die Schmerzen bei Bewegung oder Berührung spürbar werden.
2. Interkostalneuralgie:
Schmerzen entlang der Rippen können durch gereizte Nerven zwischen den Rippen entstehen (z. B. durch Verspannungen, falsche Haltung oder Entzündungen). Diese Art von Schmerz kann bei Atmung oder Bewegung stärker werden.
• Dies kann auch durch Herpes Zoster (Gürtelrose) oder eine postzosterische Neuralgie verursacht werden. Dabei treten die Schmerzen häufig zusammen mit Hautveränderungen oder brennenden Beschwerden auf.
3. Rippen-Knorpelentzündung (Costochondritis):
Eine Entzündung des Knorpels, der die Rippen mit dem Brustbein verbindet, könnte ebenfalls Schmerzen in diesem Bereich verursachen. Dies ist häufig druckempfindlich und kann mit entzündungshemmenden Medikamenten gelindert werden.
4. Skoliose und Brustwirbelsäule:
Skoliose beeinflusst die Ausrichtung der Wirbelsäule und könnte Druck oder Fehlbelastungen auf die Rippen oder Brustwirbelsäule verursachen, was wiederum Schmerzen auslösen könnte.
5. Tumor:
In seltenen Fällen könnten Schmerzen im Interkostalraum auch durch Tumoren ausgelöst werden, die Druck auf Nerven oder umliegende Gewebe ausüben.
6. Untersuchung des Gebärmutterhalses:
Da Sie auch an Gebärmutterhalsschmerzen leiden, sollte zusätzlich eine gynäkologische Untersuchung erfolgen, um mögliche Zusammenhänge abzuklären. Es könnte erforderlich sein, einen PAP-Test durchzuführen, um eventuelle Veränderungen oder Auffälligkeiten im Bereich des Gebärmutterhalses zu überprüfen.
Wenn schulmedizinische Untersuchungen ohne Befund bleiben:
Falls alle schulmedizinischen Untersuchungen keine klare Ursache liefern, könnten Sie alternative Ansätze wie Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) oder Osteopathie in Betracht ziehen. Beide Methoden haben sich bei funktionellen Beschwerden oder chronischen Schmerzen bewährt:
• TCM: Durch Akupunktur, Kräutertherapie oder energetische Diagnosen könnte ein Ungleichgewicht identifiziert und behandelt werden.
• Osteopathie: Eine manuelle Untersuchung und Behandlung könnte Verspannungen, Blockaden oder Fehlstellungen im Bewegungsapparat aufspüren und lösen.
Nächste Schritte:
• Es wäre sinnvoll, zunächst einen Arzt (z. B. Orthopäden, Neurologen oder Gynäkologen) aufzusuchen, um die genaue Ursache der Beschwerden abzuklären.
• Sollten die Untersuchungen keine eindeutigen Ergebnisse liefern, könnten Sie alternative Heilmethoden wie TCM oder Osteopathie ausprobieren.
• Bei plötzlicher Verschlechterung oder neuen Symptomen suchen Sie bitte umgehend ärztliche Hilfe.
Bitte haben Sie Verständniss das dies nur einige Orientierungspunkte darstellen und keine Berechtigung auf eine Diagnose haben. LG
1. Muskelverspannungen oder Fehlhaltungen:
Skoliose kann zu einer ungleichmäßigen Belastung der Muskulatur führen, was Verspannungen und Schmerzen in der Brust- und Rippenregion verursachen könnte. Das könnte erklären, warum die Schmerzen bei Bewegung oder Berührung spürbar werden.
2. Interkostalneuralgie:
Schmerzen entlang der Rippen können durch gereizte Nerven zwischen den Rippen entstehen (z. B. durch Verspannungen, falsche Haltung oder Entzündungen). Diese Art von Schmerz kann bei Atmung oder Bewegung stärker werden.
• Dies kann auch durch Herpes Zoster (Gürtelrose) oder eine postzosterische Neuralgie verursacht werden. Dabei treten die Schmerzen häufig zusammen mit Hautveränderungen oder brennenden Beschwerden auf.
3. Rippen-Knorpelentzündung (Costochondritis):
Eine Entzündung des Knorpels, der die Rippen mit dem Brustbein verbindet, könnte ebenfalls Schmerzen in diesem Bereich verursachen. Dies ist häufig druckempfindlich und kann mit entzündungshemmenden Medikamenten gelindert werden.
4. Skoliose und Brustwirbelsäule:
Skoliose beeinflusst die Ausrichtung der Wirbelsäule und könnte Druck oder Fehlbelastungen auf die Rippen oder Brustwirbelsäule verursachen, was wiederum Schmerzen auslösen könnte.
5. Tumor:
In seltenen Fällen könnten Schmerzen im Interkostalraum auch durch Tumoren ausgelöst werden, die Druck auf Nerven oder umliegende Gewebe ausüben.
6. Untersuchung des Gebärmutterhalses:
Da Sie auch an Gebärmutterhalsschmerzen leiden, sollte zusätzlich eine gynäkologische Untersuchung erfolgen, um mögliche Zusammenhänge abzuklären. Es könnte erforderlich sein, einen PAP-Test durchzuführen, um eventuelle Veränderungen oder Auffälligkeiten im Bereich des Gebärmutterhalses zu überprüfen.
Wenn schulmedizinische Untersuchungen ohne Befund bleiben:
Falls alle schulmedizinischen Untersuchungen keine klare Ursache liefern, könnten Sie alternative Ansätze wie Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) oder Osteopathie in Betracht ziehen. Beide Methoden haben sich bei funktionellen Beschwerden oder chronischen Schmerzen bewährt:
• TCM: Durch Akupunktur, Kräutertherapie oder energetische Diagnosen könnte ein Ungleichgewicht identifiziert und behandelt werden.
• Osteopathie: Eine manuelle Untersuchung und Behandlung könnte Verspannungen, Blockaden oder Fehlstellungen im Bewegungsapparat aufspüren und lösen.
Nächste Schritte:
• Es wäre sinnvoll, zunächst einen Arzt (z. B. Orthopäden, Neurologen oder Gynäkologen) aufzusuchen, um die genaue Ursache der Beschwerden abzuklären.
• Sollten die Untersuchungen keine eindeutigen Ergebnisse liefern, könnten Sie alternative Heilmethoden wie TCM oder Osteopathie ausprobieren.
• Bei plötzlicher Verschlechterung oder neuen Symptomen suchen Sie bitte umgehend ärztliche Hilfe.
Bitte haben Sie Verständniss das dies nur einige Orientierungspunkte darstellen und keine Berechtigung auf eine Diagnose haben. LG
Vielen Dank für Ihre Schilderung – sie enthält bereits wichtige Hinweise. Schmerzen im Bereich der unteren Brustwirbelsäule oder der Rippen, die atemabhängig auftreten und bei Druck spürbar sind, können aus osteopathischer Sicht tatsächlich funktionellen Ursprungs sein – das heißt, sie entstehen nicht durch ein Organproblem, sondern durch Blockaden, muskuläre Verspannungen oder Gelenkdysfunktionen.
Besonders bei einer bestehenden Skoliose – also einer statischen Verkrümmung und Verdrehung der Wirbelsäule – kommt es häufig zu einer asymmetrischen Belastung des Brustkorbs. Die Rippen, die sich direkt mit der Wirbelsäule und dem Brustbein verbinden, reagieren sehr empfindlich auf Fehlstellungen. Schon kleine Blockaden in den Rippengelenken (sogenannte costovertebrale oder costosternale Gelenke) können stechende oder ziehende Schmerzen verursachen – mal beim Einatmen, mal beim Drehen, Bücken oder sogar im Liegen.
Auch eine länger bestehende Nacken- oder HWS-Problematik kann über muskuläre Ketten bis in den Brustkorb ausstrahlen und dort die Spannungsverhältnisse verändern. Aus osteopathischer Sicht ist das alles Teil eines funktionellen Zusammenhangs – und gerade deshalb ist es so wichtig, den Körper als Ganzes zu betrachten und nicht nur das schmerzende Areal.
Wenn die Schmerzen immer wiederkommen und bereits auf entzündungshemmende Mittel ansprechen, ist das ein Hinweis darauf, dass der Körper versucht, über Anspannung oder Schonhaltung zu kompensieren. Unser Ansatz wäre in so einem Fall, mit manuellen Techniken, gezielter Mobilisation der Rippen-Wirbel-Gelenke und einem strukturierten Befund zu prüfen, wo die Ursache liegt – und ob zum Beispiel Atmung, Haltung oder Bewegung eingeschränkt sind.
Gern unterstützen wir Sie dabei, Ihren Beschwerden auf den Grund zu gehen – und gemeinsam einen Weg zu finden, wie Sie wieder frei durchatmen und sich unbeschwert bewegen können.
Besonders bei einer bestehenden Skoliose – also einer statischen Verkrümmung und Verdrehung der Wirbelsäule – kommt es häufig zu einer asymmetrischen Belastung des Brustkorbs. Die Rippen, die sich direkt mit der Wirbelsäule und dem Brustbein verbinden, reagieren sehr empfindlich auf Fehlstellungen. Schon kleine Blockaden in den Rippengelenken (sogenannte costovertebrale oder costosternale Gelenke) können stechende oder ziehende Schmerzen verursachen – mal beim Einatmen, mal beim Drehen, Bücken oder sogar im Liegen.
Auch eine länger bestehende Nacken- oder HWS-Problematik kann über muskuläre Ketten bis in den Brustkorb ausstrahlen und dort die Spannungsverhältnisse verändern. Aus osteopathischer Sicht ist das alles Teil eines funktionellen Zusammenhangs – und gerade deshalb ist es so wichtig, den Körper als Ganzes zu betrachten und nicht nur das schmerzende Areal.
Wenn die Schmerzen immer wiederkommen und bereits auf entzündungshemmende Mittel ansprechen, ist das ein Hinweis darauf, dass der Körper versucht, über Anspannung oder Schonhaltung zu kompensieren. Unser Ansatz wäre in so einem Fall, mit manuellen Techniken, gezielter Mobilisation der Rippen-Wirbel-Gelenke und einem strukturierten Befund zu prüfen, wo die Ursache liegt – und ob zum Beispiel Atmung, Haltung oder Bewegung eingeschränkt sind.
Gern unterstützen wir Sie dabei, Ihren Beschwerden auf den Grund zu gehen – und gemeinsam einen Weg zu finden, wie Sie wieder frei durchatmen und sich unbeschwert bewegen können.
Schmerzen unter der linken Brust in Rippenhöhe, die beim Atmen, Bewegen oder auch in Ruhe auftreten, können verschiedene Ursachen haben.
Häufig liegen muskuläre Verspannungen, Reizungen der Zwischenrippenmuskulatur, Blockaden der Rippen-Wirbelgelenke oder entzündliche Veränderungen am Rippenknorpel (Costochondritis) vor.
Seltener sind Herz- oder Lungenprobleme die Ursache – das sollte immer zuerst ärztlich ausgeschlossen werden.
Eine Skoliose kann tatsächlich einen Zusammenhang erklären: Durch die veränderte Wirbelsäulen- und Rippenstellung entstehen leicht Fehlbelastungen und Verspannungen.
Auch Beschwerden im Bereich des Gebärmutterhalses (z. B. Entzündungen oder chronische Reizungen) können über Faszien- und Nervenzusammenhänge Spannungsketten auslösen, die bis in den Brust- oder Rippenbereich ausstrahlen.
Mein Rat:
1. Zuerst internistische Abklärung (Herz/Lunge) sowie gynäkologische Untersuchung, um ernsthafte Ursachen auszuschließen.
2. Falls unauffällig: gezielte osteopathische oder physiotherapeutische Behandlung, um Blockaden zu lösen, die Muskulatur zu entspannen und die Statik zu verbessern.
3. Sanfte Dehn- und Mobilisationsübungen zur Vorbeugung erneuter Beschwerden.
Wichtig: Treten plötzlich sehr starke Schmerzen, Atemnot oder Ausstrahlung in Arm/Hals auf, sofort ärztliche Hilfe rufen.
Häufig liegen muskuläre Verspannungen, Reizungen der Zwischenrippenmuskulatur, Blockaden der Rippen-Wirbelgelenke oder entzündliche Veränderungen am Rippenknorpel (Costochondritis) vor.
Seltener sind Herz- oder Lungenprobleme die Ursache – das sollte immer zuerst ärztlich ausgeschlossen werden.
Eine Skoliose kann tatsächlich einen Zusammenhang erklären: Durch die veränderte Wirbelsäulen- und Rippenstellung entstehen leicht Fehlbelastungen und Verspannungen.
Auch Beschwerden im Bereich des Gebärmutterhalses (z. B. Entzündungen oder chronische Reizungen) können über Faszien- und Nervenzusammenhänge Spannungsketten auslösen, die bis in den Brust- oder Rippenbereich ausstrahlen.
Mein Rat:
1. Zuerst internistische Abklärung (Herz/Lunge) sowie gynäkologische Untersuchung, um ernsthafte Ursachen auszuschließen.
2. Falls unauffällig: gezielte osteopathische oder physiotherapeutische Behandlung, um Blockaden zu lösen, die Muskulatur zu entspannen und die Statik zu verbessern.
3. Sanfte Dehn- und Mobilisationsübungen zur Vorbeugung erneuter Beschwerden.
Wichtig: Treten plötzlich sehr starke Schmerzen, Atemnot oder Ausstrahlung in Arm/Hals auf, sofort ärztliche Hilfe rufen.
Hallo liebe:r Fragende, jeder MENSCH hat seine eigene Geschichte ob familiäre Disposition oder Epigenetik oder deine Mutter hat dich als Säugling nicht früh genug - ohne ihr Vorwürfe zu machen - zu einem Osteopath geschickt? Nasenöffnungsbehandlungen sind bei Skoliosen sehr wirkungsvoll ohne Heilversprechen, dabei kann dir auch langfristig NUR Heilenergetische Behandlung Rückverbindung helfen, ohne auch da ein Heilversprechen zu geben.
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