Hallo. Vor fünf Tagen wurde mir mein unterer Weisheitszahn operativ entfernt. Die Wunde wurde genäht
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Hallo. Vor fünf Tagen wurde mir mein unterer Weisheitszahn operativ entfernt. Die Wunde wurde genäht und ich bekam Antibiotika. Die Schmerzen und Schwellungen ließen nach den ersten zwei Tagen nach, ich hatte aber immer noch einen Trismus und eine Art Schmerz im Kieferknochen im Bereich des gezogenen Zahns (nicht stark oder unerträglich, aber vorher war er nicht da – es ist ein ein bisschen wie eine Überempfindlichkeit gegen Kälte). Ich mache mir auch Sorgen wegen des leicht rosafarbenen Speichels, der manchmal austritt, obwohl ich die Stiche nicht reize oder etwas Heißes esse. Sind das normale Symptome?
Es ist verständlich, dass Sie nach einer Weisheitszahn-OP aufmerksam auf Veränderungen achten. Ihre Symptome sind größtenteils im Rahmen des Normalen, dennoch ist es wichtig, diese weiter zu beobachten:
1. Trismus (Mundöffnungsstörung): Nach einer Weisheitszahnentfernung kann es zu einer Kieferklemme kommen, die auf die Schwellung und die muskuläre Reaktion im Operationsbereich zurückzuführen ist. Diese sollte sich innerhalb einer Woche allmählich bessern. Leichte Dehnungsübungen des Kiefers können helfen, dies zu lindern.
2. Schmerzen im Kieferknochen: Ein gewisses Ziehen oder eine Überempfindlichkeit ist nach der Operation normal, da das Knochengewebe und die Umgebung Zeit brauchen, um sich zu regenerieren. Solange die Schmerzen nicht stark zunehmen, ist das kein Grund zur Sorge.
3. Rosafarbener Speichel: Leichte Blutungen oder eine rosa Verfärbung des Speichels können noch bis zu einer Woche nach der Operation vorkommen, vor allem, wenn man den Mund stark bewegt oder leicht reizende Substanzen zu sich nimmt. Wichtig ist, weiterhin auf weiche, lauwarme Nahrung zu achten und den Bereich nicht unnötig zu belasten.
Falls sich jedoch die Schmerzen oder Schwellungen verschlimmern, Sie Fieber entwickeln oder der Speichel zunehmend blutiger wird, ist es wichtig, sich umgehend bei uns oder Ihrem Zahnarzt vor Ort vorzustellen. In unserer Praxis bieten wir eine umfassende Nachsorge und Kontrolle an, um sicherzustellen, dass alles optimal verheilt. Vereinbaren Sie gerne einen Termin zur Nachkontrolle, um auf der sicheren Seite zu sein und mögliche Komplikationen frühzeitig zu erkennen.
1. Trismus (Mundöffnungsstörung): Nach einer Weisheitszahnentfernung kann es zu einer Kieferklemme kommen, die auf die Schwellung und die muskuläre Reaktion im Operationsbereich zurückzuführen ist. Diese sollte sich innerhalb einer Woche allmählich bessern. Leichte Dehnungsübungen des Kiefers können helfen, dies zu lindern.
2. Schmerzen im Kieferknochen: Ein gewisses Ziehen oder eine Überempfindlichkeit ist nach der Operation normal, da das Knochengewebe und die Umgebung Zeit brauchen, um sich zu regenerieren. Solange die Schmerzen nicht stark zunehmen, ist das kein Grund zur Sorge.
3. Rosafarbener Speichel: Leichte Blutungen oder eine rosa Verfärbung des Speichels können noch bis zu einer Woche nach der Operation vorkommen, vor allem, wenn man den Mund stark bewegt oder leicht reizende Substanzen zu sich nimmt. Wichtig ist, weiterhin auf weiche, lauwarme Nahrung zu achten und den Bereich nicht unnötig zu belasten.
Falls sich jedoch die Schmerzen oder Schwellungen verschlimmern, Sie Fieber entwickeln oder der Speichel zunehmend blutiger wird, ist es wichtig, sich umgehend bei uns oder Ihrem Zahnarzt vor Ort vorzustellen. In unserer Praxis bieten wir eine umfassende Nachsorge und Kontrolle an, um sicherzustellen, dass alles optimal verheilt. Vereinbaren Sie gerne einen Termin zur Nachkontrolle, um auf der sicheren Seite zu sein und mögliche Komplikationen frühzeitig zu erkennen.
Bitte konsultieren Sie einen Kollegen, am besten den Operateur. Der Schmerz kann durchaus normal sein, immerhin war es ein Eingriff am Knochen. Der Tinitus kann eventuell mit beeinflusst sein durch das lange Aufhalten des Mundes und eventuellem nachträglichem Knirschen, das wäre abzuklären.
die Kälteempfindlichkeit oder aber eine gewisse Aufbissempfindlichkeit kann auch normal sein, die Blutung, auf die die Farbe des Speichels hinweist, sollte aber nochmals kontrolliert werden, kann sich aber immer noch im Rahmen befinden.
die Kälteempfindlichkeit oder aber eine gewisse Aufbissempfindlichkeit kann auch normal sein, die Blutung, auf die die Farbe des Speichels hinweist, sollte aber nochmals kontrolliert werden, kann sich aber immer noch im Rahmen befinden.
Antwort von Dr. Jarry & Dr. Möller, Zahnärzte in Erding:
Vielen Dank für Ihre Frage – nach der operativen Entfernung eines unteren Weisheitszahns sind Beschwerden wie ein leicht eingeschränkter Mundöffnungsbereich (Trismus), ein ziehender Schmerz im Kieferknochen oder ein leicht rosafarbener Speichel durchaus nicht ungewöhnlich. Diese Symptome gehören in vielen Fällen zum normalen Heilungsverlauf.
Der Trismus entsteht oft durch die Reizung der Kaumuskulatur oder des umliegenden Gewebes – besonders im Unterkiefer. Auch eine vorübergehende Kälteempfindlichkeit im Bereich der Wunde kann auftreten, da Nerven in der Region gereizt sind und sich die Knochenheilung noch im frühen Stadium befindet.
Leicht rosafarbener Speichel – vor allem beim Spucken oder morgens – ist meist harmlos und kann durch kleinste Blutreste in der Wunde verursacht werden, auch ohne äußere Reize. Achten Sie weiterhin auf schonende Mundpflege, meiden Sie starke Spülungen oder körperliche Belastung, und kühlen Sie bei Bedarf sanft nach.
Sollten die Beschwerden deutlich zunehmen, pochende Schmerzen oder Fieber auftreten, wäre eine zeitnahe Kontrolle sinnvoll. Ansonsten klingt Ihr Verlauf bisher unauffällig – die Heilung kann bei operativen Eingriffen im Unterkiefer gut und gerne 10 bis 14 Tage in Anspruch nehmen.
Ihr Dr. Julian Möller
Zahnarzt in Erding – Oralchirurgie & individuelle Nachsorge
Zahnarztpraxis Dr. Jarry & Dr. Möller – Für eine sichere und schonende Weisheitszahnentfernung in Erding
Vielen Dank für Ihre Frage – nach der operativen Entfernung eines unteren Weisheitszahns sind Beschwerden wie ein leicht eingeschränkter Mundöffnungsbereich (Trismus), ein ziehender Schmerz im Kieferknochen oder ein leicht rosafarbener Speichel durchaus nicht ungewöhnlich. Diese Symptome gehören in vielen Fällen zum normalen Heilungsverlauf.
Der Trismus entsteht oft durch die Reizung der Kaumuskulatur oder des umliegenden Gewebes – besonders im Unterkiefer. Auch eine vorübergehende Kälteempfindlichkeit im Bereich der Wunde kann auftreten, da Nerven in der Region gereizt sind und sich die Knochenheilung noch im frühen Stadium befindet.
Leicht rosafarbener Speichel – vor allem beim Spucken oder morgens – ist meist harmlos und kann durch kleinste Blutreste in der Wunde verursacht werden, auch ohne äußere Reize. Achten Sie weiterhin auf schonende Mundpflege, meiden Sie starke Spülungen oder körperliche Belastung, und kühlen Sie bei Bedarf sanft nach.
Sollten die Beschwerden deutlich zunehmen, pochende Schmerzen oder Fieber auftreten, wäre eine zeitnahe Kontrolle sinnvoll. Ansonsten klingt Ihr Verlauf bisher unauffällig – die Heilung kann bei operativen Eingriffen im Unterkiefer gut und gerne 10 bis 14 Tage in Anspruch nehmen.
Ihr Dr. Julian Möller
Zahnarzt in Erding – Oralchirurgie & individuelle Nachsorge
Zahnarztpraxis Dr. Jarry & Dr. Möller – Für eine sichere und schonende Weisheitszahnentfernung in Erding
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