Ich habe schon seit einiger Zeit ein Problem mit Wut. Ich bin gereizt, alles nervt mich und nichts m

Ich habe schon seit einiger Zeit ein Problem mit Wut. Ich bin gereizt, alles nervt mich und nichts macht mich glücklich. Ich schikaniere ständig meine Lieben und streite mich ohne Grund. Ich schreie und platze grundlos vor Wut heraus. Ich kann es nicht unter Kontrolle bringen. Es ist ermüdend, weil ich unschuldige Menschen verletzt habe. Was soll ich tun? Wohin soll ich gehen?

9 Antworten


Wenden Sie sich gerne an einen Psychotherapeuten oder Psychiater. Er/Sie wird eine Problemanalyse machen, um festzustellen, warum und wie es zu diesen Wutausbrüchen kommt. So lernen Sie sich besser zu verstehen und gemeinsam werden Sie dann Wege der Veränderung finden. Viel Erfolg!

Karoline Sahlmüller

Karoline Sahlmüller

Heilpraktiker für Psychotherapie

Würzburg

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Oft ist der Hintergrund von Gereiztheit und Wut auch eine Depression, und diese hat natürlich auch ihre Hintergründe. Naheliegender Weise kann man Ihnen eine Psychotherapie empfehlen, in der genauer erkundet wird, was auf Ihrer Seele lastet.

Dipl.-Psych. Ingo Ludwig

Dipl.-Psych. Ingo Ludwig

Psychologe

Landsberg am Lech

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Es klingt, als ob Sie sich in einem Teufelskreis aus Wut, Frust und Schuldgefühlen befinden, der Sie und Ihre Beziehungen belastet. Diese Emotionen sind oft ein Zeichen dafür, dass etwas Tieferliegendes in Ihnen Aufmerksamkeit braucht – vielleicht Stress, unverarbeitete Erlebnisse oder unerfüllte Bedürfnisse. Der erste Schritt zur Veränderung ist bereits gemacht: Sie erkennen das Problem und wünschen sich Hilfe. Mit psychologischer Unterstützung könnten Sie herausfinden, was diese Wut wirklich antreibt, um Ihnen Werkzeuge an die Hand geben, um sie in gesunde Bahnen zu lenken. Sie müssen diesen Weg nicht allein gehen. Es gibt Lösungen, die nachhaltig helfen.


Es klingt, als würden Sie unter einer starken inneren Anspannung leiden, die sich in Form von Wutausbrüchen und Reizbarkeit äußert. Dass Sie sich dessen bewusst sind und bedauern, dass Ihre Wut Ihre Liebsten verletzt, zeigt, dass Sie an sich arbeiten möchten – das ist ein sehr wichtiger erster Schritt. Ihr Wunsch nach Veränderung ist bereits ein großer Schritt. Sie müssen diesen Weg nicht allein gehen – professionelle Unterstützung kann Ihnen helfen, Ihre Wut zu regulieren und wieder mehr innere Ruhe zu finden.

M.Sc. Psych. Dominic P. Lita

M.Sc. Psych. Dominic P. Lita

Heilpraktiker für Psychotherapie

Osnabrück

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Wut ist ein starkes Gefühl – und oft Ausdruck von etwas Tieferliegendem: ungelöster innerer Druck, alte Verletzungen, Erschöpfung oder das Gefühl, nicht gehört oder gesehen zu werden. Wenn Wut immer wieder „grundlos“ herausplatzt, geht es meist nicht um Kleinigkeiten im Außen, sondern um etwas, das im Inneren nach Raum, Verständnis oder Veränderung sucht. Was können Sie tun? - Suchen Sie das Gespräch mit einer psychotherapeutischen Fachperson, z. B. einem Heilpraktiker für Psychotherapie oder einem approbierten Psychotherapeuten. In einem geschützten Raum können Sie gemeinsam herausfinden, was hinter der Wut steckt – und wie Sie mit ihr umgehen können, ohne sich selbst oder andere zu verletzen. - Sie müssen das nicht alleine schaffen. Veränderung beginnt dort, wo Verständnis und echte Begegnung möglich werden – nicht durch Kontrolle oder Unterdrückung, sondern durch Einsicht, Entlastung und neue Strategien. - Wenn es Ihnen leichter fällt, können Sie auch erstmal ein unverbindliches Erstgespräch vereinbaren – ganz ohne Druck. Schon das kann oft viel Klarheit bringen. Wohin können Sie sich wenden? - Heilpraktiker:innen für Psychotherapie (wie ich) bieten einen zeitnahen, individuellen Zugang – besonders bei emotionalen Belastungen wie starker Reizbarkeit, innerem Druck, Aggressionen oder Beziehungskonflikten. - Psychologische Psychotherapeut:innen (mit Kassenzulassung) sind ebenfalls möglich, insbesondere wenn die Wut Ausdruck einer tieferliegenden psychischen Erkrankung ist (z. B. schwere Depression, Traumafolgestörung etc.). Wenn Sie möchten, begleite ich Sie gerne – einfühlsam, auf Augenhöhe und mit Blick auf das, was hinter der Wut liegt.

M.Sc. Anna Marukevich

M.Sc. Anna Marukevich

Heilpraktiker für Psychotherapie

Konstanz

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Hallo, Wenn Sie nicht so handeln möchten, wie sie gerade erleben, dass sie handeln, dann wäre eine Verhaltensänderung und vielleicht ein Änderung ihrer Einstellungen nötig. Die Expert*innen sie hierbei zu unterstützen, sind Psycholog*innen oder Psychotherapeut*innen. Wut scheint bei Ihnen gerade eine Standardemotion zu sein. Vielleicht könnten folgende Fragen schon mal hilfreich sein: Was ist mit Ihren anderen Gefühlen? Was finden Sie so schwierig daran, so dass sie lieber in Ihrem gewohnten Muster antworten?


Guten Tag, ich würde Ihnen empfehlen, eine Psychotherapie oder wenigstens eine psychologische Beratung zu beginnen. Diese Wut, von der Sie berichten, wird einen Ursprung haben. Im Moment scheint es, dass Sie diesen nicht benennen können. Zusammen mit einem Psychologen oder Psychotherapeuten, können Sie herausfinden, woher diese Wut kommt und besser mit ihr umzugehen oder sie zu lösen. Das Ziel der Therapie wird sein, Ihr Wohlbefinden und auch das Ihrer Angehörigen wieder herzustellen. Daher sollte Ihr nächster Schritt sein, einen Psychologen oder Psychotherapeuten zu kontaktieren. Ich stehe Ihnen natürlich zur Verfügung, wenn Sie dies möchten. Viele Grüße Kimberly Talens


Hey :) Dass du dich so fühlst, ist wahnsinnig erschöpfend – vor allem, wenn man die Menschen verletzt, die man eigentlich lieb hat. Das schlechte Gewissen danach ist oft fast noch schlimmer als die Wut selbst. Wut ist oft gar nicht das eigentliche Problem, sondern eher wie ein lauter Alarm, wenn untendrunter was anderes nicht stimmt (vielleicht tiefe Traurigkeit, Erschöpfung oder totale Überforderung). Dein Körper weiss sich grade einfach nicht anders zu helfen und wählt das "Explodieren" als Ventil. Hier sind drei erste Schritte für dich: Die Notbremse ziehen: Wenn du merkst, die Hitze steigt auf oder dein Kiefer mahlt – geh sofort aus dem Raum. Ohne zu diskutieren. Kaltes Wasser im Gesicht oder einmal kurz um den Block rennen hilft deinem Gehirn, aus dem "Angriffsmodus" rauszukommen. Check-up beim Arzt: Lass mal deine Werte (Schilddrüse, Hormone, Vitamine) prüfen. Manchmal spielt der Körper biologisch verrückt und macht einen grundlos agressiv. Reden hilft: Such dir jemanden vom Fach (Verhaltenstherapie oder eine Beratungsstelle). Da lernst du, die Lunte an deinem Pulverfass wieder zu verlängern, bevor es knallt. Du bist kein schlechter Mensch, du bist grade nur absolut an deiner Grenze.

M.Sc. Psych. Tabea Vortanz

M.Sc. Psych. Tabea Vortanz

Heilpraktiker für Psychotherapie

Ingolstadt

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Wut, Reizbarkeit und das Gefühl, die eigenen Emotionen nicht mehr kontrollieren zu können, entstehen oft aus einer lange anhaltenden inneren Anspannung, Überforderung, unverarbeitetem Stress oder dem Gefühl, mit den eigenen Bedürfnissen allein zu sein. Viele Menschen schämen sich dafür, diese Emotionen bei anderen herauszulassen, obwohl sie sich eigentlich Ruhe und Nähe wünschen. Den wichtigsten Schritt haben Sie bereits getan: Sie nehmen wahr, dass gerade etwas nicht gut läuft und möchten etwas verändern. In einer psychologischen Begleitung ist es möglich, gemeinsam darauf zu schauen, was hinter den starken Gefühlen steckt, welche Auslöser es gibt und wie Sie lernen können, anders mit Wut, Anspannung und Konflikten umzugehen, ohne sich selbst oder andere dabei zu verletzen. Das Zeil dabei sollte sein, Emotionen nicht zu unterdrücken, sondern sie regulieren und angemessen kanalisieren zu können. Sie müssen damit nicht alleine bleiben, denn Unterstützung zu suchen ist ein wichtiger Schritt in Richtung Veränderung.

Annika Molatta

Annika Molatta

Psychologe

Kaiserslautern

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