Welche Aufwärmübungen empfehlen Sie, um Sportverletzungen zu vermeiden?

3 Antworten
Welche Aufwärmübungen empfehlen Sie, um Sportverletzungen zu vermeiden?
Dr. med. Christian Schmitz
Orthopäde & Unfallchirurg, Sportmediziner, Chirotherapeut
Bad Vilbel
Das hängt sehr von der Sportart ab. Im Allgemeinen kann man sagen, das das Herz-Kreislaufsystem schonmal durch leichtes Kardiotraining aktiviert werden sollte. Dann alle Gelenke die beim Sport benutzt werden aufwärmen mit Bewegung leichtem Stretching und ggf. leichtem kurzem Krafttraining (z.B. Terrabänder, etc). Zur Verletzungsprävention ist auch ein sportspezifisches Athletik-Training notwendig. Hier können Sie zum Beispiel Inspirationen über die kostenlose App GEtSet (Train smarter) bekommen.
Ich hoffe diese etwas allgemeine Antwort hat ihnen geholfen.
Dr. Christian Schmitz
Prof. Dr. med. Philip Schoettle
Orthopäde & Unfallchirurg, Sportmediziner, Orthopäde
München
Hier sind allgemeine Empfehlungen - danach sollte dann immer noch ein Sportartspezifisches Aufwärmen in Betracht gezogen werden:
Allgemeines Warm-up (5–10 Min.)
Leichtes Joggen oder Seilspringen → Erhöht die Durchblutung und Körpertemperatur
Dynamische Arm- & Beinbewegungen → Mobilisiert Schultern, Hüfte und Knie

2. Gelenke (3–5 Min.)
Kreisende Bewegungen für Schultern, Hüften, Knie und Sprunggelenke
Beinpendeln vor und zurück sowie seitlich → Aktiviert Hüftgelenk und Beinmuskulatur

3. Dynamische Dehnungen (5 Min.)
Ausfallschritte mit Oberkörperrotation → Öffnet Hüfte und dehnt Rumpfmuskulatur
Beinschwünge zur Aktivierung der Hamstrings und Adduktoren (ähnlich wie 2)
Seitliches Ausfallschritte mit Kniebeugen → Mobilisiert Knie und Knöchel
Prof. Dr. med. Basem Ishak
Neurochirurg, Wirbelsäulenchirurg, Sportmediziner
Wiesbaden
Was ich als Sportmediziner empfehle, ist ein sog. dynamisches Aufwärmen von etwa zehn bis fünfzehn Minuten. Z.B. lockeres Laufen, Radfahren oder Seilspringen, einfach, um den Kreislauf in Gang zu bringen. Danach Bewegungen wie Beinpendel, Armkreisen oder Rumpfmobilisation, um den Bewegungsapparat zu aktivieren. Je nach Sportart macht es dann Sinn, noch ein paar sportartspezifische Bewegungen einzubauen, zum Beispiel Antritte oder leichte Sprungübungen. Statisches Dehnen vor dem Training ist nicht empfehlenswert, weil es die Muskelspannung senken kann.

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