Wie läuft eine erste Sitzung bei einem Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten ab, und wie werden
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Wie läuft eine erste Sitzung bei einem Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten ab, und wie werden die Bedürfnisse meines Kindes in der Therapie erfasst und berücksichtigt?
Leonie von Düring-Ulmenstein
Psychologischer Psychotherapeut, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut
Horneburg
Im Rahmen eines psychotherapeutischen Erstgespräches ist Gelegenheit, sich über den Vorstellungsgrund auszutauschen. Je nach Alter des Patienten findet das Gespräch gemeinsam mit den Sorgeberechtigten, oder auch alleine statt. Oft startet man gemeinsam und nimmt sich dann Zeit, alleine mit dem Kind und/ oder alleine mit den Eltern zu sprechen. Der Therapeut erfasst die Bedürfnisse des Kindes und entscheidet dann, wie das Gespräch am besten laufen kann. Sehr lebendige Kinder dürfen herumlaufen, spielen im Nebenraum oder malen beispielsweise. Spielen ist generll sehr wichtig in der Therapie mit Kindern und stellt einen zentralen Bestandteil in der Behandlung dar.
Es ist Raum für Fragen und auch der Therapeut stellt sehr viele Fragen zur Lebenssituation (mit wem lebt der Patient, KiTa oder Schule, Hobbies, Freunde etc.), aber auch Kindheit und Familie (Vorerkrankungen, Belastungsfaktoren etc.).
Darüber hinaus kann am Ende der Sprechstunde eine erste Einschätzung darüber gegeben werden, ob es sich um eine sog. behandlungsbedürftige psychische Erkrankung handelt, die
- ambulant im Rahmen einer Einzel- oder Gruppentherapie zu beahndeln ist
- teilstationär /tagesklinisches Setting
- stationär
behandelt werden sollte.
Zusätzlich können Empfehlungen darüber gegeben werden, ob ggf. eine Beratungsstelle, Ergotherapie oder die Abklärung eines Facharztes für Kinder- und Jugendpsychiatrie notwendig ist.
Im Ramen der psychotherapeutischen Sprechstunde - die kein Erstgespräch für eine geplante Psychotherapie ist - stellt der Psychotherapeut mit Kassenzulassung ein Formular aus (PTV11), mit dem der Patient über die Terminservicestelle (116117) idealerweise einen Termin/ Behandlungsplatz bekommt.
Ich hoffe, Ihre Frage hier geklärt zu haben udn wünsche Ihnen udn Ihrem Kind alles Gute!
Es ist Raum für Fragen und auch der Therapeut stellt sehr viele Fragen zur Lebenssituation (mit wem lebt der Patient, KiTa oder Schule, Hobbies, Freunde etc.), aber auch Kindheit und Familie (Vorerkrankungen, Belastungsfaktoren etc.).
Darüber hinaus kann am Ende der Sprechstunde eine erste Einschätzung darüber gegeben werden, ob es sich um eine sog. behandlungsbedürftige psychische Erkrankung handelt, die
- ambulant im Rahmen einer Einzel- oder Gruppentherapie zu beahndeln ist
- teilstationär /tagesklinisches Setting
- stationär
behandelt werden sollte.
Zusätzlich können Empfehlungen darüber gegeben werden, ob ggf. eine Beratungsstelle, Ergotherapie oder die Abklärung eines Facharztes für Kinder- und Jugendpsychiatrie notwendig ist.
Im Ramen der psychotherapeutischen Sprechstunde - die kein Erstgespräch für eine geplante Psychotherapie ist - stellt der Psychotherapeut mit Kassenzulassung ein Formular aus (PTV11), mit dem der Patient über die Terminservicestelle (116117) idealerweise einen Termin/ Behandlungsplatz bekommt.
Ich hoffe, Ihre Frage hier geklärt zu haben udn wünsche Ihnen udn Ihrem Kind alles Gute!
Wenn Sie als Mutter, Vater oder Sorgeberechtigte:r das Gefühl haben, dass Ihr Kind Unterstützung braucht, lade ich Sie herzlich zu einem Erstgespräch ein. Gemeinsam klären wir, ob eine psychotherapeutische Behandlung sinnvoll ist und in welcher Form sie erfolgen kann. Hier haben Ihre Sorgen und Fragen einen vertraulichen Raum.
Für Jugendliche: Zunächst treffen wir uns zu einem ersten Kennenlernen. Du erzählst, was Dich beschäftigt – nur das, was Du sagen möchtest. Ich höre zu, stelle Fragen, und wir schauen gemeinsam, ob eine Therapie für Dich hilfreich sein könnte. Wenn ja, besprechen wir, wie es weitergeht: wie oft wir uns sehen, was Du brauchst, und was für Dich wichtig ist. Alles, was Du sagst, bleibt vertraulich.
Für Jugendliche: Zunächst treffen wir uns zu einem ersten Kennenlernen. Du erzählst, was Dich beschäftigt – nur das, was Du sagen möchtest. Ich höre zu, stelle Fragen, und wir schauen gemeinsam, ob eine Therapie für Dich hilfreich sein könnte. Wenn ja, besprechen wir, wie es weitergeht: wie oft wir uns sehen, was Du brauchst, und was für Dich wichtig ist. Alles, was Du sagst, bleibt vertraulich.
In meinen Erstgesprächen frage ich nach dem Grund des Kommens, Ihrem Anliegen und Ihren Zielen. Ich frage auch, was Sie nicht wollen. Sie bekommen auf Wunsch eine Handlungsempfehlung, der sie nur dann folgen sollten, wenn Sie die Bedürfnisse Ihres Kindes ausreichend berücksichtigt finden.
In der ersten Sitzung wird vor allem darauf geachtet, ob sich das Kind bei der Therapeutin/ dem Therapeuten wohl fühlt und ob es offen und transparent ins Gespräch einsteigt. Des Weiteren geht es darum, dass sich TherapeutIn und PatientIn kennenlernen und durch die Anamnese erste Schritte für den späteren Behandlungsplan erhoben. Jede /r PatientIn wird individuell therapeutisch begleitet. Es gibt keinen vorgefertigten Standardplan für die Therapie. Daher werden die Bedürfnisse des Kindes selbstverständlich berücksichtigt.
In der ersten Sitzung nehme ich mir Zeit, Ihr Kind und Sie kennenzulernen. In einer ruhigen und geschützten Atmosphäre schauen wir gemeinsam, was Ihr Kind beschäftigt, was ihm guttut und welche Unterstützung hilfreich sein kann. Je nach Alter beziehe ich Ihr Kind spielerisch oder im Gespräch ein und achte darauf, dass es sich sicher und ernst genommen fühlt.
Die Bedürfnisse Ihres Kindes stehen für mich stets im Mittelpunkt und werden im weiteren Therapieverlauf kontinuierlich berücksichtigt – in enger Abstimmung mit Ihnen als Eltern.
Die Bedürfnisse Ihres Kindes stehen für mich stets im Mittelpunkt und werden im weiteren Therapieverlauf kontinuierlich berücksichtigt – in enger Abstimmung mit Ihnen als Eltern.
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