Wie verläuft eine typische Sitzung bei Ihnen, und was sollte ich vorab wissen?
4
Antworten
Wie verläuft eine typische Sitzung bei Ihnen, und was sollte ich vorab wissen?
Es gibt wohl nur eine typische Sitzung und das ist das Erstgespräch. Dort lernt man sich kennen, und es werden von Therapeutenseite eine Reihe von Fragen gestellt zur Problemstellung bzw. Ihrem Anliegen, möglicherweise auch zu Ihrer Biografie und zu Ihren Zielvorstellungen, was Sie in der Therapie für sich erreichen oder lösen wollen. Danach ist es stets ein individueller Prozess, den Sie selbst mitgestalten.
Sie kommen in der Praxis an, danach haben Sie haben die Möglichkeit sich in Ruhe ein Heißgetränk oder ein Glas Wasser mit in die Sitzung zu nehmen. Wir starten mit einem kurzen Austausch zu Ihrem aktuellen Befinden, wie Hausaufgaben verlaufen sind oder wie die letzte Sitzung nachgewirkt hat. Danach gucken wir uns dann an, welches Thema Sie mitgebracht haben oder was unser Behandlungsplan nun vorsieht. Wichtig für mich ist, dass Sie sich in einer Umgebung sehen, wo Sie sich öffnen können, sich sicher und wertgeschätzt fühlen, um einen Raum für Veränderungen haben, die ihr Wohlergehen verbessern werden.
Wie verläuft eine typische Sitzung bei mir – und was sollten Sie vorab wissen?
Zunächst einmal: Sie müssen nichts „richtig“ machen oder vorbereitet mitbringen. Es reicht vollkommen, dass Sie da sind – mit dem, was Sie gerade bewegt.
1. Die erste Sitzung: Orientierung und KennenlernenIn der ersten Sitzung geht es darum, dass wir uns kennenlernen. Ich höre zu, stelle Fragen und versuche zu verstehen, was Sie belastet, was Sie sich von der Therapie erhoffen und wie Ihr Lebenskontext aussieht. Gleichzeitig haben auch Sie die Möglichkeit zu prüfen, ob Sie sich wohlfühlen und ob eine Zusammenarbeit passen könnte. Diese Sitzung gehört meist zu den sogenannten probatorischen Sitzungen, in denen wir gemeinsam herausfinden, ob und wie eine Therapie sinnvoll ist.
2. Weitere Sitzungen: Struktur mit Raum für Ihre ThemenEine typische Verhaltenstherapie-Sitzung dauert 50 Minuten und hat einen klaren Rahmen, lässt aber auch viel Platz für das, was aktuell wichtig ist. Häufig beginnt die Stunde mit einer kurzen Rückschau: Was ist seit dem letzten Termin passiert? Gab es Herausforderungen oder Fortschritte?
Danach arbeiten wir gemeinsam an einem Thema – zum Beispiel:
dem besseren Verständnis von Gefühlen, Gedanken oder Verhaltensmustern
konkreten Situationen aus dem Alltag
inneren Konflikten oder Selbstzweifeln
neuen Strategien im Umgang mit Belastungen
Ich arbeite transparent, wertschätzend und zielorientiert – Sie werden nie überrascht, sondern sind immer Teil des Prozesses.
3. Methoden in der VerhaltenstherapieIn der Verhaltenstherapie nutzen wir u. a.:
Gespräch und Reflexion
konkrete Übungen (z. B. zur Emotionsregulation, Achtsamkeit, Gedankenarbeit)
Verhaltensanalysen (z. B. Warum reagiere ich immer wieder auf diese Weise?)
Hausaufgaben – kleine Schritte, die Sie zwischen den Sitzungen im Alltag ausprobieren können, wenn Sie möchten
4. Was sollten Sie vorab wissen?
Sie müssen nichts vorbereiten. Alles, was wichtig ist, entwickeln wir gemeinsam.
Therapie ist kein Verhör, sondern ein geschützter Raum. Alles, was Sie sagen, bleibt unter uns – es gilt die Schweigepflicht.
Sie geben das Tempo vor. Manche Themen brauchen Zeit – und die dürfen sie auch haben.
Fragen sind willkommen. Wenn Sie etwas nicht verstehen oder unsicher sind, sprechen Sie es bitte an. Transparenz ist mir wichtig.
Fazit: Eine Sitzung ist ein gemeinsamer, geschützter Arbeitsraum. Sie bringen das mit, was gerade da ist – ich unterstütze Sie dabei, es zu sortieren, zu verstehen und neue Wege zu entwickeln.
Zusätzliche Information – Aktuelles Gruppentherapie-Angebot
Neben der Einzeltherapie besteht aktuell auch die Möglichkeit, ohne lange Wartezeit in eine themenoffene Gruppentherapie einzusteigen. Dieses Angebot richtet sich an Privatversicherte, Beihilfeberechtigte und Selbstzahler:innen.
Das Besondere:
Einstieg ist jederzeit mittwochs möglich (bei freier Kapazität)
Die Gruppe ist themenoffen, passt sich also individuell den Bedürfnissen der Teilnehmer:innen an.
Die Gruppensitzungen finden mittwochs von 17:30 bis 19:00 Uhr in den Praxisräumen in Bochum statt.
Zwei vorbereitende Einzelgespräche dienen dem gegenseitigen Kennenlernen und der Klärung, ob das Gruppenformat zu Ihrem Anliegen passt.
Hinweis zur Kostenübernahme: Die Kosten der Gruppentherapie werden von privaten Krankenversicherungen, der Beihilfe oder auf Wunsch auch auf Selbstzahlerbasis übernommen. Gesetzliche Krankenkassen erstatten dieses Angebot leider nicht. Wir beraten Sie gerne individuell zur Klärung der Kostenfrage.
Zunächst einmal: Sie müssen nichts „richtig“ machen oder vorbereitet mitbringen. Es reicht vollkommen, dass Sie da sind – mit dem, was Sie gerade bewegt.
1. Die erste Sitzung: Orientierung und KennenlernenIn der ersten Sitzung geht es darum, dass wir uns kennenlernen. Ich höre zu, stelle Fragen und versuche zu verstehen, was Sie belastet, was Sie sich von der Therapie erhoffen und wie Ihr Lebenskontext aussieht. Gleichzeitig haben auch Sie die Möglichkeit zu prüfen, ob Sie sich wohlfühlen und ob eine Zusammenarbeit passen könnte. Diese Sitzung gehört meist zu den sogenannten probatorischen Sitzungen, in denen wir gemeinsam herausfinden, ob und wie eine Therapie sinnvoll ist.
2. Weitere Sitzungen: Struktur mit Raum für Ihre ThemenEine typische Verhaltenstherapie-Sitzung dauert 50 Minuten und hat einen klaren Rahmen, lässt aber auch viel Platz für das, was aktuell wichtig ist. Häufig beginnt die Stunde mit einer kurzen Rückschau: Was ist seit dem letzten Termin passiert? Gab es Herausforderungen oder Fortschritte?
Danach arbeiten wir gemeinsam an einem Thema – zum Beispiel:
dem besseren Verständnis von Gefühlen, Gedanken oder Verhaltensmustern
konkreten Situationen aus dem Alltag
inneren Konflikten oder Selbstzweifeln
neuen Strategien im Umgang mit Belastungen
Ich arbeite transparent, wertschätzend und zielorientiert – Sie werden nie überrascht, sondern sind immer Teil des Prozesses.
3. Methoden in der VerhaltenstherapieIn der Verhaltenstherapie nutzen wir u. a.:
Gespräch und Reflexion
konkrete Übungen (z. B. zur Emotionsregulation, Achtsamkeit, Gedankenarbeit)
Verhaltensanalysen (z. B. Warum reagiere ich immer wieder auf diese Weise?)
Hausaufgaben – kleine Schritte, die Sie zwischen den Sitzungen im Alltag ausprobieren können, wenn Sie möchten
4. Was sollten Sie vorab wissen?
Sie müssen nichts vorbereiten. Alles, was wichtig ist, entwickeln wir gemeinsam.
Therapie ist kein Verhör, sondern ein geschützter Raum. Alles, was Sie sagen, bleibt unter uns – es gilt die Schweigepflicht.
Sie geben das Tempo vor. Manche Themen brauchen Zeit – und die dürfen sie auch haben.
Fragen sind willkommen. Wenn Sie etwas nicht verstehen oder unsicher sind, sprechen Sie es bitte an. Transparenz ist mir wichtig.
Fazit: Eine Sitzung ist ein gemeinsamer, geschützter Arbeitsraum. Sie bringen das mit, was gerade da ist – ich unterstütze Sie dabei, es zu sortieren, zu verstehen und neue Wege zu entwickeln.
Zusätzliche Information – Aktuelles Gruppentherapie-Angebot
Neben der Einzeltherapie besteht aktuell auch die Möglichkeit, ohne lange Wartezeit in eine themenoffene Gruppentherapie einzusteigen. Dieses Angebot richtet sich an Privatversicherte, Beihilfeberechtigte und Selbstzahler:innen.
Das Besondere:
Einstieg ist jederzeit mittwochs möglich (bei freier Kapazität)
Die Gruppe ist themenoffen, passt sich also individuell den Bedürfnissen der Teilnehmer:innen an.
Die Gruppensitzungen finden mittwochs von 17:30 bis 19:00 Uhr in den Praxisräumen in Bochum statt.
Zwei vorbereitende Einzelgespräche dienen dem gegenseitigen Kennenlernen und der Klärung, ob das Gruppenformat zu Ihrem Anliegen passt.
Hinweis zur Kostenübernahme: Die Kosten der Gruppentherapie werden von privaten Krankenversicherungen, der Beihilfe oder auf Wunsch auch auf Selbstzahlerbasis übernommen. Gesetzliche Krankenkassen erstatten dieses Angebot leider nicht. Wir beraten Sie gerne individuell zur Klärung der Kostenfrage.
Eine reguläre psychotherapeutische Sitzung dauert bei mir 50 Minuten. In der Anfangsphase finden die Termine in der Regel einmal pro Woche statt. Je nach Behandlungsschwerpunkt und Therapieverlauf können in bestimmten Phasen auch Doppelsitzungen sinnvoll sein, z.B. bei intensiver inhaltlicher Arbeit oder bei Expositions- bzw. Konfrontationsübungen.
Im weiteren Verlauf kann das Sitzungsintervall angepasst werden, etwa auf Termine alle zwei oder drei Wochen. Gegen Ende der Therapie wird die Behandlung schrittweise ausgeschlichen, um die erreichten Veränderungen zu stabilisieren.
Zu Beginn einer Psychotherapie stehen die sogenannten probatorischen Sitzungen im Vordergrund. Diese dienen dem gegenseitigen Kennenlernen und einer ausführlichen Diagnostik. Neben Gesprächen kommen dabei auch standardisierte Fragebögen zum Einsatz. Auf dieser Grundlage wird gemeinsam entschieden, ob eine Therapie sinnvoll ist und welche Schwerpunkte gesetzt werden.
Nach der Diagnosestellung beginnt die eigentliche Therapie mit einem klaren Behandlungsplan. Es gibt dabei einen roten Faden im Hintergrund, gleichzeitig haben aktuelle und persönlich wichtige Themen immer Vorrang. Wenn etwas Neues oder Akutes auftritt, nehme ich mir dafür Zeit, ohne das übergeordnete Therapieziel aus den Augen zu verlieren.
Im weiteren Verlauf kann das Sitzungsintervall angepasst werden, etwa auf Termine alle zwei oder drei Wochen. Gegen Ende der Therapie wird die Behandlung schrittweise ausgeschlichen, um die erreichten Veränderungen zu stabilisieren.
Zu Beginn einer Psychotherapie stehen die sogenannten probatorischen Sitzungen im Vordergrund. Diese dienen dem gegenseitigen Kennenlernen und einer ausführlichen Diagnostik. Neben Gesprächen kommen dabei auch standardisierte Fragebögen zum Einsatz. Auf dieser Grundlage wird gemeinsam entschieden, ob eine Therapie sinnvoll ist und welche Schwerpunkte gesetzt werden.
Nach der Diagnosestellung beginnt die eigentliche Therapie mit einem klaren Behandlungsplan. Es gibt dabei einen roten Faden im Hintergrund, gleichzeitig haben aktuelle und persönlich wichtige Themen immer Vorrang. Wenn etwas Neues oder Akutes auftritt, nehme ich mir dafür Zeit, ohne das übergeordnete Therapieziel aus den Augen zu verlieren.
Konnten Sie die gesuchte Antwort nicht finden? Stellen Sie eine andere Frage!
Alle auf jameda.de veröffentlichten Inhalte, insbesondere medizinische Fragen und Antworten, sind informativ und dürfen keinesfalls als Ersatz für eine ärztliche Beratung angesehen werden.