Lerntherapie Institut Leverkusen

Lerntherapie Institut Leverkusen

Medizinische Einrichtung

Leverkusen 1 Adresse

Über uns

Herzlich willkommen

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen, liebe Schüler,


wir freuen uns, Sie auf unserem JAMEDA-Profil begrüßen zu dürfen.


Eine Besonderheit meines Fachärztlichen Zentrums besteht in der engen Vernetzung mit dem Lerntherapie-Institut Leverkusen, welches ich neben der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie betreibe.


Geleitet wird das Lerntherapie-Institut von Frau Sabine Weddemar-Günther, die sich in dem kinder- und jugendpsychiatrischen Gebiet der sogenannten Teilleistungsstörungen (Lese-und Rechtschreibstörungen, Rechenstörungen) spezialisiert und den Bereich der Lerntherapie eigenständig mit einem hochprofessionellen Team an Lerntherapeut*innen aufgebaut hat.


Warum zu mir?

Sie haben die Vermutung, dass Sie oder Ihr Kind an einer Lese- und oder Rechtschreibschwäche, Lernproblemen oder Hyperaktivität leiden? Wir stehe Ihnen gerne als Ansprechpartner zur Verfügung. Unser Anliegen ist es, Sie durch individuelle Therapieangebote zu unterstützen und zu fördern. Wir möchten Ihnen Ihre Ängste nehmen und zu mehr Lebensfreude verhelfen.


Meine Behandlungs­schwerpunkte

Lerntherapie

Die Lerntherapie ist eine spezielle pädagogisch-psychologische Förderung für Menschen mit Lern- und Leistungsstörungen. Sie richtet sich an Schüler*innen, die gravierende Schwierigkeiten im Lesen, Schreiben (Lese-Rechtschreibschwäche, – störung, Legasthenie) und / oder im Rechnen (Rechenschwäche, -störung / Dyskalkulie) haben und bei denen das erforderliche Grundverständnis nachweislich nicht oder nur unzureichend vorhanden ist.


Meine Praxis und mein Team

Wir sind ein Team von motivierten, engagierten Lerntherapeut*innen, die Kinder und Jugendliche seit vielen Jahren rund um das Thema Lernen unterstützen. Unser Ziel ist es, Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene mit Erschwernissen im Lernen (Lese-Rechtschreibschwäche, Rechenschwäche, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsprobleme, Schwierigkeiten in der Lernorganisation oder im Lernverhalten) individuell zu unterstützen und zu fördern, so dass ihnen das Lernen bzw. die Bewältigung von Lernanforderungen langfristig leichter fällt und sie den schulischen Anschluss wieder erlangen oder halten können. Eines unserer wichtigsten Anliegen dabei ist es, den uns anvertrauten Schüler*innen wieder Spaß am Lernen zu vermitteln, denn wer Spaß am Lernen hat, der speichert Lerninhalte und neues Wissen einfacher ab und das, was man gerne macht, macht man meistens auch gut.

Von daher legen wir viel Wert auf eine entspannte, annehmende Lernatmosphäre, die darauf ausgerichtet ist, dass die Lernsituationen so angelegt sind, dass sie den Lernenden am Schluss einer Therapiestunde das Gefühl von Können und Erfolg und damit auch von Freude und Spaß geben. Um fachlich fundierte Lerntherapien anbieten zu können und uns auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand zu halten, bilden wir uns regelmäßig fort und tauschen uns in Teamgesprächen regelmäßig über aktuelle Ansätze, neue Methoden und die Arbeit mit unseren Schüler*innen aus.


Mein weiteres Leistungs­spektrum

Sollte sich bei Ihrem Kind / Jugendlichen der Verdacht auf eine Lernstörung (LRS, Dyskalkulie) ergeben oder sollte Ihr Kind aufgrund einer vorliegenden ADHS /ADS erhebliche Konzentrationsprobleme bei Lernanforderungen haben oder aufgrund fehlender Lernstrategien, -techniken oder mangelnder Lernorganisation Probleme mit den schulischen Anforderungen haben, stehen wir gerne für ein kostenloses Beratungsgespräch zur Verfügung.



Lese-Rechtschreibschwäche / -störung (LRS)

Die Lese-Rechtschreibschwäche / -störung (Legasthenie) wird international als Entwicklungsstörung des Lesens und / oder Schreibens definiert (WHO). In Abgrenzung zu anderen Problemen im Lesen und Schreiben ist die LRS eine umschriebene und eindeutige Beeinträchtigung im Erlernen der Schriftsprache, die nicht allein durch das Entwicklungsalter, Visusprobleme oder eine unangemessene Beschulung erklärbar ist. Laut Bundesverband für Legasthenie und Dyskalkulie e.V. leiden allein in Deutschland 3-8% der Kinder und Erwachsenen unter einer klinisch relevanten Lese-Rechtschreibschwäche / -störung.


Die Lesestörung ist gekennzeichnet durch übermäßig viele Fehler beim leisen und lauten Lesen, durch eine deutlich herabgesetzte Lesegeschwindigkeit und ein beeinträchtigtes Lesesinnverständnis. Diese Schwierigkeiten zeigen sich übergreifend in allen Schulfächern, in den Fremdsprachen und auch im Aufgabenverständnis im Fach Mathematik.


In der Rechtschreibung zeigen sich von Beginn des Schriftspracherwerbs an Schwierigkeiten, die Laut-Buchstabenbeziehung sowie die orthografisch richtige Schreibweise von Wortbestandteilen und Wörtern zu lernen.


Bei der (kombinierten) Lese-Rechtschreibschwäche / -störung treten die Symptome beider Bereiche gemeinsam auf.



Rechenschwäche / -störung (Dyskalkulie)

Bei einer Rechenschwäche / -störung (Dyskalkulie) handelt es sich um eine umschriebene Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nicht allein durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine eindeutig unangemessene Beschulung erklärbar ist. Das Defizit betrifft die Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, weniger die höheren mathematischen Fertigkeiten, die für Algebra, Trigonometrie, Geometrie und Differential- sowie Integralrechnung benötigt werden (ICD-10).


Von einer Dyskalkulie sind ca. 3-7% aller Schulkinder in Deutschland betroffen. Die Rechenschwierigkeiten, die auftreten, sind verschiedenartig. Es kommen vor: Ein Unvermögen, die bestimmten Rechenoperationen zugrunde liegenden Konzepte zu verstehen; ein Mangel im Verständnis mathematischer Ausdrücke oder Zeichen; ein Nichtwiedererkennen numerischer Symbole; eine Schwierigkeit, unsere Standardrechenschritte auszuführen; eine Schwierigkeit im Verständnis, welche Zahlen für das in Betracht kommende arithmetische Problem relevant sind; Schwierigkeiten, Zahlen in die richtige Reihenfolge zu bringen oder Dezimalstellen oder Symbole während des Rechenvorgangs einzusetzen; mangelnder räumlicher Aufbau von Berechnungen; Unfähigkeit, das Einmaleins befriedigend zu lernen (ICD-10).



ADHS / ADS

Kennzeichnend für diese Störung ist meist die Kombination eines Mangels an Ausdauer bei Beschäftigungen, die kognitiven Einsatz (z.B. Konzentration) verlangen und einer Tendenz, von einer Tätigkeit zur anderen zu wechseln, ohne etwas zu Ende zu bringen. Hinzu kommt eine desorganisierte, mangelhaft regulierte und überschießende Aktivität. Die Kardinalsymptome sind eine beeinträchtigte Aufmerksamkeit, Überaktivität und Impulsivität. Bei einer ADS (Aufmerksamkeitsdefizit-Störung) zeigen die Kinder / Jugendlichen überwiegend Auffälligkeiten aus dem Bereich der Aufmerksamkeit, aber keine im Sinne von Überaktivität und Impulsivität. Bei einer ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung) zeigen die Kinder / Jugendlichen Auffälligkeiten aus allen drei Bereichen (Aufmerksamkeit, Überaktivität und Impulsivität).



Unklare Lern- und Leistungsprobleme

Die Erfahrung zeigt, dass es häufig auch Schüler*innen gibt, die keinem der klassischen Störungsbilder (LRS, Dyskalkulie, ADHS/ADS) zugeordnet werden können. Das heißt, sie schreiben schlechte Noten, ohne dass sie unzureichend lernen oder eine LRS, Dyskalkulie, ADHS oder ADS vorliegt. Oftmals haben Eltern und Lehrer*innen das Gefühl, dass diese Schüler*innen eigentlich mehr können als es die Noten widerspiegeln, dass sie also unter ihrem eigentlichen Leistungspotenzial bleiben. Es entsteht der Eindruck, dass diese Schüler*innen trotz ausreichendem oder fleißigem Üben das Gelernte in Klassenarbeiten nicht richtig abrufen können, dass sie regelrecht blockiert sind. Andere Schüler*innen finden evtl. den Einstieg in die Erledigung der zu bewältigenden Aufgabe nicht, haben keine Idee, wie sie anfangen sollen oder brauchen übermäßig lange für die Erledigung der Aufgaben. Wieder andere arbeiten evtl. überhastet, wollen immer schnell fertig werden und produzieren dadurch viele Flüchtigkeitsfehler. Bei allen Beteiligten besteht oftmals eine große Ratlosigkeit darüber, wie die Schwierigkeiten dieser Schüler*innen überwindet werden können. Über Analysen des Lernverhaltens und der Lernausgangslage der Schüler*innen können adäquate Lernstrategien ermittelt und individuelle Lösungswege aufgezeigt und gemeinsam erarbeitet werden.

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Leistungen

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Praxis

Lerntherapie Institut Leverkusen
Friedrich-Ebert-Str. 17/11, 51373 Leverkusen
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Häufig gestellte Fragen