Praxis Tempelhof Dr.med.Alexander Moschkowitsch Facharzt für Urologie
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Erfahrungsberichte (1)
1 Bewertung
Der Arztbesuch hat leider nicht geklappt. Mein Termin war um 13:00 Uhr, doch um 13:02 Uhr kam ich zur Anmeldung, wo man mir gleich sagte, dass ich zu spät sei. Ich fragte: „Ist die Anmeldung schon geschlossen, fliegt das Flugzeug weg?“ Man erklärte mir, ich solle früher kommen, da noch ein Anamnesebogen auszufüllen sei. Den bekam ich trotzdem und füllte ihn aus.
Anschließend wurde mir gesagt, dass einige Untersuchungen extra kosten. Ich fragte, ob es sich um eine private Praxis handle. „Nein“, meinte die Dame, „aber den Ultraschall übernimmt die Kasse nicht, den muss man selbst zahlen.“ Sie erwähnte noch weitere kostenpflichtige Leistungen, doch das war mir egal, und ich verließ die Praxis ohne den Arzt gesehen zu haben – leider oder vielleicht zum Glück.
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Alexander Moschkowitsch
Gerne möchte ich die geschilderte Situation ausführlich und transparent aus unserer Perspektive darstellen, da ich die Darstellung in wesentlichen Punkten nicht nachvollziehen kann und nicht einmal eine Behandlung stattfand.
Zur Pünktlichkeit:
Alle Patienten werden bei der Terminvergabe ausdrücklich und standardmäßig darauf hingewiesen, dass der letzte Termin der Sprechstunde – in diesem Fall 13:00 Uhr – ein Erscheinen bis spätestens 12:55 Uhr erfordert. Dies ist erforderlich, weil vor der eigentlichen Untersuchung zunächst administrative Schritte abzuwickeln sind, darunter das Ausfüllen eines Anamnesebogens. Dieser Hinweis erfolgt bei jeder Terminvergabe ohne Ausnahme. Der Patient erschien um 13:10 Uhr und nicht um 13:02 Uhr – also nach dem vereinbarten Termin und nach dem kommunizierten Anmeldeschluss. Dennoch haben wir ihn ohne Weiteres angenommen und ihm den Anamnesebogen selbstverständlich ausgehändigt.
Zu den Kosten und IGeL-Leistungen:
Im Rahmen des Gesprächs an der Anmeldung wurde deutlich, dass der Patient mehrere Leistungen in Anspruch nehmen wollte, die nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung gehören – sogenannte IGeL-Leistungen (Individuelle Gesundheitsleistungen). Darunter fiel unter anderem eine Ultraschalluntersuchung, aber auch weitere Leistungen, die von der GKV regulär nicht übernommen werden. Unsere Mitarbeiterin hat ihn hierüber korrekt, vollständig und transparent informiert – so wie es gesetzlich vorgeschrieben und medizinethisch geboten ist. Patienten haben selbstverständlich das Recht, IGeL-Leistungen abzulehnen. Ebenso selbstverständlich ist es jedoch, dass wir diese Leistungen nicht kostenfrei erbringen können.
Die Entscheidung, die Praxis zu verlassen, ohne den Arzt gesehen zu haben, hat der Patient vollständig eigenständig und freiwillig getroffen – nachdem er über die anfallenden Kosten informiert wurde.
Es tut mir leid, dass der Besuch nicht seinen Vorstellungen entsprochen hat. Wir stehen für eine offene, ehrliche und transparente Patientenversorgung, jedoch gibt es keine kostenfreie Behandlungen in unserer Praxis.