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Wie funktioniert die Online-Terminbuchung?

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Sie sind impfberechtigt? Auf jameda finden Sie alle Ärzte mit freien Impfterminen in Ihrer Umgebung. Wählen Sie im ersten Schritt Ihren Wunscharzt aus.

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Wählen Sie auf dem jameda Profil des Arztes Ihre Versichertenart sowie den Behandlungsgrund aus (z. B. Corona-Impfung). Klicken Sie im Anschluss auf Ihren Wunschtermin.

Termin für Zweitimpfung vereinbaren

Da die Zweitimpfung innerhalb einer vorgegebenen Frist erfolgen muss, erhalten Sie mit der Buchung Ihres Ersttermins automatisch einen Termin für Ihre Zweitimpfung.

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Folgen Sie den Anweisungen auf der Seite und tragen Sie die benötigen Informationen ein. Zum Schluss erhalten Sie eine Terminbestätigung per E-Mail.

Ihr Arzt kann Ihnen mit der Terminbestätigung bereits wichtige Unterlagen wie den Aufklärungsbogen zuschicken. Bitte lesen Sie die Unterlagen aufmerksam durch.

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24 Stunden vor Ihrem Impftermin erhalten Sie von jameda eine Terminerinnerung per SMS oder E-Mail.

Datenschutz

Datenschutz hat auf jameda höchste Priorität. Daher halten wir uns strikt an die Vorgaben der DSGVO und geben keine Daten an Dritte weiter. Stiftung Warentest hat unsere Online-Terminvergabe mit der Note 1,9 für den Basisschutz persönlicher Daten ausgezeichnet (test Ausgabe 1/2021).

Häufig gestellte Fragen

Ist die Online-Terminvergabe kostenlos?

Ja, die Terminbuchung für einen Corona-Impftermin ist für Sie kostenlos.

Wie erhalte ich meinen Termin für die zweite Impfung?

Der Termin für Ihre Zweitimpfung berechnet sich automatisch anhand Ihres Ersttermins und des Impfstoffes, der Ihnen in der ersten Impfung verabreicht wird. So müssen Sie sich keinen Kopf machen, einen rechtzeitigen Termin für die Zweitimpfung zu erhalten.

Ist die Impfung gegen Corona kostenlos?

Ja, die Impfung gegen das Coronavirus ist in Deutschland kostenlos – unabhängig vom Versicherungsstatus.

Welche Corona-Impfstoffe sind zugelassen in Deutschland?

Aktuell sind in Deutschland drei Impfstoffe zugelassen:
  • Biontech und Pfizer
  • Moderna
  • AstraZeneca
Aktuelle Informationen zu den zugelassenen Impfstoffen finden Sie auf der Seite der Bundesregierung.

Kann ich entscheiden, welchen Impfstoff ich erhalte?

Nein, aufgrund der aktuellen Impfstoffknappheit gibt es für Patienten keine Auswahlmöglichkeiten beim Corona-Impfstoff.

Wann gibt es die Impfung beim Hausarzt?

Nach aktuellem Stand können Hausärzte ab April 2021 die Corona-Impfung in Ihrer Praxis anbieten.

Warum ist Corona-Impfung zweimal notwendig?

Für den Aufbau eines ausreichenden Impfschutzes sind nach aktuellem Stand zwei Impfungen im Abstand von wenigen Wochen erforderlich.

Wann bin ich mit der Impfung an der Reihe?

Die Reihenfolge der Corona-Impfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt. Aufgrund der Impfstoffknappheit ist eine Priorisierung der Impfung im ersten Schritt notwendig. Das Bundesgesundheitsministerium geht davon aus, dass im Sommer jedem in Deutschland ein Impfstoffangebot gemacht werden kann, wenn bis dahin mehr Impfstoffe zugelassen werden.

In welcher Reihenfolge wird geimpft?

Gruppe 1:
  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, Corona-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen (vor allem Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin.)
Gruppe 2:
  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21, mit Demenz, mit geistiger Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression
  • Personen nach einer Organtransplantation
  • Krebserkrankte, Personen mit schwerer Lungenerkrankung (z.B. interstitielle Lungenerkrankung, Mukoviszidose, COPD), sehr ausgeprägter Adipositas, schwerem Diabetes mellitus, chronischer Leber- oder Nierenerkrankung
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 70 Jahre alt sind, nach Organtransplantation oder die eine der vorgenannten Erkrankungen oder Behinderung haben
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in Corona-Testzentren
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grund-, Sonder- oder Förderschulen tätig sind
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind
  • Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind
Gruppe 3:
  • Über 60-Jährige
  • Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chron. Nierenerkrankung, chron. Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, div. Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten
  • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, in der Bundeswehr, bei Polizei, Zoll, Feuerwehr, beim Katastrophenschutz, in der Justiz und Rechtspflege, den Auslandsvertretungen oder bei Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit
  • Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, in Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentlicher Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
  • Personen, die in Schulen tätig sind – außer in Grund-, Sonder- und Förderschulen, also zum Beispiel in weiterführenden Schulen – oder in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
  • Personen mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen
Gruppe 4:
  • Alle, die ein geringeres Risiko haben, einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung zu erleiden.

Kann sich die Reihenfolge der priorisierten Gruppen noch ändern?

Ja, eine Abweichung innerhalb der priorisierten Gruppen ist laut Impfverordnung möglich, wenn dies beispielsweise zu einer effizienten Organisation der Schutzimpfungen und zur kurzfristigen Vermeidung des Verwurfs von Impfstoffen beiträgt.

Wann darf sich jeder impfen lassen?

Aufgrund der Impfstoffknappheit ist momentan noch eine Priorisierung notwendig. Vermutlich wird im Sommer jeder die Möglichkeit einer Impfung haben wird.

Ist die Impfung sicher?

Wie bei allen Impfstoffen, gelten auch für die Coronavirus-Impfung nationale und internationale Qualitätsstandards. Aufgrund der herrschenden Pandemie war die Impfstoffentwicklung schneller als bei anderen Impfstoffen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass bei der Entwicklung weniger sorgfältig vorgegangen oder die Standards herabgesenkt wurden. In Deutschland müssen für die Impfstoff-Zulassung alle drei Phasen des klinischen Studienprogramms erfolgreich bestanden sein.

Wer sollte sich nicht impfen lassen?

  • Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren (Impfstoff ist aktuell noch nicht für sie zugelassen)
  • Menschen, die an akuten Krankheiten mit Fieber leiden
  • Menschen, mit einer Überempfindlichkeit gegenüber Impfstoffbestandteilen
Außerdem sollten Frauen in der Schwangerschaft und Stillzeit individuell den Nutzen und das Risiko abwägen, da diesbezüglich noch nicht genügend Erfahrungen vorliegen.

Wird es eine Impfpflicht geben?

Nein, jeder darf frei entscheiden, ob er sich für oder gegen eine Coronavirus-Impfung entscheidet.

Wie sehen die Impfintervalle aus und müssen diese eingehalten werden?

Die Impfstoffe wirken nur dann effektiv, wenn die Intervalle eingehalten werden. Diese sehen wie folgt aus:
  • BioNTech: 3-6 Wochen
  • Moderna: 4-6 Wochen
  • AstraZeneca: 9-12 Wochen

Was ist der digitale Impfnachweis?

Der digitale Impfnachweis bietet Ihnen die Möglichkeit, Impfungen nicht nur analog, sondern auch zusätzlich digital zu dokumentieren. Mithilfe einer kostenfreien App können Patienten nach der Impfung ein vom Arzt bereitgestelltes Impfbescheinigungstoken abscannen und Ihre Impfbescheinigung auf dem Smartphone speichern und abrufen. Der digitale Impfnachweis ist jedoch nicht verpflichtend und gilt nur als Ergänzung zum bisherigen gelben Impfausweis.

Was genau ist mit einer 70 Prozent Impfstoff-Wirksamkeit gemeint?

Beim AstraZeneca-Impfstoff geht man von einer Wirksamkeit von 70 Prozent aus, was bedeutet, dass es bei den Geimpften im Vergleich zu den Nicht-Geimpften, 70 % weniger Erkrankungen gibt. Somit wird eine Covid-19-Erkrankung in den meisten Fällen verhindert oder die Symptome fallen deutlich schwächer aus.

Hat die Corona-Impfung Nebenwirkungen?

Nebenwirkungen können, egal bei welcher Impfung, nie vollkommen ausgeschlossen werden. In der Regel treten diese kurz nach der Impfung auf und verschwinden nach wenigen Tagen. Die häufigsten lokalen Reaktionen waren hierbei Schmerzen an der Einstichstelle. Ein neuer Impfstoff wird auch nach einer Zulassung weiter beobachtet und beforscht, um beispielsweise sehr selten auftretende Nebenwirkungen zu dokumentieren.

Warum ist bisher noch nicht genügend Impfstoff vorhanden?

Die Nachfrage ist momentan zu hoch und die Produktionskapazitäten nur begrenzt. Solange dies der Fall ist, ist eine Priorisierung nach Gruppen notwendig. Natürlich werden die Produktionskapazitäten nach und nach ausgeweitet, sodass jeder die Möglichkeit einer Impfung haben wird.