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Drei häufige Irrtümer über Borreliose

Drei häufige Irrtümer über Borreliose

Dr. Rex

von
verfasst am 06.07.2011

© Jakub Krechowicz - Fotolia.com
Leider befinden sich eine stattliche Anzahl von Irrtümern über diese heimtückische Erkrankung im Umlauf. Aus meiner Borreliose-Praxis heraus sind weitere Veröffentlichungen zur Heilbehandlung bei chronischer Borreliose geplant. Vorab jedoch möchte ich drei häufige Irrtümer klarstellen, die mir täglich in der Praxis begegnen:

1. Irrtum: Es gibt keine chronische Borreliose
Es gibt überraschend viele Ärzte, die diese Meinung vertreten. Andere Ärzte sind anderer Ansicht und besonders die Kapazitäten der ILADS (American Lyme And Associated Diseases Society) nennen eine beeindruckende Anzahl an Beweisen in eindeutigen Studien dafür, dass es diese chronische Erkrankung gibt. Schließlich kann man oft noch nach jahrzehntelanger Erkrankung die Borrelien in erkrankten Organen nachweisen. Wieso sollte man behaupten es gebe diese Erkrankung nicht in ihrer chronischen Form? Ein "Verwandter" des Borrelioseerregers, der Auslöser der Syphilis hat bereits in früheren Generationen als epidemische Erkrankung in drei Stadien millionen Menschen lebenslang zerrüttet, in ganz ähnlicher Weise wie heute die Borreliose.

2. Irrtum: Wenn man im Blut keine Antikörper gegen Borreliose findet, dann hat man die Krankheit nicht, auch wenn man Symptome der Krankheit hat.
Auch dieser Irrtum ist weit verbreitet. Im Anfang der Erkrankung kann es Wochen dauern, bis die ersten Antikörper nachweisbar werden. Zudem gibt es "seronegative Verläufe" bei denen die üblichen Laboruntersuchungen auf Lyme - IgM und Lyme - IgG unauffällig bleiben. Es kam vor, dass solche Fälle als "Multiple Sklerose" diagnostiziert wurden und es gab Fälle, in denen nur die Beharrlichkeit der Patienten und Behandler glücklicher Weise den Nachweis von Borreliose erbracht haben. Dies ist möglich mittels anderer spezifischer Laboruntersuchungen (z.B. Borrelien-PCR), die von den Kassen allerdings üblicherweise nicht bezahlt werden. Das ermöglichte und ermöglicht in diesen Fällen unter der richtigen Diagnose auch die Heilung. Nicht auszudenken, was geschieht, wenn die bei Multipler Sklerose üblichen, das Immunsystem unterdrückenden Medikamente bei einer Infektionskrankheit wie der Borreliose angewendet werden.

3. Irrtum: Wenn Antibiotika nicht helfen, dann ist die Borreliose nicht heilbar.
Auch dieser Irrtum ist sowohl unter Fachleuten wie Patienten verbreitet. Nicht nur Zecken übertragen Borreliose, sondern auch 10 - 20% der Stechmücken tragen und verbreiten den Erreger. Das menschliche Immunsystem ist normaler Weise in der Lage, diese Infektion zu beherrschen. So lässt es sich erklären, dass es eine hohe Zahl völlig beschwerdefreier Menschen mit im Labor nachweisbarer Borellioseinfektion gibt, die nie Symptome oder Organbefall aufweisen. Damit erklären sich auch die Erfahrungen in meiner Praxis und sicherlich auch in anderen komplementärmedizinischen Behandlungseinrichtungen, die zeigen, dass auch bei symptomatischer chronischer Borreliose eine altersentsprechend normale Leistungsfähigkeit und gesunde Lebensqualität wieder hergestellt werden kann, sobald man das Immunsystem dazu anregen konnte, seine Funktionen aus der Immunstarre heraus wieder aufzunehmen. Dazu ist sehr oft über die fachgerechte antbiotische Behandlung hinaus eine geeignete komplementäre Heilbehandlung erforderlich. 

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Kommentare zum Artikel (27)


20.08.2014 - 10:35 Uhr

Mein Problem besteht zunächst darin, dass ich...

von Helga

... bzw. meine Ärzte nicht wissen, ob eine Borreliose vorliegt oder nicht. Meine Symptome: Haarwurzelentzündung, starker Juckreiz, Entzündung im rechten Hüftgelenk bei gleichzeitiger Arthrose, Nachschweiß, vermehrter Harndrang, Durchschlafprobleme. Der IgG-Test war positiv und wies auf eine "überstandene" ? Borreliose hin. Ich nehme seit 2 Wochen ein Antibiotikum, obwohl die Ärzte eine Borreliose nicht für die wahrscheinliche Ursache meiner Beschwerden halten. Gibt es weitere Tests, die ich durchführen lassen kann. Vielleicht hat irgend jemand Erfahrungen mit anderen Tests?

09.08.2014 - 22:55 Uhr

ich leide unter chronischer Neuroborreliose und...

von A.

... anderen Erregern. Habe ich eine Chance ,auf natürlichem Weg, meine Krankheit los-zu-werden. jeder Tag habe ich vorallem, im Kopf-Nacken-Bereich enorme Schmerzen, ect. Danke, für Ihre Antwort. Gruss A.

15.05.2014 - 23:53 Uhr

Seit September 2013 leide ich an schrecklichen...

von veronika

... Schmerzen in der Halswirbelsäule und Schwindelattacken, Atemnot, Herzrasen ect ect. Ich hatte vor 5 Jahren einen Zeckenbiss mit einem roten Kreis der mit Antibiotika behandelt wurde. 3 Tage Ospen 3x 1000 weil ich nicht vertragen habe. Mich interessiert ihr Buch, könnten sie mir ihre e-mail geben, damit ich es bestelle. Danke

18.02.2014 - 18:56 Uhr

Hallo Herr Dr. Rex, ich habe seit 2 Jahren...

von Julia

... schubweise Beschwerden, anfangs nur Gelenkbeschwerden und taubheitsgefühl in Händen und Beinen. Am Anfang letzten Jahres bekam ich eine heftige Unterleibsentzündung die mehrmals mit Antibiotika behandelt werden musste. Im nachhinein testete man mich nach meiner Bitte auf Chlamydien. Positiv. Diese wurden schnell behandelt. Leider verstärkten sich meine Beschwerden hier nach sehr stark so dass man es mit dm Reitersyndrom in Verbindung brachte (Folgeerkrankung von chlamydien). Daraufin wurde ich bis vor 2 Monaten mit Cortison behandelt. Da es zwischenzeitlich etwas besser wurde (weil es keinen Schub gab) vermutete ich es hilft mir. Im September letzten Jahres bekam ich Blasenbeschwerden mit anschließender Nierenbeckenentzündung inkl. Krankenhausaufenthalt. Bekam Antibiotika venös über eine Woche danach noch 11 Woche in Tablettenform (genaue Dosierung weiß ich leider nicht. Beschwerden blieben bis ich anfing zu zweifeln und selbst recherchierte. Ich entdecke eine Seite zum Thema Borreliose, alle Symthome trafen zu...inklusive schlimmen Depressionen. Ich ließ mich testen und es waren Antikörper zu finden. Leider hat meine Ärtzin absolut keine Ahnung und sie ist sich selbst nicht sicher wie wir dieses nun behandeln können. Seit 3 Wochen bekomme ich Antidepressiva die endlich wirken. Zudem habe ich starken Haarausfall mit grad 24. Ich bin verzweifelt ich weiß nicht wie ich weiter vorgehen soll. Ich würde mich über einen Rat sehr freuen. Liebe Grüße

11.02.2014 - 22:30 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr.Rex, , Ihr Artikel ist sehr...

von Ewelina

... interessant. Ich habe mehr mal Zeckenbiss gehabt, ich habe auch Hautrötung gehabt. Aber leider keine Medikamente bekommen. Jetzt habe ich fast alle Borreliose Symptome und ich suche Spezialisten von Borreliose. Leider haben die Ärzte keine Ahnung über diese Krankheit ;/ Haben Sie Literatur über die Krankheit. (Deutsch) ?? Können Sie mir bitte ein paar Titel über die Krankheit und falsch-negativen Tests senden? Ich habe nur auf englisch Diagnositc Hints and Treatment Guidelines For Lyme and Other Tick Borne Illnesses by Dr.J.J.Burrascano - 2008 Nutritional Supplements in Disseminated Lyme Disease by Dr.J.J.Burrascano - 2008 Evidence-based guidelines for the management of Lyme disease Haben Sie etwas auf Deutsch ? Mit freundlichem Gruß

08.12.2013 - 18:29 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr.Rex, hiermit wende ich...

von Christl

... mich nun schon zum 2.Mal auf diesem Weg hier an Sie, nachdem auch mein telefonischer Kontakt vor einiger Zeit erfolglos blieb. Dafür, dass Sie beruflich zeitlich maximal in Anspruch genommen werden, habe ich vollstes Verständnis. Bevor ich mich persönlich in Ihre Praxis begebe, hätte ich von Ihnen nur gern gewusst, ob es aufgrund der äußerst extremen Entfernung von über 600 km, einen Sinn macht, mich von Ihnen mit meiner seit über 6 Monaten diagnostizierten Borreliseerkrankung behandeln zu lassen? Für eine positive Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar. Mit freundlichen Grüßen Christl

Dr. Rex

Antwort vom Autor am 09.12.2013
Dr. univ.a.c.a. G. Rex

Bitte sprechen Sie auf den Antwortbeantworter, ggfs. mit Angabe Ihrer Telefonnrummer. Sie werden gerne aus der Praxis zurückgerufen. MfG Dr. univ. G. Rex

08.12.2013 - 15:54 Uhr

nach Therapie doxycyclin 2oo mg 3 Wochen 1-0-0 und...

von peter

... dto. abermals 3 wo. tgl. doppelte menge , 1-o-1 immer noch testpositiv bei ltt test. was kann ich noch tun? magen und darm ziemlich lädiert.

Dr. Rex

Antwort vom Autor am 09.12.2013
Dr. univ.a.c.a. G. Rex

Soeben habe ich einen Artikel zum Thema im Jahrbuch Borreliose veröffentlicht. Ich beabsichtige eine entsprechende Veröffentlichung im Januar auch bei Jameda.de

17.11.2013 - 20:41 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Rex, habe hier ausgiebig...

von Elke

... ihre KOMMENTAREund AUSFÜHRUNGEN; gelesen. Mir geht es seit JULI 2012 gesundheitlich nicht gut, bei einer Blutuntersuchung auf die ich bestand wurden Antikörper Borreliose nachgewiesen. Der Arzt sagte mir damals : " dies hätte heut zu Tage jeder und es wäre nicht schlimm". Bein Gesundheitszustand verschlechtete sich noch mehr, Müde , Mattheit, Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Schwindelgefühl. Ich wechselte die Ärztin hier wurde wieder eine Blutuntersuchung gemacht wieder positiv, ich erhielt eine Antibiotikagabe von 3 Wochen, dann war die Geschichte " Borreliose " für die Ärztin abgeschlossen. Alle meine Beschwerden danach waren für die Ärztin ( übrigens eine Kollegin von Hr. Dr. Frank Bollig von der Med. Uni Hannover) alle psychosomatisch. Eine Nachuntersuchung des Blutes wurde nicht von der Ärztin gemacht. Jetzt nach einem Jahr habe ich immer noch Antikörper im Blut und leide unter den Symthomen einer Borreliose im Stadium III.Wenn ich mich nicht vor Monaten an eine Heilpraktierin gewandt hätte , ich weiss nicht was passiert wäre, da ich häftige Nervenschmerzen durch die Borreliose burgdorferi habe. Ich bin teilweise verzweifelt, da ich keinen Arzt finde der diese Krankheit diagnostizieren kann und daher auch nicht therapieren kann. Trotz Antikörper, Hautausschlag und häftigen Symthomen. Die Arzte sagen nur; " die Antikörper sind nur ein Nachweis , dass irgendwann der Körper mal mit Borrelien in Kontakt gekommen sind. Ich bin teilweise sehr zermürbt, da aus meiner Sicht die Ärzte total unwissend über die Krankeit sind. Es gab sogar Drohungen, wenn ich darauf bestehe, würde man mich ins Krankenhaus einliefern lassen, dort Hirnwasser entnehmen und dann würde ich die Hölle durchlaufen. Dies durchlaufe ich ohne eine Therapie schon lange. Und das von einen Arzt der angeblich Borreliose behandeln kann. Hier meine Werte vom 6.9.2013 BOORG = 9,2 , BORRM 37,7 , BORRBE = Spezifisch IgM Antikörper gegen B. burgdorferi nachgewiesen Werte vom 30.10.2013 nach viele Eigeninitativen Borrelia burgdorferi IgM -AK ( EIA) 14,1 IgG-Ak ( ELA) 7,9 Mir geht es schon etwas besser leider sind die Symthome noch lange nicht abgeklungen. Was könnten Sie mir über meine Werte sagen, vielleicht können Sie mir aufklären! Ich habe immer noch keine DiAGNOSE von der Schulmedizin. Was ist wenn ich unter verschiedene Symthome weiterhin leide ich bin seit über einen Jahr arbeitsunfähig . Man ist gegenüber den ünwissenden Ärzten total machtlos. Ich würde mich freuen, wenn Sie sich melden. Vielen Dank, Elke

Dr. Rex

Antwort vom Autor am 23.11.2013
Dr. univ.a.c.a. G. Rex

Hallo Elke, Sie beschreiben mit Ihrer Leidensgeschichte einen Zustand der aus meiner Sicht auf Immunstarre mit nachfolgender Organischer-Routine-Fehlfunktion zurückgeht. Näheres dazu wurde soeben im Borreliose Jahrbuch 2014 veröffentlicht und wird Mitte Januar auch bei Jameda erscheinen. Ich empfehle ich Ihnen, Ihre Beschwerden schulmedizinisch eingehend abklären und behandeln zu lassen und sich hinsichtlich der Interpretation Ihrer Laborergebnisse die Beratung von anerkannten Fachärzten zu suchen (Fachärzte für Laboratoriumsmedizin u.a.). Sollte Ihnen das alles nicht ausreichend weiterhelfen, kommt für Sie möglicherweise mein Heilverfahren in Frage. Mit freundlichem Gruß, Dr. univ.a.c.a. G. Rex

04.11.2013 - 01:13 Uhr

Im Sommer 2006 wurde ich am linken Arm von einem...

von Marianne

... Insekt(!) gestochen. Zuerst schwoll die Stichstelle, später fast der komplette Arm an, wurde rot und heiß. Weil ich im Sommer regelmäßig von stechenden Insekten "gepeinigt" wurde, hatte die Tatsache, dass die Schwellung erst nach ca. zwei Wochen verschwand, keine Bedeutung, zumal ich auch keine besonderen Beschwerden hatte. Im Herbst desselben Jahres begann der Arm weh zu tun, die Beschwerden steigerten sich langsam. Im Januar 2007(!) konsultierte ich deswegen das erste Mal einen Arzt. Diagnose: Tennisarm, Therapie: Salbe und Verband. In den nächsten Wochen begannen meine Finger anzuschwellen und sich Taubheitsgefühle einzustellen. Es folgte der Besuch bei einem weiteren Arzt.Diagnose: Karpaltunnelsyndrom, Therapie: Druckmanschette. Es stellte sich keine Besserung ein, stattdessen fielen mir ab und an Dinge aus der Hand. Der behandelnde Arzt äußerte das erste Mal den Verdacht auf Borreliose. Um das Ganze etwas abzukürzen folgen die nächsten 7 Jahre in Stichpunkten. - Blutentnahme: Diagnose:Borreliose II Stadium - Therapie: 4 Wochen Antibiotika - Blutentnahme: Borrelien negativ, ergo: gesund - die Armbeschwerden verschwinden nicht, werden stattdessen immer stärker, treten täglich auf - in 3monatiger Regelmäßigkeit: Erkältungen - Schlaflosigkeit, ständige Müdigkeit - Beschwerden in Brust-und Halswirbelsäule - Allergien usw. - etliche Vorstellungen beim Neurologen, keine Besserung - Entschluß zur Arm-OP(Ulnaris-Nerv) - Arm nach ca. 1 Jahr beschwerdefrei (Erholung von Nerven dauert so lange, hatte man mich aufgeklärt, und was soll ich sagen,es stimmte) - während dieser Zeit bis April 2013( 5 Jahre!) trotzdem wieder ständig Erkältungen, ständige Müdigkeit, Rückenbeschwerden und mittlerweile immer öfter auftretende depressive Verstimmungen (wen wundert´s!) - unzählbare Arztbesuche und Unmengen von Medikamenten Im April des jetzigen Jahres(2013) beschloß ich Herrn Dr. Rex zu konsultieren. Ich erinnere mich noch genau an einen meiner Sätze: Ich möchte mein altes Leben wieder zurück (war ich doch vor dem Insektenstich "quietschfidel" und fit) Nach kurzer anfänglicher Skepsis, habe ich nun im November 2013 mein altes Leben fast (bin ich doch 7 Jahre älter) wieder zurück und bin nahezu beschwerdefrei. Ich kann mich fast nicht mehr erinnern, wann es mir das letzte Mal so gut ging. Möglicherweise schaut ja mein Arzt aus Hannover wieder mal auf dieser Seite vorbei, und vielleicht stellt er fest, dass es zwischen Himmel und Erde ja doch Dinge gibt, die sich nicht wissenschaftlich erklären lassen, nicht im Lehrbuch stehen und doch helfen...

Dr. Rex

Antwort vom Autor am 05.11.2013
Dr. univ.a.c.a. G. Rex

Vielen Dank für die ausführliche Schilderung Ihres Weges aus der Krankheit. Es war mir eine Freude, Ihnen helfen zu dürfen. Übrigens: "wissenschaftlich" ist laut einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts alles, was auf systematisch gewonnenen Erkenntnissen beruht. Also n i c h t n u r das, was aus den Laboren der Industrie kommt! In so fern sind die Methoden, die zu Ihrer Heilung geführt haben, mindestens ebenso wissenschaftlich, wie die vorherigen Behandlungen, die erfolglos geblieben sind. Ihnen weiter alles Gute und meine besten Wünsche, Ihr Dr. univ. G. Rex

07.08.2013 - 23:42 Uhr

Habe gestern tel. vorab das Ergebnis bekommen Igg...

von Alexa

... und Igm positiv. Absicherung durch Blot kommt morgen. Klinik ist angeraten. Symtome über Jahrzehnte. Vor 25 Tagen frischen Zeckenstich gehabt. Zecke hatte laut Labor Borrelien. 20 Tage Antibiotikum eingenommen. Was heißt das für sie?

Dr. Rex

Antwort vom Autor am 12.08.2013
Dr. univ.a.c.a. G. Rex

Zu wenig Information für eine Stellungnahme. Ich gehe von einer schulmedizinisch korrekten Behandlung aus.

12.07.2013 - 19:48 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. univ. a.c.a. Rex, Zu Ihren...

von Dr. med. Frank Bollig

... Fragen: Ich habe an der Medizinischen Hochschule Hannover studiert und mich ebendort zum Dr. med. promoviert. Derzeit arbeite ich als Laborarzt (Schwerpunkt Immunologie, Rheumatologie, Infektionsserologie, Bakteriologie) in einer Laborarztpraxis im Raum Hannover. Ich habe während einer mehrjährigen Forschungstätigkeit ungefähr 20 englischsprachige Fachartikel in internationalen Fachzeitschriften publiziert (u.a. in ‘Nature‘), die allesamt dem “peer review“ System unterliegen, das heißt Sie wurden von anderen Ärzten und Wissenschaftlern kritisch auf Ihre Sinnhaftigkeit und Glaubhaftigkeit überprüft. In dem Zusammenhang meine Frage an Sie: Warum legen Sie eigentlich solch einen Wert auf die Erwähnung Ihres Doktortitels, wenn Sie für eine wissenschaftliche Herangehensweise an die Medizin so wenig übrig haben? Weiter würde mich interessieren, ob die Ergebnisse Ihrer Doktorarbeit in einer Fachzeitschrift publiziert wurden? So jetzt noch mal zu den inhaltlichen Punkten: 1. Sie schreiben: “Ich diagnostiziere keine chronische Borreliose………..usw.“ Im krassen Gegensatz zu dieser Aussage steht Ihre Antwort an Frau Renate Nitz (siehe weiter oben). Sie schreiben: “ Es gibt nachweisbare Fälle von Borreliose ohne Antikörpernachweis. Sie sind einer dieser Fälle.“ Sie diagnostizieren nicht nur Borreliose. Nein, viel besser! Sie diagnostizieren sogar Borreliose in Ferndiagnose, ohne Labor und Patientin selbst gesehen zu haben. Und ohne das ein Arzt vorher die Diagnose gestellt hätte. 2. Bitte lesen Sie meinen Beitrag korrekt. Ich habe nicht gesagt, dass es eine seronegative, chronische Borreliose nicht gibt, aber sie ist äußert selten. Gute Westernblots haben Sensitivitäten bis nahezu 100 %, so dass ein negatives Testergebnis eine chronische Borreliose (Stadium III) sehr unwahrscheinlich macht. Wenn die Sonne nicht scheint, denken Sie doch auch nicht als erstes an eine Sonnenfinsternis, wenn Sie verstehen, was ich meine? Und zu dem Artikel im Ärzteblatt, den SIE (!) zitieren: Haben Sie den eigentlich mal gelesen? In dem Artikel wird Privatdozent (inzwischen Professor) Dr. med. Christoph Fiehn zitiert: “Ließen sich bei einer vermuteten Lymearthritis, klassischerweise wegen einer Monarthritis des Knies, mehr als acht Wochen nach der Infektion keine spezifischen IgG-Antikörper nachweisen, dann sei dies ziemlich sicher keine Borreliose. Denn Gesunde bildeten immer IgG-Antikörper, so Dr. Fiehn. Eine seronegative Borreliose gebe es nicht“. Drucken Sie sich bitte den von IHNEN (!) zitierten Artikel aus und lesen Sie ihn so oft durch, bis Sie ihn verstanden haben. Danke! 3. Sie führen als Erfolg für Ihre Therapie die Bewertungen auf ‘Jameda‘ an. Diese stammen ausschließlich von anonymisierten Patienten. Es fehlt jegliche Nachprüfbarkeit über den Wahrheitsgehalt. Theoretisch kann jeder jederzeit (auch Sie selbst, was ich aber nicht unterstellen möchte) diese Einträge verfassen. Interessant ist in diesem Zusammenhang der kritische Beitrag vom 27.03.2013 (der scheint mir authentisch zu sein). Dass - wie Sie schreiben - bei “ schwersten Borreliosen, die Symptome vollkommen verschwinden, nach einer Reizbehandlung (Symptomspiegelung, körperlicher und psych. Feldausgleich)“ halte ich im Übrigen nicht für einen Placebo-Effekt, sondern für komplett unglaubwürdig und ich überlasse es Ihnen, mich (und andere) mit FAKTEN vom Gegenteil zu überzeugen (in diesem Zusammenhang: Nicht überprüfbare Einzelfallbeschreibungen auf der persönlichen Internetseite sind KEINE Fakten). 4. Was ich tun würde? Wie schon in meinem letzten Beitrag beschrieben: Ich würde empfehlen, dass sich die Patienten (je nach dem welche Beschwerden Sie haben) in eine vernünftige fachärztliche, schmerztherapeutische, physiotherapeutische (ggf. auch fachpsychotherapeutische) Behandlung begeben. Der behandelnde Arzt sollte seine Grenzen erkennen und sollte dem Patienten gegenüber so ehrlich sein, dass er ihn auf die Grenzen der Medizin hinweist. Dies beinhaltet (auch wenn es schwerfällt) die Erkenntnis, dass mit den heutigen Möglichkeiten nicht immer alle Beschwerden komplett beseitigt werden können. Der Mensch ist nun mal ein fragiles Gebilde und mit dem Alter wird man meistens nicht gesünder (wobei Dank der wissenschaftlich begründeten Medizin die Lebenserwartung und -qualität so hoch ist wie noch nie). Was ich NIE machen würde: Chronisch kranke Patienten per Internetforen ferndiagnostizieren. Bücher und Artikel schreiben bzw. veröffentlichen, ohne den Inhalt von anderen Ärzten/Wissenschaftlern gegenlesen und kritisch überprüfen zu lassen. Im Internet mit Therapien werben, deren Nutzen nicht belegt sind. Gruß an Sie, Herr Dr./Univ. Autónoma de Centro América GERHART JOHANNES REX./Es verbleibt Ihr Dr. med. (Medizinische Hochschule Hannover) Frank Bollig.

Dr. Rex

Antwort vom Autor am 13.07.2013
Dr. univ.a.c.a. G. Rex

Lieber Kollege Dr. med. (Medizinische Hochschule Hannover) Frank Bollig, im Ergebnis vertrösten Sie die von chron.Borreliose betroffenen Leser Ihrer Zeilen darauf, dass man halt mit der Krankheit leben müsse wenn man mit den üblichen Methoden nicht wirklich helfen kann. Toll! Zu ihren Unterstellungen: die meisten meiner Patienten, die Bewertungen bei Jameda geschrieben haben, kann man anschreiben und nachfragen. Was sollen diese Vorwürfe. Auch Ferndiagnosen stelle ich nicht, selbst wenn Ihnen eine Antwort auf einen Beitrag diesen Eindruck macht. Sie suchen und konstruieren sich was zurecht und rechtfertigen Ihre bissigen Kommentare mit ihrer doch so herausragenden \"Wissenschaftlichkeit\". Ich weiß nicht, welches Ihre wahren Motive sind, sich hier und andernorts im Internet so giftig gegen Kollegen und Heilprakter auszulassen. Was auch immer: Sie wollen einfach angreifen und es scheint Ihnen ganz egal zu sein, ob ich nicht wirklich eine Möglichkeit gefunden zu habe, den Patienten zu helfen. Von mir aus regen Sie sich weiter auf. Ich steige aus der Diskussion mit Ihnen aus. Alles Gute, lieber Herr Dr.(Medizinische Hochschule Hannover) Frank Bollig. Damit verbleibe ich ebenso Ihr Dr./Univ. Autónoma de Centro América Gerhart Johannes Rex

10.07.2013 - 18:33 Uhr

Sehr geehrter Herr Rex, ich hätte ein paar...

von Dr. med. Frank Bollig

... Fragen an Sie mit der Bitte um eine konkrete und korrekte Antwort: 1. Wofür steht Dr. univ. a. c. a.? 2. Haben Sie Medizin studiert? Wenn ja, wo? 3. Wie diagnostizieren Sie eine chronische Borreliose, wenn keine Borrelien-Antikörper nachweisbar sind? Ist die entsprechende Methode wissenschaftlich untersucht? 4. Warum kündigen Sie im Juli 2011 werbewirksam ein Buch an, welches zwei Jahre später immer noch nicht erschienen ist? Zu den drei "Irrtümern" über Borreliose: 1. Ich kenne keinen ärztlichen Kollegen, der behauptet, es gäbe keine chronische Borreliose. Allerdings wird die chronische Borreliose in ihrer Häufigkeit sicherlich überschätzt (vor allem unter Patienten). 2. Die Sensitivität von IgG Antikörpern mittels 'Line Immunoblot' bei chronischer Borreliose (Stadium III) beträgt - je nach Literatur und Art des Blots - ca. 95 - 100 %. Das heißt, ein negatives Testergebnis macht eine chronische Borreliose sehr unwahrscheinlich. 3. Wie schon Herr Elz-Fianda hier geschrieben hat: Es gibt keine Therapie, die das Immunsystem spezifisch gegen Borrelien aktiviert. Wie soll das funktionieren? P.s. Liebe Patienten, die Ihr hier nach Hilfe sucht. Für bestimmte Symptome (Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Lähmungserscheinungen, Entzündungen der Haut, etc.) gibt es leider mannigfaltige Ursachen (z. B. Autoimmunerkrankungen, Rheuma, Infektionen mit Duzenden von Krankheitserregern, neurologische und psychische Erkrankungen, Bluterkrankungen, Tumoren, Hormonstörungen, etc.). Es ist manchmal ein sehr langer und mühsamer Weg, die richtige Ursache zu finden. Wenn mit der Westernblot (Immunoblot) Methode keine IgG Borrelien Antikörper gefunden werden können, ist eine chronische Borreliose - die sich über mehrere Jahre entwickelt hat - ziemlich unwahrscheinlich. Man kann sie nicht zu 100 % ausschließen, aber andere Ursachen der Beschwerden sind deutlich wahrscheinlicher. Und es ist leider so - egal was einige Leute erzählen - das sich in manchen Fällen keine Ursache für die Beschwerden finden lässt. Meine Empfehlung wäre, sich die Mühe zu machen, einen guten Facharzt(ärztin) für Innere Medizin/Allgemeinmedizin oder Neurologie zu suchen (ja, die gibt es auch noch........Sogar die, die sich ein bisschen Zeit nehmen). Mit freundlichen Grüßen, Dr. med. Frank Bollig

Dr. Rex

Antwort vom Autor am 11.07.2013
Dr. univ.a.c.a. G. Rex

Sehr geehrter Herr Bollig, selbstverständlich beantworte ich Ihre Fragen: 1. Dr. univ. a.c.a. steht für Dr. /Univ. Autónoma de Centro America 2. Ich habe an der Universidad Autónoma de Centro América in Costa Rica Medizin studiert und bin in selbstverständlich in Costa Rica, Deutschland und Österreich als Arzt voll approbiert, mit umfangreichen Zusatzausbildungen in Deutschland, die Sie auch hier bei Jameda nachlesen könnten. Das stand dort auch schon bevor Sie hier öffentlich Ihre klugen Fragen stellten und offensichtlich nicht zutreffende Behauptungen über Borreliose öffentlich machen (s.u.). 3. Ich diagnostiziere in der Regel keine chronische Borreliose, sondern übernehme diese Diagnose von den Vorbefunden, die meine Patienten mitbringen. Die Diagnose Neuroborreliose verwende ich nur, wenn entsprechenden Krankhausentlassungsberichte diese Diagnose nach erfolgten Liquoruntersuchungen verwenden. Ansonsten verwende ich lieber beschreibende Diagnosen wie „Chron. Schmerzsyndrom am Bewegungsapparat“. 4. Ich habe erst ein anderes Buch veröffentlicht, weil es sich so ergeben hat (Die RexDiät, ISBN 978-3000414657). Zu Ihren Anmerkungen zu meinem Artikel: Drei Irrtümer über Borreliose: 1. Sie irren sich, es gibt offenbar genug Ärzte, die an der Existenz der chron. Borreliose zweifeln. Die Patienten berichten häufig darüber, dass ihnen von Ärzten gesagt worden sei, es gebe so etwas wie eine chronische Borreliose nicht. Übrigens wird das von Betroffenen auch in Kommentaren zu meinem Artikel erwähnt. Das stand dort auch schon bevor Sie Ihren diesbezüglichen Irrtum verkündeten. 2. Sie irren sich auch hinsichtlich Ihrer Meinung, es existiere keine chron. Borreliose ohne labortechnischen Nachweis. Es gibt sehr wohl Borreliose ohne bestätigende Laborbefunde. Die Fälle sind in der Literatur beschrieben. Siehe auch im Internet viele Beschreibungen dieses Phänomens, z.B. auch in der Ärztezeitung: www.aerztezeitung.de/ medizin/ krankheiten/ infektionskrankheiten/ zecken/ article/ 557503/ borreliose-verdacht-serologie-kann-taeuschen.html Darin und an vielen anderen Stellen können Sie auch nachlesen, welche wissenschaftlichen Nachweise einer chronischen Borreliose es gibt, wenn die üblichen Labornachweise versagen. Ich brauche Sie an dieser Stelle darüber nicht auszubilden. Googlen Sie einfach unter „Seronegative Borreliose“ und Sie erfahren eine Menge über dieses Thema. Es gibt dazu über 500 weitere Einträge bei Google! Zu Ihrem “ PS.: Liebe Patienten, die Ihr hier nach Hilfe sucht: es gibt viele Ursachen für bestimmte Symptome…“ Das ist, mit Verlaub gesagt, eine schlichte Binsenweisheit. Wer in meine Praxis kommt wurde bereits umfassend schulmedizinisch abgeklärt und es konnte nicht geholfen werden. Viele bringen dicke Stapel Vorbefunde und eine Leidensgeschichte über viele Jahre mit. Wenn umfassende schulmedizinische Abklärung noch nicht erfolgt ist, lege ich Wert darauf, dass dies geschieht und verweise zu diesem Zweck weiter an die entsprechenden Fachkollegen. Wer aber will mir einen Vorwurf machen, wenn meine Methode Menschen hilft, denen sonst nicht zu helfen war? Sie etwa, Herr Bollig? Zu Ihrer Belehrung: „Es gibt keine Therapie, die das Immunsystem spezifisch gegen Borrelien aktiviert, wie soll das gehen?“. Nun, ich verstehe, was Sie meinen. Doch was sonst ist geschehen, wenn bei anerkannt nachgewiesenen schwersten Borreliosen, die Symptome vollkommen verschwinden, nach einer Reizbehandlung (Symptomspiegelung, körperlicher und psych. Feldausgleich) wie ich sie auf meiner Homepage erkläre und in meiner Praxis durchführe? Was sonst als das wieder seine Funktion voll aufnehmende Immunsystem soll Ihrer Meinung nach die auf die Behandlung eingetretene dauerhafte Beschwerdefreiheit dieser Menschen erklären? Sie werden wahrscheinlich „Placebo-Effekte“ anführen, weil Sie sich darüber im Internet schon ausgelassen haben. Wie erklären sie dann dass alle vorangegangen vielfältigen anderen Therapieversuche bei diesen Patienten keine solchen „Placebo-Effekte“ hatten? Sie wollen sich vielleicht die kleine Mühe machen und bei meinen Bewertungen bei Jameda nachlesen. Immerhin halte ich den dortigen Spitzenplatz der fast 1000 deutschen homöopathischen Privatärzte. Vielleicht möchten Sie, lieber Kollege Bollig, mir hier auch „konkret und korrekt“, wie Sie es von mir verlangt haben, öffentlich sagen, „ob und wo Sie Medizin studiert haben“, wo Sie arbeiten und vielleicht auch interessanterweise was Sie bei chronischer Borreliose leisten können? Wo berichten Ihre Patienten über Heilerfolge? Dafür würde ich Ihnen selbstverständlich gerne meine Anerkennung zollen. Bin gespannt. Bis dahin bleibe ich mit freundlichen kollegialen Grüßen DR. /Univ. Autónoma de Centro América GERHART JOHANNES REX – ARZT HOMÖOPATHIE PHYSIKALISCHE THERAPIE CHIROTHERAPIE etc…

03.07.2013 - 14:02 Uhr

Lieber Herr Kollege Elz-Fianda, warum schreiben...

von Dr. univ.a.c.a. G. Rex

... Sie so abwertend über meine Behandlungsweisen, die Sie gar nicht kennen? Gibt mir der nachgewiesene Erfolg in den Patientenberichten bei Jameda nicht recht? Welche Hilfe haben Sie den Betroffenen zu bieten?

Dr. Rex

Antwort vom Autor am 13.12.2013
Dr. univ.a.c.a. G. Rex

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17.06.2013 - 16:54 Uhr

Mich würde es interessieren, wo ich ihr buch...

von Patricia

... kaufen kann bzw. wie es heißt???

Dr. Rex

Antwort vom Autor am 03.07.2013
Dr. univ.a.c.a. G. Rex

Es hat sich so ergeben, dass ich erst ein anderes Buch herausgegeben habe (\"Die RexDiät\"). Das Erscheinen des Borreliosebuches hat sich daher verzögert. Falls Sie sich für meine Heilmethode interessieren: www.rexmedizin.de oder ggfs. geheilte Patienten anschreiben, die Bewertungen bei Jameda.de veröffentlich haben.

30.05.2013 - 20:08 Uhr

Würden Sie bei einer frischen Infektion...

von Sandra

... (innerhalb der ersten 4 Wochen) in jedem Fall eine Antibiotikagabe empfehlen? Oder kann der Körper bei entsprechender Stimulierung des Immunsystems die Borrelien auch ohne die Einnahme eines Antibiotikums abtöten? Wie stehen Sie zu dem von Wolf-Dieter Storl veröffentlichten Buch 'Borreliose natürlich heilen'? Mit freundlichen Grüßen Sandra

Dr. Rex

Antwort vom Autor am 03.07.2013
Dr. univ.a.c.a. G. Rex

Hallo Sandra, zweimal \"ja\": 1. Ich empfehle bei einer frischen Borreliose eine einmalige Antibiotikatherapie 2. Borreliose ist alternativ heilbar. Allerdings kenne ich die von Ihnen genannte Methode nicht, sondern habe nur Erfahrungen mit meiner eigenen Heilweise. Mit freundlichen Grüßen Dr. univ. Gerhart Rex

08.04.2013 - 09:13 Uhr

Bei meiner Tochter wurde letztes Jahr im Juli...

von M S.

... Borreliose festgestellt. Antibiothika-Behandlung erfolgte über Tropf (5 Tage) und Oral (14 Tage). Bluttest Mitte August war negativ auf Borrelien. Nun meine Frage. Muss der Bluttest nochmal durchgeführt werden oder ist die Borreliose vollständig ausgeheilt, wenn der Test nach der Behandlung ok war?

Dr. Rex

Antwort vom Autor am 24.05.2013
Dr. univ.a.c.a. G. Rex

Ob die Borreliose ausgeheilt ist, kann man nicht auf Grund von Laborergebnissen feststellen.

03.04.2013 - 14:15 Uhr

bei mir wurde 1998 eine Borreliose festgestellt....

von Elke

... wurde danach 14 Tage behandelt. Seitdem ist mein IGM Titer positiv und mein IGG Titer negativ, was ja eigentlich umgekehrt sein soll. Alle anderen Banden im Westernblot sind neg.ausser IGM OSPC . Kein Arzt kann mir sagen ob die Borreliose abgeheilt ist. Wissen Sie vielleicht eine Antwort darauf? Vielen Dank Mit freundlichen Grüßen Elke

Dr. Rex

Antwort vom Autor am 24.05.2013
Dr. univ.a.c.a. G. Rex

Hallo Elke, Laborergebnisse können nicht Aufschluss geben über die Ausheilung der Borreliose. Mit freundlichem Gruß Dr. univ. Gerhart Rex

21.03.2013 - 03:09 Uhr

Ich bin selber betroffen, gerne würde ich von...

von Servus

... Ihnen mehr erfahren über Ihre Behandlung!

Dr. Rex

Antwort vom Autor am 28.03.2013
Dr. univ.a.c.a. G. Rex

www.rexmedizin.de

18.03.2013 - 12:07 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Rex, ich danke Ihnen sehr...

von Renate

... für die Beantwortung meiner Frage am 27.02.13 und bedauere, dass ich so weit entfernt von Ihrer Praxis meinen Wohnort habe. Ich hoffe, dass ich auch hier einen kompetenten Therapeuten finde. Freundliche Grüße Renate

Dr. Rex

Antwort vom Autor am 20.03.2013
Dr. univ.a.c.a. G. Rex

Meine besten Wünsche begleiten Sie! Freundlichen Gruß Dr. univ. Gerhart Rex

03.11.2012 - 14:16 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Rex, ich wurde 2001 durch...

von Renate Nitz

... einen Zeckenstich mit Borrelien infiziert. Die Zecke hatte ich nicht bemerkt. Der ständig größer werdende Pickel führte mich zum Hautarzt, Keine der verordneten Salben half, bis endlich nach Wochen eine Gewebeprobe entnommen wurde. Zeitgleich mit dem Ergebnis, nämlich Borrelieninfektion, erschien das EM. Dann bekam ich sofort 14 Tage 200mg Doxycyclin. BE auf Antikörper war negativ. Die infizierte Stelle heilte schnell ab, nach Wochen erneut BE, wieder Antikörper negativ. Ich vergaß das Ereignis, Nach etwa 5 Jahren begannen mich die seltsamsten Symptome zu nerven, wie Kribbeln im re. Knöchelbereich über Wochen, häufige Schwellung der Lymphknoten oder Speicheldrüsen unter dem Kinn, Augenbrennen. Facharztkonsultationen ohne Befund. Häufig hatte ich großes Abgeschlagenheitsgefühl, ohne körperliche Anstrengungen, Nachtschweiß wie im Klimakterium. Letztes Jahr üble Schmerzen im LWS Bereich mit Ausstrahlung ins rechte Bein. MRT zeigte degenerative Veränderungen, ich bin 68 Jahre alt, aber rechtfertigten diese solche Schmerzen? Eine Schmerztherapie stationär half mir für kurze Zeit. Dann begann die linke Schulter plötzlich über Wochen zu schmerzen. Schmerzmittel halfen da auch kaum.Nach Wochen war der Schmerz plötzlich weg. So kann ich noch mehrere Beschwerden schildern (z.B. Schmerzen in den Händen, Carpaltunnels., z.Z. starke Schmerzen Sehne am li. Hüftgelenk).Cortisonspritzen beim Orthopäden verschlimmerten die Schmerzen, ebenso Impfungen gegen FSME und auch Grippe machten mich krank. Wenn ich bei den Ärzten nur leise erwähnte, dass ich eine nachgewiesene Borrelieninfektion hatte, aber nie Antikörper entwickelt habe, wurde nur abgewunken. Chronische Borreliose ohne Antikörpernachweis gibt es nicht, wurde mir entgegnet! Ich hätte gern Ihre Meinung zu meinen Problemen und eventuell einen Rat, was immer ich noch tun könnte.

Dr. Rex

Antwort vom Autor am 27.02.2013
Dr. univ.a.c.a. G. Rex

Es gibt nachweisbare Fälle von Borreliose ohne Antikörpernachweis. Sie sind einer dieser Fälle. Selbstverständlich haben Sie recht, Ihr Alter hat mit Ihrem Krankheitsbild rein gar nichts zu tun! Was Sie noch tun können, steht auf www.rexmedizin.de

07.10.2012 - 17:22 Uhr

Ich bin an weiteren Informationen zu dieser...

von Friedrich Kniest

... Krankheit interessiert. Bin seit mehr als 10 Jahren infiziert. Ist eine Behandlung in einem spezialisierten Krankenhaus sinnvoll?

Dr. Rex

Antwort vom Autor am 27.02.2013
Dr. univ.a.c.a. G. Rex

Lieber Herr Kniest, bitte lassen Sie sich darüber in dem Krankenhaus Ihrer Wahl informieren, ob es alternative Behandlungen anbietet und ob es Erfolgsnachweise gibt.

03.08.2011 - 23:36 Uhr

Liebe Frau Zacharias, die Diagnose der...

von Dr. (Univ.A..) G. Rex

... Neuroborreliose überlasse ich Neurologen ebenso wie die differentialdiagnostische Abgrenzung zur MS. Solange die neurologische Abklärung nicht abgeschlossen ist, diagnostiziere ich nach dem klinischen Bild allenfalls den "Verdacht auf ...". Meine Behandlung richtet sich nach den jeweiligen, individuellen, aktuellen Beschwerden und kann auf meiner Internetseite nachgelesen werden. www.jameda.de/Dr-Rex Liebe Frau Lindow, viele teilen mit Ihnen die traurigen Erlebnisse, die Sie schildern. Chronische Borreliose ist oft heilbar und ich wünsche Ihnen, dass Sie den für Sie richtigen Weg finden. Liebe Frau Jürschik-Busbach, vielen Dank für Ihre freundlichen Worte und die interessanten Hinweise. Zunächst wird ein anderes Buch in diesem Herbst erscheinen, dann im Frühjahr 2012 das Buch über die Chronische Borreliose und die Heilung dieser Erkrankung mit Schilderung der Heilungsmechanismen und vielen Fallbeispielen. Ich bitte die Leser/innen, zukünftige Anfragen direkt an rex-medizin@gmx.de zu senden, damit eine zügige Beantwortung gewährleistet ist. Ihr Dr. univ. a.c.a. G. Rex

Dr. Rex

Antwort vom Autor am 27.02.2013
Dr. univ.a.c.a. G. Rex

Siehe oben!

25.07.2011 - 22:23 Uhr

Sehr geehrter Herr Dr. Rex, nun würde mich...

von Jutta Zacharias

... interessieren, wie diagnostizieren Sie denn eine Neuroborreliose - wie nehmen Sie eine differentialdiagnostische Abgrenzung bzgl. MS vor? Und wie behandeln Sie dann die von Ihnen diagnostizierte Neuroborreliose? Mit freundlichen Grüßen Jutta Zacharias

Dr. Rex

Antwort vom Autor am 27.02.2013
Dr. univ.a.c.a. G. Rex

Liebe Frau Zacharias, die Diagnose der Neuroborreliose überlasse ich Neurologen ebenso wie die differentialdiagnostische Abgrenzung zur MS. Solange die neurologische Abklärung nicht abgeschlossen ist, diagnostiziere ich nach dem klinischen Bild allenfalls den \\\"Verdacht auf ...\\\". Meine Behandlung richtet sich nach den jeweiligen, individuellen, aktuellen Beschwerden und kann auf meiner Internetseite nachgelesen werden. www.jameda.de/Dr-Rex

16.07.2011 - 10:31 Uhr

Lieber Herr Kollege Elz-Fianda, warum schreiben...

von Dr. (Univ. A..) G. Rex

... Sie so abwertend über meine Behandlungsweisen, die Sie gar nicht kennen? Der Nutzen meiner Behandlungen ist belegt. Lesen Sie die Patientenberichte unter Jameda.de. Wie schaut es in dieser Hinsicht bei Ihnen aus? Mit freundlichen kollegialen Grüßen G. Rex

Dr. Rex

Antwort vom Autor am 28.03.2013
Dr. univ.a.c.a. G. Rex

Siehe oben!

08.07.2011 - 16:02 Uhr

Ich habe eine chronische Borreliose,in Leipzig...

von Christa lindow

... wurde jetzt ein Gutachten erstellt,in dem behauptet wird das es diese Krankheit nie gab.Die Ärzte die mich 1999 über 3 Wochen mit Rocephin behandelt haben,hätten das getan aus Vorsorge und um etwaigen Unterlassungsvorwürfen entgegenzutreten,nicht aus Überzeugung(Wortlaut aus dem Gutachten,das von einem Prof unterzeichnet wurde) Ich finde diese Aussagen als eine Frechheit,es werden auch alle Ärzte die die Borreliose als chronisch eingestuft haben und mich darauf behandeln als LÜGNER hingestellt.Das gesamte Gutachten wurde aus Fachliteratur abgeschrieben und ist durch kein Laborwert bewiesen.Die Laborwerte werden hier in einer Zeile beschrieben,das wichtigste wurde weggelassen.Eine andere Begründung das es keine Borreliose war,die Behandlung von 3 Wochen hat keinen Erfolg gebracht.Habe mir danach einen Arzt gesucht,der ein sehr gutes Fachwissen hatte,er behandelte 6 Wochen mit Rocephininfusionen danach noch Tabletten und mir ging es wesendlich besser.Leider ist dieser Arzt dann in Rente aber ich habe wieder einen sehr guten Arzt gefunden.All das was von 1999 bis 2001 versäumt wurde merke ich heute und das ist nur noch mit Fentanyl 75ug/h zu ertragen und wenn garnichts meht geht hilft noch Iboprofen 800mg Es wär gut wenn es mehr Ärzte gäbe,die einem GLAUBEN und diese Krankheit nicht nur nach der Schulmedizin behandeln,denn dort steht"Gebissen werden,einen roten Kreis,behandeln und wieder gesund"aber selten ist es so.Dann kommt ersteinmal,Simulant oder das ist psychosomatisch,da kann man nichts machen,gehen sie zum Neurologen der kann helfen.Alle die eine chronische Borreliose haben kennen das,von einem zum nächsten Arzt und die Komentare die kommen auch.

Dr. Rex

Antwort vom Autor am 28.03.2013
Dr. univ.a.c.a. G. Rex

Ja, viele Menschen erleben leider das, was Sie schildern. Vielleicht finden Sie Mut, wenn Sie die Berichte der Borreliose - Patienten in meinem Profil bei Jameda.de lesen! Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass auch Sie einen Behandler finden, der Ihnen helfen kann!

07.07.2011 - 23:28 Uhr

Vieles von dem oben gesagten stimmt, aber: "-...

von Joachim Elz-Fianda

... geeignete komplementäre Heilbehandlung -" lässt mich aufhorchen. Achtung ! Hier ist die Eintrittspforte für teure wirkungslose Scheintherapien ohne belegbaren Nutzen. Sicher haben viele dieser komplementären Behandlungen angenehme Nebeneffekte im unterschied zu Antibiotika mit ihren Nebenwirkungen. Aber es gibt bisher KEINE Möglichkeit, das Immunsystem gezielt gegen Borrelien zu aktivieren. Sonst gäbe es auch schon eine Impfung. Eine "Immunstarre" gibt es nicht. Menschen, bei denen das Immunsystem versagt, brauchen intensivmedizinische Krankenhausbehandlung. Statt hier viel Geld für fraglichen Erfolg auszugeben, kann man/frau einfach auch mehr in gute, hochwertige Lebensmittel und schöne Urlaubsorte investieren, ab und zu in die Sauna gehen und sich mit Birkenzweigen abklopfen lassen.

Dr. Rex

Antwort vom Autor am 06.11.2012
Dr. univ.a.c.a. G. Rex

Lieber Herr Kollege Elz-Fianda, warum schreiben Sie so abwertend über meine Behandlungsweisen, die Sie gar nicht kennen? Der Nutzen meiner Behandlungen ist belegt. Und durch Heilerfolge belegt. wenn ein Patient beschwerdefrei geworden ist, dann ist das der Beweis, dass das IMMUNSYSTEM GEZIELT GEGEN BORRLIEN AKTIVIERT WURDE! Die IMMUNSTARRE bezeichnet kein Versagen des Immunsystems sondern nur eine ungenügende Teilleistung desselben. Lesen Sie beispielsweise die Beschreibung der Rexmedizin und nicht zuletzt die Patientenberichte unter unter meinem Profil bei Jameda. Wie schaut es in dieser Hinsicht bei Ihnen aus? Ich verstehe ja, dass auch Sie nicht alles wissen können, aber warum verkünden Sie dann solche Urteile? Und zuguterletzt: Wer heilt hat Recht! Mit freundlichen kollegialen Grüßen G. Rex

07.07.2011 - 17:05 Uhr

Sehr geehrter Dr. Rex, Sie sprechen mir und...

von Birgit Jürschik-Busbach

... vielen hunderttausenden Betroffenen aus der Seele. Ich habe zeitweise in den USA gelebt und 3 Jahre die Hintergründe für das hartnäckige Leugnen einer chronischen Borreliose recherchiert (IDSA-Leitlinien). Immer wieder stützt man sich auf die US-Leitlinien der IDSA bzw. lehnt sich an diese an. Kaum jemand hier scheint zu wissen, dass 9 der 14 Leitlinienautoren ihre Zuwendungen von Versicherungskonzernen wie Aetna, Prudential etc. geheim gehalten hatten. Wir sprechen hier also nicht von evidence-based medicine sondern leider von insurance-based medicine. US-Krankenversicherungen sind allesamt hocherfreut, dass die IDSA es ihnen schriftlich gab: Nach 28 Tagen ist jede Borreliose, egal in welchem Stadium und egal, ob Ko-Infektionen bestehen oder nicht, geheilt. Weiterhin bestehende Beschwerden sind dem autoimmunen Post-Lyme Syndrom zuzuordnen, für das bis heute jeglicher Nachweis fehlt. Alle Hintergründe und Fakten sind im Buch Die verschwiegene Epidemie zu finden (inkl. über 40 Seiten Referenz- und Literaturverzeichnis). Ihr Buch wird dringend gebraucht! Wann ist mit dem Erscheinen zu rechnen? Vielen Dank für Ihr Engagement! Mit freundlichen Grüßen Birgit Jürschik-Busbach http://www.verschwiegene-epidemie.de

Dr. Rex

Antwort vom Autor am 27.02.2013
Dr. univ.a.c.a. G. Rex

Liebe Frau Jürschik-Busbach, vielen Dank für die Informationen. Ich werde Sie über meine Veröffentlichungen auf jameda.de auf dem Laufenden halten. MfG Ihr Dr. univ. G. Rex


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