Hallo, mir wurden am 11.12.25 die oberen und unteren komplett durchgebrochenen Weisheitszähne inner
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Hallo,
mir wurden am 11.12.25 die oberen und unteren komplett durchgebrochenen Weisheitszähne innerhalb 5min ohne schneiden und nähen gezogen.
Ich hatte nie Schmerzen, und geschwollen war auch nichts.
Jetzt sind 11 Tage vergangen, und das Loch ist noch immer nicht zu.
Ich habe auch noch eine belegte Zunge, und ganz komischen zähen Speichel, den man kaum runterschlucken kann, und wenn ich spucken muss, ist mein Speichel braun.
Im Internet steht dass nach 10 Tagen die Wundränder geschlossen sein sollten, aber ich sehe noch immer das Blutgerinnsel (was eigentlich ja auch schon weg sein sollte)
Mache mir Sorgen das die Wunde noch immer offen ist, da ich auch kein Fibrin sehe, und Angst das am Tag 11 noch was schiefgehen kann.
mir wurden am 11.12.25 die oberen und unteren komplett durchgebrochenen Weisheitszähne innerhalb 5min ohne schneiden und nähen gezogen.
Ich hatte nie Schmerzen, und geschwollen war auch nichts.
Jetzt sind 11 Tage vergangen, und das Loch ist noch immer nicht zu.
Ich habe auch noch eine belegte Zunge, und ganz komischen zähen Speichel, den man kaum runterschlucken kann, und wenn ich spucken muss, ist mein Speichel braun.
Im Internet steht dass nach 10 Tagen die Wundränder geschlossen sein sollten, aber ich sehe noch immer das Blutgerinnsel (was eigentlich ja auch schon weg sein sollte)
Mache mir Sorgen das die Wunde noch immer offen ist, da ich auch kein Fibrin sehe, und Angst das am Tag 11 noch was schiefgehen kann.
Hi, keine Sorge. Die Wundheilung klingt nicht ungewöhnlich. Die Wundränder fallen ein, das Loch schließt sich langsam vom Grund aus. Falls Sie mit Chlorhexamed spülen (Zungenbelag), stoppen Sie dies nun (Umstellung auf normale Mundspülung, bevorzugt ohne Alkohol). Zungenreiniger aus der Drogerie besorgen, 30 sekunden Zunge mit Zungengel oder Zahnpasta einschmieren, von hinten nach vorne mit Zungenreiniger morgens und abends säubern.
Vielen Dank für Ihre Anfrage und die genaue Beschreibung – das hilft sehr bei der Einschätzung!
Zunächst einmal vorweg: Der Verlauf, den Sie schildern, klingt nicht automatisch nach einer Komplikation, auch wenn er im ersten Moment beunruhigend wirken kann.
Nach einer Zahnentfernung – auch bei unkompliziertem Ziehen wie bei Ihnen – verläuft die Heilung in mehreren Phasen. Dass das „Loch“ nach 11 Tagen noch sichtbar ist, ist in vielen Fällen völlig normal. Das Zahnfach (Alveole) schließt sich nicht innerhalb von 10 Tagen komplett, sondern braucht oft mehrere Wochen, bis es sich von oben sichtbar verschließt.
Das von Ihnen beobachtete Blutgerinnsel ist dabei sogar wichtig, da es die Wundheilung schützt. Es kann durchaus länger bestehen bleiben oder sich nur langsam umwandeln – das ist kein schlechtes Zeichen.
Zu Ihren weiteren Beobachtungen:
Belegte Zunge & zäher Speichel:
Das kommt nach Eingriffen im Mund gar nicht so selten vor. Ursachen können eine veränderte Mundflora, weniger Kauen, Schonhaltung oder auch eine vorübergehend reduzierte Speichelqualität sein.
Bräunlicher Speichel:
Häufig handelt es sich dabei um alte Blutreste, die sich mit Speichel vermischen. Das kann gerade in der Heilungsphase noch auftreten.
Kein sichtbares Fibrin:
Fibrin (dieser weißlich-gelbliche Belag) ist nicht immer deutlich erkennbar – besonders, wenn die Wunde eher „trocken“ aussieht oder sich schon in einer fortgeschritteneren Heilungsphase befindet.
Wichtig ist die Frage: Haben Sie Schmerzen, starken Mundgeruch oder eine zunehmende Verschlechterung?
Das wären typische Warnzeichen für eine sogenannte Alveolitis („trockene Alveole“). Da Sie aber schreiben, dass Sie keine Schmerzen hatten, spricht das klar gegen eine solche Komplikation.
Wann sollten Sie zur Kontrolle gehen?
Wenn neue oder zunehmende Schmerzen auftreten
Wenn eine deutliche Schwellung entsteht
Wenn starker unangenehmer Geruch/Geschmack dazukommt
Oder wenn Sie sich weiterhin unsicher fühlen
Was Sie aktuell tun können:
Mundhygiene vorsichtig, aber gründlich fortführen
Optional mit einer milden Mundspüllösung (z. B. Chlorhexidin – kurzfristig) unterstützen
Viel trinken, um den zähen Speichel zu verbessern
Zunge vorsichtig reinigen
Insgesamt wirkt Ihr Heilungsverlauf nach Ihrer Beschreibung eher unauffällig verzögert, aber noch im normalen Rahmen.
Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, ist eine kurze Kontrolle beim Zahnarzt jederzeit sinnvoll – oft reicht schon ein kurzer Blick zur Beruhigung.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Möller, Dr. Jarry und Team
Zunächst einmal vorweg: Der Verlauf, den Sie schildern, klingt nicht automatisch nach einer Komplikation, auch wenn er im ersten Moment beunruhigend wirken kann.
Nach einer Zahnentfernung – auch bei unkompliziertem Ziehen wie bei Ihnen – verläuft die Heilung in mehreren Phasen. Dass das „Loch“ nach 11 Tagen noch sichtbar ist, ist in vielen Fällen völlig normal. Das Zahnfach (Alveole) schließt sich nicht innerhalb von 10 Tagen komplett, sondern braucht oft mehrere Wochen, bis es sich von oben sichtbar verschließt.
Das von Ihnen beobachtete Blutgerinnsel ist dabei sogar wichtig, da es die Wundheilung schützt. Es kann durchaus länger bestehen bleiben oder sich nur langsam umwandeln – das ist kein schlechtes Zeichen.
Zu Ihren weiteren Beobachtungen:
Belegte Zunge & zäher Speichel:
Das kommt nach Eingriffen im Mund gar nicht so selten vor. Ursachen können eine veränderte Mundflora, weniger Kauen, Schonhaltung oder auch eine vorübergehend reduzierte Speichelqualität sein.
Bräunlicher Speichel:
Häufig handelt es sich dabei um alte Blutreste, die sich mit Speichel vermischen. Das kann gerade in der Heilungsphase noch auftreten.
Kein sichtbares Fibrin:
Fibrin (dieser weißlich-gelbliche Belag) ist nicht immer deutlich erkennbar – besonders, wenn die Wunde eher „trocken“ aussieht oder sich schon in einer fortgeschritteneren Heilungsphase befindet.
Wichtig ist die Frage: Haben Sie Schmerzen, starken Mundgeruch oder eine zunehmende Verschlechterung?
Das wären typische Warnzeichen für eine sogenannte Alveolitis („trockene Alveole“). Da Sie aber schreiben, dass Sie keine Schmerzen hatten, spricht das klar gegen eine solche Komplikation.
Wann sollten Sie zur Kontrolle gehen?
Wenn neue oder zunehmende Schmerzen auftreten
Wenn eine deutliche Schwellung entsteht
Wenn starker unangenehmer Geruch/Geschmack dazukommt
Oder wenn Sie sich weiterhin unsicher fühlen
Was Sie aktuell tun können:
Mundhygiene vorsichtig, aber gründlich fortführen
Optional mit einer milden Mundspüllösung (z. B. Chlorhexidin – kurzfristig) unterstützen
Viel trinken, um den zähen Speichel zu verbessern
Zunge vorsichtig reinigen
Insgesamt wirkt Ihr Heilungsverlauf nach Ihrer Beschreibung eher unauffällig verzögert, aber noch im normalen Rahmen.
Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, ist eine kurze Kontrolle beim Zahnarzt jederzeit sinnvoll – oft reicht schon ein kurzer Blick zur Beruhigung.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Möller, Dr. Jarry und Team
Hallo,
wird ein Zahn entfernt, entsteht ein Loch im Knochen . So wie ein Knochenbruch dauert auch die Abheilung rund 3 Monate . Solange keine Schmerzen auftreten oder Schwellungen sind reicht es wenn Sie den Wundbereich möglichst inRuhe lassen un vorsichtig reinigen
wird ein Zahn entfernt, entsteht ein Loch im Knochen . So wie ein Knochenbruch dauert auch die Abheilung rund 3 Monate . Solange keine Schmerzen auftreten oder Schwellungen sind reicht es wenn Sie den Wundbereich möglichst inRuhe lassen un vorsichtig reinigen
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