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Hypnose, gerade in Kombination mit Verhaltenstherapie, kann ein sehr mächtiges Werkzeug für Heilung und nachhaltige Veränderung sein. Aufmerksames, aktives Zuhören und Vertrauen sind die Basis für eine individuell abgestimmte Therapie.

Weiterbildungen und Tätigkeitsschwerpunkte

  • Hypnose-Therapie
  • Kognitive Verhaltenstherapie
  • Traumatherapie
  • Sportpsychologe

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    Bismarckstraße 9a, Solingen

    Praxis für Psychotherapie und Hypnose

Praxis

Peter Große-Hering
Praxis für Psychotherapie und Hypnose

Bismarckstraße 9a, 42659 Solingen

Privatpraxis

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3 beantwortete Fragen von Patient:innen auf jameda

Wie lange dauert es normalerweise, bis man Fortschritte in der Therapie merkt, und wie wird dabei sichergestellt, dass die Behandlung effektiv ist?

Das ist sehr unterschiedlich – es hängt davon ab, worum es genau geht, welche Therapieform genutzt wird und wie regelmäßig man daran arbeitet. Trotzdem gibt es ein paar typische Muster:

Wie lange dauert es normalerweise, bis man Fortschritte merkt?
- Erste spürbare Veränderungen: Viele merken innerhalb von 2–6 Wochen erste Effekte – oft eher subtil (z. B. bessere Selbstwahrnehmung, etwas mehr Stabilität, weniger Grübeln, mehr Handlungsspielraum).
- Deutlichere, stabilere Fortschritte: Häufig nach 8–12 Wochen, besonders wenn die Therapie regelmäßig stattfindet und zwischen den Sitzungen geübt/umgesetzt wird.
- Nachhaltige Veränderung: Kann mehrere Monate dauern, vor allem bei lang bestehenden Problemen oder wenn parallel viel Stress/Belastung weiterläuft.

Wichtig: Fortschritt verläuft selten linear. Es gibt oft Phasen mit schnellen Verbesserungen, dann Plateaus oder auch mal vorübergehend mehr Symptome, wenn man schwierige Themen bearbeitet – das muss nicht “schlecht” sein, sondern kann bedeuten, dass sich etwas bewegt.

Wie wird sichergestellt, dass die Behandlung effektiv ist?
Gute Therapie arbeitet mit klaren Zielen und regelmäßigem Abgleich, ob man ihnen näherkommt:
- Konkrete Zielsetzung: Möglichst alltagsnah und überprüfbar. Beispiele: Panikattacken reduzieren, Schlaf verbessern, wieder arbeiten gehen, weniger Vermeidung, stabilere Beziehungen aufbauen. Bei Ängsten kann das auch sehr konkret sein: eine Prüfung bestehen (Prüfungsangst) oder einen bestimmten hochgelegenen Ort aufsuchen (Höhenangst).
- Messbare Fortschritte im Verlauf: Es wird geschaut, ob sich Symptome tatsächlich verändern – z. B. mehr symptomfreie Phasen, weniger/kurzere Anfälle, geringere Intensität, weniger Vermeidung oder schnelleres Beruhigen nach Triggern. Gerade bei Angst/Panik lässt sich das über Wochen gut vergleichen.
- Anpassung, wenn es nicht vorangeht: Wenn nach einigen Sitzungen keine spürbare Bewegung da ist, wird der Plan angepasst (Methode, Schwerpunkt, Übungen, Tempo) – statt einfach “weiterzumachen wie bisher”.

Wenn du nach 6–8 Sitzungen das Gefühl hast, dass du gar keinen Nutzen spürst (nicht mal mehr Klarheit, Hoffnung oder Struktur), ist es sinnvoll, das offen anzusprechen: Woran würden wir merken, dass es wirkt? Welche Zwischenziele haben wir? Was machen wir ab jetzt konkreter/anders? Das ist absolut legitim – und gehört zu guter Therapie dazu.

 Peter Große-Hering

Wann gehe ich zu einem Heilpraktiker für Psychotherpaie und wann zu einem Psychotherapeuten oder Psychologen.

Wenn du psychische Beschwerden hast, können Heilpraktiker für Psychotherapie (HP Psych), approbierte Psychotherapeuten und Psychologen gute Anlaufstellen sein – je nachdem, was du brauchst (Diagnostik, Therapie, Beratung), wie schnell du starten willst und wie das Ganze bezahlt werden soll.

Ein wichtiger Punkt aus der Psychotherapieforschung: Für den Erfolg ist die therapeutische Allianz (also menschliche Faktoren wie Vertrauen, gemeinsame Ziele und „man arbeitet gut zusammen“) ein sehr stabiler Wirkfaktor – und zwar über verschiedene Therapierichtungen hinweg (295 Studien mit mehr als 30.000 Patientinnen und Patienten). Praktisch heißt das: Neben Methode und Qualifikation ist entscheidend, ob du dich verstanden, sicher und gut begleitet fühlst – also ob die menschliche Ebene stimmt.

HP Psych kann gut passen, wenn du z. B. schnell einen Termin brauchst, eine eher ganzheitliche Sicht schätzt (Lebensumstände, Stress, Schlaf, Körper/Alltag, Ressourcen) und wenn du eine sehr individuelle, oft methodenübergreifende Arbeitsweise suchst – also weniger streng an ein festes Kassensetting gebunden, sondern eher das, was für dich persönlich stimmig ist (je nach Person, Ausbildung und Transparenz). Außerdem sind Sitzungen dort oft nicht starr getaktet – z. B. sind 60/75/90 Minuten oder andere Formate häufig leichter möglich (meist Selbstzahler). Gleichzeitig ist die Ausbildungslandschaft hier uneinheitlicher, daher: Qualifikation, Erfahrung, Transparenz und klare Grenzen bewusst prüfen.

Approbierte Psychotherapeuten sind oft besonders sinnvoll, wenn du eine Behandlung im gesetzlich geregelten Versorgungssystem möchtest (inkl. möglicher Kassenübernahme) und Wert auf standardisierte Ausbildung, Qualitätssicherung und Diagnostik legst. Sie arbeiten je nach Ausrichtung in anerkannten Verfahren (z. B. Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundiert, systemisch), und auch dort ist die Arbeit in der Praxis meist sehr individuell – nur der Rahmen ist stärker geregelt (z. B. Dokumentation, bestimmte Abläufe, Kontingente). Im GKV-Rahmen ist eine Einzelsitzung typischerweise 50 Minuten (Gruppe 100 Minuten).

Psychologen (Psychologiestudium, in der Regel Master oder Diplom) können – je nach Qualifikation – beraten, diagnostisch abklären und psychologisch unterstützen; für Psychotherapie als Kassenleistung ist in der Regel die Approbation entscheidend (und damit die Qualifikation als Psychotherapeut).

Ein guter Weg ist oft: Nimm ein Erstgespräch dort wahr, wo du zeitnah drankommst, und schau danach ehrlich: Stimmt die Chemie? Ist das Vorgehen klar? Hast du das Gefühl, ihr kommt gemeinsam voran? – und wechsle oder ergänze bei Bedarf, statt dich an eine einzige Schiene zu klammern.

 Peter Große-Hering
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Häufig gestellte Fragen