Ich verbinde klassische Kardiologie mit moderner Leistungs- und Präventionsmedizin.
Als leitender Facharzt für Kardiologie im Sportkardiologie-Zentrum Ruhr verfüge ich über eine spezialisierte Zusatzqualifikation in kardiovaskulärer Prävention, Sportkardiologie und Sportmedizin. Diese Kombination ist in Deutschland selten – und genau sie macht den Unterschied in der Betreuung aktiver Menschen.
Während die klassische Kardiologie vor allem Herzkrankheiten diagnostiziert und behandelt, setzt die kardiovaskuläre Prävention deutlich früher an: Sie identifiziert Risiken, bevor sie zu Erkrankungen werden. Dazu gehören Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Entzündungsmarker, genetische Faktoren, Stressbelastung und Bewegungsmuster. Meine Weiterbildungen befähigen mich, diese Faktoren nicht isoliert zu betrachten, sondern im Zusammenhang mit Leistungsfähigkeit, Training und Lebensstil.
Die Sportkardiologie erweitert diesen Ansatz um eine entscheidende Dimension: Sie beurteilt, wie sich Training, Wettkampf und Belastung konkret auf das Herz auswirken. Ein Sportlerherz ist kein „normales“ Herz – es passt sich an Volumen, Druck und Dauerbelastung an. Die Herausforderung besteht darin, gesunde Anpassung von beginnender Erkrankung zu unterscheiden. Genau hier liegt die Kernkompetenz dieser Zusatzqualifikation:
Echokardiographie, Belastungs-EKG, Spiroergometrie, Blutparameter und Rhythmusanalysen werden so interpretiert, dass sie sowohl medizinisch sicher als auch trainingsrelevant sind.
Die sportmedizinische Fortbildung ergänzt dies um die Fähigkeit, aus diesen Daten konkrete Trainings- und Belastungsempfehlungen abzuleiten:
Welche Intensitäten sind sicher?
Wo beginnt Überlastung?
Wie lässt sich Leistung steigern, ohne das Herz zu gefährden?
Und wie kehrt man nach Erkrankungen oder kardiologischen Eingriffen kontrolliert in den Sport zurück?
In der Praxis bedeutet das:
Ich betreue nicht nur Herzpatienten – ich begleite Menschen, die leistungsfähig bleiben wollen, ohne ihre Herzgesundheit zu riskieren. Vom ambitionierten Hobbysportler über den Marathonläufer bis hin zu Patienten nach Herzereignissen entsteht so eine Medizin, die nicht verbietet, sondern gezielt ermöglicht: Sicher trainieren, gezielt leistungsfähiger werden und langfristig ein gesundes Herz behalten.
Kurz gesagt:
Meine spezielle Fortbildung macht mich zu einem Kardiologen, der das Herz nicht nur schützt – sondern es im Kontext von Bewegung, Belastung und Leistungsentwicklung wirklich versteht.
Warum zu mir?
Weil es in der Medizin einen gewaltigen Unterschied gibt zwischen
„Ich sehe dein Herz“ und „Ich verstehe dein Herz in Bewegung.“
Die meisten Kardiologen sehen das Herz im Ruhezustand.
Ich sehe es unter Last, unter Stress, unter Adrenalin, im Training, im Wettkampf – genau dort, wo die entscheidenden Dinge passieren.
Ein Läufer kommt mit Herzstolpern.
Ein Triathlet mit Leistungseinbruch.
Eine Managerin mit Bluthochdruck, die trotzdem fit bleiben will.
Ein Patient nach Herzinfarkt, der wieder trainieren möchte.
Bei vielen Ärzten endet das Gespräch hier mit:
„Seien Sie vorsichtig. Lieber weniger Sport.“
Bei mir beginnt es hier erst.
Denn meine spezielle Qualifikation in Sportkardiologie, Prävention und Sportmedizin bedeutet:
Ich kann unterscheiden, ob ein auffälliger Befund eine harmlose Anpassung durch Training ist – oder der Beginn einer echten Erkrankung.
Das ist eine der größten Schwachstellen der Standardkardiologie. Und genau dort passieren die meisten Fehlentscheidungen: zu viel Angst oder zu wenig Aufmerksamkeit.
Was mich wirklich anders macht
Ich arbeite nicht nach dem Prinzip „Normwert vs. krank“.
Ich arbeite nach dem Prinzip „Was kann dieses Herz – und was darf man ihm zumuten?“
Ich betrachte:
wie stark dein Herz auf Belastung reagiert
wie effizient es arbeitet
wie schnell es sich erholt
ob es unter Stress stabil bleibt
und wo die Grenze zwischen sinnvoller Leistungssteigerung und gefährlicher Überlastung liegt
Das ist Hochpräzisionsmedizin für Menschen, die mehr wollen als nur „nicht krank sein“.
Vertrauen entsteht nicht durch Worte – sondern durch Klarheit
Patienten spüren bei mir sehr schnell etwas Entscheidendes:
Hier spricht jemand, der keine Angst vor Leistung hat – aber großen Respekt vor dem Herzen.
Ich verbiete nicht pauschal.
Ich erlaube nicht leichtfertig.
Ich erkläre.
Ich zeige Zusammenhänge.
Und dann treffe ich eine klare, medizinisch begründete Entscheidung.
Für Sportler ist das Gold wert.
Für Patienten lebenswichtig.
Warum gerade ich ?
Weil ich in drei Welten gleichzeitig zuhause ist:
Die meisten Ärzte beherrschen eine davon.
Ich verbindet alle drei.
Das macht mich zu dem Arzt, den man sich wünscht, wenn das Herz mehr leisten soll – aber nicht weniger sicher sein darf.
Nicht irgendein Arzt für das Herz.
Sondern ein Arzt, der versteht, wie ein Herz lebt, arbeitet und kämpft, wenn der Mensch vor ihm mehr vom Leben will.