Morbus Hashimoto – eine Frauenkrankheit durch Progesteronmangel? (Teil 1)
In Deutschland leiden Millionen an Morbus Hashimoto, vor allem Frauen. Es handelt sich dabei um eine sogenannte Autoimmunkrankheit. Daher wird sie auch als „Autoimmunthyreoiditis“ oder als chronisch „lymphozytäre Thyreoiditis" bezeichnet. Diese Erkrankung nimmt in Deutschland zu.Sie hat oft Auswirkungen auf das gesamte Hormonsystem und den gesamten Organismus. Der Verlauf kann individuell sehr stark variieren. Zu den Schilddrüsen-Autoimmunkrankheiten, den sogenannten „Autoimmunthyreopathien“, gehört neben der Hashimoto-Thyreoiditis auch der Morbus Basedow, wobei es zwischen beiden Krankheiten auch diverse Übergänge gibt.
Warum betrifft die Hashimoto-Thyreoiditis vor allem Frauen?
Die Eierstockhormone spielen eine Rolle, vor allem das Gelbkörperhormon „Progesteron“. Viele haben eine Dysregulation der Eierstockhormone: eine ausgeprägte Östrogendominanz und einen Progesteronmangel. Häufig müssen wir auch einen Vitamin-, D3-, Zink- und Selenmangel behandeln.
Viele gynäkologische Erkrankungen gehen mit Östrogendominanz und Progesteronmangel einher, zum Beispiel Endometriose, Prämenstruelles Syndrom, Myome, viele Zyklusstörungen, vor allem stärkere und / oder längere Blutungen, schmerzhafte Regel, aber auch eine Reihe hormonabhängiger gynäkologischer Tumore (Brustkrebs, Eierstockkrebs, Gebärmutterkrebs).
Wann muss ein M. Hashimoto behandelt werden?
Ein M. Hashimoto sollte behandelt werden, wenn entsprechende Symptome und / oder auffällige Hormonwerte vorliegen. Auch bei normalen Schilddrüsenhormonwerten (fT3 und fT4) kann unter Umständen ein erhöhter TSH-Wert (als möglicher Hinweis auf eine bereits latente Unterfunktion) eine Indikation zur Behandlung darstellen.
Wenn bei M. Hashimoto ein Progesteronmangel behandelt wird, wird die Erkrankung günstig beeinflusst. Bei vielen Patientinnen sinken die Anti-TPO bereits innerhalb weniger Monate deutlich.
Eine Schwangerschaft, bei der viel mehr Progesteron produziert wird, wirkt sich günstig aus. Tatsächlich geht es unseren Patientinnen mit M. Hashimoto in der Schwangerschaft oft deutlich besser. Stoffwechselwege, die M. Hashimoto direkt oder indirekt fördern können, werden bei Schwangeren vor allem durch das natürliche Progesteron geblockt. Auch eine vormals bestehende übermäßige Östrogenproduktion. Mit kontinuierlicher Zunahme des Serum-Progesteronspiegels in der Schwangerschaft erhöht sich auch die Sensibilität der Schilddrüsenzellen gegenüber TSH.
Welche Progesteronersatztherapie ist empfehlenswert?
Bei nachgewiesenem Progesteronmangel therapieren wir, falls keine Gegenanzeigen bestehen, erfolgreich mit einer naturidentischen Progesteronsalbe (z. B. aus der Yamswurzel, je nach Serum-Laborwerten 3 Prozent, 5 Prozent oder 10 Prozent). Diese kann zum Beispiel abends (ein bis zwei Hübe) auf die Oberarminnenseite aufgetragen werden. Bei Hashimoto-Threoiditis kann sie auch direkt auf die Halsregion über der Schilddrüse aufgetragen werden. Das ist eine sehr einfache und oft sehr effektive Therapie. Symptome einer Hashimoto-Thyreoiditis bessern sich oft. Liegt eine SD- Unterfunktion vor, finden wir oft, dass eine L-Thyroxin-Therapie durch die gleichzeitige Progesteron- Substitution mit naturidentischem Progesteron (z. B. als 3-, 5- oder 10-prozentige Creme aus der Yamswurzel) effektiver werden kann.
Hat die Therapie mit naturidentischem Progesteron irgendwelche Nebenwirkungen?
Wenn die Therapie vernünftig angewandt wird, das heißt bei richtiger Indikation und richtiger Dosierung gibt es keine nennenswerten Nebenwirkungen. Die L-Thyroxin- plus Progesteron-Substitutionstherapie sollte aber immer laborkontrolliert erfolgen: Kontrolle von fT3, fT4, TSH, Anti TPO, TAK zunächst im Abstand von vier Wochen. Bestehen keine Symptome mehr beziehungsweise liegen dann alle Werte im Zielbereich, können die Kontrollabstände verlängert werden. Eine halbjährliche oder jährliche Kontrolle kann dann bei guter Einstellung ausreichend sein.
Was muss außer dem Progesteronersatz noch gemacht werden?
Es gibt außer dem Progesteronmangel noch andere wichtige (Teil-)Ursachen. Beispielsweise können Infektionen hormonelle Störungen bewirken oder verstärken. Giftstoffe können M. Hashimoto, Progesteronmangel und Östrogendominanz bewirken oder verstärken. Wichtig ist auch die richtige Ernährung und ein gutes Immunsystem.
Auch die Psyche spielt eine große Rolle. Wir sehen immer wieder, wie wichtig es sein kann, bei der Therapie des M. Hashimoto seelische, psychische und psychosomatische Faktoren mit einzubeziehen.
Im zweiten Teil erfahren Sie mehr über die Behandlungsmöglichkeiten von M. Hashimoto.
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Kommentare zum Artikel (25)
22.08.2012 - 14:38 Uhr
Rückfragen: Wie äußert sich diese Krankheit?...
von Kathrin Greifendorf
... Was sind die Symptome und wie kann man diese Krankheit gezielt feststellen/diagnostizieren? Gehören auch Zysten, Müdigkeit und Abgeschlagenheit dazu, obwohl die Blutwerte i.O. sind?
Antwort vom Autor am 23.08.2012
Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing
Die Symptome des M. Hashimoto können sehr vielfältig sein. In Verbindung mit einer Schilddrüsen- Unterfunktion z. B. Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Abgeschlagenheit, Gelenkschmerzen, Konzentrations- u. Gedächtnisstörungen, Muskelschwäche, Schwellungen, Wassereinlagerungen, depressive Verstimmung, Muskelverhärtungen, trockene, rissige Haut und damit verbundener Juckreiz, trockene Schleimhäute, brüchige Haare und Nägel, Haarausfall, verringerte Libido, veränderter Zyklus etc. Eine genaue Anamnese und Labor- Analyse ist wichtig für die richtige Therapie. Zur Labor- Analyse gehört unter Umständen neben den Schilddrüsen- Hormonen (TSH, T3, T4, Anti- TPO, TRAK) auch eine Analyse der Ovarial- und Nebennieren- Hormone, der Hypophysen- Hormone, sowie ggf. auch ein Immunstatus (Lymphozytendifferenzierung).
12.09.2012 - 21:14 Uhr
Mein TSH liegt ebi 2,02 (0,4 / 4.0), mein ft3...
von Glori
... liegt bei 3,09 (2,0 / 4,25) und mein ft4 liegt bei 9,16 (7,0 / 18,0) und ich nehme LT von 100. Habe trodtzdem Symthome wie starke m"udigkeit, Antriebslos, zittern der haende, Kloss im Hals, heiserkeit und vieles mehr und mein Progesteronspiegle ist sehr niedrig. Ist das m"oglich das ich eine Schilddruesenunterfunktion habe
Antwort vom Autor am 13.09.2012
Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing
Der T4- Wert liegt im unteren Norm- Bereich. In Verbindung mit einem Progesteron- Mangel treten sehr oft Beschwerden wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit tagsüber, schlechter Schlaf nachts etc. auf. Unter Umständen muß die LT- Dosis, labor- kontrolliert, erhöht werden, z. B. von 100 auf 125. Auch eine labor- kontrollierte Gabe von Naturidentischem Progesteron kann oft helfen.
13.09.2012 - 20:09 Uhr
bei meiner Tochter wurde vor 2 Jahren...
von Christine
... sero-negative Autoimmunthyreoiditis diagnostiziert.Seit 2 Monaten nimmt sie L-Thyroxin 25. Dadurch T3 u T4 besser, TSH weiter erhöht. Vitamin D, Eisenmangel, Omega 3 Index bei 4%. Progesteron in der lutealphase bei 0.58, LH erhöht, funktio.Ovarzysten. Keine spezifischen AK im Blut. Mein Verdacht ist Östrogendominanz,aber kein Frauenarzt wollte uns zuhören , weil sie erst 20 J alt ist.
Antwort vom Autor am 26.09.2012
Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing
Östrogendominanz und Progesteronmangel gibt es häufig auch schon im Alter von 20 Jahren. Eine Hormonausgleichs- Therapie (ggf. auch naturheilkundlich) kann sehr sinnvoll sein.
14.09.2012 - 18:05 Uhr
Mein Progesteron war am 23 Ztag 0,8. Ist das viel...
von Glori
... zu niedirg oder noch relativ normal?
Antwort vom Autor am 26.09.2012
Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing
Das hängt auch von der Zykluslänge ab. Ist es der 23. Zyklustag von 28 Zyklustagen, so ist der Wert viel zu niedrig.
17.09.2012 - 17:01 Uhr
Bin weiblich, 40 Jahre alt udn habe schon seit...
von Glori
... ungefähr 20 Jahren starke Müdigkeit, Lustlos, antriebslos, Kopfschmerzen, und seit einieger Zeit jetzt auch Klos im Hals, Panikataken, ängste, schlafprobleme, Rückenschmerzen, zittrige Hände, schwach, besonders wenn ich lange stehe oder gehe oder Treppen steigen muss und noch so etlcihe Symthome mehr. Meine Schilddrüsenwerte sind im moment STH = 2,412 (0,47 - 5) mein ft4 liegt bei 7,42 (4,5 - 12,0) und mein ft3 liegt bei 1,28 (0,51 - 1, 65) ich nehme jetzt seit 5 Wochen LT von 100. Habe aber trotzdem noch Symtohme. Meine Frage? Könnte das was andres sein als die Schilddrüse, da die Ärtze meinen, mein e Werte sind ok? Mein HB liegt immer zwischen 9 und 10)
Antwort vom Autor am 26.09.2012
Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing
Das kann u. a. hormonelle, immunlogische oder infektiologische Ursachen haben. Eine weitere Abklärung ist sicher sinnvoll.
12.10.2012 - 14:06 Uhr
Bei mir wurde vor zwei Jahren eine...
von Franni
... Hashimoto-Thyreoiditis festgestellt. Letztes Jahr setzte ich die Medi ab, weil mir am morgen ständig schlecht wurde. Mein TSH-Wert war von urspünglich 4,8 auf 0,15 runter innerhalb von 4 Monaten. Mein TPO von mehr als 4000 auf 524 runter. ft3 und ft4 waren stets in der Norm. Im Mai diesen Jahres habe ich dann mal wieder meine Werte testen lassen. TSH=2,94 und TPO=371. Nach vier Wochen neue Medi dann TSH=1,58, TPO wurde nicht mehr gemessen. Mittlerweile habe ich starke Probleme mit meinem Zyklus und schiebe das allerdings auch auf die Tabletten, welche ich mittlerweile wieder abgesetzt habe, da mir auch jetzt wieder jeden Morgen schlecht wurde. Das neue Problem ist geblieben. Bei meinem letzten Arztbesuch ließ ich mal das Wort "Östrogendominanz" fallen, aber darauf wurde fachlich in keinster Weise eingegangen. Hormonwerte wurden überhaupt noch nicht überprüft. Man redet lieber gleich von Hormontherapie oder dann doch ersteinmal abwarten. Und die Ärztin sei Kassenärztin und will sich nicht mit mir über das Internet unterhalten und sich damit offensichtlich nicht meinen Fragen stellen. Meine bisherigen Recherchen und jetzt Ihr Beitrag verstärkt jedoch meine Vermutungen, das meine Hormone "völlig daneben" sind , doch habe ich das Gefühl, keine angemessene ärztliche Hilfe zu bekommen. Was soll ich Ihrer Meinung nach tun?
Antwort vom Autor am 16.10.2012
Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing
Neben der Laboranalyse der Schilddrüsen- Hormone sollten möglichst auch die Eierstock- (Progesteron, Östrogene), Nebennieren- (DHEA, Cortisol) und Hypophysen- (FSH, LH, Prolaktin) - Hormone gemessen werden. [ Leider zahlen die gesetzlichen Kassen nicht mehr alle Werte, ggf. muß ein Teil selbst gezahlt werden. ] Wenn - vor allem in der Mitte der zweiten Zyklushälfte - ein Progesteronmangel vorliegt, kann eine Substitution mit naturidentischem Progesteron (aus der Yamswurzel, z. B. als Creme oder Gel) helfen. Wenn ein DHEA- Mangel vorliegt, kann z. B. die Gabe von 7-keto-DHEA oder von naturidentischem DHEA (aus der Yamswurzel) helfen. Oft bessern sich die Beschwerden oder verschwinden sogar.
04.11.2012 - 04:28 Uhr
Ich bin 29 und hab seit September 2012 die...
von nicole
... Diagnose hashimoto. Es wurde lediglich bei einer blutuntersuchung festgestellt, bei dem die schilddrüsenwerte mit getestet wurden. Meine werte waren bis auf einen (erhöhter antikörperwert) alle im normbereich. Reicht dies für eine Diagnose aus? Was für tests sind ihrer meinung nach notwendig? Da ein Kinderwunsch (die nächsten 5 jahre) da ist, was muss beachtet werden?
Antwort vom Autor am 06.11.2012
Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing
Damit es mit dem Kinderwunsch klappt, ist es wichtig, bei Frau und Mann möglichst den Stoffwechsel und vor allem die Hormone optimal einzustellen: Eine optimale Eierstock- (bzw. -Hoden-), Nebennieren-, Schilddrüsen-, Hypophysen- Funktion ist notwendig. Außerdem sollte u. a. genügend Folsäure, Vitamin D3, Vitamin B12, Zink und Selen vorhanden sein. Wir empfehlen in jedem Fall eine Stress- Analyse und -Reduktion, eine ausgewogene mineralstoffreiche und vitaminreiche Ernährung mit möglichst wenig tiereischen Fetten, sowie eine Entgiftung und ggf. Optimierung des Immunsystems. Dann klappt es besser und gibt weniger Komplikationen in der Schwangerschaft und bei der Geburt. Sie finden auf unserer Homepage einige Informationen dazu.
27.11.2012 - 10:45 Uhr
mein TSH-Basal liegt bei 3,62... FT 3 und FT4...
von Nicoletta
... wurden nicht getestet. Meine Blutfettwerte sind hoch, vor allem der agressive... (mit doppel + gekennzeichnet) Kalium und Eisen erhöht. Fühle mich seit einem halben Jahr schlapp, Gewichtszunahme, geschwollene Augenlider, Gelenkschmerzen...häufig das Gefühl als würde ich eine Erkältung bekommen, starke Monatsblutungen mit Schmerzen bis in die Oberschenkel hinein, aber mein HA sagt die Werte sind normal. Bekomme lediglich Cholesterinhemmer... kann es die Schilddrüse sein? Ultraschall der Schilddrüse = etwas inhomogene Binnenstruktur?
Antwort vom Autor am 09.01.2013
Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing
In jedem Fall ist es hier sinnvoll, eine ausführliche Anamnese zu machen. Eine Bestimmung aller Schilddrüsen- Werte sowie die zusätzliche Bestimmung der Ovarial- und Nebennierenrinden- Hormone, des Vitamin D- und Selen- Spiegels sind sehr sinnvoll. Dann kann leichter eine vernünftige Therapie erfolgen.
04.12.2012 - 08:57 Uhr
leide unter depression von mittlerer art, habe...
von Bianca
... schlafstörungen. bin ständig müde,antriebslos,schlapp,kraftlos,trockene und teilweise juckende haut,schwindel, unruhe.gewichtsverlust von 7kg. magen/darmprobleme,verstopfungen,haarausfall mit schuppen,herzklopfen und brüchige nägel. meine laborwerte sind i.o?? TSH basal 2.28 normal ( 0,30-3,94), ft3 5.28 normal ( 3,71-6,70). ft4 15.14 normal (12.3-20.2 ) sind sie wirklich ok???
Antwort vom Autor am 09.01.2013
Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing
Das kann auf eine hormonelle Störung hindeuten. Eine genaue endokrinologische Abklärung ist sinnvoll. Bei Depressionen sollte auch das DHEA und das Serotonin bestimmt und optimal eingestellt werden.
05.12.2012 - 08:49 Uhr
guten tag.ich habe seit zehn jahren hashi.in...
von sonja kluender
... diesem jahr war ich in der überfunktion.dosisreduzierung von 75 auf 37,5. es geht mir noch immer schlecht.haarausfall, müdigkeit angst stimmungsschwankungen schlechte laune weinerlichkeit gereiztheit.habe speicheltest gemacht und mein progesteronwert liegt bei 39,2 in der zweiten zyklushälfte.seit 5 monaten kein temperaturanstieg.unregelmässige zyklen.würde gerne progesteroncreme probieren.fühle mich nicht ernst genommen und allein gelassen.die s-d werte sind ganz ok.wäre dankbar für einen rat.p.s.normwerte progesteron in 2 zyklushälfte 100-450.vielen dank
Antwort vom Autor am 09.01.2013
Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing
Bei einem Verdacht auf Progesteronmangel sollte der Progesteron- Serum- Spiegel in der Mitte der zweiten Zyklushälfte bestimmt werden. Falls ein Mangel vorliegt, ist eine Behandlung mit einer naturidentischen Progesteron- Salbe, z. B. aus der Yamswurzel, oder eine Phytotherapie mit gestagenotropen Kräutermischungen sehr sinnvoll. Bei chronischem therapieresistentem Haarausfall, Müdigkeit, Stimungsschwankungen etc. sollten neben der endokrinologischen Abklärung auch Infektionskrankheiten, Vitamin-, Mineralstoff-, Spurenelement- Mängel ausgeschlossen bzw. behandelt werden.
09.01.2013 - 08:55 Uhr
Familiär bedingt habe ich einen sehr kleinen, nur...
von Margarete
... sehr leicht sichtbaren Kropf. Bis 2001 wurde ich deswegen alle paar Jahre beim Radiologen untersucht. Soweit keine Empfehlg. zur Medikamenten-Einnahme.... Im Untersuchungsbericht von 2004 schreibt dann der Radiologe: Im Vergleich zur Voruntersuchg. 2001 nun eindeutig Nachweis einer Autoim.Thyreop.. Ohne schilddrüsenspez. Medikation besteht derzeit eine euthyreote Stoffwechsellage mit relativ hoher thyreotroper Aktivität, DIies jedoch unverändert zu 2001. Bei bestehender Beschwerde/Symptomatik (Hitzewallg. unregelm. Zyklus) empfehlen wir jedoch probatorisch ein Medikament. Im Juni 2012 habe ich das Medikament abgesetzt, da ich es über einen Zeitraum von 3 Wochen schlichtweg vergaß einzunehmen - ohne spürbare Folgen. Mit meiner Ärztin besprach ich dann, bis auf weiteres die Einnahme beendet zu lassen. Nach wie vor geht es mir sehr gut damit, so daß ich keine gesundheitlichen oder befindlichen Veränderg. feststellen kann. Sowohl meine Wechseljahre, als auch die damit aufgetretenen Beschwerden (geb.63, -ich war früh dran...) sind seit Jahren schon lange vorbei. Natürlich ließ ich 5 Monaten nach Beendigg. der Medikation, Ende 2012 trotzdem wieder die Werte kontrollieren. Diese sind nun : Ges.volumen 8-9 ml (unverändert) Re. 1,5 cm / Li. 0,6 cm - ( Knoten/Herd fast unverä.) LABOR: Euthyreose, TSH relativ hoch im oberen Bereich (formal erhöht bei Autuimm.thyreoiditis). _TSH basal 2.56uU/ml, MAK hochgradig erhöht _532+IU/ml, TRAK sowie Thyreoglobulin (11,3 ng/ml), Calcitonin und CEA unauffällig BEURTEILUNG Serol. fortbesteh. Zeichen d. Autoim.thyreod.. Fehlende Malignitätshinw.. Eine Dosiergserhöhg. wurde vorgeschlagen- ............. .....wohl weil der unters. Arzt nicht wußte, daß ich die Medikation seit 5 Mon beendet hatte....... In meinem Laborbericht von 2001 waren FT 3, FT 4 mit gleichen Werten wie heute. MAK war damals sogar 1234 U/ml. Thyr.globulin hatte U/ml 34 U/ml. Von meinem Befinden her sehe ich z.Zt. keinen Grund weiter Medikamente zu nehmen ( auch meine Hausärztin sieht dies vorerst nicht...). Könnten Sie mir noch einen Tipp geben, wie ich weiter verfahren kann. HERZLICHEN DANK !!!
Antwort vom Autor am 09.01.2013
Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing
In jedem Fall sollte in einer endokrinologischen und immunologischen Praxis nach einer ausführlichen Anamnese mit Protokollierung der Beschwerde- Symtomatik eine individuelle Hormon- Bestimmung (v.a. einschließlich aller Schilddrüsen- Werte sowie die zusätzliche Bestimmung der Ovarial- und Nebennierenrinden- Hormone), des Vitamin D- und Selen- Spiegels sowie eine Immun- Analyse erfolgen. Dann ist eine adäquate Therapie möglich.
11.01.2013 - 12:28 Uhr
Vor 30 Jahren wurde die Hashimoto-Diagnose bei...
von Eva Hertl
... mirgestellt. Da sich Nerven, Psyche, Hormone , gegenseitig beeinflussen, und äußere und innere Einflüsse schwer zu trennen sind, ist diese Krankheit schwer zu fassen, schwer die Ursache zu finden. Sind die Ursache die Hormone, sind es psychische Faktoren, sind es Schwermetalle und andere toxischen Substanzen, organische Störungen. Wo liegt der Anfang? Ein Rätsel. Warum hauptsächlich Frauen? Es ist wahrscheinlich ein insgesamt völlig überlastetes/unterlastetes System, was irgentwann total aus dem Gleichgewicht fällt. Also Nerven stärken, Hormone regulieren,Körper entgiften, Psyche bearbeiten und sich viel Gutes tun!! In diesem Sinne ein frohes neues jahr 2013.
Antwort vom Autor am 13.02.2013
Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing
Sehr geehrte Frau Hertel. Sie haben vollkommen Recht. M. Hashimoto kann eine Reihe der von Ihnen genannten möglichen Ursachen haben. Die Zusammenhänge finden Sie auf unserer Homepage unter prof-schulte-uebbing.de im Abschnitt Publikationen: Schulte-Uebbing, C.: Hashimoto- Thyreoiditis & Östrogendominanz, Zeitschrift Ärzte für Naturheilverfahren, Dezember 2012. Schulte-Uebbing, C., B. Kleine-Gunk, D. Craiut: Morbus Hashimoto, Progesteronmangel, Östrogendominanz, Menopause- Kongress, Universität Wien, 7. – 9.12. 2012..
11.01.2013 - 16:19 Uhr
kann ich die yams wurzel kapseln bei einer...
von MANUELA VARGA
... Hashimoto und überfunktion der schilddrüse einnehmen ?
Antwort vom Autor am 13.02.2013
Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing
Sehr geehrte Frau Varga. Das ist eine sehr gute Frage, die ich aber leider so pauschal nicht beantworten kann. Es gibt eine Reihe von unterschiedlichen Yams- Wurzel- Extrakten. Diese können u. U. einen DHEA- ähnlichen und /oder Progesteron- ähnlichen Effekt haben. Es hängt also von der pharmazeutischen Zusammensetzung ab. Viele Apotheken, z. B. auch die Klösterl- Apotheke, München, stellen naturidentische Progesteron- Salben aus der Yams- Wurzel her. Auch gibt es diverse pflanzliche DHEA- Kapseln, die Yams- Extrakte enthalten.
12.02.2013 - 09:03 Uhr
Sehr geehrter Prof.Dr.med.Schulte, ich leide an...
von Christin Kuhlmann
... PCO,Hashimoto Thyreoidits, leicht Asthma bronchiale, ADHS, anfangs habe ich Thyroxin genommen, fatalen Fehler gemacht nach Bournaut 2008Thybon genommen, starkte Stimmungsschw.etxtrem Angst, panik, Depressionen, 2011 langsam reduziert. Dann auf 0 reduziert, wiederkehrende Überfunktion, seit 21/2 Jahren immer wieder reduzieren und wieder beginnen. Ich bin sehr verzweifetl, weis nicht mehr weiter. T3 3,93 T4 1,25 TSH 3,06 im Dezember. von 12.5 aut 6,25 reduziert am 29.1.13 T3 3,75 T4 1,34 Tsh 1,94 damit verbunden Schweissausbrüche, Angst Panik, Überdreht, sofort absetzen und nun sei 2Wochen ohne Thyroxin Depressiv, Apathisch, Erschopft. seit Ende Dezember (3Wochennach Nierenbeckenentzündung) AnAs Antikörper leicht erhöht. Hände und Füsse leicht geschwollen entzündet. Freundliche Grüsse C.Kuhlmann
Antwort vom Autor am 13.02.2013
Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing
Sehr geehrte Frau Kuhlmann. Ich bin Ihnen für Ihren Beitrag sehr dankbar, zumal die von Ihnen beschriebenen Zusammenhänge sehr oft vorkommen. Sie finden eine Zusammenfassung auf unserer Homepage unter prof-schulte-uebbing.de im Abschnitt Publikationen: Schulte-Uebbing, C.: Hashimoto- Thyreoiditis & Östrogendominanz, Zeitschrift Ärzte für Naturheilverfahren, Dezember 2012. Schulte-Uebbing, C., B. Kleine-Gunk, D. Craiut: Morbus Hashimoto, Progesteronmangel, Östrogendominanz, Menopause- Kongress, Universität Wien, 7. – 9.12. 2012..
20.02.2013 - 21:07 Uhr
Sehr geehrter Herr Dr. med Claus Schulte -...
von Anna Besselmann
... Übbing , ich glaube ich bin ihnen jetzt schon dankbar das ich ihren Artikel lesen konnte. ich bin seit fast anderhalb Jahren auf der Suche nach der Lösung für mein Problem. Und zwar habe ich auch eine latente Schilddrüsenunterfunktion und ein noch nicht zu 100 % festgestelltes Hashimoto, ich mag schon gar nicht mehr berichten weil es mich einfach nur noch fertig macht und ich mir selbst schon auf den Geist gehe, ichhabe wasseransammlungen in den Beinen mal mehr und mal weniger mit parästhesien. kurz vor der Periode wird es dann weniger, Denke das liegt daran das der Östrogenspiegel steigt. Ich habe nach fas t acht 8 Jahren die Pille abesetzt und damit fing alles an. Antikörper gibt es bei mir bisher nicht. Haben sie denn für mich eine Adresse an die ich mich wenden kann . Ich habe nämlich bisher noch nie was über Progesteronmangel im Bezug zum Hashimoto gelesen. Freundlicher Gruß Anna Besselmann
Antwort vom Autor am 18.04.2013
Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing
Sehr geehrte Fr. Besselmann. Die von Ihnen geschilderten Symptome sind für M. Hashimoto typisch: Die Wasseransammlungen in den Beinen (Ödeme) und die Probleme vor der Periode. Das kann (mit)verursacht sein durch Progesteron- Mangel, (relative) Östrogendominanz, Selen-, Zink- und Vitamin D3- Mangel und v.a. Schilddrüsen- Unterfunktion (Hypothyreose) ggf. plus erhöhte Schilddrüsen- Antikörper (Anti TPO, TRAK). Lassen Sie die Laborwerte untersuchen und gut einstellen. Wir machen so etwas tagtäglich hier in der Praxis.
20.02.2013 - 21:28 Uhr
Sehr geehrter Herr Dr. med Claus Schulte -...
von Anna Besselmann
... Übbing , ich hatte ihnen schon geschrieben und soeben gelesn das sie auch noch andere FAchbereiche ausüben, Ich habe lange nicht aufgegeben und jetzt sehe ich das es sich gelohnt hat. ich war beim Umweltmediziner , beim Heilpraktiker zu störfelddiagnostik, und beim Allgemeinmediziner . Umweltmediziner der über ein spezielles Verfahren durch analyse von Blutzellen ( Zenrtrifugiert ) mangelerscheinungen im Körper nachweisen konnte . er hat genau das Festgestellt was sie beim im Hashimoto beschrieben haben. ich habe also von allen ärzten etwas mitbekommen. habe meine Mangelerscheinungen ausgeglichen außer den Progesteronmangel. Aber wäre ich nicht so viele Wege gegangen hätte ich das auch nicht in Erfahrung gebracht. Schade das es hier r keinen Arzt mit solchen Quafikationen gibt. Habe sehr viel Geld investieren müssen und doch nie eine richtige Antwort erhalten.
Antwort vom Autor am 18.04.2013
Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing
Sehr geehrte Fr. Besselmann, Sie sprechen ein großes Problem an: Oft sind von ärztlicher Seite fachübergreifende Kenntnisse nötig, um hormonelle oder immunologische oder toxikologische Zusammenhänge zu verstehen und richtig zu behandeln. Ein weiteres Problem von Seite der Kostenträger (mit dem wir uns täglich rumschlagen müssen): Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten für solche wichtigen Untersuchungen nicht, weil auch viele ärztliche Gutachter(innen) der Krankenkassen die Zusammenhänge nicht kennen.
27.02.2013 - 13:23 Uhr
Guten Tag Hr. Prof.Dr. med Shulte-Uebbing, bei mir...
von Martina F.
... ist seit zwei Jahren eine Hashimoto-Thyreoiditis bekannt, bin mit L- Thyroxin und Selen eingestellt und mein TSH liegt meistens unter 3. Ich reagiere sehr empfindlich auf TSH- Veränderungen, bei Werten über 3 beginnen die ersten Symptome. Mein Problem jedoch ist ein begleitender Progesteronmangel. Als die Erkrankung vor zwei Jahren richtig ausbrach hatte ich noch eine Pille mit mehreren Phasen, ich hatte darunter massive Probleme: Kreislaufprobleme, plötzlich auftretende Tachykardien, massive Angstzustände und Panikattacken, ständige Übelkeit und rez. Gastritis, Ständige Unterzuckerung, starke Gewichtszunahme, Hitzewallungen..., besonders schlimm waren diese Symptome dann in der reinen Östrogenphase. Trotzt L-Thyroxintherapie nach über 9 Monate wurden diese Beschwerden nicht besser. Ich setzte daraufhin meine Pille ab, die ersten 2 Monate ging es mir noch schlechter. Ich suchte mir dann Therapiebegleitend Hilfe beim Homöopathen und bekam von diesem "natürliches" Progesteron (Yamswurzel und Mönchspfeffer) daraufhin wurden meine Beschwerden von Monat zu Monat besser und viele davon verschwanden ganz. Nach 6 Monatiger Therapie machte ich dann eine Salivationstest in der zweiten Zyklushälfte (am 26. Zyklustag bei einem 33 tage Zyklus) Meine Werte vielen folgendermaßen aus: Östradiol 6,93pg/ml, Progesteron 126,4pg/ml, Progesteron/Östrogenquotien 15,7; Testosteron 18pg/ml, Cortisol 10900pg/ml, DHEA 463,7pg/ml, Cortisol/DHEA- Quotient 18,7. Ich habe unter der Homöopathischen Therpie immer noch starke Probleme in der 2 Zyklushälfte, mit teilweise Angst, Kreislaufprobleme, starke Schwitzneigung, Heißhungerattacken, massive Reizbarkeit, Muskelschmerzen, Leistungsschwäche. Meine Frauenärztin sagte mir ich habe ein extremes PMS und da kann man nichts tun ausser ein bissen Mönchspfeffer nehmen, das kann ich mir wahrscheinlich bis in die Wechseljahre behalten. Ich bin im moment ziemlich Ratlos was ich zur Verbesserung meiner Situation tun kann. Ich möchte evtl. wieder die Pille einnehmen, nur weiß ich nicht welche für Hashimotopatienten am verträglichsten ist, wegen der gesamten Hormonschwankungen. Haben sie Erfahrung mit welcher Pillenart ihre Patientinen am besten zurecht kommen, Einphasen- präperate oder reine Gestagenpillen? Man findet auch schwer Gynäkologen mit endokrinologischer Erfahrung. Vielen Dank im Voraus Mit freundlichen Grüßen Martina F.
Antwort vom Autor am 18.04.2013
Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing
Sehr geehrte Frau Martina F. Vielen Dank für Ihre Anfrage. Sie zeigen sehr gut auf, dass bei M. Hashimoto nicht nur das Schilddrüsenhormon Thyroxin sondern oft auch das Progesteron fehlt. Eine Reihe von Homöopathika können gut helfen. Wenn Sie eine sichere Verhütung brauchen und deshalb eine Pille nehmen wollen, kommt eher eine gestagenbetonte Pille in Frage. Problem: Diese Pillen können eine Reihe von unangenehmen Nebenwirkungen haben, u. a. Gewichtszunahme, Wassereinlagerungen, Libidoverluste etc. Auch problematisch für Raucherinnen und/ oder Frauen, die sich wenig bewegen können bzw. wenig Sport machen können. Eine ausführlichere Beratung sollte in der gynäkologisch- endokrinologischen Sprechstunde erfolgen.
11.04.2013 - 18:54 Uhr
Hallo, meine Tochter mit MB und RJT vor einem Jahr...
von Silke
... hat ständig Blutungen. Die sind schmerzhaft. Gynäkologisch ist alles in Ordnung. Sie war mittlerweile bei 3 Ärzten. Sie nimmt die Pille und hat schon einige probiert. Ihr MB ist nicht so,gut einstellbar. Hier die Werte von 25.03.13 TSH 7,52 (0,27-4,2) fT3 2,77 (2,0-4,4) fT4 0,96 (0,9 - 2,0) Sie nimmt jetzt 100mg Thyroxin. Sie ist nervös, ihr ist schwindelig, ist gereizt, sie fühlt sich schlapp. Ihr letzter Gynäkologe hat gesagt, dass das alles mit Progesteronmangel zutun haben kann und dann auch der MB schwer einstellbar ist. Er meinte auch, dass man nur eine Pille nach der anderen ausprobieren kann. Sonst nichts. Ohne Pille würde alles noch schlimmer werden. Können Sie uns weiterhelfen? Vielen Dank schon mal. Wir freuen uns über Ihre Antwort. Silke
Antwort vom Autor am 18.04.2013
Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing
Sehr geehrte Frau Silke. Es kann tatsächlich an einem Progesteronmangel und / oder einer (absoluten oder relativen) Östrogendominanz liegen, auch an einer Nebennierenrindenschwäche (DHEA- Mangel), einem Vitamin D3-, Vitamin B12-, Folsäure- Mangel und / oder einem Selen-, Zink- Mangel. Die Zusammenhäönge müssen ordentlich untersucht werden. Die Pille beseitigt nicht die Ursachen, sondern (im Idealfall) nur (einen Teil) der Wirkung.
18.04.2013 - 10:42 Uhr
Hallo ich leide seit Jahren an den...
von Nicole G.
... unterschiedlichten Symtomen. Starkes übergewicht und egal was ich mache ich kann nicht abnehmen. Mir fallen die haare aus ich kann nicht schlafen. Vor 3 Jahren bin ich an Morbus chron erkrankt allerdings bekomme ich trotz sehr starken medikamenten die anscheinend wirken keine ruhe. Buchschmerzen, durfall und verstopfung bestimmen meinen Alltag. Zu guter letzt bin ich jetzt auch noch in eine depresion gefallen die ebenfalls wieder mit medikamenten behandelt wird. Und zu guter letzt hat man vor drei jahren auch festgestellt das ich ein masive Schilddrüsenunterfunktion habe und meine schilddrüse winzig klein ist.Mit dem Kinderwunsch klapp es auch nicht so richtig weil ich ohne den einsatz einer pille meine regel überhaupt nicht bekommen würde. Ergebniss aus dem allen ich nehme unmengen von medikamenten und das mit 27 Jagren, die mir überhaupt nicht helfen. Nun habe ich von dieser krankeit gehört und würde mich geren testen lassen weiß aber nicht an wen ich mich wenden soll da mein hausarzt den test verweigert.
Antwort vom Autor am 24.04.2013
Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing
Sehr geehrte Frau Nicole G, die von Ihnen geschilderten Symptome, die Schilddrüsen-Unterfunktion und die kleine Schilddrüse deuten auf eine wohl schon länger bestehende hormonelle Störung hin. Sie haben offensichtlich schon lange einen enormen Leidensdruck. Die Ursachen sollten baldmöglichst professionell abgeklärt werden, auch wenn die gesetzlichen Kassen nur noch einen Bruchteil der aus unserer Sicht notwendigen Untersuchungen zahlen (weshalb Ihr Hausarzt wohl den Test auf kasse verweigern mußte.
22.04.2013 - 13:55 Uhr
hormonstatus beim frauenarzt:Östrogendominanz. zu...
von regina
... meinen Schilddrüsenhormonen "75" nun noch Progestan 2x1 Wäre nicht natürliches Progesterol als Creme besser bei bestehender Hashi.?
Antwort vom Autor am 24.04.2013
Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing
Sehr geehrte Frau Regina, die hormoellen Organe sind wie ein Symphonieorchester. Wenn die Pauke oder die Trompete nicht einsetzt oder zum falschen Zeitpunkt oder zu laut, leidet das ganze Konzert darunter. Die Schilddrüse ist ein wichtiges Organ, das im Wechselspiel mit anderen Organen arbeitet: Ovarien, Nebennierenrinde, Pancreas, Zirbeldrüse, Hypophyse, Thalamus, Hypothalamus, Großhirn, etc. Wir behandeln nie einen einzelnen Laborwert, sondern betrachten das Zusammenwirken aller wichtigen hormonellen Organe plus aller Symptome, Beschwerden bzw. Krankheitsbilder. Ob und welches Progesteron in welcher Form gegeben werden muß oder kann, wird erst dann entschieden.
23.04.2013 - 05:23 Uhr
Hallo, unser Hausarzt sagt, dass unser Sohn eine...
von Christina
... Unterfunktion der Schilddrüse hat ( seit 10 ahren behandelt , mittlerweile Tyroxin 125, er ist 19) gibt es eine Unterfunktion ohne Hashimoto? Und sollte er zusätzlich Selen, D3 und Zink einnehmen? Vielen Dank
Antwort vom Autor am 24.04.2013
Prof. Dr. med. Claus Schulte-Uebbing
Sehr geehrte Frau Christina, es gibt SD- Unterfunktion auch ohne Hashimoto. Wenn ein Selen-, Vitamin D- und / oder Zinkmangel besteht, kann der empfohlene Therapie- Vorschlag richtig sein. Wurde denn schon ein Hashimoto ausgeschlossen (Anti TPO ?, TRAK ?) ? Wurden DHEA-, Cortisol-, Testosteron- Werte bestimmt ?
25.04.2013 - 09:18 Uhr
Vielen Dank für ihre Antwort! Er hat wohl...
von Christina
... tätsächlich seit 10 jahren eine Unterfunktion der Schilddrüse ohne Hashimoto . Er wird nur mit Tyroxin 125 behandelt. Nährstoffmängel wurden nicht bestimmt . das einzige auf mein anraten , Folsäure, da hat er auch einen gravierenden Mangel .Er hatte vor 10 Jahren , also mit 9 starken Stress und dabei ging die Unterfunktion ohne Hashimoto los. Nun meine Frage , wie bestimmt man DHEA , Cotisol und Testosteron , welche Tests soll er machen , ist das teuer. Kann man die Unterfunktion heielen , durch DHEA etc...Vielen Dank
30.04.2013 - 08:40 Uhr
Sehr geehrtere Prof. Dr. Schulte-Uebbing, ich bin...
von Michele
... 25 Jahre alt und leide seit seit etwa zwei Jahren unter vielen körperlich und psychischen Symptomen. Ich habe bereits sehr viele Ärzte konsultiert doch leider konnte mir keiner richtig weiter helfen. Ich nehme seit 6 Wochen ein T4/T3 Kombipräparat ein, da eine latente Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert wurde. Die Symptome haben sich aber nur ein wenig gebessert. Aufgrund meiner Blutwerte vermute ich nun, dass ich zusätzlich unter einer Östrogendominanz leide (Progesteron 1,1 ng/mL; Estradiol 140,8 pg/mL). Bisher hat sich aber kein Arzt zu diesen Werten geäußert. Liegt dies an der Unwissenheit der Ärzte oder ist meine Vermutung falsch? Könnten Sie mir einen Spezialisten in Rheinland-Pfalz oder im Saarland empfehlen? Ich möchte endlich wieder glücklich sein. Danke im Voraus!
14.05.2013 - 14:14 Uhr
Seit mehr als 15 Jahren laufe ich von Arzt zu Arzt...
von Tina
... und keiner weiß so genau was ich habe. Es hat schon nach Einsetzen der Pubertaet angefangen; immer phasenweise antriebslos, Muedigkeit, schwache Muskeln, immer duenner werdende Haare, Gewichtszunahme, heisere Stimme, Husten mit Auswurf, brennen auf der Zunge, Vibrieren im Hals-und Brustbereich, Infektanfaellig und nun auch noch Lymphozytaere Colitis und Endometriose in den Eierstoecken und ungewollt kinderlos...alles, aber auch alles wurde untersucht....herausgekommen ist nur Ferritin +190,8 / Cholesterin +228 / Kreatinin -80 / Lymphozyten -19 / Creatinin +93 / LDL-Cholesterin ++176 / Vitamin H 192 / Antikoerperbefund der Schilddruese ist so, dass eine chronisch lymphozytaere Thyreoiditis vorliegt, aber wegen den gemessenen Werten keine medikamentoese Behandlung empfohlen wird! FT4: 1,11 / FT3 3,76 / TSH basal: 1,75 / TAK 40,5 / Anti-TPO 419. fr.Androgen Index 1.20 / Estradiol 133.6 / FSH 33.4 / LH 20.8 / Testosteron ges. 0.27. Koennten Sie mir einen guten Rat geben? Danke.
11.06.2013 - 18:38 Uhr
Inwiefern ist eine "Kontrolle" der Anti-TPO...
von thivai
... sinnvoll? Mir wurde immer gesagt, dieser Wert sei nur zur Diagnosestellung wichtig, danach brauche man ihn nicht mehr. Die SD ist mal mehr, mal weniger entzündet, dagegen kann man kaum etwas tun und anhand der TPO-Werte erkennt man nur, wie stark die Entzündung gerade ist. Da man darauf praktisch keinen Einfluss hat, kann es auch keinen "Zielwert" geben - irgendwann ist kein aktives Gewebe mehr übrig, dann gibt es auch keine Antikörper mehr und der Wert ist "Null". Was sagen Sie denn einem Patienten, der hohe Antikörperwerte hat, was er dagegen tun soll? Natürlich sinken die TPO-Werte, wenn man L-Thyroxin einnimmt, da die SD dann weniger produziert und somit der Autoimmunprozess insgesamt weniger getriggert wird. Es ist bislang allerdings nichtmal eindeutig nachgewiesen worden, welche Auswirkungen die Entzündung selbst hat, soweit ich weiß, und scheinbar gibt es eine ganze Reihe HT-Betroffener, die davon garnichts mitbekommen. Das Geld kann man sich wohl sparen und lieber die Hormonwerte kontrollieren lassen, die ja eindeutig Beschwerden verursachen können, wenn sie außerhalb der Normbereiche sind.
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