Artikel 20/01/2016

Zahnverlust nach erfolgloser Wurzelbehandlung

Team jameda
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Grundsätzlich können entstandene Lücken in einer sonst geschlossenen Zahnreihe durch eine Brücke, ein Implantat oder einer herausnehmbaren Prothese versorgt werden.

Mögliche Folgen einer erfolglosen Wurzelbehandlung

Nach der Entfernung einer infizierten Zahnwurzel bleiben jedoch noch häufig, für eine bestimmte Zeit, Bakteriennester im Bereich der Wurzelspitze hartnäckig bestehen.

Oft entwickeln sich daraus Störherde, die zum Teil über Jahre und Jahrzehnte unter anderem Entzündungsbotenstoffe in den Körper aussenden und Probleme an Stellen auslösen, welche man als Behandler zunächst nicht in Betracht zieht.

Diskutiert werden zum Beispiel die Entstehung und Verstärkung von Tinnitus, die Begünstigung der Bildung von Krebszellen oder sogar Ausbildung von Symptomen, die einem Herzinfarkt ähnlich sind.

Behandlungsmöglichkeiten

Aus dieser Tatsache heraus wird die fragliche Region von uns zusätzlich mit einer lichtaktivierten Desinfektion und einer ganzheitlich orientierten Medikation behandelt. Diese unterstützt das körpereigene Immunsystem und ermöglicht somit eine schnellere weiterführende Therapie.

Die Gefahr einer Abkapselung solcher Herdgeschehen wird dadurch verringert und eine mögliche Implantation ist somit gut vorbereitet.

Die Gefahr eines Implantatverlustes wird hierdurch verringert.
In den letzten Jahren fanden wir auch immer wieder Störherde im Bereich der Weisheitszähne, die bereits vor Jahren entfernt wurden.

Diese sind auf den klassischen Röntgenbildern oft nicht erkennbar und lassen sich nur mit Hilfe der modernen DVT Technik nachweisen.

Klinisch stellen sich die Herde als undefinierbare gallertähnliche Massen dar, die sich mit Hilfe von scharfen Instrumenten entfernen lassen.

Histologisch lassen sich die enthaltenen Substanzen mittlerweile in Speziallaboratorien nachweisen.

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich eine sorgfältige Behandlung der problematischen Bereiche im Kieferknochen positiv auf eine spätere chirurgische und prothetische Versorgung der Patienten auswirkt.

Wir empfehlen daher Spezialisten für diese Untersuchungen und Behandlungsmethoden bei kritischen oder unklaren Befunden zu Rate zu ziehen.

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