
Die Brustverkleinerung ist der Klassiker der Brust-Operationen: Die Patienten wünschen sich Linderung oder idealerweise auch eine vollkommene Beseitigung der Beschwerden, die von den zu großen Brüsten verursacht werden.
Durch den Eingriff kann zudem die ästhetische Form der Brust optimiert werden. Ein doppelter Wert für die Patientin. Bei den Eingriffen bleiben selbstverständlich alle Funktionen der Brust intakt und auch die Sensibilität der Brustwarze wird nicht in Mitleidenschaft gezogen.
Wann ist eine Brustverkleinerung sinnvoll?
Brustverkleinerungen gehören zu den am weitesten verbreiteten kosmetischen Interventionen – sind die Beweggründe dafür doch meistens nicht nur ästhetische Anliegen, sondern auch körperliche Probleme.
Schmerzen im Schulter-Nackenbereich oder Fehlhaltungen sind nicht selten auch ein Resultat zu großer Brüste. Das kann betroffene Frauen beim Sport behindern oder schlicht eine Belastung bei alltäglichen Aktivitäten darstellen. Auf lange Sicht gesehen können diese Fehlhaltung und das zu tragende Gewicht sogar bleibende Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule verursachen.
Wie funktioniert die Brustverkleinerung mit Fettabsaugung und Taping?
Bislang wurden zu große Brüste mit einem operativen Schnitt verkleinert, doch in den vergangenen Jahren wurde eine neue Technik entwickelt. Heute lässt sich die Größe der Brust mit einer Fettabsaugung und einer speziellen Tape-Technik verringern.
Über einen lediglich 2 mm großen Schnitt werden auf jeder Brustseite feine Kanülen eingeführt, über die das überschüssige Fett abgesaugt wird. Anschließend wird die Brust mithilfe von Tape-Verband in die gewünschte Form gebracht und gleichzeitig stabilisiert.
Wünsche und Ziele der Patientin abzuklären, ist bei diesem Eingriff besonders wichtig. In einem Vorgespräch zeigt der Arzt verschiedene Möglichkeiten auf und prüft die Umsetzbarkeit. Der Eingriff dauert unter Lokalanästhesie nur etwa eine Stunde und die Patientin kann direkt im Anschluss wieder nach Hause gehen.
Nach einigen Wochen, in der die Brust geschwollen ist, zeigt sich ein wunderschönes Ergebnis: Die Brust ist spürbar leichter, sichtbar straffer, das ästhetische Gesamtbild ist merklich verbessert und vor allem das Wohlbefinden der Patientin hat sich gesteigert.
Muss ich für den Eingriff selbst aufkommen?
Die Krankenkassen tragen oftmals die Kosten für eine Mammareduktion, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass der Eingriff medizinisch notwendig ist. Der Arzt kann ein entsprechendes Attest erstellen. Wenn die Brüste deutlich asymmetrisch oder verformt sind, gibt es oft weniger Probleme mit der Kostenübernahme.



