
Auf die Menge kommt es an
Jeder verliert Haare - und zwar täglich. Grob gehen jeden Tag zwischen siebzig und hundert Haare verloren. Soweit ist alles völlig normal, weil unser Haar sich in regelmäßigen Abständen selbst erneuert. Genauso wie die Haut, das Blut und alle anderen Körperzellen das ebenfalls tun. Haare fallen aus, neue wachsen nach - ein ganz natürlicher Kreislauf. Doch gehen deutlich mehr Haare verloren als normal ist, spricht man von krankhaftem Haarausfall. Auch plötzlich dünner oder lichter werdendes Haar kann ein Zeichen dafür sein. Und das kann für die Betroffenen zur echten Belastung werden - vor allem für Frauen. Prinzipiell unterscheidet man verschiedene Arten von Haarausfall: Neben dem männlichen gibt es diffusen oder kreisrunden sowie vernarbenden Haarausfall. Die Ursachen sind vielfältig: Stress, Hormonstörungen, Schwangerschaften, Infekte, Kopfhauterkrankungen, Medikamente oder Störungen des Immunsystems kommen ebenso infrage wie anlagebedingter Haarausfall.
Die Wurzel des Problems
Besonders wegen der vielen verschiedenen Ursachen ist die ärztliche Abklärung wichtig. Um zu Gewissheit zu gelangen, können ein „Trichogramm“ oder „TrichoScan“ zum Einsatz kommen. Beide Verfahren analysieren die Haarwurzeln der Betroffenen - und gehen so sprichwörtlich der Wurzel des Problems auf den Grund. Beim Trichogramm epiliert der Hautarzt wenige Haare, um die Haarwurzeln zu untersuchen und Rückschlüsse auf das aktuelle Wachstumsverhalten sowie den Zustand der Haare ziehen zu können. Noch genauer und vor allem schmerzfrei geht das mit TrichoScan, einem computergestützten Verfahren zur Haarwurzelanalyse.
Wer ruht, wer wächst?
Ein TrichoScan bestimmt durch die computergestützte Haarwurzelanalyse nicht nur die Haardichte, sondern insbesondere das Verhältnis von ruhenden und nachwachsenden Haaren. Der Hautarzt rasiert dazu an einer unauffälligen Stelle einen sehr kleinen Bereich des Kopfes und misst die Anzahl der Haare. Danach wird der entsprechende Bereich eingefärbt und nach drei Tagen ein digitales Bild mit der Auflichtmikroskopkamera erstellt. Die TrichoScan-Software kann so automatisch das Verhältnis von ruhenden und nachwachsenden Haaren im untersuchten Bereich errechnen. Das gibt Gewissheit!



