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Neu: Dermatologische Konzepte für empfindliche und entzündliche Haut

Team jameda

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Die Haut ist das flächenmäßig größte Organ des Menschen. Als Immunorgan stellt sie gleichzeitig die wichtigste Schutzbarriere zur Umwelt dar. Damit ihre vielfältigen Funktionen aufrecht erhalten bleiben können, bedarf es einer besonderen Behandlung und individuellen Pflege. Viele dermatologische Erkrankungen und ästhetische Probleme haben etwas Gemeinsames: Eine Störung der Balance zwischen Aufbau und Abbau-Prozessen. Es werden wichtige Moleküle neu produziert und an anderer Stelle abgebaut. Der Prozess bleibt im normalen Zustand im Gleichgewicht.

Jedes Trauma, jeder Infekt und jede negative physikalische, chemische und biologische Einwirkung können das sensible Gleichgewicht verschieben. In einer Akne-Haut können solche Abbauprozesse zum Beispiel bis zu 1000-fach stärker als in einer normalen Haut sein; bei Menschen mit einer Schuppenflechte können diese Werte 100-mal über den dem Normalwert liegen. Neue Behandlungsstrategien zufolge sollten jegliche Behandlungsmethoden, die solche Abbauprozess unterdrücken können, effektiv gegen Akne, Schuppenflechte und so weiter wirken. Aus diesem Grund werden gleiche Behandlungsmethoden beispielweise bei unterschiedlichen Indikationen eingesetzt, beziehungsweise eine einzige Methode kann bei verschiedenen Indikationen wirksam sein.

Rosacea, periorale Dermatitis, Akne, Schuppenflechte, Neurodermitis sollten heute nicht nur mit Antibiotika und / oder Cortison behandelt werden.
Als neue Behandlungsmethoden abhängig vom dermatologischen Befund werden heute Peelingverfahren in der dermatolgischen Praxis eingesetzt. Die sanfte aktivierende Peelingtherapie mittels Fruchtsäuren bewirkt eine zellregenierende Stimulation der Haut. Der Haut- und Zellstoffwechsel wird durch das Peeling die Neokollagenese angeregt. Es besitzt auch die Fähigkeit, sowohl die Zellregeneration als auch Erneuerung dieser sowie die Elastinsynthese zu steigern. Die Zellregeneration der Haut ist der biologische Prozess, alte und beschädigte Zellen zu beseitigen und das Wachstum neuer, vitaler Hautzellen zu fördern.

Zusätzlich werden je nach Hautbild Comeceuticals und Antioxidantien eingesetzt. Das sind Substanzen, die in ihrer Wirkung zwischen einem klassischen Kosmetikum und einem Medikament liegen. Nach wissenschafltlichen Untersuchungen erhalten sie die Hautfunktion und -struktur und vorhandene Schäden werden repariert.

Mit diesem Peelingverfahren lässt sich ein "plasmatischer Effekt" in der Haut erzeugen. Die Kapillaren werden erweitert und sorgt für eine verbesserte Aufnahme der Wirkstoffsubstanzen und Formulierungen. Das Ziel ist es eine Minderung der Entzündung und eine Regeneration der Haut. Zusätzliche werden noch spezielle Hautschutzmoleküle eingearbeitet. Aufgrund der empfindlichen und entzündlichen Haut sollte zusätzlich UV-Schutz aufgetragen werden. Gluthation, ein hochpotenter Wirkstoff, wird als neue Mikrotechnologie (Skin Protecting Molekules) zum Hautschutz eingesetzt. Für die Behandlung wird natürlich ein ganz individueller Therapieplan entsprechend des dermatologischen Hautbildes festgelegt.

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